{"id":44089,"date":"2015-01-16T07:00:00","date_gmt":"2015-01-16T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44089"},"modified":"2020-05-17T17:51:27","modified_gmt":"2020-05-17T15:51:27","slug":"auf-teufel-komm-raus-durch-die-alpen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44089\/auf-teufel-komm-raus-durch-die-alpen\/","title":{"rendered":"Auf Teufel komm raus durch die Alpen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Greenpeace: Andreas Weissen, Sie nehmen den Kampf fu\u0308r den Schutz der Alpen wieder auf. Was treibt Sie an?<\/em><\/p>\n\n<p>Andreas Weissen:&nbsp;Das Berggebiet ist ein wundersch\u00f6ner, aber hochsensibler Lebensraum. Wenn der zweite Gotthardtunnel kommt, geht der Alpenschutz fl\u00f6ten. das will ich verhindern.<\/p>\n\n<p><em>Artikel 84 der Bundesverfassung verlangt, dass der Bund \u00abdas Alpengebiet vor den negativen Auswirkungen des Transitverkehrs schu\u0308tzen\u00bb und die Belastungen auf ein Mass senken muss, \u00abdas fu\u0308r Menschen, Tiere und Pflanzen sowie ihre Lebensr\u00e4ume nicht sch\u00e4dlich ist\u00bb. Hat er das getan?<\/em><\/p>\n\n<p>Davon kann keine Rede sein. Statt der damals 5 Millionen Tonnen werden heute rund 15 Millionen Tonnen Gu\u0308ter u\u0308ber die Strasse durch die Schweiz gekarrt. Und nun will der Bundesrat die Kapazit\u00e4t des Gotthards mit dem Bau einer zweiten R\u00f6hre auch noch verdoppeln!<\/p>\n\n<p><em>Der Bundesrat sagt, er wolle die zweite R\u00f6hre nur deshalb, um den fast 35-j\u00e4hrigen alten Tunnel sanieren zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n\n<p>Das ist bloss ein Vorwand, um die zweite R\u00f6hre doch noch durchzuboxen. Nachdem das Volk 2004 den Avanti-Gegenvorschlag des Bundesrats bachab geschickt hat, der eine Lockerung des Alpenschutz-Artikels vorsah und den Bau einer zweiten Gotthard-R\u00f6hre erm\u00f6glicht h\u00e4tte, versucht er es jetzt mit einer neuen Verpackung.<\/p>\n\n<p><em>Also ein Schildbu\u0308rgerstreich?<\/em><\/p>\n\n<p>Ein fauler Trick. Bundesr\u00e4tin Doris Leuthard sagt, es handle sich um ein Sanierungsprojekt wie jedes andere. In Tat und Wahrheit geht es um eine Verdoppelung der Infrastruktur. Damit wird der vom Volk beschlossene Alpenschutz plattgewalzt.<\/p>\n\n<p><em>Wie soll man das Sanierungsproblem denn sonst l\u00f6sen?<\/em><\/p>\n\n<p>Mit der rollenden Landstrasse: Autos und Laster k\u00f6nnen kurzfristig auf die Bahn verladen werden. Mittelfristig sollten Gu\u0308ter u\u0308ber lange Distanzen sowieso in Containern auf der Schiene transportiert werden. Schliesslich haben wir 24 Milliarden Franken in die Neat und die neue Schieneninfrastruktur investiert, um die Gu\u0308ter auf die Bahn zu verlagern.<\/p>\n\n<p><em>Die Verkehrsministerin beteuert, die Kapazit\u00e4t werde nicht erh\u00f6ht, da die Tunnels nach der Er\u00f6ffnung der zweiten R\u00f6hre im Jahr 2027 in beiden Richtungen nur einspurig befahren wu\u0308rden.<\/em><\/p>\n\n<p>Frau Leuthard kann erz\u00e4hlen, was immer sie will. Sind einmal vier Spuren gebaut, werden auch vier Spuren genutzt. Auch Verkehrminister Hu\u0308rlimann hat annnodazumal behauptet, der Gotthard werde nie zu einem Korridor fu\u0308r den Schwerverkehr. Die Bundesr\u00e4te gehen und die Lastwagen kommen. Wenn man einen Tunnel mit zwei Spuren hat und einen zweiten Tunnel mit zwei Spuren baut, gibt das zusammen vier Spuren. Und damit eine Verdoppelung des Transportvolumens.<\/p>\n\n<p><em>Sie glauben der Verkehrsministerin nicht?<\/em><\/p>\n\n<p>Wenn die zweite R\u00f6hre mal da ist, greifen sich alle an den Kopf: Warum hat man hier eine zweite R\u00f6hre gebaut, die man nur zur H\u00e4lfte nutzt und vor der sich die Autos stauen? Verfassung und Gesetz sind dann schnell ge\u00e4ndert mit der Folge, dass wir am Gotthard doppelt so viele Lastwagen haben wie heute. Am Brenner sind es 2 Millionen. Bei uns werden wir statt 1,3 Millionen wie heute ebenfalls rasch 2 Millionen haben. Dann wird die Strecke zwischen Basel und Chiasso zur Transith\u00f6lle. Unf\u00e4lle und Luftverschmutzung werden massiv zunehmen.<\/p>\n\n<p><em>W\u00e4ren zwei Tunnels nicht sicherer? Nach heutigen EU-Normen du\u0308rfen gar keine einspurigen Tunnels mehr gebaut werden.<\/em><\/p>\n\n<p>Im Gegenteil. Die Unfallzahlen n\u00e4hmen zu, weil mit verdoppelter Kapazit\u00e4t am Gotthard viel mehr Verkehr durch die Schweiz rollen wu\u0308rde. Zudem kostet die zweite R\u00f6hre 3 Milliarden Franken mehr als eine Sanierung mit der rollenden Landstrasse. Diese 3 Milliarden fehlen dann an anderen Orten, so dass dringendere Verkehrsprobleme in den Agglomerationen nicht gel\u00f6st werden k\u00f6nnen \u2014 auch Massnahmen zur Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit.<\/p>\n\n<p><em>Nun staut sich der Verkehr am Gotthard aber regelm\u00e4ssig. Kann das so weitergehen?<\/em><\/p>\n\n<p>Die wirklich grossen Verkehrsprobleme haben wir nicht am Gotthard mit den tempor\u00e4ren Freizeitstaus, sondern jeden Morgen und Abend rund um die St\u00e4dte. Ausserdem k\u00f6nnten am Gotthard die Container schon jetzt auf die Bahn verladen werden.<\/p>\n\n<p><em>Warum soll ein Transp\u00f6rtler auf die Bahn umsteigen?<\/em><\/p>\n\n<p>Sie ist nach wie vor das \u00f6kologischste und sicherste Verkehrsmittel \u2014 und eigentlich auch das effizienteste. Aber weil die Bahn anst\u00e4ndige L\u00f6hne zahlt, ist der Verlad eben teurer, als wenn man Lastwagenchauffeure aus Osteuropa mit Hungerl\u00f6hnen u\u0308ber die Alpen schickt.<\/p>\n\n<p><em>Der Transportunternehmer und SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner behauptet, die Kapazit\u00e4t fehle, um alle Gu\u0308ter auf die Bahn zu verladen.<\/em><\/p>\n\n<p>Die Kapazit\u00e4t ist da. Mit den neuen Neat-Basistunnels am L\u00f6tschberg und am Gotthard k\u00f6nnte man 30 Millionen Tonnen Gu\u0308ter mit der Bahn transportieren.<\/p>\n\n<p><em>Als L\u00f6sung der Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse am Gotthard bringen Sie auch die Alptransitb\u00f6rse ins Spiel, eine Art Reservationssystem.<\/em><\/p>\n\n<p>Ja, beim Channel-Tunnel nach England funktioniert das ganz gut: Wer ein Ticket hat, kann mit der Bahn durch den Tunnel fahren. Auch im Alpenverkehr k\u00f6nnte ein Reservierungssystem eingefu\u0308hrt werden. Die Durchfahrtsrechte k\u00f6nnte man an einer B\u00f6rse handeln. Je nach Nachfrage w\u00e4re der Preis h\u00f6her oder tiefer.<\/p>\n\n<p><em>Torpediert ein solches Slot-System nicht den freien Warenverkehr in der EU?<\/em><\/p>\n\n<p>Das ist freier Warenverkehr, getaktet nach Massgabe der Stassenkapazit\u00e4t. \u00dcbrigens: den Bananen ist es egal, ob sie mit der Bahn transportiert werden oder mit einem Lastwagen. Gu\u0308ter k\u00f6nnen frei ausgetauscht werden, doch soll dazu u\u0308ber l\u00e4ngere Distanzen das Verkehrsmittel benutzt werden, das Menschen, Tieren und Pflanzen am wenigsten schadet. Und das ist die Bahn.<\/p>\n\n<p><em>Sind nicht viele Gu\u0308tertransporte sowieso volkswirtschaftlicher Unsinn?<\/em><\/p>\n\n<p>Natu\u0308rlich! Ein Beispiel dafu\u0308r ist das Mineralwasser, das von der einen Seite des Gotthards auf die andere transportiert wird. Noch krasser ist es im Montblanc-Tunnel, wo sich Camions mit San Pellegrino mit Camions kreuzen, die Evian transportieren; in einem Blindtest ist zwischen den beiden kaum ein Unterschied festzustellen.<\/p>\n\n<p>Milch wird durch halb Europa gefahren, um zu Joghurt verarbeitet zu werden. Lebende Schweine werden in Tiertransportern von Belgien nach Italien gebracht; nach einem Monat kann man sie schlachten und das Fleisch&nbsp;als original Parmaschinken verkaufen.<\/p>\n\n<p><em>Immerhin ist der Transport brandgef\u00e4hrlicher Gu\u0308ter durch Alpentunnels verboten \u2026<\/em><\/p>\n\n<p>\u2026 mit dem Ergebnis, dass 90 Prozent der Gefahrengu\u0308ter u\u0308ber den 2000 Meter hohen Simplonpass gehen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes brandgef\u00e4hrlich. Doch Bundesr\u00e4tin Leuthard will von einer zwingenden Verlagerung von Gefahrengut auf die Schiene nichts wissen. So erwarten wir jeden Tag die grosse Umweltkatastrophe, wenn bei einem Lastwagen die Bremsen versagen.<\/p>\n\n<p><em>Drum ab damit auf die Schiene?<\/em><\/p>\n\n<p>Ja. Ob Bananen oder Gefahrengu\u0308ter: der Schienentransport ist tausendmal sicherer als die Strasse.<\/p>\n\n<p><em>Welche Sage m\u00f6chten sie nach dem Abstimmungskampf gegen die zweite R\u00f6hre gerne erz\u00e4hlen k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n\n<p>Dass wir dem Teufel zum dritten Mal ein Schnippchen schlagen konnten. Beim Bau der Sch\u00f6llenen-Bru\u0308cke haben die Urner den Teufel fu\u0308r seine Hilfe nicht mit einer Menschenseele belohnt, wie es ausgemacht war, sondern einen Geissbock u\u0308ber die Bru\u0308cke gejagt. Doch der Teufel sann auf Rache und schickte Jahrhunderte sp\u00e4ter Kolonnen stinkender Laster durch den Gotthard. Mit der Alpeninitiative haben wir Schweizer Bu\u0308rgerinnen und Bu\u0308rger 1990 diesem teufelswerk einen Riegel geschoben. Nach der Abstimmung wu\u0308rde ich gerne erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, dass wir mit dem Nein zur zweiten Strassenr\u00f6hre das Land vor der Transith\u00f6lle bewahrt haben.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;54157,54156,54155,54154,54153&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/5e12f55b-a7fddf9104c070f3142e2b6a3ebbc41a-1024x667-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54157},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/d7b93dcd-54f47b7356fead04d97402f6d18b55ba-657x1024-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54156},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/745d43df-a8fb076dc259a59e1389776a07537835-1024x667-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54155},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/b15207a0-46f9bc1e114079079a6b2d681a03ce32-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54154},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/2fc39fce-4a0dfd18673df86b5d5c3930bfb14d96-727x1024-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54153}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/5e12f55b-a7fddf9104c070f3142e2b6a3ebbc41a-1024x667-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/5e12f55b-a7fddf9104c070f3142e2b6a3ebbc41a-1024x667-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/5e12f55b-a7fddf9104c070f3142e2b6a3ebbc41a-1024x667-1-300x195.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/5e12f55b-a7fddf9104c070f3142e2b6a3ebbc41a-1024x667-1-768x500.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/5e12f55b-a7fddf9104c070f3142e2b6a3ebbc41a-1024x667-1-510x332.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;St. Gotthard\\\/Schweiz, 14. 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In Anlehnung an den \\u2018Teufelstein\\u2019 bei der Sch\\u00f6llenenschlucht warnten sie die Reisenden vor der durch den schlechten Zustand der Bannw\\u00e4lder drastisch erh\\u00f6hten Steinschlaggefahr.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/d7b93dcd-54f47b7356fead04d97402f6d18b55ba-657x1024-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/d7b93dcd-54f47b7356fead04d97402f6d18b55ba-657x1024-1.jpg 657w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/d7b93dcd-54f47b7356fead04d97402f6d18b55ba-657x1024-1-192x300.jpg 192w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/d7b93dcd-54f47b7356fead04d97402f6d18b55ba-657x1024-1-218x340.jpg 218w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Greenpeace-Aktion am Nordportal des Gotthardtunnels im Jahr 1990\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/745d43df-a8fb076dc259a59e1389776a07537835-1024x667-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/745d43df-a8fb076dc259a59e1389776a07537835-1024x667-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/745d43df-a8fb076dc259a59e1389776a07537835-1024x667-1-300x195.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/745d43df-a8fb076dc259a59e1389776a07537835-1024x667-1-768x500.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/745d43df-a8fb076dc259a59e1389776a07537835-1024x667-1-510x332.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Klima Aktion Osterstau am Gotthard SweissIm kilometerlangen Osterstau am Gotthard konfrontiert Greenpeace die AutomobilistInnen mit ihrem Mobilit\\u00e4tsverhalten. \\u201eSo nicht \\u2013 Klimaschutz jetzt!\\u201c steht auf dem riesigen, von KletteraktivistInnen befestigten Transparent an der Br\\u00fccke \\u00fcber der Reuss. Denn der Verkehr ist in der Schweiz die wichtigste Einzelquelle f\\u00fcr das Treibhausgas CO2 und damit den menschgemachten Klimawandel, der den sensiblen Alpenraum besonders trifft. \\u00a9 Greenpeace \\\/ Ex-Press \\\/ Michael W\\u00fcrtenberg\\n\\nIm kilometerlangen Osterstau am Gotthard konfrontiert Greenpeace die AutomobilistInnen mit ihrem Mobilit\\u2030tsverhalten. So nicht - Klimaschutz jetzt! steht auf dem riesigen, von KletteraktivistInnen befestigten Transparent an der Br\\u00b8cke \\u00b8ber der Reuss. Denn der Verkehr ist in der Schweiz die wichtigste Einzelquelle f\\u00b8r das Treibhausgas CO2 und damit den menschgemachten Klimawandel, der den sensiblen Alpenraum besonders trifft.&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/b15207a0-46f9bc1e114079079a6b2d681a03ce32-1024x682-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/b15207a0-46f9bc1e114079079a6b2d681a03ce32-1024x682-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/b15207a0-46f9bc1e114079079a6b2d681a03ce32-1024x682-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/b15207a0-46f9bc1e114079079a6b2d681a03ce32-1024x682-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/b15207a0-46f9bc1e114079079a6b2d681a03ce32-1024x682-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;G\\u00f6schenen, 17. Juni 1991: W\\u00e4hrend die Minister der EG und EFTA tagen, blockiert Greenpeace das Nord-Portal des St. Gotthard-Tunnels. Mit dieser Aktion fordert Greenpeace die zust\\u00e4ndigen Minister auf, umweltvertr\\u00e4gliche L\\u00f6sungen f\\u00fcr den Warenverkehr zu suchen. Leider lassen sich einige LKW-Chauffeure und PKW-Fahrer zu gewaltt\\u00e4tigen \\u00dcbergriffen auf die Aktivistinnen verleiten. Auch dieses Mal wirft der Teufel nicht den ersten Stein\\u2026 \\u00a9 Greenpeace \\\/ Ruedi Staub\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/2fc39fce-4a0dfd18673df86b5d5c3930bfb14d96-727x1024-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/2fc39fce-4a0dfd18673df86b5d5c3930bfb14d96-727x1024-1.jpg 727w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/2fc39fce-4a0dfd18673df86b5d5c3930bfb14d96-727x1024-1-213x300.jpg 213w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/01\\\/2fc39fce-4a0dfd18673df86b5d5c3930bfb14d96-727x1024-1-241x340.jpg 241w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Gurtnellen, 18. Juli 1987 \\u2013 Ein 100m langes und 10m breites Transparent mit der Aufschrift \\u2018ES REICHT\\u2019 wird bei Gurtnellen direkt \\u00fcber der Autobahn und der Kantonsstrasse quer \\u00fcbers ganze Tal gespannt. Ein Aktivist und eine Aktivistin h\\u00e4ngen sich 4 Stunden \\u00fcber die N2. \\u00a9 Greenpeace \\\/ Lisa Sch\\u00e4ublin\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;}]}}\"><\/div>\n<p>Greenpeace Schweiz geh\u00f6rt neben rund 50 nationalen und regionalen Organisationen dem Verein \u00abnein zur 2. Gotthardr\u00f6hre\u00bb an und will den Bau der zweiten R\u00f6hre und die unn\u00f6tige Belastung der Alpen mit einem Referendum verhindern. Der Widerstand gegen die Aush\u00f6hlung des Alpenschutzes ist enorm: 50&#8217;000 Unterschriften waren f\u00fcr das Referendum gegen eine zweiten Gotthardr\u00f6hre n\u00f6tig, 125&#8217;000 wurden in der ganzen Schweiz gesammelt und am 13. Januar in Bern bei der Bundeskanzlei eingereicht.<\/p>\n\n<p><em>Der Walliser Alpenaktivist Andreas Weissen (57) leitet die Kampagne des Vereins \u00abNein zur 2. Gotthardr\u00f6hre\u00bb. Bekannt wurde er als Pr\u00e4sident und Campaigner der Alpen-Initiative (bis 2009) sowie als Leiter des WWF-Alpenprogramms (2001 bis 2005). Von 2007 bis 2009 war er Stiftungsrat von Greenpeace Schweiz. Weissen hat in Bern und Fribourg Journalistik, P\u00e4dagogik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte studiert. Er erz\u00e4hlt gerne Sagen, liebt das Alphorn und das Bergwandern.<\/em><\/p>\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.andreas-weissen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.andreas-weissen.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat schl\u00e4gt den Bau einer zweiten Gotthardr\u00f6hre vor &#8211; Andreas Weissen, Vater der 1994 angenommenen Initiative zum Schutz der Alpen, nimmt den Kampf dagegen wieder auf. Ein Interview.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":44095,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[46],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44089","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ueber-uns","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44089\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44095"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44089"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44089"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}