{"id":31044,"date":"2019-06-27T10:00:19","date_gmt":"2019-06-27T08:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=31044"},"modified":"2021-12-01T07:14:47","modified_gmt":"2021-12-01T06:14:47","slug":"erster-national-refill-day-einfache-loesung-fuer-take-aways-ohne-einwegverpackungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/31044\/erster-national-refill-day-einfache-loesung-fuer-take-aways-ohne-einwegverpackungen\/","title":{"rendered":"Erster National Refill Day: Einfache Alternative zu Einwegverpackungen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Greenpeace Schweiz organisiert den weltweit ersten National Refill Day. Am kommenden Donnerstag, 4. Juli, rufen wir zu einer Aktion auf, die den Abfallberg aus Einwegverpackungen verkleinert. Und das bequem beim Besuch des Take-aways. Sie sind herzlich eingeladen, die Premiere bei einer noblen Tupperware-Party mit uns zu feiern.<\/strong><br><br>In einer Woche findet der erste National Refill Day in der Schweiz statt. Die Aufforderung f\u00fcr den 4. Juli ist so einfach wie wirksam: Mittags z\u00fcckt man beim Take-away seiner Wahl den eigenen Mehrwegbeh\u00e4lter und l\u00e4sst sich das Menu in diesen sch\u00f6pfen. Wie Schauspielerin Melanie Winiger und Moderatorin G\u00fclsha Adilji publiziert man das Resultat auf Social Media unter dem Motto #OneMealZeroWaste. So bilden wir gemeinsam den Auftakt, um Einwegprodukte auch k\u00fcnftig aus dem Alltag zu verdr\u00e4ngen. Denn wer nur zweimal w\u00f6chentlich eine Mehrwegschale benutzt, vermeidet 90 Einwegschalen pro Jahr. Das entspricht etwa drei vollen Abfalls\u00e4cken \u00e0 35 Liter.<br><br><strong>Zur Premierenfeier laden wir Medienschaffende zum Refill-Bankett ein:<\/strong><br><strong>Wann:<\/strong>&nbsp;Am Donnerstag, 4. Juli, von 12:15 bis 13:00 Uhr<br><strong>Wo:<\/strong>&nbsp;Auf dem Helvetiaplatz, 8004 Z\u00fcrich<br><strong>Mittagessen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr Ihre Verk\u00f6stigung sorgt John Baker&nbsp;<br><strong>Anwesende Interviewpartner:<\/strong>&nbsp;Philipp Rohrer, Zero-Waste-Experte Greenpeace Schweiz, sowie Jeannette Morath, Gesch\u00e4ftsleiterin des Netzwerks reCIRCLE. Im Anschluss an kurze Tischreden stehen sie Ihnen gerne f\u00fcr Interviews zur Verf\u00fcgung.<br><strong>Was Sie dar\u00fcber hinaus erwartet:<\/strong>&nbsp;Eine festlich gedeckte Tafel unter freiem Himmel, um die Greenpeace-MitarbeiterInnen sitzen. Anstelle von gr\u00fcnen Shirts tragen sie vornehme Anz\u00fcge und Kleider. Das Ambiente l\u00e4sst auf einen gehobenen Mehrg\u00e4nger schliessen. Stattdessen packt jedoch jeder den eigenen Mehrwegbeh\u00e4lter aufs Tischtuch und speist aus diesem.&nbsp;<br><strong>Bitte melden Sie sich<\/strong>&nbsp;<a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org?subject=Anmeldung%20Refill%20Bankett%204.%20Juli%202019\">per Mail<\/a>&nbsp;bis zum Mittwoch, 3. Juli, f\u00fcr das Refill-Bankett an. Selbstverst\u00e4ndlich sind auch Spontanentschlossene willkommen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wiederverwenden statt Wegwerfen<\/strong><\/h2>\n\n<p>Rund eine Million Take-away-Verpackungen werfen Schweizer im \u00f6ffentlichen Raum weg \u2013 und das jeden Tag. Sie tragen dazu bei, dass kaum ein anderes Land so viel Abfall produziert wie die Schweiz. Nur in D\u00e4nemark und Norwegen sind die M\u00fcllberge europaweit pro Person und Jahr noch h\u00f6her. Die einzige L\u00f6sung bieten Mehrwegsysteme. Sie m\u00fcssen Standard werden; Recycling kommt hingegen erst als letzte Option infrage. Denn nur ein Bruchteil des Plastiks l\u00e4sst sich rezyklieren. Der Rest wird verbrannt oder bleibt in Mikroteilen bis zu 500 Jahre in der Natur. Auch Papier oder Karton sind keine \u00f6kologische L\u00f6sung: Sie ben\u00f6tigen Zellstoff, wof\u00fcr klimarelevante Urw\u00e4lder abgeholzt werden. \u00abHerstellung und Entsorgung von Einwegprodukten belasten die Umwelt massiv. Ihre hohen CO2-Emissionen befeuern die Erderw\u00e4rmung\u00bb, sagt Philipp Rohrer, Experte f\u00fcr Zero Waste bei Greenpeace Schweiz. \u00abDer Refill Day zeigt, dass es einfache Alternativen gibt: Lasst euch das Mittagessen in Mehrwegbeh\u00e4lter sch\u00f6pfen!\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n<p>Bemerkenswerte Zahlen dazu liefert das Netzwerk ReCIRCLE: Es verhindert t\u00e4glich 30&#8217;000 Einwegschalen, da es in Take-aways Mehrwegboxen gegen eine Pfandgeb\u00fchr anbietet. F\u00fcr die \u00d6kobilanz gilt als Faustregel: Je \u00f6fter ein Beh\u00e4lter im Einsatz ist und je simpler die Reinigung, desto besser f\u00fcr die Erde. Am umweltfreundlichsten ist die selbst mitgebrachte Dose, die sowohl beim Zn\u00fcni als auch beim Mittagessen benutzt wird.<br><br>Damit am National Refill Day so viele Mehrwegbeh\u00e4lter wie noch nie in der Schweiz kursieren, hat Greenpeace Schweiz sich mit Gastronomen zusammengetan: Die Restaurants tibits, Hiltl und die B\u00e4ckerei John Baker sind seit der Planung mit an Bord. \u00abUns ist es ein Anliegen, dass unsere G\u00e4ste die Leckerbissen auch im Park oder am See mit gutem Gewissen und verpackungsfrei geniessen k\u00f6nnen\u00bb, sagt tibits-Mitgr\u00fcnder Daniel Frei. Wie die Restaurants setzt auch John Baker bereits auf Mehrweg: \u00abWir bem\u00fchen uns, m\u00f6glichst alle Produkte in wiederverwendbaren Beh\u00e4ltern zu verkaufen. Kunden, die unsere oder eigene Mehrwegverpackungen mitbringen, belohnen wir mit einem Preisnachlass\u00bb, sagt Inhaber Jens Jung. \u00abDie Teilnahme am Refill Day ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich.\u00bb<br><br><strong>Bilder und Videomaterial<\/strong>&nbsp;steht Ihnen unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/cp\/35384858\/8a1e808b434-ptq2yk\">diesem<\/a>&nbsp;Link zur Verf\u00fcgung und weitere Informationen finden Sie unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/refillday.ch\/\">refillday.ch<\/a>.<br><br><strong>Kontakte:<\/strong><br>Philipp Rohrer, Zero-Waste-Experte Greenpeace Schweiz, <br>+41 76 516 94 30,&nbsp;<a href=\"mailto:philipp.rohrer@greenpeace.org\">philipp.rohrer@greenpeace.org<\/a><\/p>\n\n<p>Eva-Maria Schleiffenbaum, Mediensprecherin Greenpeace Schweiz, <br>+41 44 447 41 60,&nbsp;<a href=\"mailto:eschleif@greenpeace.org\">eschleif@greenpeace.org<\/a><\/p>\n<div class=\"EmptyMessage\">Block content is empty. 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