{"id":35801,"date":"2019-09-02T08:56:27","date_gmt":"2019-09-02T06:56:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=35801"},"modified":"2019-09-02T08:56:30","modified_gmt":"2019-09-02T06:56:30","slug":"all-you-cant-eat-all-you-can-vote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/35801\/all-you-cant-eat-all-you-can-vote\/","title":{"rendered":"All you can\u2019t eat \u2013 all you can vote"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF kochen gemeinsam mit Spitzenkoch Burkhard das Men\u00fc f\u00fcr die Parlamentswahlen \u2013 eine Rezeptur f\u00fcr K\u00fcche und Stimmzettel.\u00a0<\/strong><br><\/p>\n\n<p>\u25cf <strong>Der Nationalrat hat in den letzten vier Jahren die Umwelt im Stich gelassen:&nbsp;<\/strong>Insgesamt hat er viel zu oft und bei entscheidenden Vorlagen gegen den Natur- und\u00a0Klimaschutz entschieden. So wurde zum Beispiel das CO2-Gesetz derart verw\u00e4ssert, dass sogar umweltfreundliche ParlamentarierInnen nicht mehr zustimmen\u00a0konnten. Die Umweltverb\u00e4nde blicken zur\u00fcck und haben die desastr\u00f6sen Entscheide zusammengefasst.\u00a0<\/p>\n\n<p>\u25cf <strong>Riesige Unterschiede zwischen und innerhalb der Parteien: <\/strong>In vier von f\u00fcnf F\u00e4llen hat die FDP gegen die Umwelt gestimmt. Die SVP wiederum hat f\u00fcr Umweltanliegen \u00fcberhaupt kein Geh\u00f6r. Die BDP hat sich gegen\u00fcber der letzten Legislatur&nbsp;deutlich gesteigert, und die CVP stimmt zur H\u00e4lfte umweltfreundlich, wobei die&nbsp;grosse Spannbreite innerhalb der Partei auff\u00e4llt. Einzig Gr\u00fcne, SP, EVP und GLP&nbsp;zeigen sich als verl\u00e4ssliche Partner der Umwelt.&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u25cf <strong>Wir sind mittendrin in der Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise: <\/strong>Am Beispiel unserer\u00a0Ern\u00e4hrung zeigen die Verb\u00e4nde auf, wie sich eine ungen\u00fcgende Umweltpolitik auf\u00a0unseren Alltag auswirken k\u00f6nnte. Und zwar auf dem eigenen Teller. Fallen die Kartoffeln, \u00c4pfel oder sogar Schokolade bald aus unseren Lieblingsmen\u00fcs aus? M\u00f6glich w\u00e4re es. Denn steigende Temperaturen, fehlendes Wasser und der Verlust von\u00a0Biodiversit\u00e4t werden den Anbau von wichtigen Nahrungsmitteln zunehmend erschweren oder gar verunm\u00f6glichen.\u00a0<\/p>\n\n<p>\u25cf <strong>\u201eAll you can\u2019t eat\u201c &#8211; Schweizer K\u00fcche neu interpretiert: <\/strong>Auf der Basis wissenschaftlicher Studien hat der Spitzenkoch Markus Burkhard aus dem Restaurant Jakob in Rapperswil ein Men\u00fc der Schweizer K\u00fcche neu interpretiert. Das kulinarische\u00a0Ergebnis verbl\u00fcfft \u2013 und schmeckt. Aber seine Gerichte irritieren auch und geben&nbsp;<\/p>\n\n<p><strong>Umweltallianz <\/strong>I <strong>Alliance-Environnement <\/strong>I <strong>Alleanza Ambiente <\/strong>Postgasse 15 l Postfach 817 l 3000 Bern 8 Telefon 031 313 34 33 l Fax 031 313 34 35 l <a href=\"info@umweltallianz.ch\">info@umweltallianz.ch<\/a> l <a href=\"http:\/\/www.umweltallianz.ch\">www.umweltallianz.ch<\/a>\u00a0<\/p>\n\n<p>Anlass zu grosser Sorge. Denn sie haben mit dem Essen, so wie wir es heute kennen und lieben, nichts mehr gemein.<\/p>\n\n<p>\u25cf <strong>Umweltfreundlich w\u00e4hlen jetzt! <\/strong>im Herbst 2019 haben wir die Chance, mit der\u00a0Wahl eines umweltfreundlichen Parlaments einen grossen Schritt in die richtige\u00a0Richtung zu tun. Und die wichtigen Gesch\u00e4fte zu Gunsten der Umwelt durchzubringen. Als Wahlhilfe f\u00fcr die Stimmbev\u00f6lkerung empfehlen die Verb\u00e4nde ihr aktuellstes\u00a0Umweltrating. Dieses zeigt, ob und wenn ja wie umweltfreundlich die bisherigen\u00a0ParlamentarierInnen sowie die neuen Kandidierenden sind. (<a href=\"http:\/\/www.umweltrating.ch\">www.umweltrating.ch<\/a>)\u00a0<\/p>\n\n<p><strong>Zitate&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>Thomas Vellacott, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von WWF Schweiz&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abKurz vor den Wahlen geben sich fast alle Parteien umweltfreundlich. F\u00fcr uns z\u00e4hlen aber Taten, nicht Worte. Mit dem Umweltrating zeigt die Umweltallianz, wie umweltfreundlich Parlamen<\/em><em>tarierinnen und Parlamentarier tats\u00e4chlich sind &#8211; als Wahlhilfe f\u00fcr alle.\u00bb&nbsp;<\/em><\/p>\n\n<p>Dr. Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekret\u00e4r von Pro Natura&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abWenn wir nicht wollen, dass kommende Generationen in einer eint\u00f6nigen und vergifteten Umwelt leben m\u00fcssen, braucht es den politischen Umschwung &#8211; und zwar jetzt.\u00bb\u00a0<\/em><\/p>\n\n<p>Iris Menn, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Greenpeace&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abDie Schweiz muss ihre Emissionen vor allem im INLAND reduzieren. Die Ziele der Gletscher-Initiative sind das absolute Minimum, welche die Schweiz zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise errei<\/em><em>chen muss. H\u00f6chste Zeit, dass das auch eine Mehrheit der Politikerinnen und Politiker so sieht\u00bb&nbsp;<\/em><\/p>\n\n<p>Anders Gautschi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von VCS&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abDer Verkehr ist f\u00fcr rund 40% der CO2-Emissionen der Schweiz verantwortlich, seit Jahren\u00a0praktisch unver\u00e4ndert. Es ist also allerh\u00f6chste Eisenbahn, dass auch im Verkehr der CO2-Ausstoss reduziert wird. Die L\u00f6sungsans\u00e4tze dazu sind vorhanden. Nun braucht es auch Politiker*Innen, welche diese Ans\u00e4tze umsetzen und die Schweiz in Richtung einer umwelt- und menschenfreundlichen und damit zukunftsf\u00e4higen Mobilit\u00e4t steuern.\u00bb\u00a0<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Weitere Informationen (auf Anfrage)&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>&#8211; Faktenblatt Umweltrating&nbsp;<\/p>\n\n<p>&#8211; Quelle der Aktion &#171;all you can&#8217;t eat&#187;&nbsp;<\/p>\n\n<p>&#8211; Pr\u00e4sentation Medienanlass&nbsp;<\/p>\n\n<p>&#8211; Fotos \/Tutorials&nbsp;<\/p>\n\n<p>&#8211; Rezepte&nbsp;<\/p>\n\n<p><strong>F\u00fcr Fragen stehen folgende Personen zur Verf\u00fcgung:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>&#8211; Umweltrating und \u201call you can\u2019t eat\u201d: Marie Seidel, Kommunikationsverantwortliche WWF\u00a0Schweiz, <a href=\"marie.seidel@wwf.ch\">marie.seidel@wwf.ch<\/a>, 079 356 74 96\u00a0<\/p>\n\n<p>&#8211; Biodiversit\u00e4t: Dr. Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekret\u00e4r von Pro Natura und Vorsitzender der Umweltallianz, <a href=\"urs.leugger@pronatura.ch\">urs.leugger@pronatura.ch<\/a>, 079 509 35 49\u00a0<\/p>\n\n<p>&#8211; Klima: Yvonne Anliker, Mediensprecherin Klimakampagne Greenpeace Schweiz,\u00a0<a href=\"yvonne.anliker@greenpeace.org\">yvonne.anliker@greenpeace.org<\/a>, 079 306 53 42\u00a0<\/p>\n\n<p>&#8211; Verkehrspolitik: Anders Gautschi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer VCS, 079 960 11 71&nbsp;<\/p>\n\n<p><strong>Weitere Zitate&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>Markus Burkhard, K\u00fcchenchef des Restaurants Jakob in Rapperswill&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abDas h\u00f6ren wir ja in der Schweiz nicht gerne. Aber Kakao, zum Beispiel, wird es in einer klimaver\u00e4nderten Zukunft wohl sehr schwer haben und sehr teuer werden. In meinem all you can\u2019t eat Men\u00fc wird die Schoggimousse von einem Erdmandel-Espuma ersetzt. Mit ein paar weniger\u00a0<\/em><em>Schokoladen-Raspeln drauf. Die sollen den Mangel an Schokolade versinnbildlichen.\u00bb&nbsp;<\/em><\/p>\n\n<p>Dr. Adrian M\u00fcller, Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau Schweiz&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abAll you can\u2019t eat\u00bb ist eine Illustration wissenschaftlicher Grundlagen bez\u00fcglich der Nahrungsmittelsituation in einer Zukunft, in die wir durch ungebremste Zerst\u00f6rung der Umwelt schlittern k\u00f6nnten. Es ist eine kulinarische Erz\u00e4hlung zu den grossen Ver\u00e4nderungen, mit denen unsere\u00a0<\/em><em>Nachkommen zurechtkommen m\u00fcssen, falls wir politisch weiterhin unt\u00e4tig bleiben.\u00bb&nbsp;<\/em><\/p>\n\n<p>Thomas Vellacott, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von WWF Schweiz&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abWir haben es in der Hand, die Klimakrise abzuwenden und unseren Kindern eine lebenswerte\u00a0Zukunft zu erm\u00f6glichen. W\u00e4hlen Sie Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die daf\u00fcr die Wei<\/em><em>chen stellen.\u00bb&nbsp;<\/em><\/p>\n\n<p>Dr. Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekret\u00e4r von Pro Natura&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abWir befinden uns mitten in einer globalen Biodiversit\u00e4tskrise und die Schweiz ist alles andere\u00a0als eine Mustersch\u00fclerin: Unser Land erf\u00fcllt weder die internationalen noch die nationalen Biodiversit\u00e4tsziele, schlicht und einfach, weil der politische Wille dazu fehlt.\u00bb\u00a0<\/em><\/p>\n\n<p>Iris Menn, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Greenpeace&nbsp;<\/p>\n\n<p><em>\u00abGreenpeace Schweiz fordert, dass die Landwirtschaft in der Schweiz bis 2050 fl\u00e4chendeckend&nbsp;<\/em><em>auf eine tiergerechte und \u00f6kologische Produktion umgestellt wird. Damit kann die Landwirtschaft&nbsp;<\/em><em>ihre Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent reduzieren.\u00bb <\/em><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF kochen gemeinsam mit Spitzenkoch Burkhard das Men\u00fc f\u00fcr die Parlamentswahlen \u2013 eine Rezeptur f\u00fcr K\u00fcche und Stimmzettel. #w\u00e4hleUmwelt #WahlCH19<\/p>\n","protected":false},"author":35,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[34,36,50,33],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-35801","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klimagerechtigkeit","tag-gletscher-initiative","tag-klima","tag-ernaehrung","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35801\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35801"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=35801"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=35801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}