{"id":20054,"date":"2015-04-26T00:00:00","date_gmt":"2015-04-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/20054\/untergetaucht\/"},"modified":"2019-05-30T15:14:28","modified_gmt":"2019-05-30T13:14:28","slug":"untergetaucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/20054\/untergetaucht\/","title":{"rendered":"UNTERGETAUCHT"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wo niemand zuvor war: Eine Greenpeace-Expedition tauchte zu einem neuentdeckten Korallenriff in der Amazonas-M\u00fcndung vor Brasilien \u2013 und machte die ersten Fotos des Naturwunders.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-33250 size-large\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/GP0STQH8N-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"560\" \/><\/p>\n<p>Manchmal wird man gerne eines Besseren belehrt: Wo Wissenschaftler ein riesiges Unterwasser-Riff fanden, sollte nach Schulmeinung keines existieren \u2013 zu widrig sind die Bedingungen f\u00fcr so ein empfindliches \u00d6kosystem. Und doch: Vor der K\u00fcste im Norden Brasiliens, wo der Amazonas auf den Atlantik trifft, erstreckt sich \u00fcber 9500 Quadratkilometer ein Unterwasserlebensraum f\u00fcr unz\u00e4hlige Arten. Greenpeace hat die ersten Bilder der unglaublichen Entdeckung.<\/p>\n<h3>\u00dcBERLEBEN UNTER WASSER<\/h3>\n<p>Ein Expertenteam, darunter jene Forscher, die den Fund im vergangenen April erstmals \u00f6ffentlich machten, sind mit dem Greenpeace-Schiff Esperanza unterwegs, um das Riff zu erkunden. Die Wissenschaftler treibt vor allem die Frage um, wie das \u00d6kosystem an genau diesem Ort funktioniert: Weil der Amazonas viele Schwebstoffe ins Meer tr\u00e4gt, kommt wenig Sonnenlicht am Meeresboden an. Wie das Riff dennoch mit wenig verf\u00fcgbarem Licht Photosynthese betreibt, wollen die Forscher nun herausfinden.<\/p>\n<h3>TOTAL UND BP: PROFITE VOR UMWELTSCHUTZ<\/h3>\n<p>Doch der Lebensraum ist von wirtschaftlichen Interessen bedroht: Die brasilianische Regierung hat Erd\u00f6lkonzernen bereits vor dessen Entdeckung gestattet, unweit des Riffs nach \u00d6lvorkommen zu bohren. 15 bis 20 Milliarden Barrel vermuten Firmen wie Total und BP unter dem Meeresboden.<\/p>\n<p>\u00abWir m\u00fcssen das Riff und die gesamte Region vor einer gierigen Wirtschaft besch\u00fctzen, der Profit vor Umweltschutz geht\u00bb, sagt Thiago Almeida von Greenpeace Brasilien. \u00abEine der geplanten Bohrstellen von Total liegt nur acht Kilometer vom Riff entfernt, und der Genehmigungsprozess ist bereits weit fortgeschritten.\u00bb<\/p>\n<p>Das Amazonasbecken nahe der M\u00fcndung ist die Heimat vieler Tierarten \u2013 Seek\u00fche, Schildkr\u00f6ten, Fischotter und Delphine leben hier. Sie alle w\u00e4ren von einem \u00d6lunfall betroffen \u2013 genau wie die ans\u00e4ssigen Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei bestreiten.<\/p>\n<p><strong>&gt;&gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/act\/amazonasriff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geben Sie dem Amazonas-Riff Ihre Stimme<\/a> und verhindern Sie gemeinsam mit Greenpeace die \u00d6lf\u00f6rderpl\u00e4ne von Total und BP. Wir informieren Sie \u00fcber weitere M\u00f6glichkeiten aktiv zu werden.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo niemand zuvor war: Eine Greenpeace-Expedition tauchte zu einem neuentdeckten Korallenriff in der Amazonas-M\u00fcndung vor Brasilien \u2013 und machte die ersten Fotos des Naturwunders. 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