{"id":34435,"date":"2019-08-14T11:35:50","date_gmt":"2019-08-14T09:35:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=34435"},"modified":"2021-12-01T07:14:34","modified_gmt":"2021-12-01T06:14:34","slug":"sieben-arten-und-plastik-in-der-sargassosee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/34435\/sieben-arten-und-plastik-in-der-sargassosee\/","title":{"rendered":"Sieben Arten (und Plastik) in der Sargassosee"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00e4hrend das Greenpeace-Schiff Esperanza seinen Weg durch die Sargassosee nimmt, erstellt das wissenschaftliche Team an Bord detaillierte Notizen \u00fcber Meereslebewesen und Pflanzenarten. <\/p>\n\n<p>Das Schiff befindet\nsich auf einer einj\u00e4hrigen Expedition vom Nordpol zum S\u00fcdpol. Ziel ist, die\nGefahren f\u00fcr unsere Ozeane aufzuzeigen und von der UNO ein substantielles,\nweltweites Meeresschutzabkommen zu fordern.<\/p>\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir Entscheidungstr\u00e4ger\ndavon \u00fcberzeugen, sich f\u00fcr die Meere einzusetzen? Eine der M\u00f6glichkeiten ist,\ndie Bedeutung von Lebensr\u00e4umen wie der Sargassosee f\u00fcr Meerestiere aufzuzeigen,\nund die Bedrohungen zu dokumentieren.<\/p>\n\n<p>Das Team an Bord des\nSchiffes sammelt Daten auf vier Arten: Beobachtungen vom Schiff aus, Schnorcheltauchg\u00e4nge\nzur Untersuchung der treibenden Algenteppiche der Gattung Sargassum, Unterwasserfotografie\nbei Nacht (eine Technik, die mit Speziallicht Bilder von einzigartigen\nMeereslebewesen einf\u00e4ngt, die meist nur nachts sichtbar sind), und Sammeln von\nUmwelt-DNA (DNA-Protein-Komplexen im Meerwasser, die Aufschluss dar\u00fcber geben, welche\nArten sich in den letzten 48 Stunden in diesen Gew\u00e4ssern aufgehalten haben). <\/p>\n\n<p>Mit diesen Methoden\nist es uns gelungen, ein einzigartiges und komplexes \u00d6kosystem zu beleuchten.\nAber leider fanden wir auch riesige Mengen an Plastik, die alle diese Arten\ngef\u00e4hrden.<\/p>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\">Hier sind einige der\nHighlights, die wir bisher angetroffen haben:<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pottwale<\/strong><\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/iI3Uk4RNPns\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"iI3Uk4RNPns\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<\/div><figcaption> <br><strong>\u00a9 Tavish Campbell \/ Greenpeace<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Die Esperanza\nbegegnete einer kleinen Gruppe dieser pr\u00e4chtigen Tiere in den Gew\u00e4ssern der\nSargassosee. Pottwale sind die gr\u00f6ssten der Zahnwale und besitzen unter allen\nTieren der Welt das gr\u00f6sste Gehirn. Wie Delfine nutzen sie die Echolotung, um\nihre Beute zu finden und zu bet\u00e4uben. Pottwale sind bekannt f\u00fcr ihre epischen\nK\u00e4mpfe mit Riesenkalmaren, aber eigentlich ern\u00e4hren sie sich eher von diversen\nTintenfischarten sowie einigen Fischen, zum Beispiel Rochen und Riesenmaulhaien.\n<\/p>\n\n<p>Leider gelten diese\nWale weltweit als gef\u00e4hrdet, da sie im 19. Jahrhundert unter starkem Jagddruck\nstanden. Sie waren ein Hauptziel der Walfangindustrie, wegen eines \u00d6ls namens\nSpermazeti, das aus ihren Kopfh\u00f6hlen gewonnen wurde. Vor der Erfindung der\nElektrizit\u00e4t war dieses \u00d6l als Brennstoff f\u00fcr Laternen oder Kerzenwachs\nbeliebt. Heute sind Pottwale eine gesch\u00fctzte Art. Noch immer sind sie aber den\nGefahren ausgesetzt, die von Plastikm\u00fcll in den Ozeanen, Fischereiabf\u00e4llen und Klimawandel\nausgehen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weissschwanz-Tropikvogel<\/strong><\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"974\" height=\"729\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ad53cedc-sea-bird.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34452\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ad53cedc-sea-bird.png 974w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ad53cedc-sea-bird-300x225.png 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ad53cedc-sea-bird-768x575.png 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ad53cedc-sea-bird-454x340.png 454w\" sizes=\"auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px\" \/><figcaption>\u00a9 Ana Paula Alminhana Maciel \/ Greenpeace <\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Der auf den Bermudas\nals \u00abLongtail\u00bb bekannte Weissschwanz-Tropikvogel ist f\u00fcr das Team auf der\nEsperanza w\u00e4hrend der Durchquerung der Sargassosee zu einer Art Totem geworden.\nDieser wundersch\u00f6ne Vogel ern\u00e4hrt sich auf hoher See von Kalmaren, Fliegenden\nFischen und Krabben, und ist damit einer der wenigen regelm\u00e4ssigen Begleiter,\ndie vom Deck des Schiffes aus beobachtet werden k\u00f6nnen, auch in grosser\nEntfernung vom Land. Greenpeace arbeitet mit Wissenschaftern der bermudischen\nRegierung zusammen, um diese V\u00f6gel zu erforschen, indem Daten gesammelt werden,\nzum Beispiel zu Aufenthaltsorten, Aktivit\u00e4ten zu bestimmten Tageszeiten, allgemeinem\nVerhalten und Flugrichtungen. Der Weissschwanz-Tropikvogel ist an Nistpl\u00e4tzen\nauf tropischen Inseln weltweit Bedrohungen durch Ratten und Tauben ausgesetzt,\ngilt aber nicht als gef\u00e4hrdet. <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Grauer Dr\u00fcckerfisch<\/strong><\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/edefec60-gp0sttovd_pressmedia-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-34453\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/edefec60-gp0sttovd_pressmedia-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/edefec60-gp0sttovd_pressmedia-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/edefec60-gp0sttovd_pressmedia-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/edefec60-gp0sttovd_pressmedia-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/edefec60-gp0sttovd_pressmedia-510x340.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00a9 Shane Gross \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Auf diesem Bild aus der Sargassosee sehen wir zwei Dr\u00fcckerfische, die\neinen Plastikbeh\u00e4lter mit ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum verwechseln, der\nnormalerweise aus Sargassum-Braunalgen (treibenden Algenteppichen) oder anderen\nschwimmenden Strukturen besteht.<\/p>\n\n<p>Dr\u00fcckerfische haben\nein starkes Revierverhalten, und auf diesem Bild sehen wir, wie sie um den Raum\nk\u00e4mpfen. Grosse Plastikst\u00fccke wie dieses erreichen den Ozean und zerfallen unter\ndem Einfluss von Wellen, Str\u00f6mungen und Salzerosion langsam zu Mikroplastik.\nDr\u00fcckerfische zerkleinern das Plastik auch durch Beissen, ein \u00fcbliches\nVerhalten bei dieser Spezies. Jede Art von Plastik, ob klein oder gross, schadet\nder Umwelt und den Ozeanen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sargassofisch<\/strong><\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/40a92c11-gp0sttp6k_pressmedia-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-34456\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/40a92c11-gp0sttp6k_pressmedia-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/40a92c11-gp0sttp6k_pressmedia-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/40a92c11-gp0sttp6k_pressmedia-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/40a92c11-gp0sttp6k_pressmedia-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/40a92c11-gp0sttp6k_pressmedia-510x340.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>\u00a9 Shane Gross \/ Greenpeace<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>F\u00fcr Lebewesen in den\nTeppichen der Sargassum-Braunalgen dreht sich alles ums Verstecken. Junge Fische\nund Schildkr\u00f6ten f\u00e4rben sich \u00abkryptisch\u00bb, um von Raubfischen nicht gesehen zu\nwerden. Aber einige dieser Raubfische wenden dieselbe Taktik an, so etwa der Sargassofisch.\nIn Farbe und Form f\u00fcgt er sich perfekt in die gelben Algen ein, und kann sich\nBeutetieren unbemerkt n\u00e4hern. Der Sargassofisch geh\u00f6rt zu den Anglerfischen und\nkommt nur in den treibenden Algen der Sargassosee vor. Wie der Seeteufel besitzt\ner eine Art \u00abK\u00f6der\u00bb auf dem Kopf, um seine Beute anzulocken. Er ern\u00e4hrt sich\nhaupts\u00e4chlich von kleinen Krevetten, Krebsen und Fischen, die in den Sargassum-Algen\nleben, und verzehrt unter anderem auch kleinere Sargassofische.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sargassum-Algen und Plastik<\/strong> <\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/ojgk55GYz2M\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"ojgk55GYz2M\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<\/div><\/figure>\n\n<p>Sargassum ist eine Braunalge, die in der Sargassosee reichlich vorhanden\nist. Es ist leicht zu erkennen, dass die Pflanze aus vielen blattf\u00f6rmigen\nAusst\u00fclpungen, Zweigen und runden, beerenartigen Strukturen besteht. Die \u00abBeeren\u00bb\nsind eigentlich winzige Luftpolster, die die Pflanze \u00fcber Wasser halten.\nSchwimmende Algenteppiche der Gattung Sargassum k\u00f6nnen sich manchmal\nkilometerweit \u00fcber den Ozean erstrecken.<\/p>\n\n<p>Dieser schwimmende Lebensraum bietet Nahrung, Zuflucht und Brutpl\u00e4tze\nf\u00fcr eine Reihe von Lebewesen wie Meeresschildkr\u00f6ten, Seev\u00f6gel, Krebse, Fische, Krevetten\nund viele andere. Aber die Sargassum-Algen sind durch Klimawandel, Plastikm\u00fcll und\nauch Frachtschiffe bedroht, die die Algenteppiche zerschneiden und damit\nLebensr\u00e4ume zerst\u00f6ren. Hier in der Sargassosee sind s\u00e4mtliche schwimmenden Algengebilde\nmit Plastik durchsetzt. Grosse Kunststoffst\u00fccke bis hin zu winzigen\nMikroplastikteilchen stellen eine Gefahr f\u00fcr die Tiere dar, die von den Algen\nals Lebensraum abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fliegender Fisch<\/strong><\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"708\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/a8a57ab8-gp0sttp70_pressmedia-1024x708.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-34459\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/a8a57ab8-gp0sttp70_pressmedia-1024x708.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/a8a57ab8-gp0sttp70_pressmedia-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/a8a57ab8-gp0sttp70_pressmedia-768x531.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/a8a57ab8-gp0sttp70_pressmedia-1976x1366.jpg 1976w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/a8a57ab8-gp0sttp70_pressmedia-492x340.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>\u00a9 Shane Gross \/ Greenpeace<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Obwohl Fliegende\nFische bei Tageslicht furchtsam sind, zeigen sie sich nachts zug\u00e4nglicher und\nsogar neugierig. So sind unseren Tauchern diese sch\u00f6nen Aufnahmen von\nFliegenden Fischen in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung gelungen. Fliegende Fische\nsind Meeresfische der Familie Exocoetidae, die f\u00fcr ihre Gleitf\u00e4higkeit bekannt\nsind. In warmen Gew\u00e4ssern gibt es weltweit etwa 50 Arten. Trotz ihres Namens\nfliegen sie nicht wirklich: Ihre Flossen flattern nicht wie Vogelschwingen! Was\nsie tun, ist mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60&nbsp;km\/h zur Oberfl\u00e4che\nzu schwimmen, und sobald sie in der Luft sind, gleiten sie manchmal\n\u00fcberraschend weit. Diese F\u00e4higkeit dient ihnen wahrscheinlich dazu, Raubfischen\nleichter zu entkommen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aale<\/strong><\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ddd845b1-gp0sttov2_pressmedia-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-34460\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ddd845b1-gp0sttov2_pressmedia-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ddd845b1-gp0sttov2_pressmedia-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ddd845b1-gp0sttov2_pressmedia-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ddd845b1-gp0sttov2_pressmedia-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/08\/ddd845b1-gp0sttov2_pressmedia-510x340.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>\u00a9 Shane Gross \/ Greenpeace<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Das Greenpeace-Team\nbegegnete dieser Weidenblattlarve (Larvenform der Aalartigen Fische) bei Nachttauchg\u00e4ngen\nin der Sargassosee. Die Geschichte des Europ\u00e4ischen und des Amerikanischen Aals\nist eines der vielen Wunder der Sargassosee. Als ausgewachsene Tiere leben\ndiese Aale in M\u00fcndungen und Fl\u00fcssen an der Ostk\u00fcste Nordamerikas und an der\neurop\u00e4ischen K\u00fcste. Zur Zeit der Fortpflanzung schwimmen sie jedoch zu einem unbekannten\nOrt in der Sargassosee hinaus, um zu laichen.<\/p>\n\n<p>Hier werden die jungen\nAale geboren und verbringen ihre erste Lebensphase damit, in den\nMeeresstr\u00f6mungen zu treiben, bevor sie sich in durchsichtige Glasaale\nverwandeln und sich auf den Weg zur\u00fcck zu den Kontinenten machen. Der Amerikanische\nAal gilt als gef\u00e4hrdet, w\u00e4hrend der Europ\u00e4ische Aal sogar stark gef\u00e4hrdet ist.\nBeide Arten sind aufgrund ihrer Beliebtheit in Sushi-Gerichten sowie durch\nUmweltverschmutzung und Staud\u00e4mme in ihren Heimatfl\u00fcssen einem erheblichen\nDruck ausgesetzt.&nbsp; <\/p>\n\n<p><em>Diese und viele weitere erstaunliche Kreaturen sind durch die Gef\u00e4hrdung unserer Ozeane bedroht. <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/schuetzen-wir-die-meere\/\">Unterschreiben Sie die Petition<\/a>, und fordern Sie von der UNO einen substantiellen Global Ocean Treaty, zum Schutz der Ozeane und ihrer unglaublichen Tier- und Pflanzenwelt.<\/em><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/schuetzen-wir-die-meere\/\">Petition unterzeichnen<\/a><\/div>\n<div class=\"EmptyMessage\">Block content is empty. 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