{"id":20733,"date":"2018-07-10T00:00:00","date_gmt":"2018-07-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/20733\/wichtiger-zwischenerfolg-auf-dem-weg-zu-einem-antarktis-schutzgebiet\/"},"modified":"2019-05-30T15:58:41","modified_gmt":"2019-05-30T13:58:41","slug":"wichtiger-zwischenerfolg-auf-dem-weg-zu-einem-antarktis-schutzgebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/20733\/wichtiger-zwischenerfolg-auf-dem-weg-zu-einem-antarktis-schutzgebiet\/","title":{"rendered":"Wichtiger Zwischenerfolg auf dem Weg zu einem Antarktis-Schutzgebiet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Greenpeace-Kampagne zu Errichtung eines Meeresschutzgebiets in der Antarktis erh\u00e4lt Unterst\u00fctzung von unerwarteter Seite: Die Krillfischerei-Industrie l\u00e4sst k\u00fcnftig empfindliche Gebiete in den s\u00fcdlichen Polarmeeren in Ruhe.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_48283\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-48283\" class=\"size-large wp-image-48283\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/GP0STROMD_Medium_res-1024x631.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"518\" \/><p id=\"caption-attachment-48283\" class=\"wp-caption-text\">Verzichten in Zukunft auf Fischerei in empfindlichen Gebieten: Krill-Fangschiff in der Antarktis (\u00a9 Paul Hilton \/ Greenpeace)<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr Pinguine, Robben und Wale sind sie so etwas wie das t\u00e4gliche Brot: Krill. Die h\u00f6chstens sechs Zentimeter grossen Krebstiere sind das Grundnahrungsmittel f\u00fcr viele Tierarten in der Antarktis und damit die Basis f\u00fcr das einzigartige \u00d6kosystem in den Meeren im kalten S\u00fcden unseres Planeten. Doch die Krillvorkommen der Antarktis wecken die Begehrlichkeiten der Industrie. Mit Schleppnetzen fischen sie die rosa Schw\u00e4rme ab, die zu Futtermehl f\u00fcr die Fischzucht verarbeitet werden oder zu Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln \u2013 Krill ist eine Quelle von Omega-3-Fetts\u00e4uren. Die m\u00f6gen zwar gut sein f\u00fcr die Gesundheit, <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/krill\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">k\u00f6nnen aber ohne Weiteres durch gleichwertige vegane Alternativen ersetzt werden<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Fangstopp und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Schutzgebiet<br \/>\n<\/strong>Anl\u00e4sslich einer Arbeitsgruppen-Sitzung der internationalen Antarktis-Schutzkommission CCAMLR hat nun der Branchenverband der Krillindustrie erkl\u00e4rt, in grossen Gebieten rund um die antarktische Halbinsel auf Fischerei zu verzichten. Dazu geh\u00f6ren auch Pufferzonen im Umkreis von bis zu 40 Kilometern um Pinguinkolonien. Zus\u00e4tzlich zu ihrer freiwilligen Verpflichtung unterst\u00fctzen die Fischereiunternehmen ausdr\u00fccklich die Forderung nach einem Schutzgebiet im Weddellmeer sowie nach einem ganzen Netzwerk von Schutzgebieten. Diese Entwicklung hat Gewicht: Die beteiligten Unternehmen decken zusammen 85 Prozent des gesamten Krillfangs in der Antarktis ab.<\/p>\n<p><strong>Erfolgreiche Greenpeace-Kampagne<br \/>\n<\/strong>Der Schutz der Antarktis ist <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2016\/10\/28\/weltpark-antarktis-eine-chronik\/\">ein Uranliegen<\/a> von Greenpeace. Seit Beginn des Jahres setzen wir uns tatkr\u00e4ftig f\u00fcr eine international vor Eingriffen <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/themen\/antarktis\/\">gesch\u00fctzte Region im Weddellmeer ein<\/a>. Es w\u00e4re das gr\u00f6sste Meeresschutzgebiet der Welt. Dabei geht es vor allem darum, den Krillfang zu beenden. Der Greenpeace-Eisbrecher Arctic Sunrise war vor einigen Monaten mit AktivistInnen und WissenschaftlerInnen an Bord am S\u00fcdpol unterwegs. Die <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2018\/01\/25\/in-fremden-welten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bilder der Expedition zur antarktischen Halbinsel<\/a> belegen, dass unter Wasser ein empfindliches \u00d6kosystem gedeiht \u2013 eines das unbedingt unber\u00fchrt von Schleppnetzen und anderen sch\u00e4dlichen Fischereipraktiken bleiben muss. Bereits 1,7 Millionen Menschen fordern zusammen mit Greenpeace den Schutz des Weddellmeers.<\/p>\n<p>Ob es dazu kommt, entscheiden die 25 Mitgliedsl\u00e4nder der Antarktis-Schutzkommission bzw. deren Delegierte im Oktober. Der Haken bei dem Entscheid: Eine einzige Gegenstimme kann das geplante Schutzgebiet zu Fall bringen. Da ist der Fangstopp-Entscheid der Krill-Industrie ein starkes und wichtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Greenpeace-Kampagne zu Errichtung eines Meeresschutzgebiets in der Antarktis erh\u00e4lt Unterst\u00fctzung von unerwarteter Seite: Die Krillfischerei-Industrie l\u00e4sst k\u00fcnftig empfindliche Gebiete in den s\u00fcdlichen Polarmeeren in Ruhe. 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