{"id":44201,"date":"2015-04-21T07:00:00","date_gmt":"2015-04-21T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44201"},"modified":"2020-05-18T16:38:55","modified_gmt":"2020-05-18T14:38:55","slug":"kampagnen-news-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44201\/kampagnen-news-2\/","title":{"rendered":"Kampagnen-News"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Konzernverantwortungsinitiative, Durchbruch f\u00fcr den Meeresschutz, Risikoprojekt in der Arktis &#8211; erfahren Sie hier die Neuigkeiten aus den Greenpeace-Kampagnen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schweizer Multis in die Pflicht nehmen<\/h2>\n\n<p>Immer wieder sind Schweizer Konzerne im Ausland \u2014 vor allem in der Dritten Welt \u2014 in Skandale um Raubbau an der Natur und Menschenrechtsverletzungen verwickelt. Juristisch sind sie dafu\u0308r kaum zu belangen. Bundesrat und Parlament waren bisher nicht bereit, rechtlich verbindliche Verhaltensnormen fu\u0308r Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu formulieren. Das will eine Koalition von 50 Nichtregierungsorganisationen, der auch Greenpeace angeho\u0308rt, nun a\u0308ndern: Mit ihrer Volksinitiative <a href=\"https:\/\/www.evb.ch\/medien\/medienmitteilung\/volksinitiative_fuer_verantwortungsvolle_konzerne\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abFu\u0308r verantwortungsvolle Konzerne \u2014 zum Schutz von Mensch und Umwelt\u00bb<\/a> (Konzernverantwortungsinitiative) wollen sie in der Schweiz eine Sorgfaltspru\u0308fungspflicht fu\u0308r alle Schweizer Unternehmen gesetzlich verankern. Diese umfasst eine Risikoabscha\u0308tzung vor Ort, Massnahmen zur Vermeidung und Beendigung allfa\u0308lliger Menschenrechtsverletzungen und Umweltscha\u0308den sowie eine umfassende Berichterstattung. Die Sorgfaltspru\u0308fungspflicht, die sich auf alle Gescha\u0308ftsbeziehungen einer Firma erstrecken soll, orientiert sich an den Uno-Leitprinzipien.<\/p>\n\n<p>Zwei Beispiele belegen die Notwendigkeit der Initiative: An einem Augustmorgen im Jahr 2009 fu\u0308hlten sich Zehntausende von Menschen in Abidjan (Co\u0302te d\u2019Ivoire) plo\u0308tzlich krank. Sie litten an U\u0308belkeit, Brechreiz, Kopfschmerzen, Hautreizungen und Atemproblemen. Was sie nicht wussten: In der Nacht hatte der Frachter Probo Koala im Auftrag des damaligen Schweizer Konzerns Trafigura illegal 500 Tonnen Giftmu\u0308ll an mindestens 18 verschiedenen Stellen deponiert. Die Firma musste dafu\u0308r in der Co\u0302te d\u2019Ivoire nie geradestehen.<\/p>\n\n<p>Als im Mai 2011 Sicherheitskra\u0308fte in Yalisika (Demokratische Republik Kongo) schwere Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevo\u0308lkerung begingen, war auch ein Schweizer Konzern involviert: Die Danzer-Tochter Siforco hatte ihr Versprechen nicht gehalten, die Menschen fu\u0308r die Abholzung des Urwalds mit dem Bau einer Schule und eines medizinischen Zentrums zu entscha\u0308digen. Stattdessen rief Siforco Soldaten herbei, als es zu Ausschreitungen kam. Ein Dorfbewohner starb, mehrere Frauen und Ma\u0308dchen wurden vergewaltigt. Der Konzern u\u0308bernahm erst Verantwortung, als er fu\u0308r die Ereignisse international gea\u0308chtet wurde.<\/p>\n\n<p>Insbesondere in Entwicklungsla\u0308ndern ist der Staat oft nicht in der Lage, den Schutz von Mensch und Umwelt gegenu\u0308ber den Aktivita\u0308ten international ta\u0308tiger Konzerne zu garantieren. Viele multinationale Unternehmen sind in der Schweiz beheimatet. Pro Kopf der Bevo\u0308lkerung weist unser Land weltweit die ho\u0308chste Dichte an international ta\u0308tigen Firmen auf und ist die Nummer zwei, was Direktinvestitionen im Ausland betrifft.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6b8e5eae-ea0f307cfc3b89b730e562a654d04b5e.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Solafrica<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kongolesische Berufsschule bildet Solartechniker aus<\/h2>\n\n<p>Die Berufsschule <a href=\"http:\/\/solafrica.ch\/eproba\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ecole Professionnelle du Ba\u0302timent (Eproba)<\/a> in Kinshasa kann nun auch Solartechniker ausbilden \u2014 dank einer Solaranlage, die sie zu ihrem 25-Jahr-Jubila\u0308um erhalten hat. Den Fortschritt ermo\u0308glichte die Berner Nonprofitorganisation Solafrica mit Unterstu\u0308tzung von Greenpeace. Solafrica hat sich auf die Verbreitung von Solarenergie in afrikanischen La\u0308ndern spezialisiert. Im Fokus steht die Ausbildung der lokalen Bevo\u0308lkerung.<\/p>\n\n<p>Zu den Gru\u0308ndern der Schule geho\u0308rt der Schweizer Hans Greuter. Als er Kinshasa 1962 als junger Sekundarlehrer im Auftrag des evangelischen Hilfswerks erstmals besuchte, za\u0308hlte die Stadt rund 500 000 Einwohner. Heute leben mehr als 9 Millionen Menschen in der Kongo-Metropole, die ihr stu\u0308rmisches Wachstum ohne Raumplanung, Baurecht, Strom- und Wasserversorgung bewa\u0308ltigt hat. Die meisten Zuwanderer kamen in der Hoffnung auf Arbeit und Sicherheit. Doch Greuter sagt, es mangle an allem. Am schlimmsten ist fu\u0308r ihn die Hoffnungslosigkeit der jungen Menschen.<\/p>\n\n<p>Zusammen mit einem lokalen Bauunternehmer, dessen Schweizer Frau bereits eine Primar- und Sekundarschule in Kinshasa gegru\u0308ndet hatte, implementierte Greuter an der Eproba ein duales Berufsbildungssystem nach Schweizer Vorbild. Dank der praxisbezogenen Ausbildung ko\u0308nnen die Absolventen direkt ins Berufsleben einsteigen. Die Finanzierung der Schule gewa\u0308hrleistet das o\u0308kumenische Hilfswerk der beiden Kilchberger Kirchgemeinden \u2014 eine Verbindung, die auf Greuter zuru\u0308ckzufu\u0308hren ist.<\/p>\n\n<p>Bis anhin wurden an der Eproba Maurer, Schreiner, Sanita\u0308rinstallateure, Elektriker und Hochbauzeichner ausgebildet. Dank der neuen Solaranlage ko\u0308nnen die angehenden Elektriker nun auch in Solartechnik unterrichtet werden. Die U\u0308bergabe der Anlage wurde mit einem grossen Anlass gefeiert, an dem lokale Medien, Vertreter der Bildungsbeho\u0308rde sowie der Schweizer Botschafter Christian Gobet anwesend waren. Dieser zeigte sich vom Projekt begeistert, da die Schule ihren Betrieb nun unabha\u0308ngig vom sto\u0308rungsanfa\u0308lligen staatlichen Stromnetz fu\u0308hren kann und fu\u0308r die frisch ausgebildeten SolarelektrikerInnen ausgezeichnete Berufschan- cen bestehen.<\/p>\n\n<p>In Kinshasa ist ein Stromanschluss fu\u0308r die meisten Menschen ein unerreichbarer Luxus. Die Nutzung der Sonnenenergie hat nicht nur den Vorteil, umweltfreundlich zu sein. Sie ermo\u0308glicht den Menschen auch die Unabha\u0308ngigkeit vom staatlichen Stromnetz und eine unbeschra\u0308nkte, besta\u0308ndige Versorgung mit sauberer Energie.<\/p>\n\n<p>Unterstu\u0308tzen Sie die Kampagne unter <a href=\"http:\/\/solafrica.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.solafrica.ch<\/a>!<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/8f198e76-b8cbaadd17cbdf0580a56f4733d98bd9.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Tom Jefferson \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Schutz der Weltmeere ru\u0308ckt na\u0308her<\/h2>\n\n<p>Nach jahrelangen politischen Auseinandersetzungen und hektischen Verhandlungstagen in der Uno gelang am 24. Januar der Durchbruch: Weltweit stimmten Regierungen zu, ein verbindliches Abkommen zu entwickeln, um maritimes Leben in internationalen Gewa\u0308ssern zu schu\u0308tzen. Dieser historische Entscheid wa\u0308re nicht mo\u0308glich gewesen ohne den leidenschaftlichen Einsatz von Meeresschu\u0308tzern. Allein in der Woche vor der Abstimmung liess <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23oceanlovers&amp;src=typd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#oceanlovers<\/a> mit u\u0308ber 6000 Tweets und Tausenden Facebook-Posts die Uno-Delegierten wissen, dass die Welt endlich Taten sehen will.<\/p>\n\n<p>Der Uno-Beschluss bietet die Chance, weltweite Standards fu\u0308r den Meeresschutz durchzusetzen, etwa in Form von obligatorischen Umweltschutzpru\u0308fungen, ehe gru\u0308nes Licht fu\u0308r Projekte gegeben wird. Zur zentralen Herausforderung wird die Zusammenarbeit zwischen Meeresschutzorganisationen und den Regulationsbeho\u0308rden fu\u0308r Fischerei, Abbau, Schifffahrt und Verschmutzung. Auch wenn dieser Prozess viel Zeit erfordert: Die \u00abWave of Change\u00bb (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/waveofchange\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#waveofchange<\/a>) fu\u0308r den Schutz der gro\u0308ssten Biospha\u0308re der Erde ist ins Rollen gekommen.<\/p>\n\n<p>Seit Greenpeace mit der Roadmap to Recovery die Regierungen erstmals aufgefordert hat, einen globalen Kataster von Meeresschutzgebieten aufzustellen und 40 Prozent der weltweiten Ozeane zu schu\u0308tzen, ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen. Das bahnbrechende Projekt mu\u0308ndete in die Kampagne fu\u0308r das Uno High Seas Biodiversity Agreement, die stetig gewachsen ist und Tausende Unterstu\u0308tzerInnen weltweit angezogen hat. Der internationale Druck fu\u0308hrte schliesslich dazu, dass auch ma\u0308chtige Staaten wie die USA umschwenkten, die sich jahrelang gegen das Abkommen ausgesprochen hatten. Vor der \u00abOur Ocean\u00bb-Konferenz in Washington hatten Greenpeace und zahlreiche andere Organisationen Tausende von Tweets an den US-Aussenminister John Kerry geschickt \u2014 mit der Aufforderung, sich an der Veranstaltung fu\u0308r den Schutz der Weltmeere einzusetzen. Kerry ra\u0308umte ein, dass ihn die Aktion nicht kaltgelassen habe: \u00abDie Ocean-Bewegung ist ein hartna\u0308ckiges Vo\u0308lkchen!\u00bb<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/27d3c084-6940de52f439b5dce16bb2203868ab02.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 The United States Coast Guard<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Shell treibt Risikoprojekt in der Arktis voran<\/h2>\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/shell-treibt-risiko-projekt-in-der-arktis-wei\/blog\/51997\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Shell buhlt bei der US-Regierung um eine Lizenz fu\u0308r O\u0308lbohrungen in der Arktis<\/a> \u2014 mit Aussicht auf Erfolg. Knapp fu\u0308nf Jahre nach der O\u0308lkatastrophe im Golf von Mexiko sieht ein US-Plan zur Energiefo\u0308rderung fu\u0308r 2017 bis 2022 vor, dass in zwei ebenso abgelegenen wie sensiblen Meeresgebieten nach O\u0308l gesucht werden darf: in der Beaufort- und der Tschuktschensee no\u0308rdlich von Alaska.<\/p>\n\n<p>Beide Regionen verfu\u0308gen weder u\u0308ber eine ausreichende Pra\u0308senz der Ku\u0308stenwache noch u\u0308ber die Infrastruktur, um angemessen auf ein O\u0308lunglu\u0308ck zu reagieren. Dabei scha\u0308tzt die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit fu\u0308r einen oder sogar mehrere schwere Unfa\u0308lle auf 75 Prozent. \u00abEs ist unverantwortlich, angesichts dieser enormen Risiken weitere Gebiete der Arktis fu\u0308r die O\u0308lindustrie freizugeben\u00bb, sagt Lisa Maria Otte, Greenpeace-Expertin fu\u0308r die Arktis. Eine erst ku\u0308rzlich in der Fachzeitschrift \u00abNature\u00bb vero\u0308ffentlichte Studie warnt vor weiteren Folgen: Wenn der globale Temperaturanstieg zwei Grad Celsius nicht u\u0308bersteigen soll, muss das O\u0308l aus dem Arktischen Ozean im Boden bleiben.<\/p>\n\n<p>Dessen ungeachtet treibt Shell seine Pla\u0308ne voran. So auch Gazprom: Der russische Staatskonzern ist bisher der erste und einzige, der no\u0308rdlich der arktischen Eisgrenze nach O\u0308l bohrt. Beide Unternehmen setzen eine einzigartige Region aufs Spiel: Die Arktis ist die Heimat indigener Vo\u0308lker und endemischer Tierarten wie der Eisba\u0308ren oder der Narwale. Doch es gibt auch Hoffnung auf eine Trendwende: Vor Gro\u0308nland verlassen O\u0308lfirmen gerade die Arktis und geben ihre Bohrlizenzen zuru\u0308ck. Und <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/weitere-drei-oelfirmen-legen-arktisplaene-auf\/blog\/51869\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die norwegische Statoil<\/a> gab ju\u0308ngst bekannt, ihre Arktis-Pla\u0308ne mindestens fu\u0308r dieses Jahr auf Eis zu legen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/aabf0ea6-9c00dbc8e0f4bf4414560df853278489.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Lou Dematteis from Crude Reflections<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Public Eye Lifetime Award geht an Chevron<\/h2>\n\n<p>Chevron, einer der gro\u0308ssten O\u0308lkonzerne der Welt mit Sitz in San Ramon (Kalifornien, USA) und Fortaleza (Brasilien), kann sich einer zweifelhaften Ehre erfreuen: Der US-Multi hat von Public Eye den <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/chevron-kassiert-fuer-oelverschmutzung-die-pu\/blog\/51944\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ultimativen Schma\u0308hpreis verliehen bekommen<\/a>: den Public Eye Lifetime Award. Aus der \u00abHall of Shame\u00bb, in der alle Gewinner der letzten zehn Jahre verewigt sind, hat die Fachjury die Shortlist fu\u0308r diese letzte Online-Abstimmung zusammengestellt. Vom 19. November 2014 bis zum 22. Januar 2015 stimmten weltweit u\u0308ber 60 000 Menschen ab und erkoren Chevron zum Sieger aller Sieger \u2014 2006 hatte der Konzern den Preis in der Kategorie Umwelt fu\u0308r die Verschmutzung grosser Teile noch unberu\u0308hrten Urwalds im Norden Ecuadors erhalten. Bis heute weist das Unternehmen jegliche Verantwortung fu\u0308r eine der wohl schlimmsten Umweltkatastrophen von sich. Trotz eines mehr als 20 Jahre dauernden Rechtsstreits konnte sich Chevron bis anhin jeglicher Bestrafung entziehen.<\/p>\n\n<p>Am 23. Januar trafen sich im Davoser Hotel Montana u\u0308ber 100 Interessierte, Medienschaffende und Vertreter befreundeter NGOs zur letzten Verleihung des Schma\u0308hpreises und zur Abschiedsfeier. Die legenda\u0308ren US-Aktivisten \u00abThe Yes Men\u00bb fu\u0308hrten exklusiv ihr \u00abRequiem auf das WEF\u00bb auf, gefolgt von einer Retrospektive des deutschen Europaparlamentariers Sven Giegold. Dieser wu\u0308rdigte das Public Eye, das 15 Jahre lang einen kritischen Blick auf die Gescha\u0308ftspraktiken von Unternehmen geworfen und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Plattform geboten habe, um die Verlet- zung von Menschen- und Arbeitsrechten sowie Umweltzersto\u0308rung und Korruption o\u0308ffentlich und medienwirksam anzuprangern. Am anschliessenden Podiumsgespra\u0308ch diskutierten die Keynote Speaker mit der Arbeitsrechtsaktivistin Anannya Bhattacharjee, WEF-Kommunikationschef Adrian Monck und Andreas Missbach, Gescha\u0308ftsleitungsmitglied der EvB, u\u0308ber die Zukunft der Globalisierungskritik.<\/p>\n\n<p><a href=\"http:\/\/publiceye.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">publiceye.ch\/de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzernverantwortungsinitiative, Durchbruch f\u00fcr den Meeresschutz, Risikoprojekt in der Arktis &#8211; erfahren Sie hier die Neuigkeiten aus den Greenpeace-Kampagnen.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":44206,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[50,72,41],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44201","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-klima","tag-konzernverantwortung","tag-meer","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44201"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44201"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}