{"id":16771,"date":"2009-07-28T00:00:00","date_gmt":"2009-07-27T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16771\/verschnaufpause-fuer-den-amazonas\/"},"modified":"2019-05-30T13:41:43","modified_gmt":"2019-05-30T11:41:43","slug":"verschnaufpause-fuer-den-amazonas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16771\/verschnaufpause-fuer-den-amazonas\/","title":{"rendered":"Verschnaufpause f\u00fcr den Amazonas"},"content":{"rendered":"<p><b>Der brasilianische Regenwald erh\u00e4lt eine weitere kleine Atempause. Ein Jahr mehr wird in dem Land keine Soja von neu gerodeten Urwaldfl\u00e4chen gehandelt. Das haben der Verband der Soja-H\u00e4ndler (Abiove), Greenpeace und andere Umweltverb\u00e4nde auf einer Pressekonferenz am Dienstag bekannt gegeben.<\/b><\/p>\n<div>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a6495beb-a6495beb-brandrodung_01.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a6495beb-a6495beb-brandrodung_01.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Luftaufnahme von Brandrodungen im Amazonas. Mit Brandrodungen werden grosse Fl\u00e4chen Regenwald zerst\u00f6rt um Platz zu machen f\u00fcr Soja-Monokulturen oder Rinderzucht. \u00a9Greenpeace\/Beltr\u00e0\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Drei Jahre ist es her, dass die gr\u00f6ssten brasilianischen Soja-H\u00e4ndler zum ersten Mal einem zweij\u00e4hrigen Stopp des Handels zugestimmt haben. Davor hatte Greenpeace mit einer Kampagne auf die Bedrohung durch die Regenwaldrodung aufmerksam gemacht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der brasilianische Amazonas-Urwald speichert &#8211; wie alle tropischen Regenw\u00e4lder &#8211; Kohlendioxid aus der Luft und gibt Sauerstoff ab. So ist er ein Teil unserer globalen gr\u00fcnen Lunge und ein wichtiger Faktor f\u00fcr das Klimasystem. Der Amazonas-Regenwald speichert gesch\u00e4tzte 80 bis 120 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. W\u00fcrde er komplett vernichtet, entst\u00fcnde eine riesige Menge an Kohlendioxid.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Als Verbraucher sind wir direkt mit dem Soja-Anbau in Brasilien verbunden. So wird ein Grossteil der im Amazonas-Gebieten angebauten Bohnen als Ausgangsstoff f\u00fcr Agro-Diesel oder Tierfutter nach Europa exportiert. Grosse Firmen wie McDonalds, Ritter Sport, Carrefour und Marks &amp; Spencer haben nach Ver\u00f6ffentlichung des Greenpeace-Reports \u00abEating up the Amazon\u00bb im Jahr 2006 reagiert und die brasilianischen Lieferanten aufgefordert, sich nicht an der Zerst\u00f6rung des Regenwaldes f\u00fcr den Soja-Anbau zu beteiligen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Eben diese Soja-Abnehmer haben auch jetzt die Verl\u00e4ngerung des bestehenden Moratoriums unterst\u00fctzt und zu diesem Erfolg mit beigetragen. Dennoch, gerettet ist der Amazonas deswegen noch lange nicht. Nicht nur der Anbau von Tierfutter macht dem Regenwald zu schaffen. Dar\u00fcber hinaus wird viel Urwald zur Zucht von Rindern gerodet. Brasilien ist der gr\u00f6sste Rinder-Exporteur weltweit. Die Tiere werden f\u00fcr die Fleisch- und Lederindustrie gez\u00fcchtet &#8211; 40 Prozent davon auf Weidefl\u00e4chen, die einmal Regenwald waren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">So ist die Verl\u00e4ngerung des Sojamoratoriums zwar ein Erfolg, aber es gibt noch viel \u00dcberzeugungsarbeit zu leisten. Die erneute Verl\u00e4ngerung des Soja-Moratoriums ist immens wichtig f\u00fcr den Erhalt des Regenwaldes am Amazonas, da das Moratorium nach nunmehr drei Jahren jetzt wirklich zu greifen beginnt. Die Initiative der Soja-H\u00e4ndler sollte ein Beispiel f\u00fcr andere Unternehmen sein, wie etwa die Fleisch- und Lederindustrie, die noch immer tief in Urwaldzerst\u00f6rung verstrickt ist. Der Amazonas-Regenwald ist f\u00fcr alle Menschen alleine wegen seiner Relevanz f\u00fcr das weltweite Klima zu kostbar um ihn zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00dcber das Moratorium hinaus fordert Greenpeace nun klare gesetzliche Regelungen zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes. Ziel ist es ab 2015 eine Politik der Null-Entwaldung zu erreichen, bei der Wald \u00f6kologisch nachhaltig genutzt wird und grosse Urwaldfl\u00e4chen gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Mehr zum Thema<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"internal-link-arrow\" href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/themen\/wald\/urwaelder-weltweit\/rinderzucht-zerstoert-den-regenwald\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Rinderzucht zerst\u00f6rt den Regenwald<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external-link-arrow\" title=\"News vom 18.06.2008\" href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/themen\/wald\/wald-news-single\/archive\/2008\/june\/article\/sojamoratorium-in-amazonien-wird-verlaengert\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">18.06.2008: Sojamoratorium in Amazonien wird verl\u00e4ngert<\/a><\/p>\n<p><a class=\"download-arrow\" title=\"Startet den Datei-Download\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2006_Stu_EN_EatingupAmazon.pdf\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Report \u00abEating up the Amazon\u00bb<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der brasilianische Regenwald erh\u00e4lt eine weitere kleine Atempause. Ein Jahr mehr wird in dem Land keine Soja von neu gerodeten Urwaldfl\u00e4chen gehandelt. Das haben der Verband der Soja-H\u00e4ndler (Abiove), Greenpeace&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":16773,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-16771","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16771"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16771\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16771"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=16771"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=16771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}