{"id":37675,"date":"2019-10-20T17:12:22","date_gmt":"2019-10-20T15:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=37675"},"modified":"2019-10-20T20:47:11","modified_gmt":"2019-10-20T18:47:11","slug":"gewinnerin-des-heutigen-tages-ist-das-klima-ab-jetzt-zaehlen-die-konkreten-schritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/37675\/gewinnerin-des-heutigen-tages-ist-das-klima-ab-jetzt-zaehlen-die-konkreten-schritte\/","title":{"rendered":"Gewinnerin des heutigen Tages ist das Klima \u2013 ab jetzt z\u00e4hlen die konkreten Schritte"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler haben heute f\u00fcr das Klima gestimmt. Greenpeace Schweiz fordert, dass das Parlament die Priorit\u00e4ten neu setzt. <\/strong><\/p>\n\n<p>Greenpeace Schweiz nimmt das vorl\u00e4ufige Wahlergebnis mit Freude zur Kenntnis. Gem\u00e4ss der ersten nationalen Hochrechnung, den kantonalen Zwischenresultaten, respektive den definitiven Resultaten aus den schon ausgez\u00e4hlten Kantonen f\u00e4llt die klima- und umweltsch\u00e4dliche Dominanz von SVP und FDP im Nationalrat. Die umweltfreundlichen Parteien gehen deutlich gest\u00e4rkt aus den Wahlen hervor, auch wenn sich bei der SP leichte Sitzverluste abzeichnen. Da sich FDP und CVP in den vergangenen Monaten klar f\u00fcr mehr Klimaschutz ausgesprochen haben, bestehen Chancen, dass die Schweiz die Klimakrise nun endlich ernsthaft anpackt und sich Mehrheiten f\u00fcr eine schnellere Absenkung der Emissionen finden lassen.<\/p>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\">\u00abDie W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler haben ihre Stimme dem Klima gegeben. Wenn das Parlament jetzt den Klimaschutz versch\u00e4rft, dann wird die ganze Schweiz zur Gewinnerin\u00bb, sagt Georg Klingler, Klima-Experte bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n\n<p>Greenpeace Schweiz beurteilt das Wahlresultat aber auch als klarer Auftrag an das neue Parlament: Die Klimakrise ist die gr\u00f6sste Bedrohung f\u00fcr unser Land, Massnahmen zu deren Bew\u00e4ltigung m\u00fcssen im Zentrum der politischen Arbeit der n\u00e4chsten Jahre stehen. \u00abDie Priorit\u00e4ten sind neu zu setzen: Der Schutz des Klimas ist bei jeder \u00f6ffentlichen Ausgabe, bei jedem neuen Gesetz und bei jedem neuen Infrastrukturprojekt mitzudenken\u00bb, sagt Klingler. Die Schweiz muss jetzt konkrete Schritte machen, mit denen die Treibhausgasemissionen, welche sie im In- und Ausland verursacht, massiv gesenkt werden. \u00abMit jedem Tag, den wir weiter zuwarten, werden Massnahmen teurer und die Auswirkungen der Klimaerhitzung schmerzhafter.\u00bb  <\/p>\n\n<p>Greenpeace Schweiz erwartet vom neugew\u00e4hlten Parlament eine Paris-konforme Klimapolitik und entscheidende Schritte in eine plastikfreie Zukunft: <\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die neuen R\u00e4te m\u00fcssen das <strong>CO2-Gesetz nochmals versch\u00e4rfen<\/strong>. Die aktuelle Gesetzesversion des St\u00e4nderats reicht nicht, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Um das noch verbleibende Emissions-Budget der Schweiz einhalten zu k\u00f6nnen, muss bis 2030 eine <strong>Absenkung der Emissionen im Inland gegen\u00fcber dem Stand von 1990 um mindestens 60 Prozent <\/strong>(statt der bisher vorgesehenen 30 Prozent) erfolgen. F\u00fcr die Schweiz und die Welt w\u00e4re es wiederum noch sicherer, wenn die Emissionen schneller abgesenkt w\u00fcrden \u2013 die M\u00f6glichkeiten daf\u00fcr stehen schon heute zur Verf\u00fcgung. <\/li><li>Zus\u00e4tzlich zur Absenkung der Inland-Emissionen m\u00fcssen die durch den Schweizer Konsum <strong>im Ausland verursachten Emissionen systematisch reduziert werden<\/strong>. <\/li><li>Der<strong> Schweizer Finanzplatz <\/strong>muss zur Offenlegung seiner Klimarisiken und Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels verpflichtet werden. N\u00f6tig ist ein sofortiges Verbot der Finanzierung der emissionsintensivsten fossilen Energien wie Kohle und Teersande. <\/li><li>Es braucht eine Umstellung der <strong>Landwirtschaft auf eine tiergerechte, o\u0308kologische und klimafreundliche Produktion<\/strong>.<\/li><li>Die Schweiz muss eine erweiterte <strong>Herstellerverantwortung f\u00fcr Einwegprodukte<\/strong> und Plastikverpackungen einf\u00fchren, <strong>Mehrwegsysteme<\/strong> f\u00f6rdern und Einwegplastik im Konsumg\u00fcterbereich verbieten. <\/li><li>Wir brauchen eine <strong>Kreislaufwirtschaft statt Ressourcenverschwendung<\/strong>.<\/li><\/ul>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kontakte: <\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Georg Klingler, Klimaexperte bei Greenpeace Schweiz, +41 79 785 07 38, <a href=\"georg.klingler@greenpeace.org\">georg.klingler@greenpeace.org<\/a><\/li><li>Medienstelle Greenpeace Schweiz: +41 44 447 41 11, <a href=\"pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler haben heute f\u00fcr das Klima gestimmt. 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