{"id":20215,"date":"2017-08-18T00:00:00","date_gmt":"2017-08-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/20215\/aktivistinnen-protestieren-gegen-oelbohrungen-in-der-arktis\/"},"modified":"2019-05-30T15:25:28","modified_gmt":"2019-05-30T13:25:28","slug":"aktivistinnen-protestieren-gegen-oelbohrungen-in-der-arktis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/20215\/aktivistinnen-protestieren-gegen-oelbohrungen-in-der-arktis\/","title":{"rendered":"AktivistInnen protestieren gegen \u00d6lbohrungen in der Arktis"},"content":{"rendered":"<div class=\"field--teaser\">\n<p><strong>Umweltschutz steht in Norwegen sogar in der Verfassung. Die Regierung erlaubt dennoch hochriskante Bohrungen in der Arktis. AktivistInnen klagen dagegen \u2013 und protestieren am n\u00f6rdlichsten Punkt, den die norwegische Regierung jemals f\u00fcr \u00d6lbohrungen freigegeben hat.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"flexslider-1\" class=\"flexslider galleria flexslider-processed loaded\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37394\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/75855a18-75855a18-gp0stqzqo_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" \/><\/p>\n<p>Der friedliche Protest von Greenpeace-Aktivisten in der Barentssee wurde nach mehreren Stunden, in denen die Bohrinsel blockiert blieb, von der norwegischen K\u00fcstenwache aufgel\u00f6st. Die Beh\u00f6rden beschlagnahmten die Arctic Sunrise und verhafteten vor\u00fcbergehend alle 35 Aktivisten und Besatzungsmitglieder an Bord.<\/p>\n<p>Auch wenn die Crewmitglieder und das Schiff sp\u00e4ter den Hafen in Troms\u00f6 wieder verlassen konnten, sei das ein unrechtm\u00e4ssiges, \u00fcberzogenes Eingreifen, sagt Truls Gulowsen von Greenpeace Norwegen: \u00abProtest zur See ist international anerkanntes, geltendes Recht, das auf der Freiheit der Schifffahrt fusst. Wir protestieren gegen arktische \u00d6lbohrungen in einem Gebiet, in dem unser Demonstrationsrecht durch internationale Gesetze gesch\u00fctzt ist.\u00bb<\/p>\n<p>Zuvor protestierten Greenpeace-AktivistInnen mit Schlauchbooten und Kajaks an der Bohrinsel Songa Enabler des norwegischen \u00d6lkonzerns Statoil und befestigten eine riesige Erdkugel an der Plattform. Menschen aus aller Welt und auch die beiden Klimaseniorinnen, die vor zwei Wochen an Bord der Arctic Sunrise waren (<a href=\"http:\/\/act.gp\/2vJ6n2J\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tagebuch hier<\/a>), haben ihre Botschaft an die norwegische Regierung auf den Globus geschrieben. Sie alle fordern: Schluss mit riskanten \u00d6lbohrungen in der Arktis.<\/p>\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/_lDVOXb8b_0\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"_lDVOXb8b_0\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<p><strong>Klimaklage im November vor Gericht<\/strong><\/p>\n<p>Der friedliche Protest ist nur der sichtbarste Teil in dem Streit um eine unber\u00fchrte Arktis. Ob Statoil in der Barentssee nach \u00d6l bohren darf, entscheidet sich wohl in einem Gerichtssaal in Oslo. Ein breites B\u00fcndnis von Umweltsch\u00fctzern, darunter Greenpeace Nordic und die Jugendorganisation\u00a0Nature and Youth, klagt gegen die norwegische Regierung. Denn auch, wenn sie sich im Recht w\u00e4hnt: Sie verst\u00f6sst mit den Bohrgenehmigungen gegen die eigene Verfassung.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4ger berufen sich auf den Artikel 112. Der besagt: \u00abJeder hat das Recht auf eine gesunde Umwelt und eine Natur, deren Produktionsf\u00e4higkeit und Vielfalt unver\u00e4ndert erhalten bleibt.\u00bb Der Passus schlie\u00dft ausdr\u00fccklich kommende Generationen ein. Doch wer in der Arktis nach \u00d6l bohren l\u00e4sst, bricht dieses Versprechen. Damit die Erderhitzung unter der kritischen Marke von 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bleibt, darf der Grossteil der fossilen Brennstoffreserven nicht verbrannt werden und muss im Boden bleiben.<\/p>\n<p>Dank des Ausbaus Erneuerbarer Energien wird das \u00d6l der Arktis f\u00fcr die weltweite Versorgung ohnehin nicht ben\u00f6tigt \u2013 hier \u00d6l zu f\u00f6rdern ist verantwortungslos, \u00fcberfl\u00fcssig und nicht zuletzt rechtswidrig.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctze auch du unseren Kampf f\u00fcr mehr Klimagerechtigkeit:\u00a0<a href=\"http:\/\/act.gp\/arktis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/act.gp\/arktis<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37395\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/5770df9b-5770df9b-gp0stqzql_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" \/><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umweltschutz steht in Norwegen sogar in der Verfassung. 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