{"id":43994,"date":"2014-10-04T07:00:00","date_gmt":"2014-10-04T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=43994"},"modified":"2020-05-17T11:13:01","modified_gmt":"2020-05-17T09:13:01","slug":"die-gewinner-des-greenpeace-photo-award-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/43994\/die-gewinner-des-greenpeace-photo-award-2014\/","title":{"rendered":"Die Gewinner des Greenpeace Photo Award 2014"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Manuel Bauer gewann den Publikumspreis, die beiden Jurypreise wurden von einer internationalen Jury an Dmitrij Leltschuk und Uwe H. Martin vergeben.<\/strong><\/p>\n\n<p>Greenpeace m\u00f6chte mit diesem Award in Zusammenarbeit mit dem Reportermagazin GEO auf Umweltfragen wie Zerst\u00f6rung von Lebensr\u00e4umen und Klimaerw\u00e4rmung aufmerksam machen. Kreative Fotoideen von professionellen Fotografen sind ausgezeichnet worden und diese erhalten jetzt die Chance ihre Herzensprojekte im 2015 umzusetzen.<\/p>\n\n<p>Nach einer \u00f6ffentlichen Wettbewerb-Ausschreibung, die sich an professionelle Fotoschaffende in der Schweiz und in Deutschland richtete, haben sich auf <a title=\"Photo Award 2014\" href=\"http:\/\/www.photo-award.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.photo-award.org<\/a> \u00fcber 6000 Besucherinnen und Besucher an der Abstimmung der acht nominierten Fotoprojekte beteiligt. Gefragt waren unver\u00f6ffentlichte Fotoprojekte zum Thema Umwelt, die sich durch einen innovativen Blick auszeichnen.<\/p>\n\n<p>Die Jury setzte sich aus aus Peter Pfrunder (Direktor Fotostiftung Schweiz), Ingo Taubhorn (Kurator Deichtorhallen Hamburg) und Ruth Eichhorn, (Bildchefin GEO) zusammen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dmitrij Leltschuk \u2013 Aufzeichnungen eines J\u00e4gers<\/h2>\n\n<p>Leltschuk setzt sich mit den Auswirkungen des Klimawandel auf Natur, Tier und Mensch in der Arktis auseinander. Durch das Abschmelzen der Eisdecke kommen die Eisb\u00e4ren immer n\u00e4her an die Menschen heran. Daher entsteht in dieser Gegend auch eine Eisb\u00e4renpatrouille, deren Chef aber trotz seiner Vergangenheit als ehemaliger J\u00e4ger zum Besch\u00fctzer der Eisb\u00e4ren wird. \u00abLeltschuk \u00fcberzeugt mit einer stillen und ungemein eindringlichen Beobachtung in einer uns fast g\u00e4nzlich unbekannten Welt\u00bb, schreibt die GEO-Bildschefin und Jurymitglied Ruth Eichhorn.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/2a21c7a3-d52878f94d0ac87d2b0022c3fa76dcc1.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Jurypreis \u00abAufzeichnungen eines J\u00e4gers\u00bb. \u00a9 Dmitrij Leltschuk<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Uwe H. Martin \u2013 Landrush \u2013 Green Revolution 2.0<\/h2>\n\n<p>Es ist ein sehr trauriges Thema, das Uwe H. Martin mit radikalen Bildern angeht. Martin zeigt anhand des \u00abKrebsexpresses\u00bb in Indien die \u00f6kologischen Auswirkungen der modernen Landwirtschaft f\u00fcr die Menschen. Durch den Einsatz von Pestiziden erkranken die Menschen an Krebs und werden auf den \u00abKrebsexpress\u00bb geschickt. Auf Martins intensiven Bildern erkennt man den Preis, den die Menschen f\u00fcr den Fortschritt in der Landwirtschaft zahlen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/37bc83d0-9ea60f205559cde119baf1e55de1627c.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Im Westen Brasiliens wird der Soja Highway ausgebaut. Er verbindet auf 1740 Kilometern die riesigen Farmen Mato Grossos mit dem Amazonashafen Santarem. Unaufhaltsam frisst sich der Fortschritt von S\u00fcden nach Norden. \u00a9 Uwe H. Martin \/ Green Revolution<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Schweizer Manuel Bauer gewann mit dem Projekt Sam Dzong \u2013 ein Dorf zieht um den Publikumspreis<\/h2>\n\n<p>Die Bewohner sind durch den Klimawandel und das fehlende Wasser gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ihre H\u00e4user in einem anderen Tal neu aufzubauen. Der Fotograf bezeichnet Sam Dzong, im ehemaligen K\u00f6nigreich Mustang als sch\u00f6nsten Ort der Welt. Mit seinen Fotos, aber auch mit aktiver Spendenhilfe setzt sich Bauer mit viel Herzblut f\u00fcr die Menschen in diesem Dorf ein. Bauer meint: \u00abWir haben die ambitionierte Planung das neue Dorf um den 20. Mai 2015 einzuweihen. Das Projekt wird nat\u00fcrlich noch \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre wachsen. Und auch der Umzug wird gestaffelt und nicht auf einen Ruck passieren. Bis die neuen Felder Ernte abwerfen, d\u00fcrften noch mehrere Jahre vergehen.\u00bb<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/c44d9cad-8946e21f3836e28e6eff27c8e0b70f27.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Es liegt noch sehr viel Arbeit vor den Bauern von Sam Dzong. Drei Stunden entfernt von Sam Dzong wird ein neues Dorf entstehen. Sie werden dafu\u00cc\u0088r 180&#8217;000 Lehmziegel von Hand herstellen um ihr Dorf mit 18 H\u00e4usern zu bauen. \u00a9 Manuel Bauer<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manuel Bauer gewann den Publikumspreis, die beiden Jurypreise wurden von einer internationalen Jury an Dmitrij Leltschuk und Uwe H. Martin vergeben.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":43998,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[46],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-43994","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ueber-uns","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/43998"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43994"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=43994"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=43994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}