{"id":44030,"date":"2014-12-13T07:00:00","date_gmt":"2014-12-13T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44030"},"modified":"2020-05-17T12:25:14","modified_gmt":"2020-05-17T10:25:14","slug":"ueber-der-kohle-wohnt-der-mensch-teil-eins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44030\/ueber-der-kohle-wohnt-der-mensch-teil-eins\/","title":{"rendered":"\u00dcber der Kohle wohnt der Mensch &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Im Juli 2013 k\u00fcndigte der schwedische Energiekonzern Vattenfall an, er wolle seine Braunkohletagebaue und seine Kraftwerke in der ostdeutschen Lausitz abstossen. Anfang Dezember 2014 hat der Konzern nun dargelegt, dass die Lausitzer Kohlef\u00f6rderung trotz der Verkaufspl\u00e4ne ausgebaut und daf\u00fcr unter anderem das Genehmigungsverfahren f\u00fcr eine Erweiterung des Tagebaus Welzow beantragt werde. Auch andere Stromriesen schlingern: Der Aktienkurs von RWE verharrt nach dem Einbruch von 2008 auf niedrigem Niveau, der Stromriese EON k\u00fcndigt im Dezember 2014 seine Spaltung an und will die Produktionsst\u00e4tten f\u00fcr Atom- und Kohlestrom unter seinem Namen loswerden. Ein Erfolg der Verbraucher, die sich mehr und mehr der alternativen Stromgewinnung zuwenden? Welche Krise auch immer die Energiekonzerne sch\u00fcttelt, sie folgt der Logik des Marktes. Der EON-Schachzug riecht nach Etikettenschwindel, Vattenfall wird das Maximum aus den Lausitzer Braunkohlefl\u00f6zen herausholen \u2013 und sei es durch ihren Verkauf, und wie schon zu DDR-Zeiten werden ganze D\u00f6rfer und gewachsene Strukturen den Baggern weichen m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">I<\/span>m Juni 2013 schaut G\u00fcnter Spretz aus dem kleinen Fenster in das Licht des warmen Fr\u00fchsommerabends, das Schattenspiele von den Bl\u00e4ttern der Apfelb\u00e4ume auf die gegen\u00fcberliegende Wand des Vierseitenhofs wirft. \u00abAch, die haben einfach gedacht, die paar Hanseln, die verkaufen wir\u00bb, sagt er. Der Hof, auf dem der heute 68-j\u00e4hrige Spretz fast sein ganzes Leben verbracht hat, steht in der Niederlausitz im Land Brandenburg bei dem kleinen Dorf Rohne nahe der polnischen Grenze. Spretz wirkt m\u00fcde. In wenigen Tagen wird sich entscheiden, ob er f\u00fcr sich und seine Familie \u2014 Frau, Tochter und die zweij\u00e4hrige Enkelin \u2014 wieder einen Platz finden wird, an dem sie bleiben k\u00f6nnen. Ihr Hof steht auf Gel\u00e4nde, das f\u00fcr den Tagebau freigegeben wurde: mitten im Lausitzer Braunkohlerevier, im einst zentralen Abbaugebiet der DDR.<\/p>\n\n<p>\u00abBergbauschutzgebiet\u00bb hiessen damals die Fl\u00e4chen, deren Kohlefl\u00f6ze als Energiequellen f\u00fcr die staatlichen Kraftwerke vorgesehen waren. Wer hier lebte, wusste: Irgendwann kommen die Bagger, irgendwann muss ich gehen. Aber wer hier lebte, wusste auch: Kohle bedeutet Arbeit \u2014 in den Gruben und Halden, Brikettfabriken und Kraftwerken.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/d4f0fdd3-545d4d9b8f10cd19c5f4b9e210df8c1b.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00abAch, die haben einfach gedacht: die paar Hanseln, die verkaufen wir.\u00bb G\u00fcnter Spreetz mit Ehefrau und Enkelkind auf ihrem Grundst\u00fcck sollen bald umgesiedelt werden. \u00a9 Mark M\u00fchlhaus\/attenzione\/Agentur Focus<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Spretz hat als Ingenieur f\u00fcr Anlagenbau im Kraftwerk Boxberg gearbeitet. \u00abWer offen gegen die Kohle war\u00bb, sagt auch Mathias Berndt, \u00abder ging in den Bau. Das hat die Menschen gepr\u00e4gt. Viele erleben sich nach wie vor als wertlos gegen\u00fcber den von ihnen als m\u00e4chtiger empfundenen Interessen.\u00bb Berndt ist evangelischer Pfarrer im D\u00f6rfchen Atterwasch, auf einer Sonderpfarrstelle f\u00fcr Bergbauseelsorge im Kirchenkreis Cottbus.<\/p>\n\n<p>Das Bergbauschutzgebiet Lausitz heisst l\u00e4ngst nicht mehr so, niemand geht mehr ins Gef\u00e4ngnis, wenn er etwas gegen den Tagebau hat, und vor allem: Die Braunkohle ist keine unersetzliche Energiequelle mehr. Ab 1989 wurden durch die Schliessung von 13 der 16 Gruben samt verarbeitenden Industriebetrieben grossfl\u00e4chig Arbeitspl\u00e4tze abgebaut. F\u00fcr die Menschen, deren D\u00f6rfer zur Abbaggerung vorgesehen gewesen waren, brachten die politische Wende und die Wiedervereinigung Hoffnung: Umweltgruppen sahen die Chance, die Zerst\u00f6rung von grossen Naturschutzgebieten \u2014 wie des Urwalds Weisswasser oder des Eulower Bruchs \u2014 zu verhindern.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/48d9de44-ebb7d47ab9b969baf5c597a4c20815e8.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Das ehemalige Dorf Haidem\u00fchl im Jahr 2013 im Braunkohletagebaugebiet von Vattenfall. Verlassene H\u00e4user s\u00e4umen die Landstrasse. \u00a9 Mark M\u00fchlhaus\/attenzione\/Agentur Focus<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Im Jahr 1993, kurz nachdem noch mehrere Lausitzer Orte gem\u00e4ss alten DDR-Pl\u00e4nen \u00abin die Grube gefahren\u00bb waren, versprach der damalige brandenburgische Ministerpr\u00e4sident Manfred Stolpe: \u00abKein Dorf wird mehr abgerissen.\u00bb Stolpe, so sagen viele hier, wurde deshalb wiedergew\u00e4hlt. Doch die Bagger, die D\u00f6rfer und Landschaften verschlingen und Zehntausende Hektar verw\u00fcstete Erde hinter sich lassen, sind geblieben \u2014 und genauso die Konflikte zwischen Tagebau-Bef\u00fcrwortern und denen, die ihn als anachronistische Form der Energiegewinnung, als Umweltkatastrophe und als Zerst\u00f6rung gewachsener Strukturen verurteilen. Schliesslich ist auch die Kohle noch da und verheisst dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall, der nach der Wende die Abbaurechte erworben hat, erhebliche Einnahmen aus dem europaweiten Export ihrer Verstromung.<\/p>\n\n<p>Ende Juli 2013 verk\u00fcndete Vattenfall-Chef \u00d8ystein L\u00f8seth, der Konzern wolle sein kontinentaleurop\u00e4isches Kohlegesch\u00e4ft \u00abneu sortieren\u00bb. Im Klartext: Vattenfall sucht Investoren oder K\u00e4ufer f\u00fcr die fossilen Kraftwerke in Deutschland und Holland. Dabei hat auch Vattenfall bislang am Status quo festgehalten: W\u00e4hrend sich, auch mittels staatlicher F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Solar- und Windkraft, mittelst\u00e4ndische und kleine privatwirtschaftliche Unternehmen in die Stromgewinnung durch erneuerbare Energien eingekauft haben, vers\u00e4umten es Vattenfall, EON, RWE und EnBW, notwendige Investitionen zu t\u00e4tigen \u2014 zum Beispiel in Stromnetze f\u00fcr Wind- und Solarkraft.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;54118,54117,54116,54115,54114,54113,54112&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/77b632b2-9ae62bc0c0ae4bc2ba2d1087b212b990-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54118},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/dce99500-c09a9e8c172d2b368e3562d7561a331e-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54117},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/70ae8d61-ffd8f922799fe3bc4c04c3567280c36b-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54116},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/d7bd261a-ea371819c3d685378d7f2edda0b5f6ad-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54115},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/b01986ed-f0a39236e4e1638aebe0376dd8d3184d-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54114},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/8c0ef7a6-8841ceefa97b09c81ffb68887cf03b0e-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54113},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/a6203893-b90854b3061c1c504d6cfe862b503100-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54112}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/77b632b2-9ae62bc0c0ae4bc2ba2d1087b212b990-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/77b632b2-9ae62bc0c0ae4bc2ba2d1087b212b990-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/77b632b2-9ae62bc0c0ae4bc2ba2d1087b212b990-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/77b632b2-9ae62bc0c0ae4bc2ba2d1087b212b990-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/77b632b2-9ae62bc0c0ae4bc2ba2d1087b212b990-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;\\u00abKein Dorf wird mehr abgerissen.\\u00bb versprach 1993 der brandenburgische Minister Stolpe. 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Eine Frau macht die Blumen mit dem Protestschild sch\\u00f6n. \\u00a9 Mark M\\u00fchlhaus\\\/attenzione\\\/Agentur Focus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/70ae8d61-ffd8f922799fe3bc4c04c3567280c36b-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/70ae8d61-ffd8f922799fe3bc4c04c3567280c36b-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/70ae8d61-ffd8f922799fe3bc4c04c3567280c36b-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/70ae8d61-ffd8f922799fe3bc4c04c3567280c36b-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/70ae8d61-ffd8f922799fe3bc4c04c3567280c36b-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Mathias Berndt, Pfarrer in Atterwasch: \\u00abWer offen gegen die Kohle war, der ging in den Bau.\\u00bb Das Gef\\u00fchl der Ohnmacht ist geblieben. \\u00a9 Mark M\\u00fchlhaus\\\/attenzione\\\/Agentur Focus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/d7bd261a-ea371819c3d685378d7f2edda0b5f6ad-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/d7bd261a-ea371819c3d685378d7f2edda0b5f6ad-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/d7bd261a-ea371819c3d685378d7f2edda0b5f6ad-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/d7bd261a-ea371819c3d685378d7f2edda0b5f6ad-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/d7bd261a-ea371819c3d685378d7f2edda0b5f6ad-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Drei Kerzen f\\u00fcr die drei D\\u00f6rfer Grabko, Kerkwitz und Atterwasch z\\u00fcndet der Pfarrer jeden Morgen in der Kirche von Atterwasch an. \\u00a9 Mark M\\u00fchlhaus\\\/attenzione\\\/Agentur Focus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/b01986ed-f0a39236e4e1638aebe0376dd8d3184d-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/b01986ed-f0a39236e4e1638aebe0376dd8d3184d-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/b01986ed-f0a39236e4e1638aebe0376dd8d3184d-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/b01986ed-f0a39236e4e1638aebe0376dd8d3184d-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/b01986ed-f0a39236e4e1638aebe0376dd8d3184d-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Der Betrieb der Braunkohlekraftwerke in der Lausitz wird sp\\u00e4testens 2040 unrentabel. Doch die Erkenntnisse einer Studie werden von der Politik ignoriert. \\u00a9 Mark M\\u00fchlhaus\\\/attenzione\\\/Agentur Focus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/8c0ef7a6-8841ceefa97b09c81ffb68887cf03b0e-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/8c0ef7a6-8841ceefa97b09c81ffb68887cf03b0e-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/8c0ef7a6-8841ceefa97b09c81ffb68887cf03b0e-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/8c0ef7a6-8841ceefa97b09c81ffb68887cf03b0e-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/8c0ef7a6-8841ceefa97b09c81ffb68887cf03b0e-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Vattenfall, EON, RWE und EnBW vers\\u00e4umten es, notwendige Investitionen in erneuerbare Energien zu t\\u00e4tigen \\u2013 zum Beispiel in Stromnetze f\\u00fcr Wind- und Solarkraft. \\u00a9 Mark M\\u00fchlhaus\\\/attenzione\\\/Agentur Focus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/a6203893-b90854b3061c1c504d6cfe862b503100-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/a6203893-b90854b3061c1c504d6cfe862b503100-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/a6203893-b90854b3061c1c504d6cfe862b503100-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/a6203893-b90854b3061c1c504d6cfe862b503100-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2014\\\/12\\\/a6203893-b90854b3061c1c504d6cfe862b503100-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Erneuerbare Energien sind nur Imagepolitur: Vattenfall wird das Maximum aus den Lausitzer Braunkohlefl\\u00f6zen herausholen. \\u00a9 Mark M\\u00fchlhaus\\\/attenzione\\\/Agentur Focus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;}]}}\"><\/div>\n<p>Aber wo die Netzkapazit\u00e4ten f\u00fcr eine alternative Energieversorgung nicht ausreichen, schwindet ihre Akzeptanz und der Schwung der Expansion. Das bedeutet wiederum R\u00fcckenwind f\u00fcr Betreiber und Bef\u00fcrworter von Grosskraftwerken \u2014 dabei schien der umfassende energiepolitische Wandel nach dem von Bundeskanzlerin Merkel verk\u00fcndeten Einstieg in den Atomausstieg im Jahr 2011 nicht mehr weit. Das Bundesland Brandenburg erzeugt bereits im laufenden Jahr 70 Prozent seines Energiebedarfs mit regenerativen Energien und k\u00f6nnte sich ab 2020 bilanziell ganz mit Erneuerbaren versorgen. Laut der Brandenburger \u00abEnergiestrategie 2030\u00bb soll dieses Ziel zehn Jahre sp\u00e4ter umgesetzt werden.<sup>1<\/sup> Es gibt eigentlich kein Stromerzeugungsproblem, sondern ein Speicherungs- und Bereitstellungsproblem.<\/p>\n\n<p>Die Energiewende ist vor allem eins: ein wirtschaftspolitischer Interessenkonflikt. Dies wird im Hinblick auf den Braunkohletagebau besonders deutlich. Hier konkurrieren bei Debatten um seine Wirtschaftlichkeit sehr unterschiedliche Zahlenangaben miteinander. Ein Gutachter am Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) hat im vorigen Jahr eine Braunkohle-Studie auf den Tisch gelegt, die f\u00fcr Unruhe gesorgt hat. \u00abEs ist davon auszugehen, dass der Betrieb von Braunkohlekraftwerken in der Lausitz, und somit auch am Standort Boxberg, zu Beginn der 2040er Jahre aufgrund der hohen Einspeisung aus Erneuerbaren, der geringen Residuallast sowie tendenziell sinkender Grosshandelspreise unrentabel sein d\u00fcrfte.\u00bb<sup>2<\/sup> Gemeint sind die Braunkohlekraftwerke Boxberg (Tagebau Nochten II), Schwarze Pumpe (Welzow-S\u00fcd) und J\u00e4nschwalde.<\/p>\n\n<p>Gutachten mit dieser Expertise sind in der Regel f\u00fcr zivilgesellschaftliche Initiativen nicht erschwinglich. Zwei Monate nach seinem Erscheinen liess das Brandenburger Wirtschaftsministerium eine \u00abEnergiewirtschaftliche Planrechtfertigung im Entwurf des Braunkohleplans\u00bb erstellen. Gutachter Erdmann, Dozent an der TU Berlin, rechtfertigt auf der Grundlage von \u00abvertraulichen Unterlagen\u00bb der Firma Vattenfall den Neuaufschluss von Tagebauen mit den Schwankungen bei den Erneuerbaren, die durch Kohlekraftwerke ausgeglichen werden m\u00fcssten. Die Ziele der Energiewende scheinen hier aus dem Blick geraten zu sein. Denn laut der von Vattenfall mit dem Land Brandenburg bekundeten Energiepartnerschaft und Vattenfalls Bekenntnis zur \u00abEnergiestrategie 2030\u00bb soll der CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss Brandenburgs von derzeit j\u00e4hrlich etwa 60 Millionen auf 25 Millionen Tonnen im Jahr 2030 reduziert werden.<sup>3<\/sup> Mit den Tagebaupl\u00e4nen l\u00e4ge der CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss jedoch bei fast 30 Millionen Tonnen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/c23693bb-66399ef0e4f13c4217206abdef85c81f.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00abDie Bagger kriechen den Menschen durch den Schlaf\u00bb Frau Wodtke und Frau Franz vor dem Tagebau Welzow engagieren sich gegen eine Erweiterung des Braunkohleabbaus in Welzow S\u00fcd \u00a9 Mark M\u00fchlhaus\/attenzione\/Agentur Focus<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>\u00ab3700 Menschen sollen in der Lausitz in den n\u00e4chsten Jahren umgesiedelt werden\u00bb, sagt Hannelore Wodtke, die sich in der 30 Kilometer vom Dorf Rohne und 70 Kilometer von Atterwasch entfernten Kleinstadt Welzow gegen das geplante Abbaugebiet Welzow-S\u00fcd engagiert. Seit knapp drei Jahren versucht hier die Mittf\u00fcnfzigerin die vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten zu koordinieren, die f\u00fcr Alternativen zum scheinbar unumst\u00f6sslichen Tagebau werben.<\/p>\n\n<p>\u00abWir gehen \u00fcberall hin, in die Gemeinden, nach Cottbus, jetzt auch nach Potsdam\u00bb, sagt Hannelore Wodtke. \u00abWir k\u00e4mpfen dort gegen Windm\u00fchlenfl\u00fcgel. Aber Umwelt- und Gesundheitsbelastung durch Feinstaub, L\u00e4rm und abgesenktes Grundwasser sind schon mit dem bestehenden Tagebau Welzow I \u00fcber die Massen hoch, auch die psychosozialen Folgen sind offensichtlich. Den Menschen, die an der Tagebaukante wohnen, kriechen die Bagger durch den Schlaf, durch ihre H\u00e4user gehen Risse, die bei unterirdischen Rutschungen entstehen. Durch das abgesenkte Grundwasser sterben die B\u00e4ume, der grobe Kohlestaub legt eine schmierige Schicht auf D\u00e4cher, Bl\u00e4tter und offene Fl\u00e4chen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Existenziell, so Wodtke, sei ihr Einsatz deshalb, weil viele Menschen noch immer d\u00e4chten, sie k\u00f6nnten sich ohnehin nicht wehren. Zwar zahlt Vattenfall Entsch\u00e4digungen an diejenigen, die mit einer Umsiedlung einverstanden seien, \u00abRandbetroffene\u00bb aber, das heisst Menschen, die nicht unmittelbar umgesiedelt werden m\u00fcssen, k\u00f6nnen keine Anspr\u00fcche geltend machen.<\/p>\n\n<p>Hannelore Wodtke ist \u00fcberzeugt, dass ein weiterer Tagebau katastrophale Folgen f\u00fcr die Region h\u00e4tte. \u00abDer Tagebau zerst\u00f6rt die regionale Wirtschaft mehr als dass er ihr n\u00fctzt. Wir k\u00f6nnen l\u00e4ngst nachweisen, dass wir mit regenerativen Energien Arbeitspl\u00e4tze und auch energetische Unabh\u00e4ngigkeit schaffen k\u00f6nnen. Wir brauchen keinen neuen Tagebau.\u00bb Ihre freundliche Bestimmtheit hat der Lausitzerin w\u00e4hrend der vielen Anfeindungen geholfen, denen sie in den vergangenen Jahren als Hauptamtliche im Braunkohle-Widerstand ausgesetzt war.<\/p>\n\n<p>Vattenfall, so Hannelore Wodtke, k\u00e4mpfe durchaus mit harten Bandagen. H\u00e4ufig w\u00fcrden einfach Tatsachen geschaffen. So werden im Gebiet um Welzow bereits Grundwasserabsenkungen durchgef\u00fchrt und Dichtw\u00e4nde eingezogen, die Rutschungen verhindern sollen,4 wobei der Nutzen mehr als zweifelhaft ist. D\u00f6rfer werden umgesiedelt und eingeebnet,5 dabei ist das sogenannte Er\u00f6rterungsverfahren, auf dessen Grundlage die politische Entscheidung zugunsten des Tagebaus fiel, so unsachgem\u00e4ss durchgef\u00fchrt worden, dass es im Fr\u00fchjahr 2013 f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt wurde und wiederholt werden musste.<\/p>\n\n<p><em>Teil 2 von \u00ab\u00dcber der Kohle wohnt der Mensch\u00bb folgt am 15. Dezember. Claudia Krieg ist freie Journalistin in Berlin. Der Text erschien zuerst im November 2013 in \u00abLe Monde diplomatique\u00bb.<\/em><\/p>\n\n<p>1) Siehe unter \u00abEnergiestrategie 2030\u00bb, das&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.energie.brandenburg.de\/sixcms\/detail.php\/bb1.c.277267.de\" target=\"_blank\">Programm zur Energiewende in Brandenburg<\/a><\/p>\n\n<p>2) Christian von Hirschhausen, Pao-Yu Oei: Gutachten zur energiewirtschaftlichen Notwendigkeit zur Fortschreibung des Braunkohlenplans \u00abTagebau Nochten\u00bb, im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland, Berlin (Deutsches Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung) 2013<\/p>\n\n<p>3) Siehe Anmerkung 1.<\/p>\n\n<p>4) Ralf E. Krupp, Zur Sicherheit des Erddammes zwischen Sedlitzer See und geplantem Braunkohletagebau Welzow-S\u00fcd II, Greenpeace-Gutachten 9\/2013.<\/p>\n\n<p>5) Bereits verw\u00fcstet wurde das Dorf Haidem\u00fchl, ebenfalls bedroht sind die D\u00f6rfer Proschim und Teile der Kleinstadt Welzow. Proschim geh\u00f6rt zum Siedlungsgebiet der sorbischen Minderheit, das die Verfassung Brandenburgs besonders sch\u00fctzt. Auch die als \u00abrandbetroffen\u00bb geltenden Ortschaften Bluno, Lieske und Neupetershain sind durch ihre unmittelbare N\u00e4he zur Tagebaukante massiv von Rutschungen bedroht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juli 2013 k\u00fcndigte der schwedische Energiekonzern Vattenfall an, er wolle seine Braunkohletagebaue und seine Kraftwerke in der ostdeutschen Lausitz abstossen. Anfang Dezember 2014 hat der Konzern nun dargelegt, dass die Lausitzer Kohlef\u00f6rderung trotz der Verkaufspl\u00e4ne ausgebaut und daf\u00fcr unter anderem das Genehmigungsverfahren f\u00fcr eine Erweiterung des Tagebaus Welzow beantragt werde. <\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":44041,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[42],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44030","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-energie","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44030"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44030\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44030"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44030"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44030"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}