{"id":20994,"date":"2019-02-13T00:00:00","date_gmt":"2019-02-12T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/20994\/das-walgefaengnis-in-der-srednyaya-bucht\/"},"modified":"2019-11-11T12:32:52","modified_gmt":"2019-11-11T10:32:52","slug":"das-walgefaengnis-in-der-srednyaya-bucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/20994\/das-walgefaengnis-in-der-srednyaya-bucht\/","title":{"rendered":"Das Walgef\u00e4ngnis in der Srednyaya-Bucht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-accent-1\"><strong>UPDATE: Nun wurden auch die letzten Tiere aus dem \u00abWal-Gef\u00e4ngnis\u00bb freigelassen. \u00dcber Monate waren rund hundert Wale im Osten Russlands in winzige Becken eingesperrt. Nun sind die Tiere freigelassen worden. Schlechtes Wetter hatte die Rettungsaktion immer wieder verz\u00f6gert.<\/strong><\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p><strong>In Russland werden knapp hundert Wale in winzigen Becken gefangen gehalten und sollen f\u00fcr Millionen Euro nach China verkauft werden. Drei Walk\u00e4lber sind bereits an den Folgen von Enge, Stress und K\u00e4lte verstorben.<\/strong><\/p>\n\n<p>Seit Monaten werden knapp 100 Orcas und Belugas in kleinen Becken vor der K\u00fcste des Ochotskischen Meeres gefangen gehalten. Die Tiere sollen an chinesische Delfinarien verkauft werden. Enge und sozialer Stress machen den Walen seit Monaten zu schaffen, doch nun kommt noch eine viel gr\u00f6ssere Gefahr auf sie zu: Der eisige russische Winter. Denn das Wasser der Becken beginnt langsam zuzufrieren &#8211; der Frost wird zur Lebensgefahr f\u00fcr die Wale, die zum Atmen regelm\u00e4ssig an die Oberfl\u00e4che schwimmen m\u00fcssen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/ee056fb0-ee056fb0-walgefaengnis-3-c-@ccic77-_greenpeace-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60422\"\/><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die K\u00e4lte wird zum Verh\u00e4ngnis<\/h2>\n\n<p>Zudem stellten Veterin\u00e4rmedizinerinnen und Veterin\u00e4rmediziner bei mehreren der Orcas Unterk\u00fchlung und k\u00e4ltebedingte Flecken fest. Bei einigen Tieren l\u00f6sen sich durch konstante K\u00e4lte bereits grosse Teile der Haut ab. Andere zeigen Verletzungen, die h\u00f6chstwahrscheinlich durch das Verladen und Abladen der Tiere in die Becken verursacht wurden. Auch leiden die Tiere unter Dauerstress: Bis zu zw\u00f6lf Mitarbeiter schmelzen gleichzeitig f\u00fcr mehrere Stunden am Tag das Eis mithilfe von Kompressoren und Hei\u00dfluftpistolen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/5cb5f545-5cb5f545-walgefaengnis-6-c-vyachslav-kozlov-_greenpeace.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60425\"\/><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Orcas sind vom Aussterben bedroht<\/h2>\n\n<p>Die gefangenen Orcas stammen von einer Unterart, die erst im April 2018 in die Rote Liste der gef\u00e4hrdeten Tierarten f\u00fcr die betreffende Region Kamtschatka aufgenommen wurde \u2013 sie sind faktisch vom Aussterben bedroht. Auch die Belugas, die nur in der Arktis leben, gelten besonders aufgrund der rapiden Erderhitzung als potentiell bedrohte Tierart.<\/p>\n\n<p>Russland ist das einzige Land auf der Welt, das noch Orca-Wale f\u00e4ngt. Zwischen 2012 und 2015 wurden 21 Orcas gefangen, wovon 15 an chinesische Freizeitparks verkauft wurden. Dabei ist der Fang von Walen eigentlich nur zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Kontrolliert oder dokumentiert wird die Jagd jedoch nicht.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/b7e36fba-b7e36fba-walgefaengnis-1-c-vyachslav-kozlov-_greenpeace.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60428\"\/><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Greenpeace fordert Freiheit f\u00fcr die Wale<\/h2>\n\n<p>Jetzt muss dringend gehandelt werden. Das Greenpeace-B\u00fcro in Russland versucht seit Wochen verzweifelt, das Leiden der Wale zu stoppen. Das Leben der Tiere darf nicht der Profitgier geopfert werden. Wir fordern, dass alle Orcas und Belugas so schnell wie m\u00f6glich wieder zur\u00fcck in die Gebiete transportiert werden, in denen sie gefangen wurden, und dort freigelassen werden. Der Gouverneur der Region Primorje muss ehestm\u00f6glich die Freilassung der Tiere erwirken.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\">Weiterhin sind weltweite noch immer Wale und andere Meereslebewesen in Gefahr. Industrieller Fischfang, Klimawandel und M\u00fcll, besonders Plastik, im Meer machen den Walen das Leben schwer. Daher fordert Greenpeace ein Meeresschutzgebiet, dass 30% der Meere unter Schutz stellt.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/schuetzen-wir-die-meere\/\">Jetzt Petition unterschreiben<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Russland werden knapp hundert Wale in winzigen Becken gefangen gehalten und sollen f\u00fcr Millionen Euro nach China verkauft werden. 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