{"id":44172,"date":"2015-04-21T07:00:00","date_gmt":"2015-04-21T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44172"},"modified":"2020-05-18T16:21:38","modified_gmt":"2020-05-18T14:21:38","slug":"gegenentwuerfe-zum-oekonomischen-einheitsbrei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44172\/gegenentwuerfe-zum-oekonomischen-einheitsbrei\/","title":{"rendered":"Gegenentw\u00fcrfe zum \u00f6konomischen Einheitsbrei"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dass es eine kulturelle und eine biologische Vielfalt gibt, ist unbestritten. Nur die \u00d6konomen halten permanentes Wirtschaftswachstum nach wie vor f\u00fcr den K\u00f6nigsweg, obwohl kaum mehr jemand versteht, warum die Wirtschaft so verr\u00fcckt spielt: Wie war das noch mit dem Franken-Euro-Kurs? Irgendwie schlecht f\u00fcr unseren Produktionsstandort, heisst es. Daf\u00fcr gibt\u2019s die italienische Salami und die Ferien in Griechenland jetzt noch g\u00fcnstiger.<\/strong><\/p>\n\n<p>Irgendwann hat sich die Idee verbreitet, \u00d6konomie sei eine exakte Wissenschaft, die mit ihren computergest\u00fctzten Modellen jede Situation erfassen, berechnen und steuern kann. Ihre Vertreter benutzen Schlagw\u00f6rter wie \u00abGewinnmaximierung\u00bb, \u00abKosten-Nutzen-Analyse\u00bb oder \u00abReformdruck\u00bb. Kritiker wie der deutsche Volkswirtschaftsprofessor Niko Paech sprechen von der \u00abDiktatur des Wachstums\u00bb (siehe Streitgespr\u00e4ch Paech\/Lotter). Das \u00f6ffentliche Unbehagen \u00e4ussert sich in Spr\u00fcchen, die sich vorzugsweise mit der Unzuverl\u00e4ssigkeit der Protagonisten befassen: \u00abEin \u00d6konom ist jemand, der reich wird, indem er anderen erkl\u00e4rt, wieso sie arm sind.\u00bb Oder: \u00abF\u00fcr den \u00d6konomen ist das wirkliche Leben ein Spezialfall.\u00bb Die dominierende Mono\u00f6konomie steckt in einer Krise wie die landwirtschaftliche Monokultur und schmeckt \u00e4hnlich fade. Es ist Zeit, dass \u00f6konomische Vielfalt die Einfalt abl\u00f6st. Wer sich mit der Materie befasst, entdeckt interessante Ans\u00e4tze.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Plurale \u00d6konomie<\/h2>\n\n<p>Die VertreterInnen der pluralen \u00d6konomie verfolgen ein klares Ziel: Sie wollen die Vielfalt in den Wirtschaftswissenschaften sichtbar machen und die Dominanz der herrschenden Meinung an den Wirtschaftsfakult\u00e4ten brechen. Als Pioniere gelten Studierende, die im Jahr 2000 in Paris die Bewegung f\u00fcr eine \u00abpost-autistische \u00d6konomie\u00bb starteten. In Deutschland lau\u00adfen die F\u00e4den beim Netzwerk Plurale \u00d6konomik zusammen, welches die Kampagnenseite <a href=\"http:\/\/pluralowatch.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">pluralowatch.de<\/a> betreibt; demn\u00e4chst soll ein Ranking zur Vielfalt der Lehre an verschiedenen Wirtschaftsfakult\u00e4ten pr\u00e4sentiert werden. Weltweit haben sich Pluralos aus \u00fcber 30 L\u00e4ndern in der <a href=\"http:\/\/www.isipe.net\/home-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">International Student Initiative for Pluralism in Economics (ISIPE)<\/a> zusammengeschlossen, die erreichen will, dass sich die \u00d6konomie wieder vermehrt in den Dienst der Gesellschaft stellt. In einem Manifest heisst es: \u00abWir massen uns nicht an, die endg\u00fcltige Richtung zu kennen, sind uns aber sicher, dass es f\u00fcr Studierende der \u00d6konomie wichtig ist, sich mit unterschiedlichen Perspektiven und Ideen auseinanderzusetzen.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Solidarische und Gemeinwohl-\u00d6konomie<\/h2>\n\n<p>Nachhaltige Wirtschaftsformen gab es schon lange vor dem Siegeszug der gewinnorientierten Marktwirtschaft. Bei der Nutzung von Gemeing\u00fctern (Commons) ging und geht es weniger um Profitmaximierung, im Vordergrund steht die F\u00f6rderung des Gemeinwohls. Beispiele daf\u00fcr gibt es in der Schweiz zuhauf, etwa in Form von landwirtschaftlichen Allmenden. Nebst Migros und Coop ist auch die Nagra, die ein Endlager f\u00fcr Atomm\u00fcll suchen soll, als Genossenschaft organisiert. Die solidarische \u00d6konomie ist eher eine soziale Bewegung. Der Fairtrade-Bereich geh\u00f6rt dazu wie Vertragslandwirtschafts-Kooperativen, selbstverwaltete Beizen und Tauschkreise. Gef\u00f6rdert werden flache Hierarchien, die Demokratisierung der Entscheidungen \u00fcber Produktion und Verteilung, Kooperation statt Konkurrenz, Solidarit\u00e4t zwischen Betrieben, politisches Engagement f\u00fcr eine gerechtere Gesellschaft und \u00f6kologische Nachhaltigkeit. Verwandte Ziele verfolgt auch die Allianz der Gemeinwohl\u00f6konomie mit ihrer Plattform <a href=\"https:\/\/www.ecogood.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ecogood.org<\/a>. Hier steht die Gemeinwohl-Bilanz im Fokus, mit der Betriebe sich in einem partizipativen Verfahren nach den genannten Kriterien einsch\u00e4tzen und verbessern k\u00f6nnen. Bis jetzt sind \u00fcber 1700 Unternehmen dabei. Mittelfristig sollen sich auch Gemeinden und Regionen beteiligen, indem sie etwa zertifizierte Firmen bei Auftragsvergaben bevorzugen. Leider haftet der solidarischen \u00d6konomie das Stigma von Hippiekommunen und Dauervollversammlungen an. Zu Unrecht: Ihr Kernprinzip, die Gemeing\u00fcterwirtschaft, ist als \u00abCreative Commons\u00bb aus der Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken. Sie k\u00f6nnte bald auch die physische Produktion auf den Kopf stellen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Peer-to-Peer und Sharing Economy<\/h2>\n\n<p>Was mit Musikdateien, Mitfahrgelegenheiten und Couchsurfen angefangen hat, entwickelt sich zum Milliardengesch\u00e4ft. Der Branchenprimus Airbnb bedr\u00e4ngt das Hotelgewerbe, Carsharing wird in St\u00e4dten zur Norm. Gem\u00e4ss dem Wirtschaftsmagazin Forbes sollen die Ums\u00e4tze der Share Economy 2015 um \u00fcber 25 Prozent wachsen, was sie f\u00fcr die etablierte Wirtschaft zu einer \u00abzersetzenden Kraft\u00bb mache. Tats\u00e4chlich klingt das Peer-to-Peer-Gesch\u00e4ftsmodell wie eine antikapitalistische Utopie: Wieso nach exklusivem Eigentum streben, wenn man teilen kann? Peers sind Gleichgestellte und KollegInnen, die Hierarchie ist flach. Mit einem Internetzugang und einer Plattform k\u00f6nnen lokale Ressourcen, Gegenst\u00e4nde, Maschinen, Produktionsanleitungen und F\u00e4higkeiten effizient getauscht und genutzt werden. Konsum und Produktion werden damit kollaborativ, die Abh\u00e4ngigkeit von Grosskonzernen reduziert sich drastisch. Sobald Geld fliesst, l\u00e4sst sich aus dem Vermittlungsdienst allerdings auch ein Gesch\u00e4ft machen, und es zeichnet sich ab, dass in solchen F\u00e4llen eher das Teilen kommerzialisiert als der Kapitalismus abgeschafft wird. Die Entwicklung hat aber das Potenzial, den Konsumwahn zu d\u00e4mpfen und zur Lokalisierung der Wirtschaftskreisl\u00e4ufe beizutragen. Das Anh\u00e4ufen von Dingen, f\u00fcr deren Nutzung man zu wenig Zeit hat, wirkt uncool. Entscheidend ist der unkomplizierte Zugang genau dann, wenn man etwas braucht. Suffizienz ist in der Share Economy nicht zwingend enthalten, sollte aber angestrebt werden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gl\u00fccks\u00f6konomie und das gute Leben<\/h2>\n\n<p>Gl\u00fcck und Zufriedenheit sind h\u00f6chst subjektiv und lassen sich nicht so einfach berechnen wie das Bruttosozialprodukt. Die beiden Faktoren deshalb zu ignorieren, hilft aber nicht weiter. Schliesslich sind Menschen keine Maschinen; Emotionen, soziale Sicherheit und Best\u00e4tigung sind den meisten wichtiger als maximaler Profit. Inzwischen gilt in der Burnout-Gesellschaft die Freiheit, \u00fcber die eigene Zeit zu verf\u00fcgen und auch einmal abschalten zu k\u00f6nnen, als begehrtes Luxusgut. Die Gl\u00fccks\u00f6konomie erforscht solche Zusammenh\u00e4nge und wird zunehmend beachtet, zum Beispiel von Coca-Cola: Der weltgr\u00f6sste Verk\u00e4ufer von ungesunden S\u00fcssgetr\u00e4nken finanziert ein wissenschaftliches Happiness-Institut samt Studien und Kongressen, bei denen Gl\u00fccksforscherInnen wie Spitzensportler vor dem Markenlogo posieren. Wie w\u00e4re es, wenn sich auch die Politik vermehrt um den Gl\u00fccksfaktor k\u00fcmmern w\u00fcrde? Als Paradebeispiel gilt der Himalayastaat Bhutan, wo das \u00abBruttosozialgl\u00fcck\u00bb erhoben wird. Die BewohnerInnen dieser buddhistischen Monarchie scheinen gem\u00e4ss Umfragen im internationalen Vergleich \u00fcberaus gl\u00fccklich zu sein. Allerdings haben sie kaum politische Mitspracherechte und die hinduistische Minderheit wird diskriminiert, weshalb Bhutan nicht als Vorbild taugt. Derweil ist das s\u00fcdamerikanische \u00abbien vivir\u00bb (das gute Leben) zum Exportschlager geworden. Ecuador und Bolivien haben das urspr\u00fcnglich von den indigenen Andenv\u00f6lkern verwendete Konzept als anzustrebendes Ziel in die Verfassung aufgenommen. Im Gegensatz zum hedonistischen Gl\u00fccksverst\u00e4ndnis Europas geh\u00f6rt dazu auch eine harmonische Beziehung zur Natur, ohne die es kein gutes Leben geben kann.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcne Wirtschaft: Nachhaltiges Wachstum oder fr\u00f6hliches Schrumpfen?<\/h2>\n\n<p>Die \u00abgr\u00fcne Wirtschaft\u00bb ist ein \u00dcberbegriff f\u00fcr verschiedene Ans\u00e4tze, \u00d6kologie und \u00d6konomie mit dem Ziel der Nachhaltigkeit zu vereinen. VertreterInnen der Umwelt\u00f6konomie m\u00f6chten Firmen zwingen, die externalisierten Kosten f\u00fcr Verschmutzung und Umweltzerst\u00f6\u00adrung selber zu bezahlen, etwa \u00fcber den Handel mit CO2-Emissionszertifikaten. Die Global Commission on the Economy and Climate sieht im Klimawandel zwar ein gravierendes Problem, aber auch eine Chance f\u00fcr einen energieeffizienten Umbau der Wirtschaft, Innovationen und langfristiges Wachstum. Im Gegensatz dazu halten Kritiker wie Niko Paech ein nachhaltiges oder gr\u00fcnes Wachstum f\u00fcr einen Widerspruch in sich, weil Wachstum immer den zus\u00e4tzlichen Verbrauch von Ressourcen beinhalte. Die VertreterInnen der \u00f6kologischen \u00d6konomie verweisen auf die beschr\u00e4nkten Ressourcen unseres Planeten: US-Professor Herman Daly hatte bereits 1977 in seinem Buch <a href=\"http:\/\/www.books.ch\/shop\/home\/suchartikel\/steady_state_economics_second_edition_with_new_essays\/herman_e_daly\/ISBN1-55963-071-X\/ID14146926.html?fftrk=1%3A1%3A10%3A10%3A1&amp;jumpId=2000970\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abSteady-State Economics\u00bb<\/a> gefordert, die Wirtschaft m\u00fcsse auf einem langfristig tragbaren Niveau stabilisiert werden. Die Anh\u00e4ngerInnen der \u00abWachstumsr\u00fccknahme\u00bb (d\u00e9croissance oder degrowth) gehen noch einen Schritt weiter: Sie fordern, die Wirtschaft in den reichen Nationen m\u00fcsse erst einmal kontrolliert schrumpfen, da der Westen weit \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse lebe. Weil das abschreckend t\u00f6nt, heben sie den damit einhergehenden Gewinn an Lebensqualit\u00e4t hervor, etwa durch ein verst\u00e4rktes Gemeinschaftsgef\u00fchl in vernetzten Kleinstadt- und Quartierinitiativen. Auch in der Schweiz gibt es f\u00fcr diese Idee Ansprechpartner, unter anderem das Netz der Wachstumsverweigerer (<a href=\"http:\/\/decroissance.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00e9seau Objection de Croissance<\/a>) mit dem <a href=\"http:\/\/www.achetezmoins.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Magazin \u00abMoins\u00bb<\/a> in der Romandie oder <a href=\"http:\/\/www.decroissance-bern.ch\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die Gruppen D\u00e9croissance<\/a> Bern, <a href=\"http:\/\/www.vision2035.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vision 2035<\/a> in Biel und <a href=\"http:\/\/neustartschweiz.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Neustart Schweiz<\/a> in Z\u00fcrich und Basel.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und wie passt das alles zusammen?<\/h2>\n\n<p>Ein Strassenwitz aus Moskau: \u00abAlles, was die Kommunisten uns \u00fcber den Kommunismus erz\u00e4hlt haben, war eine grosse L\u00fcge. Aber leider hat sich alles, was uns die Kommunisten \u00fcber den Kapitalismus erz\u00e4hlt haben, als wahr erwiesen.\u00bb Die Zeit der Systemk\u00e4mpfe scheint vorbei. Jede Form von alternativer \u00d6konomie muss zuerst beweisen, dass sie im real existierenden Kapitalismus \u00fcberleben kann. Es gibt viele Sachzw\u00e4nge, aber wenig Raum, um neue Rezepte in gr\u00f6sserem Stil auszuprobieren. Darum sind K\u00fcchen und G\u00e4rten wichtige Experimentierfelder. Die \u00f6sterreichische Ethnologin und Soziologin Veronika Bennholdt-Thomsen erz\u00e4hlt in einem Interview, wie der Besuch einer mexikanischen Marktk\u00f6chin namens Anna in der K\u00fcche der Uni-Mensa in Bielefeld zum Schl\u00fcsselmoment f\u00fcr die Entwicklung der Bielefelder Subsistenzperspektive wurde \u2014 als eine andere Sichtweise auf die Wirtschaft im Kleinen, welche die unmittelbare Befriedigung menschlicher Bed\u00fcrfnisse ins Zentrum stellt. Dieser feministische Ansatz hat bereits Mitte der 1970er Jahre vieles vorweggenommen, was in diesem Artikel beschrieben wird. \u00d6konomie kommt schliesslich von \u00aboikos\u00bb, dem Haushalt. Wer k\u00f6nnte dar\u00fcber besser Bescheid wissen als Menschen wie Anna, die K\u00f6chin vom Isthmus von Tehuantepec?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass es eine kulturelle und eine biologische Vielfalt gibt, ist unbestritten. Nur die \u00d6konomen halten permanentes Wirtschaftswachstum nach wie vor f\u00fcr den K\u00f6nigsweg, obwohl kaum mehr jemand versteht, warum die Wirtschaft so verr\u00fcckt spielt: Wie war das noch mit dem Franken-Euro-Kurs? Irgendwie schlecht f\u00fcr unseren Produktionsstandort, heisst es. 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