{"id":21008,"date":"2019-03-01T00:00:00","date_gmt":"2019-02-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/21008\/plastikkrise-warum-ich-mich-greenpeace-anschliesse\/"},"modified":"2019-06-01T20:10:00","modified_gmt":"2019-06-01T18:10:00","slug":"plastikkrise-warum-ich-mich-greenpeace-anschliesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/21008\/plastikkrise-warum-ich-mich-greenpeace-anschliesse\/","title":{"rendered":"Plastikkrise: Warum ich mich Greenpeace anschliesse"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Plastikkrise ist in den Philippinen und anderen asiatischen L\u00e4ndern extrem gut sichtbar. Doch sie startete woanders: in den B\u00fcros von multinationalen Konzernen; bei den Managern, die Produkte in sch\u00e4dliche Einwegverpackungen stecken. <\/strong><\/p>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Guimaras ist der Name der zentralphilippinischen Insel, auf der ich aufgewachsen bin. Sie ist die Heimat der warmherzigsten Menschen auf der Welt \u2013 eine Fotoinsel, umgeben von t\u00fcrkisfarbenem Wasser und weissen Sandstr\u00e4nden. Mit 18 verliess ich die Insel, um in Manila zu studieren. Als ich erstmals die Bucht von Manila sah, war ich schockiert. Der Kontrast h\u00e4tte gr\u00f6sser nicht sein k\u00f6nnen: Das Wasser war fast schwarz. Korallen und Fische sah ich keine, stattdessen \u00fcberall Plastikm\u00fcll. Pl\u00f6tzlich f\u00fcrchtete ich um meine Heimatinsel.<\/span><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full wp-image-60756\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/bd9f1ec6-bd9f1ec6-gp0stt1y0_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60756\"\/><figcaption>Kinder spielen auf einen M\u00fcll \u00fcberf\u00fcllten Fluss in Barangay Bagumbayan in Navotas City, Philippinen<\/figcaption><\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich wollte meine Heimat vor dem M\u00fcll sch\u00fctzen. Darum ging ich zur Global Alliance for Incinerator Alternatives (GAIA). Der Schl\u00fcssel unserer Arbeit ist es, Gemeinden bei der Implementierung von Zero-Waste-Programmen beratend zur Seite zu stehen. Durch M\u00fclltrennung, lokale Kompostierung und Recycling k\u00f6nnen die Gemeinden und St\u00e4dte ihren M\u00fcll um bis zu 80 Prozent reduzieren. Doch auch die st\u00e4rksten Bem\u00fchungen reichen nicht aus, um auf 100 Prozent zu kommen. Ein Teil des M\u00fclls kann weder kompostiert noch rezykliert werden. Die Gemeinden fragen uns, warum sie die Verantwortung daf\u00fcr \u00fcbernehmen sollen, und nicht die Firmen, die den M\u00fcll herstellen. Sie fordern: \u00abDas Problem ist erst gel\u00f6st, wenn die Firmen aufh\u00f6ren, uns mit ihrem Plastikm\u00fcll zu \u00fcberfluten.\u00bb<\/span><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full wp-image-60758\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/e37fa16e-e37fa16e-gp0stt1xz_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60758\"\/><figcaption>Froilan Grate, Direktor von GAIA, zeigt eine Verpackung von Nestl\u00e9, gefunden auf Manila Bay in Navotas City, Philippinen<\/figcaption><\/figure>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ich habe mich der Greenpeace-Schifftour angeschlossen, um die f\u00fcr die Plastikkrise verantwortlichen Firmen zu benennen. Diese haben ein Plastikmonster geschaffen! Kommunen und Gemeinden kommen zusammen, um ihnen zu sagen, dass sie deren Hinterlassenschaft nicht mehr ausbaden k\u00f6nnen. St\u00e4dte und Gemeinden arbeiten an Zero-Waste-Projekten. Sie zeigen, dass eine L\u00f6sung m\u00f6glich ist. Die Firmen, die das Plastikmonster n\u00e4hren, m\u00fcssen ihre leeren Versprechungen endlich in die Tat umsetzen und Mehrwegl\u00f6sungen implementieren.<\/span><\/p>\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Froilan Grate ist Direktor von GAIA, einer in Manila situierten NGO. Diese ist zusammen mit Greenpeace und vielen anderen Organisationen ein zentrales Mitglied der globalen Bewegung Break Free From Plastic.<\/span><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/act\/einweg-wahnsinn\/\">Jetzt Petition unterschreiben<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Plastikkrise ist in den Philippinen und anderen asiatischen L\u00e4ndern extrem gut sichtbar. 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