{"id":20871,"date":"2018-11-06T00:00:00","date_gmt":"2018-11-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/20871\/400000-sagen-den-banken-stoppipelines\/"},"modified":"2019-06-05T14:43:02","modified_gmt":"2019-06-05T12:43:02","slug":"400000-sagen-den-banken-stoppipelines","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/20871\/400000-sagen-den-banken-stoppipelines\/","title":{"rendered":"400\u2019000 sagen den Banken #StopPipelines"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mehr als 400\u2019000 Menschen fordern die Credit Suisse mit einer Petition dazu auf, keine \u00d6lpipeline-Unternehmen mehr zu finanzieren. Heute \u00fcberbringen gut 20 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten die Unterschriften der Grossbank und nutzen die Gelegenheit, PassantInnen auf die klimasch\u00e4dlichen Gesch\u00e4fte der Credit Suisse hinzuweisen.<\/strong><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns so rasch als m\u00f6glich aus unserer Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen befreien und auf erneuerbare Energien umsteigen. Nur so schaffen wir es, weltweit bis Mitte dieses Jahrhundert die Treibhausgasemissionen auf netto Null zu senken. Das wiederum ist dringend n\u00f6tig, um die Klimakatastrophe zu verhindern und die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu beschr\u00e4nken. Der <a href=\"http:\/\/www.ipcc.ch\/report\/sr15\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">j\u00fcngste Bericht<\/a> des Weltklimarats machte dies vor wenigen Wochen mehr als deutlich.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund ist es unverst\u00e4ndlich, dass die Credit Suisse weiterhin \u00d6lpipeline-Unternehmen wie Energy Transfer, den Konzern hinter der umstrittenen Dakota Access Pipeline (DAPL) in den USA, finanziert. Die Grossbank stellt auch Geld f\u00fcr die Unternehmen TransCanada Corporation und Enbridge zur Verf\u00fcgung, welche die Teersand-Pipeline-Projekte Keystone XL und Line 3 Expansion in Kanada und den USA realisieren wollen.<\/p>\n<p>Dabei geh\u00f6rt \u00d6l aus Teersand zu den besonders klimasch\u00e4dlichen fossilen Brennstoffen. Die F\u00f6rderung von Teersand\u00f6l befeuert die Klimaerhitzung noch weit mehr als herk\u00f6mmliches \u00d6l und hinterl\u00e4sst verw\u00fcstete und vergiftete Landschaften.<\/p>\n<p><strong>Credit Suisse ist mitverantwortlich f\u00fcr Klimaerhitzung<\/strong><\/p>\n<p>Wer die Industrie der fossilen Brennstoffen finanziert, macht sich mitverantwortlich f\u00fcr die Klimaerhitzung. Die Credit Suisse nimmt mit ihrem Gesch\u00e4ftsmodell in Kauf, dass noch Jahrzehnte lang Unmengen von klimasch\u00e4dlichen Treibhausemissionen freigesetzt werden, die unser Klima negativ beeinflussen und damit die Lebensgrundlage von uns, unseren Kindern und Kindeskindern bedrohen.<\/p>\n<p>\u00dcber 400&#8217;000 Menschen aus 138 L\u00e4nder haben deshalb die Greenpeace-Petition gegen die Finanzierung von Teersand-Pipeline-Projekten und \u00d6lpipeline-Unternehmen durch die Credit Suisse und elf weitere international t\u00e4tige Banken und Finanzinstitute* unterzeichnet.<\/p>\n<p><strong>Kreativer Auftritt von Greenpeace-AktivistInnen<\/strong><\/p>\n<p>Heute \u00fcberbringen gut 20 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten die Unterschriften der Grossbank. Schauplatz f\u00fcr den kreativen Auftritt ist das Hauptgeb\u00e4ude der Credit Suisse am Paradeplatz in Z\u00fcrich. Am Morgen haben die Aktivistinnen und Aktivisten sechs grosse, weisse Stellw\u00e4nde vor die Rundfenster im Erdgeschoss gestellt und begonnen diese zu beschreiben: mit den Namen und den Herkunftsl\u00e4ndern der 400\u2019000 Menschen, die die Petition unterzeichnet haben. An den Stellw\u00e4nden h\u00e4ngen die Flaggen der 138 L\u00e4nder, aus denen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner stammen.<span id=\"video\"><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"422\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DCcO2NA9Da8\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe><\/p>\n<p>Mit ihrer Aktion wollen die AktivistInnen auf friedliche und einfallsreiche Art der Credit Suisse klar machen, dass weltweit eine wachsende Anzahl von Menschen die Banken und Finanzinstitute auffordert, endlich Verantwortung in der Klimapolitik zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Dass dies keine utopischen Forderungen sind, haben viele Finanzinstitute bereits aufgezeigt. Die Royal Bank of Scotland, eine grosse internationale Bank, sowie BNP Paribas und HSBC, die beiden gr\u00f6ssten Banken Europas, haben angek\u00fcndigt, keine Teersandprojekte mehr zu finanzieren. Auch die niederl\u00e4ndische NN Group, eine internationale Finanzdienstleisterin, zieht sich aus der Finanzierung von Teersand\u00f6l und den damit verbundenen Pipeline-Unternehmen in Kanada und den USA zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Worauf wartet die Credit Suisse?<\/p>\n<div class=\"box\">\n<p><strong>Update<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Um 10:45 Uhr wird klar: Die Credit Suisse weigert sich, die Unterschriften heute auf dem Paradeplatz entgegen zu nehmen.<\/li>\n<li>Die Greenpeace AktivistInnen f\u00fchren ihren Protest vor Ort bis in die Abendstunden weiter.<\/li>\n<li>Auch wir geben nicht auf und werden die 400\u2019000 Unterschriften auf anderem Weg \u00fcbergeben.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sofortiger Ausstieg aus Kohle und Teersand<\/strong><\/p>\n<p>Wir von Greenpeace Schweiz gehen noch einen Schritt weiter als die Petition. Und wir richten uns mit unseren Forderungen auch an die zweite Schweizer Grossbank, die UBS: Wir verlangen, dass die zwei Grossbanken bis zur Klimakonferenz im Dezember der \u00d6ffentlichkeit verbindlich aufzeigen k\u00f6nnen, wie ihre Finanzstr\u00f6me mit dem Pariser Klimaabkommen in Einklang zu bringen sind. Zudem braucht es einen sofortigen Ausstieg aus der Finanzierung von Unternehmen, die mit Kohle und Teersand gesch\u00e4ften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erh\u00f6he mit uns den Druck auf die Credit Suisse. Wende dich mit einem Tweet an die Credit Suisse oder hinterlasse eine negative Empfehlung auf Facebook.<\/p>\n<p><a class=\"btn btn-lg btn-accent\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/act\/stoppipelines\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jetzt mitmachen<\/a><\/p>\n<p>* Credit Suisse (Schweiz), Barclays (UK), JP Morgan Chase (USA), Toronto Dominion (Kanada), Royal Bank of Canada (Kanada), Citibank (USA), Deutsche Bank (Deutschland), Bank of Tokyo Mitsubishi (Japan), Cr\u00e9dit Agricole (Frankreich), Wells Fargo (USA), BBVA (USA, Spanien), Mizuho (Japan).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als 400\u2019000 Menschen fordern die Credit Suisse mit einer Petition dazu auf, keine \u00d6lpipeline-Unternehmen mehr zu finanzieren. 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