{"id":33337,"date":"2019-08-02T08:03:03","date_gmt":"2019-08-02T06:03:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=33337"},"modified":"2019-10-01T18:13:16","modified_gmt":"2019-10-01T16:13:16","slug":"klimakrise-weltklimarat-wird-duestere-realitaet-der-abholzung-von-waeldern-und-der-fleischproduktion-aufdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/33337\/klimakrise-weltklimarat-wird-duestere-realitaet-der-abholzung-von-waeldern-und-der-fleischproduktion-aufdecken\/","title":{"rendered":"Klimakrise: Weltklimarat wird d\u00fcstere Realit\u00e4t der Abholzung von W\u00e4ldern und der Fleischproduktion aufdecken"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Stand der Klimakrise an Land und die dringende Notwendigkeit, die W\u00e4lder zu sch\u00fctzen und unser globales Nahrungsmittelsystem auf Nachhaltigkeit umzustellen, werden voraussichtlich in einem bevorstehenden verbindlichen UN-Bericht \u00fcber Klimawandel und Landsysteme offengelegt. Der Weltklimarat IPCC wird den Sonderbericht n\u00e4chste Woche in Genf ver\u00f6ffentlichen. <\/strong><\/p>\n\n<p>Der Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist die bisher umfassendste wissenschaftliche Bewertung von Klimawandel und Landsystemen. Im Detail sollen die verheerenden Folgen der menschlichen Ausbeutung der Natur f\u00fcr Land, Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosysteme beleuchtet werden. Erwartet wird zudem, dass aufgezeigt wird, wie die sich versch\u00e4rfende Klimakrise unsere Ern\u00e4hrungssicherheit und unseren Zugang zu S\u00fcsswasser zunehmend gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n<p>Greenpeace ist eine akkreditierte Beobachterin des Weltklimarats. Eine kleine Delegation wird an der 50. Tagung des IPCC vom 2. bis 6. August 2019 in Genf teilnehmen, um den Sonderbericht \u00fcber Klimawandel und Landsysteme zu pr\u00fcfen. Der Weltklimarat wird den Bericht am 8. August 2019 in Genf vorstellen.<\/p>\n\n<p>Im Vorfeld der Sitzung des Weltklimarats in Genf sagt Dr. Christoph Thies, Wald- und Klimaexperte bei Greenpeace Deutschland:<\/p>\n\n<p>\u00abDieser Bericht kommt zu einem kritischen Zeitpunkt f\u00fcr unsere Gesellschaft. N\u00f6tig sind rasche staatliche und unternehmerische Massnahmen, um unsere W\u00e4lder und das Klima vor der Zerst\u00f6rung zu sch\u00fctzen. Die L\u00e4nder m\u00fcssen dringend die Emissionen durch die Landnutzung, insbesondere durch die Abholzung der W\u00e4lder, reduzieren und die Aufnahme von Kohlenstoff durch die Aufforstung und die Wiederherstellung anderer kohlenstoffreicher \u00d6kosysteme erh\u00f6hen. Die Landnutzung und die nat\u00fcrlichen L\u00f6sungen f\u00fcr den Klimawandel m\u00fcssen viel ernster genommen werden, denn sowohl eine rasche Dekarbonisierung als auch L\u00f6sungen f\u00fcr die Landnutzung werden notwendig sein, um die Erderw\u00e4rmung auf 1,5\u00b0C zu begrenzen. Unsere W\u00e4lder sind unsere Zukunft. Ohne sie besteht die Gefahr eines unkontrollierbaren Klimawandels.\u00bb<\/p>\n\n<p>Dr. Reyes Tirado, Wissenschaftlerin bei den Greenpeace-Research Laboratories der Universit\u00e4t Exeter, sagt:<\/p>\n\n<p>\u00abDies ist eine Krise, die wir selbst verursacht haben. Dies ist aber auch eine Krise, die wir l\u00f6sen k\u00f6nnen, wenn wir jetzt handeln. Die beispiellosen Auswirkungen, die wir auf das Land haben, sind haupts\u00e4chlich die Folgen der Expansion der industriellen Landwirtschaft und der Fleischproduktion. Nach jahrzehntelangem \u00dcberkonsum muss unsere Gesellschaft \u00fcbergehen zu einer gesunden, \u00f6kologischen, pflanzlichen Landwirtschaft. Konkret bedeutet das: Der Fleischanteil in unserer Ern\u00e4hrung muss um 50 Prozent reduziert werden, eine noch h\u00f6here Reduktion von 70 bis 90 Prozent ist in einigen L\u00e4ndern Westeuropas und Nordamerikas n\u00f6tig. Das wird nicht einfach, aber es ist entscheidend, wenn wir die Zerst\u00f6rung von \u00d6kosystemen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt durch unser gegenw\u00e4rtiges Ern\u00e4hrungssystem aufhalten wollen.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kontakte<\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>F\u00fcr Medieninterviews kontaktieren Sie Aaron Gray-Block, Greenpeace International, <a href=\"aaron.gray-block@greenpeace.org\">aaron.gray-block@greenpeace.org<\/a>; +61 437 845 150 (vor Ort in Genf).<\/li><li>Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (24 Stunden verf\u00fcgbar), <a href=\"pressdesk.int@greenpeace.org\">pressdesk.int@greenpeace.org<\/a> <\/li><li>Medienstelle Greenpeace Schweiz: +41 44 447 41 11, <a href=\"pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li><\/ul>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stand der Klimakrise an Land und die dringende Notwendigkeit, die W\u00e4lder zu sch\u00fctzen und unser globales Nahrungsmittelsystem auf Nachhaltigkeit umzustellen, werden voraussichtlich in einem bevorstehenden verbindlichen UN-Bericht \u00fcber Klimawandel und Landsysteme offengelegt. 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