{"id":44127,"date":"2015-03-27T07:00:00","date_gmt":"2015-03-27T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44127"},"modified":"2020-05-18T15:41:31","modified_gmt":"2020-05-18T13:41:31","slug":"bienen-zwischen-freiheit-und-schutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44127\/bienen-zwischen-freiheit-und-schutz\/","title":{"rendered":"Bienen zwischen Freiheit und Schutz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vor 150 Jahren erfand der Mensch die Bienenhaltung neu, um sie effizienter zu machen \u2014 mit dem Resultat, dass es den Bienen heute schlechter geht denn je. Immer mehr Imker m\u00f6chten deshalb wieder m\u00f6glichst naturnah arbeiten. Doch was bedeutet das? Wie unterscheiden sich die Praktiken und Philosophien? Drei engagierte Imker beschreiben ihren Weg.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">H<\/span>ans Studerus ist pensionierter Lehrer der Rudolf-Steiner-Schule. Er war auch Berufsmusiker und hatte sich nach dem Tod seines Vaters \u2014 noch als Jugendlicher \u2014 um den elterlichen Bauernhof gek\u00fcmmert. Die Imkerei geh\u00f6rt zu seinem Leben. Schon als Bub musste er Bienenschw\u00e4rme einfangen. \u00abDas habe ich nie gern gemacht, denn wenn der Schleier nicht dicht war, wurde ich jedes Mal gestochen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Als Erwachsener hatte er eigene Bienenv\u00f6lker. Er imkerte zun\u00e4chst konventionell, \u00abdann je l\u00e4nger, je naturnaher, weil ich miterlebte, wie F\u00fctterung, Vermehrung und Behausung \u2014 die drei zentralen Aspekte jeder Tierhaltung \u2014 auch bei den Bienen immer unnat\u00fcrlicher und schlechter wurden.\u00bb Bis vor rund 150 Jahren ern\u00e4hrten sich die Bienen ausschliesslich von Nektar, Honig, Pollen und Wasser. Sie vermehrten sich nur \u00fcber den Schwarm und hatten ein stabiles Brutnest. Dann begann der Mensch, die Imkerei effizienter zu machen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/aa8f1e8d-041a49533740196c7853069fa023a7d1.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Schon seit Hans Studerus&#8216; Kindheit ist die imkerei Teil seines Lebens. Heute besitzt er zehn Bienenst\u00f6cke bei der Aare. \u00a9 Sava Hlavacek<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Studerus steht an einem Hang oberhalb der Aare vor seinen zehn Bienenst\u00f6cken, sogenannten Warr\u00e9-Volksbeuten. Das sind speziell f\u00fcr die naturnahe Imkerei gefertigte Holzk\u00e4sten, die <a title=\"Website FreeTheBees\" href=\"http:\/\/www.freethebees.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">FreeTheBees<\/a> weiterentwickelt hat. Studerus ist Vorstandsmitglied des Vereins. Zuoberst im Warr\u00e9-Kasten hat er den Bienen Futter in Form von Zuckerwasser-Honig-Teegemisch hingestellt. Dass die Bienen von den Imkern gef\u00fcttert werden, ist der Normalfall, auch in der naturnahen Imkerei \u2014 nicht aber bei den Mitgliedern von FreeTheBees. Der Verein will m\u00f6glichst konsequent Bedingungen schaffen, wie sie die Bienen in der freien Natur antreffen. K\u00fcnstliches F\u00fcttern passt da nicht ins Konzept (siehe Tabelle). Es sei aber jedem selber \u00fcberlassen, wie naturnah er imkern wolle, relativiert Studerus.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberz\u00fcchtete Bienen<\/h2>\n\n<p>\u00abNaturnah\u00bb und \u00abzur\u00fcck in die Vergangenheit\u00bb klingen gut. Nur gibt es einen gewaltigen Haken an der radikalen Naturn\u00e4he, wie FreeTheBees sie propagiert. Auf <a title=\"FreeTheBees: Bienenhaltung\" href=\"http:\/\/freethebees.ch\/bienenhaltung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ihrer Website<\/a> ist zu lesen: \u00abBei vollst\u00e4ndig nat\u00fcrlich gehaltenen Bienenv\u00f6lkern muss derzeit eine Verlustrate von bis zu 90 Prozent in Kauf genommen werden.\u00bb Von zehn V\u00f6lkern \u00fcberlebt im besten Fall also eines. Die andern gehen an der Blut saugenden Varroamilbe zugrunde, wenn sie nicht schon vorher an Brutkrankheiten sterbenoder verhungern.<\/p>\n\n<p>An dieser Misere ist haupts\u00e4chlich der Mensch mit seiner intensiv betriebenen Landwirtschaft schuld. Die verbreiteten Monokulturen schr\u00e4nken das Futterangebot empfindlich ein, selbst im Sommer. In der Schweiz gibt es keine wildlebenden Honigbienen mehr (nicht zu verwechseln mit den solit\u00e4ren Wildbienen). Es war auch der Mensch, der die Varroamilbe eingeschleppt hat. Inzwischen haben sich die Lebensbedingungen der Bienen derart verschlechtert, dass sie auf unterst\u00fctzende Notmassnahmen angewiesen sind. Dazu geh\u00f6rt die Varroabehandlung und in schlechten Honigjahren wie diesem das Zuf\u00fcttern mit Zuckerwasser. Hilft der Mensch nicht nach, sterben die Bienen mit gr\u00f6sster Wahrscheinlichkeit.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr FreeTheBees ist die logische Konsequenz, dass \u00abdie Bienenv\u00f6lker lernen m\u00fcssen, ohne Varroabehandlung zu \u00fcberleben, also\u2028 aus eigener Kraft mit der Milbe fertig zu werden\u00bb, sagt Studerus. Er glaubt, dass sie das schaffen, wenn man ihnen genug Zeit einr\u00e4umt. Allerdings k\u00f6nnte der Anpassungsprozess gut hundert Jahre dauern \u2014 so lange, wie die moderne Imkerei den Bienen das Leben bequem gemacht und sie \u00abeinseitig \u00fcberz\u00fcchtet\u00bb habe: \u00abSie mussten nur noch m\u00f6glichst viel Honig liefern, alles andere verlernten sie, weil wir ihnen die Arbeit abgenommen hatten, etwa den Wabenbau.\u00bb<\/p>\n\n<p>Studerus \u00f6ffnet eine seiner Warr\u00e9-Volksbeuten. Acht Waben h\u00e4ngen senkrecht im Kasten. Anders als in der konventionellen Imkerei h\u00e4tten seine Bienen die Waben vollst\u00e4ndig selber gebaut, erkl\u00e4rt er: \u00abDas ist der sogenannte Naturwabenbau. Im Fr\u00fchling f\u00e4ngt der Bienenschwarm damit an, vorher ist die Kiste komplett leer. Meine einzige Unterst\u00fctzung ist ein wenig Wachs, das ich in den Schlitz am Obertr\u00e4ger gebe, an den bauen sie dann an.\u00bb<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/1b5983a7-1a59f4490faf33cfe635b7e89bcfb414.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schwache V\u00f6lker sterben lassen<\/h2>\n\n<p>Einige Tage sp\u00e4ter, rund sechzig Kilometer weiter n\u00f6rdlich im solothurnischen Jura, zieht auch <a title=\"Martin Dettlis Website\" href=\"http:\/\/summ-summ.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Martin Dettli<\/a> zu Demonstrationszwecken Waben aus seinen Bienenk\u00e4sten, \u00abgebaut mit Wachs, das die Bienen selber produziert und ausgeschwitzt haben\u00bb. Dettli ist Pr\u00e4sident der Arbeitsgruppe Naturgem\u00e4sse Imkerei (AGNI), hat eine <a title=\"Website Martin Dettli\" href=\"http:\/\/www.summ-summ.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eigene Website<\/a>, eine Kolumne in der <a title=\"Schweizerische Bienen-Zeitung\" href=\"http:\/\/www.vdrb.ch\/bienen-zeitung\/leserservice.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abSchweizerischen Bienen-Zeitung\u00bb<\/a> und ab n\u00e4chstem Jahr wird er die Studenten des neu geschaffenen <a title=\"Imkerbildung\" href=\"http:\/\/www.vdrb.ch\/imkerbildung-ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weiterbildungslehrgangs \u00abImker mit eidgen\u00f6ssischem Fachausweis\u00bb<\/a> unterrichten. Dettli geniesst den Respekt von Hans Studerus, der mit ihm auch die vom <a title=\"Demeter Verband\" href=\"http:\/\/www.demeter.ch\/de\/produkt\/honig_detail.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Demeter-Verband<\/a> vertretene Philosophie des Bien (Bienenvolk) teilt: dass das Bienenvolk ein Organismus und die Wabe ein Organ davon sei. Deshalb verzichtet Dettli auf die k\u00fcnstlichen Mittelw\u00e4nde, die in Bienenk\u00e4sten verbreitet sind: \u00abIch m\u00f6chte kein fremdes Organ im Kasten.\u00bb<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/03cb9191-fd09ddeae63325d85a68c6c4e28b32b3.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Martin Dettli betreibt Wanderimkerei mit 75 Bienenv\u00f6lkern im Jura und in den Alpen. Er ist zudem auch im Journalismus, in der Forschung und Bildung t\u00e4tig. \u00a9 Sava Hlavacek<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Der bieneneigene Wabenbau ist ein Merkmal der Demeter-Imkerei. Ein weiteres ist, dass die Vermehrung \u00fcber den nat\u00fcrlichen Schwarm erfolgen soll. Es gehe darum, \u00abdass die V\u00f6lker zusammenbleiben und nicht mit einer von irgendwoher stammenden K\u00f6nigin weitermachen\u00bb. Dettli ist \u00fcberzeugt, dass die Bienen einander Informationen weitergeben: \u00abDieser Organismus und das gemeinsame Wissen eines Volkes, das z\u00e4hlt f\u00fcr mich.\u00bb Ein Problem mit Inzucht gebe es dabei nicht, \u00abdenn die Bienen kommen weit herum und werden von verschiedenen Drohnen begattet\u00bb. Bei dieser nat\u00fcrlichen Art der Vermehrung m\u00fcsse man sich manchmal aber auch dazu entschliessen, ein Volk aufzul\u00f6sen: \u00abDu kannst nicht alles h\u00e4tscheln, was die Natur anbietet, du musst auch Grenzen setzen.\u00bb Dettli macht also, was die Natur \u2014 und die Mitglieder von FreeTheBees \u2014 auch tun w\u00fcrden: schwache V\u00f6lker sterben lassen. Den starken aber erm\u00f6glicht er, im Gegensatz zu den Bienenbefreiern, dank gezielter Pflege und Versorgung zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n<p>Dettli sagt: \u00abDie Imkerei ist heutzutage, verglichen mit der Natur, immer ein extremer Kompromiss.\u00bb Begleitet vom <a title=\"FiBL: Lehrbienenstand\" href=\"http:\/\/www.fibl.org\/de\/schweiz\/standort-ch\/lehrbienenstand.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Forschungsinstitut f\u00fcr Biologischen Landbau (FiBL)<\/a> hat sich der studierte Agronom intensiv mit der Varroabehandlung befasst. Sein Befund best\u00e4tigt die These von FreeTheBees, wonach die Biene in der Lage sei, mit der bedrohlichen Milbefertig zu werden \u2014 allerdings mit einer wichtigen Einschr\u00e4nkung: \u00abIm Lebensraum, den es heute vorfindet, schafft es das Bienenvolk nur gemeinsam mit dem Menschen. Ohne ihn h\u00e4tte es zu wenig Nahrung und ein Weglassen der Varroabehandlung w\u00fcrde enorm viel Beobachtung, Hingabe und Sorgfalt voraussetzen.\u00bb Dettli ist \u00fcberzeugt: \u00abJe schwieriger die Bedingungen hier draussen sind, desto mehr m\u00fcssen wir Imker dies mit unserem Engagement kompensieren.\u00bb Dass Dettli seinen Bienenv\u00f6lkern \u2014 wie es ausser Vertretern von FreeTheBees alle tun \u2014 den gr\u00f6ssten Teil ihrer Honigreserven nimmt und ihnen daf\u00fcr Zuckerwasser hinstellt, ist f\u00fcr den Demeter-Imker kein Widerspruch. Er sagt: \u00abIn dieser speziellen Partnerschaft hat der Mensch Anspruch auf den Honig und die weiteren Bienenprodukte wie Propolis und Pollen.\u00bb Warum? \u00abAllein schon aus medizinischer Sicht: F\u00fcr uns sind diese Mittel eine Gabe der Natur.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Superbienen z\u00fcchten?<\/h2>\n\n<p>Propolis wird von den eidgen\u00f6ssischen Bienenforschern von Agroscope als <a title=\"Agroscope: Propolis\" href=\"http:\/\/www.agroscope.admin.ch\/imkerei\/01810\/01818\/index.html?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abst\u00e4rkstes nat\u00fcrliches Antibiotikum\u00bb<\/a> gepriesen. <a title=\"Website Paroni\" href=\"http:\/\/www.paronihonig.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marco Paroni<\/a> geht ins Haus, um ein wenig von diesem Produkt zu holen, das er wie Dettli und andere Imker zu einer Tinktur verarbeitet. Paroni\u2028 ist mit seinen rund hundert V\u00f6lkern einer der wenigen Berufsimker der Schweiz. Er k\u00f6nne durchaus davon leben, sagt der Berner nicht ohne Stolz. Die vielen Bienenk\u00e4sten hat er an verschiedenen Orten aufgestellt, jeweils nicht mehr als 17 zusammen und alle mit ein paar Metern Abstand. Er ist zertifizierter Bio-Imker, was aber nicht bedeutet, dass ihm alle, die\u2028 Wert auf die nat\u00fcrliche Imkerei legen, gut gesonnen sind. Im Gegenteil: Vor allem Vertreter von FreeTheBees kritisieren ihn heftig. Der Grund: Paroni z\u00fcchtet eigene K\u00f6niginnen.\u2028 Er l\u00e4sst also nicht die Bienenv\u00f6lker entscheiden, wann und wie sie sich vermehren, sondern greift ein, weil er die Genetik seiner Honigbienen verbessern will. Das ist eine f\u00fcr viele Naturimker unzul\u00e4ssige Methode, auch Demeter toleriert die Zucht nicht.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/72f2fddb-b93deed76d8fcd20e642701fd8d391db.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Marco Paroni ist seit 40 Jahren als Imker t\u00e4tig und h\u00e4lt rund 100 Bienenv\u00f6lker in Kisten und auf Wanderschaft. \u00a9 Sava Hlavacek<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Doch Bio-Imker Paroni ist \u00fcberzeugt von dieser Praxis und w\u00fcrde ein \u00f6ffentliches Streitgespr\u00e4ch \u00fcber das Thema nicht scheuen, wenn es denn eines g\u00e4be. Seine Methode sei\u2028 die sinnvollste, um das \u00dcberleben der Honigbiene zu sichern: \u00abIn der Vergangenheit hat der Mensch mit seiner Zucht Bienen am Leben erhalten, welche die Natur aussortiert h\u00e4tte. Das Resultat sind die schwachen Bienen, die wir heute haben. Das ist f\u00fcr mich einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcrs Bienensterben. Deshalb z\u00fcchte ich jetzt Bienen, die den heutigen Anspr\u00fcchen gewachsen sind.\u00bb<\/p>\n\n<p>Eine Superbiene, die den vom Menschen verursachten Bedrohungen trotzt \u2014 Paroni befindet sich mit dieser Idee in guter Forscher- Gesellschaft. Im Grunde zielt sogar die Philosophie von FreeTheBees in diese Richtung, wenn auch ohne k\u00fcnstliche Eingriffe: In der meist t\u00f6dlichen Freiheit sollen die st\u00e4rksten V\u00f6lker \u00fcberleben. F\u00fcr Hans Studerus geht dieser Gedanke indes zu wenig weit. \u00abM\u00fcsste man nicht auch die schlimme Umgebung \u00e4ndern und einen Lebensraum schaffen, in dem die Bienen und all die andern Insekten wieder existieren k\u00f6nnen?\u00bb, fragt er \u2014 und blickt von seinem Bienenstand auf die grasgr\u00fcne, mit Pestiziden behandelte Landschaft und weiter in Richtung Westen, wo das AKW G\u00f6sgen steht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 150 Jahren erfand der Mensch die Bienenhaltung neu, um sie effizienter zu machen \u2014 mit dem Resultat, dass es \u2028den Bienen heute schlechter geht denn je. Immer mehr Imker m\u00f6chten deshalb wieder m\u00f6glichst naturnah arbeiten. Doch was bedeutet das? Wie unterscheiden sich die Praktiken und Philosophien? 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