{"id":20864,"date":"2018-10-26T00:00:00","date_gmt":"2018-10-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/20864\/wer-kann-das-plastikproblem-loesen\/"},"modified":"2019-07-09T15:40:02","modified_gmt":"2019-07-09T13:40:02","slug":"wer-kann-das-plastikproblem-loesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/20864\/wer-kann-das-plastikproblem-loesen\/","title":{"rendered":"Wer kann das Plastikproblem l\u00f6sen?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Plastik im Meer ber\u00fchrt uns alle. Wir stellen uns deshalb unweigerlich die Frage: Wer ist daf\u00fcr verantwortlich und wer kann das Problem l\u00f6sen?<\/strong><\/p>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir alle tragen Verantwortung. Als <\/span><b>Konsumentinnen und Konsumenten<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> k\u00f6nnen wir bewusst versuchen, Einweg-Plastik und Verpackungen zu vermeiden oder sie wieder zu verwenden. <\/span><b>Regierungen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> sollen mit einheitlichen Spielregeln sicherstellen, dass Privatpersonen und Firmen schonend mit den Ressourcen unserer Erde umgehen und die Natur nicht verschmutzen. <\/span><\/p>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Doch der gr\u00f6sste Einsatz darf und muss von den <\/span><b>Firmen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> erwartet werden, denn sie <\/span><b>tragen die Verantwortung f\u00fcr ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Bei elektronischen Ger\u00e4ten ist dieser Grundsatz mittlerweile breit akzeptiert und nicht mehr wegzudenken; das Prinzip \u201cerweiterte Herstellerverantwortung\u201d hat sich durchgesetzt. Die Hersteller finanzieren dabei das Recycling und die Entsorgung ihrer Produkte im Voraus. Das entspricht dem in der Schweizer Verfassung verankerten Verursacherprinzip. Und damit k\u00f6nnte in \u00e4rmeren L\u00e4ndern die noch fehlende Infrastruktur aufgebaut werden.<\/span><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die gr\u00f6ssten Plastik-Verschmutzer<\/h2>\n\n<p>Die Firmen <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2018\/10\/09\/coca-cola-pepsi-und-nestle-ueberfluten-die-welt-mit-plastik\/\">Coca-Cola, PepsiCo und Nestl\u00e9<\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> sind die drei gr\u00f6ssten Plastik-Verschmutzer. Das ist das Resultat von 239 Strandreinigungen in 42 L\u00e4ndern auf allen Kontinenten. Die Bewegung&nbsp;<u><a href=\"https:\/\/www.breakfreefromplastic.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#breakfreefromplastic<\/a><\/u>, der auch Greenpeace angeh\u00f6rt, hat bei dem grossangelegten Marken-Audit insgesamt 187\u2019000 Plastikteile eingesammelt und ihrem Urheber zugeteilt.<\/span><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-57062 size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/e3dd3197-e3dd3197-topten_credit-line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57062\"\/><figcaption>Die zehn gr\u00f6ssten Plastik-Verschmutzer, gemessen an Anzahl gefundenen Plastikst\u00fccke.<\/figcaption><\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese multinationalen Konzerne <\/span><b>verf\u00fcgen \u00fcber die finanzielle Mittel zur L\u00f6sung des Problems<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Sie erzielen jedes Jahr Milliardengewinne (unter anderem, weil sie nicht f\u00fcr die von ihnen verursachten Umweltsch\u00e4den aufkommen) und m\u00fcssten mindestens einen Teil dieses Geldes in die Entwicklung neuer L\u00f6sungen zur Vermeidung und Wiederverwendung von Verpackungen investieren. <\/span><\/p>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Konzerne haben es in der Hand, die wahren <\/span><b>L\u00f6sungsans\u00e4tze effizient umzusetzen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Sie entscheiden, in welche Art von Verpackung sie ihre Produkte h\u00fcllen und beeinflussen direkt, wie viele Ressourcen gespart werden &#8211; nicht nur bei der Herstellung von Plastik, sondern auch beim Einsammeln von M\u00fcll und dessen Wiederverwertung.<\/span><\/p>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Recycling und Verbrennung sind keine nachhaltigen L\u00f6sungen. Wir m\u00fcssen sorgsamer mit den Ressourcen unserer Erde umgehen. Dies gelingt nur, wenn Nestl\u00e9, Coca-Cola und co. die wachsenden Abfallberge nicht noch mit mehr unn\u00f6tigem Plastik n\u00e4hren. Lade deshalb diese Konzerne dazu ein, ihre Verantwortung wahrzunehmen und unterzeichne unsere globale Petition:<\/span><\/p>\n\n<p><a class=\"btn btn-lg btn-accent\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/act\/einweg-wahnsinn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jetzt unterzeichnen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plastik im Meer ber\u00fchrt uns alle. Wir stellen uns deshalb unweigerlich die Frage: Wer ist daf\u00fcr verantwortlich und wer kann das Problem l\u00f6sen? Wir alle tragen Verantwortung. 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