{"id":16754,"date":"2009-07-30T00:00:00","date_gmt":"2009-07-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16754\/greenpeace-pfuscht-piratenfischern-ins-handwerk\/"},"modified":"2019-05-30T13:41:19","modified_gmt":"2019-05-30T11:41:19","slug":"greenpeace-pfuscht-piratenfischern-ins-handwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16754\/greenpeace-pfuscht-piratenfischern-ins-handwerk\/","title":{"rendered":"Greenpeace pfuscht Piratenfischern ins Handwerk"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Mittelmeer\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/d50a5ce7-d50a5ce7-6879_11286.jpg\" alt=\"Mittelmeer\" width=\"499\" height=\"332\"><\/p>\n<p>Ob die italienische K\u00fcstenwache \u00fcber den Greenpeace-Anruf erfreut war oder nicht, ist ungewiss.\u00a0 \u00dcberhaupt keine Freude hatte jedenfalls die Besatzung des Fischtrawlers Federica II, als sie vor der K\u00fcste Siziliens von den kleinen Schlauchbooten der Rainbow Warrior bedr\u00e4ngt wurde.<\/p>\n<p>Die Besatzung des Greenpeace-Flaggschiff hatte am Montag gemerkt, dass die Federica II mit illegalen Treibnetzen unterwegs war. Ausserdem operierten die Fischer\u00a0 mit Langleinen, f\u00fcr die das Schiff keine Lizenz hat. Diese Hinweise waren f\u00fcr die K\u00fcstenwache Anlass genug, die Federica II in den Hafen von Pantelleria zu eskortieren und den Trawler von unten bis oben zu durchsuchen. Dabei fanden die Meerespolizisten auch Schwertfische und Thunfische, die die Federica II nicht h\u00e4tte an Land ziehen d\u00fcrfen. F\u00fcr den Fang von Blauflossenthunfisch besass die Federica II erstens keine Lizenz und zweitens war die H\u00e4lfte der gefangenen\u00a0Thunfische noch so klein, dass sie \u00fcberhaupt nicht gefischt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr den italienischen Meeres-Campaigner Alessandro Gianni sind solche Vorkommnisse nichts Neues. \u00abSie zeigen, wie \u00fcbel es um den Schutz unserer Meere bestellt ist\u00bb, sagt er.\u00a0\u00abTreibnetze wurden von der UNO schon in den 90er Jahren verboten und von\u00a0 der EU im Jahr\u00a0 2002. Dennoch werden sie weiterhin benutzt\u00bb.<\/p>\n<p>In den ber\u00fcchtigten Treibnetzen bleiben immer wieder Meerestiere aller Art h\u00e4ngen und verenden als unerw\u00fcnschter \u00abBeifang\u00bb. Auch Wale, Schildkr\u00f6ten und Delphine sterben qualvoll in den kilometerlangen Netzen. Nach Berechnungen von Greenpeace Italien verfingen sich noch in den 90er Jahren j\u00e4hrlich 8000 Wale in den Treibnetzen. Der Kapit\u00e4n der Federica II wird zur Rechenschaft gezogen werden. Doch Greenpeace geht davon aus, dass in den Sommermonaten mehr als 400 Schiffe im Mittelmeer unterwegs sind, die sich ebenso wenig um Verbote scheren.<\/p>\n<p>Der Blauflossenthunfisch ist mittlerweile so \u00fcberfischt, dass gefangene Jungfische in Meeresfarmen gebracht und dort noch w\u00e4hrend Monaten gef\u00fcttert werden. Mehr als 50 solcher Thunfischfarmen gibt es mittlerweile allein an der Mittelmeerk\u00fcste. Um den Blauflossenthunfisch und andere bedrohte Arten vor dem Aussterben zu retten, k\u00e4mpft Greenpeace f\u00fcr die Einrichtung von Meeresschutzzonen und Fischereistopps in den Brut- und Nahrungsgr\u00fcnden der Thunfische.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob die italienische K\u00fcstenwache \u00fcber den Greenpeace-Anruf erfreut war oder nicht, ist ungewiss.\u00a0 \u00dcberhaupt keine Freude hatte jedenfalls die Besatzung des Fischtrawlers Federica II, als sie vor der K\u00fcste Siziliens&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":16757,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-16754","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16754"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16754\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16754"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=16754"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=16754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}