{"id":36684,"date":"2019-09-25T16:46:46","date_gmt":"2019-09-25T14:46:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=36684"},"modified":"2019-09-25T16:56:44","modified_gmt":"2019-09-25T14:56:44","slug":"co2-gesetz-vorschlag-des-staenderats-ist-mutlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/36684\/co2-gesetz-vorschlag-des-staenderats-ist-mutlos\/","title":{"rendered":"CO2-Gesetz: Vorschlag des St\u00e4nderats ist mutlos"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der St\u00e4nderat hat heute die Totalrevision des CO<sub>2<\/sub>-Gesetzes zu Ende beraten. Er hat den Bundesratsvorschlag zwar verbessert, es aber verpasst, einen Gesetzesvorschlag zu erarbeiten, der tats\u00e4chlich zur Erreichung der Pariser Klimaziele beitr\u00e4gt. <\/strong><\/p>\n\n<p>Der St\u00e4nderat will die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegen\u00fcber 1990 halbieren \u2013 davon mindestens 30 Prozentpunkte im Inland, den Rest mit Klimaschutzmassnahmen im Ausland. \u00abDas klingt ambitioniert, ist es aber nicht. Es ist mutlos. Und es reicht bei Weitem nicht, um die Klimakrise zu meistern\u00bb, sagt Georg Klingler, Klimaexperte bei Greenpeace Schweiz. \u00abDer Bundesrat will bis 2050 eine klimaneutrale Schweiz. Daf\u00fcr braucht es bis 2030 eine Absenkung der Emissionen im Inland um mindestens 50 Prozent gegen\u00fcber dem Stand von 1990. Der geplante Einkauf von Emissionszertifikaten aus dem Ausland kann die fehlende Inland-Absenkungen nicht ersetzen.\u00bb <\/p>\n\n<p>Gleichzeitig ist Greenpeace \u00fcberzeugt, dass die Schweiz als reiches Land mit ihrer Klimapolitik eine Vorreiterinnenrolle \u00fcbernehmen muss. \u00abGreenpeace Schweiz fordert, dass die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen bereits bis 2040 auf netto null eliminiert. Bis 2030 sind daf\u00fcr die Emissionen im Inland gegen\u00fcber dem Stand von 1990 um mindestens 60 Prozent zu senken\u00bb, sagt Klingler. Diese Forderungen basieren auf dem noch verbleibenden Emissions-Budget, wenn die Schweiz das von ihr ratifizierte Pariser Abkommen einhalten will. <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Finanzplatz und Landwirtschaft werden verschont<\/h2>\n\n<p>Greenpeace Schweiz ist zudem entt\u00e4uscht dar\u00fcber, dass der St\u00e4nderat im neuen CO<sub>2<\/sub>-Gesetz keine konkrete Regelung vorsieht, um den Schweizer Finanzplatz klimavertr\u00e4glich zu machen. Die \u00dcberpr\u00fcfung der Klimarisiken ist zwar wichtig, reicht aber nicht, um die Finanzakteure auch tats\u00e4chlich zu bewegen. \u00abWir brauchen jetzt einen Stopp der Finanzierung der schlimmsten Klimakiller wie Kohle, Frackinggas und \u00d6l aus Teersanden sowie eine strikte Ausrichtung  der T\u00e4tigkeiten auf das Pariser 1,5-Grad-Ziel\u00bb, sagt Klingler. <\/p>\n\n<p>\u00abEbenso hat die kleine Kammer es unterlassen, f\u00fcr den Landwirtschaftssektor verbindliche Klimaregeln aufzustellen\u00bb, sagt Georg Klingler. Die Landwirtschaft tr\u00e4gt in der Schweiz zu 13,5 Prozent zum gesamten Treibhausgas-Ausstoss bei. Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen, m\u00fcssen auch die Emissionen aus der Landwirtschaft reduziert werden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kontakte: <\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Georg Klingler, Klimaexperte bei Greenpeace Schweiz, 079 785 07 38, <a href=\"georg.klingler@greenpeace.org\">georg.klingler@greenpeace.org<\/a><\/li><li>Medienstelle Greenpeace Schweiz: 044 447 41 11, <a href=\"pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der St\u00e4nderat hat heute die Totalrevision des CO2-Gesetzes zu Ende beraten. 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