{"id":44185,"date":"2015-04-21T07:00:00","date_gmt":"2015-04-21T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44185"},"modified":"2020-05-18T17:03:06","modified_gmt":"2020-05-18T15:03:06","slug":"das-wood-wide-web-im-pflanzenreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44185\/das-wood-wide-web-im-pflanzenreich\/","title":{"rendered":"Das Wood Wide Web im Pflanzenreich"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Bei den Pflanzen geht es auch nicht immer harmonisch zu und her. Es gibt Konkurrenzkampf, Vetternwirtschaft, Verdr\u00e4ngung und Vertreibung. Pflanzen sind stark im Vernetzen, Austauschen und Eingehen von Kooperationen. Sie mit uns Menschen zu vergleichen, w\u00e4re nicht korrekt. W\u00e4hrend wir Wachstum \u00fcber alles setzen und dabei Ressourcen verbrauchen, bis sie ersch\u00f6pft sind, haben Pflanzen die F\u00e4higkeit, ihr Wachstum den Ressourcen anzupassen.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">E<\/span>in Lo\u0308wenzahn auf dem Mergelweg in meinem kleinen Garten unterscheidet sich gewaltig von einem Artgenossen einen Meter daneben im schattigen Gras. Der eine ist klein, mit ledrigen Bla\u0308ttern und fast stielloser, kleiner Blu\u0308te. Der andere ist hochgewachsen, mit grossen, dunkelgru\u0308nen, ausladenden Bla\u0308ttern und einer tiefgelben, duftenden Blu\u0308te. Gut mo\u0308glich, dass sie beide von Samen derselben Eltern abstammen. Welch erstaunliche Anpassungsleistung! Es ist diese Eigenschaft, die Pflanzen befa\u0308higt, besonders suffizient und effizient zu gedeihen. Wenn wenig da ist, wachsen sie kaum, u\u0308berle\u00adben aber trotzdem. Eine Katze wu\u0308rde bei anhaltendem Nahrungsmangel verhungern; sie ko\u0308nnte nicht einfach die Gro\u0308sse einer Maus annehmen. Pflanzen sind sesshaft, ko\u0308nnen nicht davonrennen und mu\u0308ssen sich deshalb ihrer Umgebung anpassen.<\/p>\n\n<p>Eine weitere Eigenschaft, die Pflanzen zu grosser Effizienz und Suffizienz verhilft, ist ihre aktive Verbundenheit und Vernetzung mit der Umgebung. Eine Pflanze steckt nicht einfach im Boden und gedeiht allein: Unter dem Boden schafft sich jede Pflanze eine na\u0308hrstoffreiche Oase im Wurzelstock. Sie \u00abschwitzt\u00bb wertvolle Stoffe aus ihren Wurzeln und versorgt damit zig Millionen kleinster Lebewe\u00adsen: Pilze, Bakterien oder Viren. Im Austausch helfen diese der Pflanze, Na\u0308hrstoffe aus dem Boden zu gewinnen, machen sie resistent gegen Krankheit, Hitze und Trockenheit, fo\u0308rdern das Wurzelwachs\u00adtum, neutralisieren Bodentoxine und wehren Scha\u0308dlinge ab. Pflanzen und Mikroben sind intime Partner in praktisch jedem Lebensprozess, und das seit vielen Millionen Jahren.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wood Wide Web<\/h2>\n\n<p>Die Kooperation reicht weit u\u0308ber den Wurzelbereich hinaus. Ein Wald etwa erscheint uns als Ansammlung individueller Ba\u0308ume: Eichen, Buchen, Fichten, Erlen. Unter dem Boden aber bilden all diese Ba\u0308ume gemeinsam mit Pilzen ein hochvernetztes, dynamisches Ganzes. Das unterirdische Netzsystem aus Baumwurzeln und Pilzfa\u0308\u00adden wird Mykorrhiza genannt, was auf Griechisch \u00abPilzwurzel\u00bb heisst. Alle Waldba\u0308ume und viele Pilze, zu denen auch bekannte Speisepilze wie Pfifferling, Ro\u0308hrling oder Steinpilz geho\u0308ren, sind Teil dieses riesigen Beziehungsnetzes. Es hat ein gro\u0308sseres Volumen als die fu\u0308r uns sichtbaren Ba\u0308ume u\u0308ber dem Boden. In der wissenschaftli\u00adchen Literatur nennt man es Wood Wide Web.<\/p>\n\n<p>Bei den Mykorrhizen profitieren meist beide Symbiosepartner, die Pflanzen und die Pilze. Die Pflanzen beliefern die Pilze mit Zuckerverbindungen, die sie mit Hilfe von Sonnenlicht herstellen. Die Pilzfa\u0308den fu\u0308hren den Pflanzen Wasser und Na\u0308hrstoffe zu. Sie gelan\u00adgen mit ihren mikroskopisch feinen Fa\u0308den in Bodenbereiche, die Pflanzenwurzeln nicht zuga\u0308nglich sind.<\/p>\n\n<p>Pflanzen nutzen das gemeinsam gehegte unterirdische Netz auch, um u\u0308berlebenswichtige Informationen auszutauschen. Bohnen, die mit Blattla\u0308usen infiziert sind, beginnen sich zu wehren \u2014 und ihre Nachbarinnen vor der drohenden Gefahr zu warnen. Versuche in China haben gezeigt, dass sich auch Tomatenpflanzen so verhalten, wenn sie vom Mehltaupilz befallen werden. Die alarmierten Pflanzen ko\u0308nnen sich schneller und besser zur Wehr setzen. Es handelt sich hier also um zwei Pha\u0308nomene: die Symbiose Pilz mit Wurzel und das Austauschnetz der Wurzeln.<\/p>\n\n<p>Wenn eine Flachspflanze neben einer Hirsepflanze wa\u0308chst und durch Mykorrhizapilze unterirdisch mit ihr verbunden ist, wird sie mehr als doppelt so gross, wie wenn sie neben ihresgleichen wa\u0308chst. Eine Gruppe um Andres Wiemken von der Universita\u0308t Basel konnte nachweisen, dass die Hirse einen grossen Teil ihrer Zuckerverbindun\u00adgen u\u0308ber das gemeinsame Wurzel\u00ad-Pilz-\u00adNetz an den Flachs abgibt. \u00abMan kann sagen, die Hirse fu\u0308ttert den Flachs\u00bb, sagt Wiemken, obwohl Hirse und Flachs u\u0308berhaupt nicht miteinander verwandt sind.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein unterirdischer Bazar<\/h2>\n\n<p>Anscheinend bilden Pflanzen in geeigneten Mischkulturen, wie sie fru\u0308her in der Landwirtschaft gang und ga\u0308be waren, unter dem Boden eine Art dynamischen Marktplatz, auf dem jede Pflanze u\u0308berschu\u0308ssige Na\u0308hrstoffe abgibt und gegen solche eintauscht, die sie gerade beno\u0308tigt. Klee und andere Leguminosen ko\u0308nnen Stickstoff liefern, Pflanzen mit langen Wurzeln wiederum, wie Stra\u0308ucher und Ba\u0308ume, ko\u0308nnen aus der Tiefe Wasser holen und an das gemeinsame Mykorrhizanetz abgeben. Andere Pflanzen ko\u0308nnen Phosphor oder Zuckerverbindungen freigiebig ins gemeinsame Pilz\u00ad-Wurzel\u00ad-Geflecht investieren. Auf dem unterirdischen Bazar herrscht ein sta\u0308ndiges Geben und Nehmen. Pflanzen sind exzellente Networkerinnen, was ihnen ein U\u0308berleben auch unter widrigsten Umsta\u0308nden ermo\u0308glicht und sie befa\u0308higt, besonders effizient und suffizient zu wachsen.<\/p>\n\n<p>Wie im Internet gibt es auch in dieser grossen unterirdischen Lebensgemeinschaft zuweilen Konkurrenz. Die Studentenblume Tagetes zum Beispiel \u00abschwitzt\u00bb pflanzentoxische Stoffe \u2014 sogenann\u00adte Thiophene \u2014 aus den Wurzeln aus und braucht das Mykorrhizanetz, um die Toxine in der Umgebung zu verteilen. Diese hindern andere Pflanzen am Wachstum.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Potenzial besser nutzen<\/h2>\n\n<p>Die industrielle Landwirtschaft nutzt dieses Potenzial der Pflanzen kaum, im Gegenteil: Eine Maispflanze in einer Monokultur zum Beispiel wird von oben und unten bespritzt und gedu\u0308ngt. Sie steht da wie eine Autistin. Es ist fu\u0308r sie obsolet geworden, sich unter dem Boden mit Kleinstlebewesen zu verbu\u0308nden, sich zu vernetzen und mit Duftstoffen Nu\u0308tzlinge anzuziehen. Sie ist ganz von der Chemie abh\u00e4ngig. Studien zeigen, dass Pflanzen in Monokulturen rund 40 Prozent weniger Mykorrhizanetze aufbauen als solche im Biolandbau.<\/p>\n\n<p>Aber auch der Biolandbau und andere agrar\u00f6kologische Systeme k\u00f6nnten die F\u00e4higkeiten der Pflanzen noch viel besser nutzen und so effizienter und suffizienter werden. N\u00f6tig sind experimentierfreudige Bauern und B\u00e4uerinnen, die sich, in Zusammenarbeit mit der Forschung, folgende Fragen stellen: Wie k\u00f6nnen wir die Bedingungen so gestalten, dass eine Kulturpflanze ihr Bestes gibt? Welche Mischkulturen eignen sich auch bei uns? Wie k\u00f6nnen wir die Abwehrkr\u00e4fte einer Pflanze aktivieren, wie ihre Kommunikation mit Duftstoffen intensivieren und wie das Heer von Helfern im Wurzelbereich gezielt f\u00f6rdern?<\/p>\n\n<p>Die heutige Landwirtschaft produziert rund 40 Prozent aller sch\u00e4dlichen Klimagase. Die Herstellung von synthetischem Du\u0308nger und Pestiziden ist enorm energieintensiv, der Verbrauch an nicht erneuerbaren Ressourcen gross. Es ist h\u00f6chste Zeit, dass auch hier Effizienz und Suffizienz verbessert werden. Dabei k\u00f6nnten Pflanzen unsere Lehrerinnen sein. Sie waren in der Evolution ungemein erfolgreich: Weit u\u0308ber 90 Prozent der gesamten Biomasse besteht aus Pflanzen.<\/p>\n\n<p><em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.floriannekoechlin.ch\/\" target=\"_blank\">Florianne K\u00f6chlin<\/a>\u00a0ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Blauen-Instituts und ist Autorin der B\u00fccher\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.lenos.ch\/books\/koechlin_battaglia_mozart.html\" target=\"_blank\">\u00abMozart und die List der Hirse\u00bb<\/a>\u00a0(2012),\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.lenos.ch\/books\/koechlin_pflanzenpalaver.html\" target=\"_blank\">\u00abPflanzenPalaver\u00bb<\/a>\u00a0(2009) und\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.lenos.ch\/books\/koechlin_zellgefluester.html\" target=\"_blank\">\u00abZellgefl\u00fcster\u00bb<\/a>(2005). Website von Florianne Koechlin mit Buchhinweisen und Bildergalerie:\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.floriannekoechlin.ch\/\" target=\"_blank\">www.floriannekoechlin.ch<\/a><\/em><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Win-win-Situationen<\/em><\/h2>\n\n<p><em>Zwei Beispiele zeigen, wie man mit biologischen\u00a0Methoden den Ertrag von \u00c4ckern steigern und\u00a0Sch\u00e4dlinge effizient bek\u00e4mpfen kann.\u00a0Bei der seit alters her in Zentralamerika praktizierten\u00a0Drei-Schwestern-Landwirtschaft werden\u00a0Mais, Bohnen und K\u00fcrbisse in einer Mischkultur\u00a0angepflanzt. Der Mais liefert Kohlenhydrate und\u00a0dient der Bohne als Stange. Die Bohne liefert Proteine\u00a0und Stickstoff. Der K\u00fcrbis gedeiht im Schatten\u00a0von Mais und Bohne, h\u00e4lt den Boden feucht\u00a0und verhindert Erosion. In dieser Mischkultur produziert\u00a0jede einzelne Pflanze mehr als in einer Monokultur.\u00a0F\u00fcr den renommierten Maisforscher\u00a0Garrison Wilkes ist die Drei-Schwestern-Landwirtschaft\u00a0\u00abeine der erfolgreichsten menschlichen Erfindungen\u00a0aller Zeiten\u00bb.<\/em><\/p>\n\n<p><em>In Ost- und S\u00fcdafrika ist Mais das wichtigste\u00a0Grundnahrungsmittel. Sch\u00e4dlinge wie der St\u00e4ngelbohrer\u00a0verursachen oft riesige Sch\u00e4den und vernichten\u00a0bis zu 80 Prozent der Ernte. Die B\u00e4uerinnen\u00a0und Bauern kennen jedoch eine effiziente\u00a0biologische Methode, den Sch\u00e4dling mit Duftstoffen\u00a0zu bek\u00e4mpfen. Sie pflanzen die bodendeckende\u00a0Bohnenpflanze Desmodium zwischen die Maisreihen.\u00a0Ihr Geruch st\u00f6sst den St\u00e4ngelbohrer ab und\u00a0vertreibt ihn aus dem Feld. Gleichzeitig bringt Desmodiu\u00a0wertvollen D\u00fcnger (Stickstoff) in den Boden\u00a0und sch\u00fctzt ihn vor Erosion. Das ist aber nur\u00a0der erste Teil des Systems. Der andere besteht darin,\u00a0dass um die Felder herum drei Reihen Napiergras\u00a0gesetzt werden. Der Duft dieses Grases zieht den St\u00e4ngelbohrer an und lockt ihn aus dem Maisfeld\u00a0heraus. Das Napiergras produziert zudem einen\u00a0klebrigen Stoff, der f\u00fcr die Larven des St\u00e4ngelbohrers\u00a0zur Falle wird. Auf diese Weise k\u00f6nnen die\u00a0Maisertr\u00e4ge um bis zu 300 Prozent gesteigert werden,\u00a0ganz ohne Agrochemie und Gentechnik. Desmodium\u00a0und Napiergras ergeben zudem gutes\u00a0Viehfutter. Mittlerweile setzen rund 90 000 Bauern\u00a0auf diese bew\u00e4hrte Methode.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den Pflanzen geht es auch nicht immer harmonisch zu und her. Es gibt Konkurrenzkampf, Vetternwirtschaft, Verdra\u0308ngung und Vertreibung. Pflanzen sind stark im Vernetzen, Austauschen und Eingehen von Kooperationen. 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