{"id":44274,"date":"2015-05-15T07:00:00","date_gmt":"2015-05-15T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44274"},"modified":"2020-05-18T17:34:44","modified_gmt":"2020-05-18T15:34:44","slug":"kunststoff-recycling-im-land-der-vorsichtigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44274\/kunststoff-recycling-im-land-der-vorsichtigen\/","title":{"rendered":"Kunststoff-Recycling: Im Land der Vorsichtigen"},"content":{"rendered":"\n<p><span class=\"dropcap\">K<\/span>unststoff ist ein langlebiges Material. Oft sogar <em>zu<\/em> langlebig. Der Joghurtbecher k\u00f6nnte einfach so im K\u00fchlschrank stehen bleiben, er w\u00fcrde seine Funktion wohl auch in dreissig Jahren noch einwandfrei erf\u00fcllen. Das Joghurt hingegen ist dazu bestimmt, in der n\u00e4chsten Zvieripause ausgel\u00f6ffelt zu werden. Wohin aber mit dem Becher? W\u00fcrden wir ihn zusammen mit den K\u00fcchenabf\u00e4llen kompostieren, w\u00fcrde es je nach Sorte rund 400 bis 600 Jahre dauern, ehe er abgebaut ist. Wird der Becher verbrannt, setzt er zwar nutzbare Energie frei, belastet die Umwelt daf\u00fcr mit CO<sub>2<\/sub>. Doch obwohl moderne Kehrichtverbrennungsanlagen die Hitze aus den Verbrennungs\u00f6fen sinnvoll nutzen \u2014 Turbinen produzieren Strom und mit der Abw\u00e4rme werden im Winter H\u00e4user beheizt \u2014, w\u00e4re es \u00f6kologischer, das Plastik zu recyceln. Das Sammeln, Waschen, Sortieren und Einschmelzen ist weniger energieaufwendig, als Roh\u00f6l zu f\u00f6rdern, zu neuem Kunststoff zu verarbeiten und hierher zu transportieren. Dazu kommt, dass die fossilen Rohstoffe immer knapper werden und schon ihre F\u00f6rderung \u00f6kologisch bedenklich ist.<\/p>\n\n<p>Allerdings l\u00e4sst sich Kunststoff nicht so einfach wiederverwerten wie etwa Glas. Es gibt nicht <em>den <\/em>Kunststoff, es gibt zahlreiche Kunststoffsorten. Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyvinylchlorid (PVC) sind die h\u00e4ufigsten. Je nach Verwendung muss das Material stabil sein, weich oder dehnbar. Deshalb kann man Gummib\u00e4rlit\u00fcte, Joghurtbecher und Gartenschlauch auch nicht einfach zusammenschmeissen und daraus wieder hochwertiges Material gewinnen. Erst muss sortiert werden. Das ist aufwendig und teuer. Und am Ende bleibt immer noch ein Rest \u00fcbrig, der nicht weiterverarbeitet werden kann und nur noch zum Holz- oder Betonersatz taugt.<\/p>\n\n<p>Kunststoff zu recyceln ist also schwierig \u2014 aber nicht unm\u00f6glich. In Deutschland kommen Plastikverpackungen nicht in den Kehricht, sondern landen zusammen mit Aluverpackungen in der sogenannten \u00abGelben Tonne\u00bb. Ausserdem sind viele PET-Einwegflaschen mit Pfand versehen und k\u00f6nnen direkt in den Laden zur\u00fcckgebracht werden. 2012 kam Deutschland damit insgesamt auf eine Recycling-Quote von knapp 60 Prozent. In der Schweiz lag die Quote im selben Jahr nur bei 50 Prozent. Zwar behauptet die Schweizer Fremdenverkehrsagentur Schweiz Tourismus, wir seien Weltmeister im Recycling, dies bezieht sich jedoch nur auf die Wiederverwertung von Alu und Glas. Beim Sammeln und Trennen von Kunststoff bleiben wir bisher offenbar hinter unserem n\u00f6rdlichen Nachbarn zur\u00fcck. Allerdings sei das deutsche System nicht so vorbildlich, wie es auf den ersten Blick scheine, erkl\u00e4rt der stellvertretende Leiter der Abfallbewirtschaftung im Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU), Michael H\u00fcgi. Denn die Sortierung sei immer noch viel zu teuer und die effektive Verwertungsquote in Deutschland gar nicht so viel besser. \u00abDa gibt es keine grossen Unterschiede zu unserem System, ausser bei den Kosten\u00bb, so H\u00fcgi.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steuerbefreiungen f\u00fcr Recyclingbetriebe<\/h2>\n\n<p>Das sieht das deutsche Umweltbundesamt (UBA) anders. Richtig sei, dass es sich bei den erw\u00e4hnten knapp 60 Prozent nur um Verpackungsm\u00fcll handle, sagt Franziska Kr\u00fcger, Mitarbeiterin des UBA in Dessau-Rosslau, alle anderen Kunststoffabf\u00e4lle w\u00fcrden nicht systematisch recycelt. \u00abNat\u00fcrlich ist das Recycling der Pfandflaschen auch ein Grund, wieso die Quote so hoch ist\u00bb, gibt Kr\u00fcger zu. Auch Kunststoffabf\u00e4lle, die zu minderwertigen Holz- und Betonersatzprodukten weiterverarbeitet werden, w\u00fcrden dazugez\u00e4hlt. Unterm Strich werden in Deutschland laut einer Studie zu Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen, die 2013 von PlasticsEurope in Auftrag gegeben wurde, 57 Prozent aller Kunststoffabf\u00e4lle aus Haushalt, Gewerbe und Industrie verbrannt. Keine gl\u00e4nzende Quote. In der Schweiz liegt die Verbrennungsquote laut BAFU gem\u00e4ss Zahlen von 2011 allerdings bei knapp 90 Prozent. Ein Unterschied, der \u2014 wenn auch wegen der unterschiedlich erhobenen Daten etwas schwer zu vergleichen \u2014 nicht ganz unerheblich scheint. Wie sieht es in Deutschland mit den Kosten aus? Die seien schwer zu eruieren, so UBA-Mitarbeiterin Kr\u00fcger, jedenfalls werde das Kunststoff-Recycling nicht aus Steuergeldern finanziert, auch wenn die Recyclingbetriebe von Steuerbefreiungen profitierten. Die eigentlichen Kosten tr\u00fcgen die Hersteller, die sie wiederum auf die Produktpreise abw\u00e4lzten.<\/p>\n\n<p>Deutlich wird: Beim Recycling geht es ums Geld. Laut Schweizer Umweltschutzgesetz (USG 30d) kann der Bundesrat nur dann vorschreiben, <em>\u00abdass bestimmte Abf\u00e4lle verwertet werden m\u00fcssen, wenn dies wirtschaftlich tragbar ist und die Umwelt weniger belastet als eine andere Entsorgung und die Herstellung neuer Produkte\u00bb.<\/em> Wann aber ist etwas wirtschaftlich tragbar? \u00abWenn die Finanzierung f\u00fcr ein schweizweit fl\u00e4chendeckendes Sammel-, Transport- und Verwertungssystem gesichert ist, es einen Abnehmermarkt f\u00fcr das Rezyklat gibt und sich die Verwertung auch \u00f6kologisch lohnt\u00bb, sagt Michael H\u00fcgi vom BAFU. Derzeit wird die Verwertung von PET, Alu und Glas in der Schweiz \u00fcber eine Geb\u00fchr finanziert, die wir beim Kauf gleich mitbezahlen. Ein \u00e4hnliches System f\u00fcr Kunststoff einzuf\u00fchren, w\u00e4re mit hohem administrativem Aufwand verbunden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Ende des Abfallidylls<\/h2>\n\n<p>F\u00fcr die gr\u00fcne Nationalr\u00e4tin Aline Trede darf der Verwaltungsaufwand jedoch kein Argument gegen Kunststoff-Recycling sein. \u00abIch h\u00e4tte auch nichts gegen eine befristete Subventionierung\u00bb, sagt Trede und fragt: \u00abWer sagt denn, dass eine Senkung der CO<sub>2<\/sub><sup>&#8211;<\/sup>Emissionen nichts kosten darf?\u00bb Subventioniertes Recycling w\u00e4re in der Schweiz allerdings ein Novum, wie ein Blick in die Geschichte der hiesigen Abfallbeseitigung zeigt. Noch vor 100 Jahren war dies in der Schweiz gar kein Thema. Die G\u00fcter waren teuer, und Gebrauchsgegenst\u00e4nde hatten eine l\u00e4ngere Lebensdauer. Aufgrund materieller Knappheit wurde wiederverwendet, was noch irgendwas taugte. Holz- und Papierabf\u00e4lle landeten im Heizofen. K\u00fcchenabf\u00e4lle wurden verf\u00fcttert, Glas und Metallteile im Freien deponiert. Nicht optimal, aber durch die geringe Menge unproblematisch. Erst die Erfindung des Kunststoffs und der Einwegverpackung setzte dem schweizerischen \u00abAbfallidyll\u00bb ein Ende. Nach dem Zweiten Weltkrieg vervielfachte sich die Kehrichtmenge, mit der Konsum- und Wegwerfgesellschaft kam die \u00dcberforderung. Noch bis 1964 versenkte die Schweizer Armee Munition im Thunersee, und bis in die Achtzigerjahre gab es zahlreiche \u00abwilde\u00bb M\u00fclldeponien. Erst 1971 kam die erste wirksame gesetzliche Grundlage. Die schiere Gr\u00f6sse der Abfallberge war ein erster Impuls f\u00fcrs Recycling: Die M\u00fcllmenge musste verkleinert werden. Ein zus\u00e4tzlicher Faktor waren die hohen Rohstoffpreise. So wurde beispielsweise die Altglas-Sammlung von der Glasindustrie eingef\u00fchrt. Diese kam in Bedr\u00e4ngnis, als die Preise f\u00fcr neues Glas nicht mehr tragbar waren. G\u00fcnstigerer Rohstoff musste her. Die Erfolgsmodelle Alu-, Glas- und PET-Recycling wurden dementsprechend weder vom Staat erzwungen, noch waren sie das Resultat \u00f6kologischer Weitsicht. Vielmehr trieben Sachzw\u00e4nge und wirtschaftliche Interessen die Abfallverwertung voran.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">BAFU setzt auf Privatwirtschaft<\/h2>\n\n<p>Auf eine entsprechende Entwicklung hofft das Bundesamt f\u00fcr Umwelt auch bei den noch nicht rezyklierten Kunststoffen. BAFU-Mitarbeiter H\u00fcgi ist \u00fcberzeugt, dass das Bed\u00fcrfnis, Kunststoffe zu recyceln, in Zukunft wachsen wird. Steigende Kunststoffpreise und die Sorge um Erd\u00f6lvorr\u00e4te und CO<sub>2<\/sub>-Emissionen deuten bereits darauf hin. \u00abWir sind zuversichtlich, dass sich das von selbst positiv einpendeln wird\u00bb, so H\u00fcgi. Bis dahin beobachtet das BAFU wohlwollend die privatwirtschaftlichen Recyclinginitiativen (siehe Kasten). Erst wenn sich die freiwilligen Massnahmen bew\u00e4hrten, k\u00f6nne eine Branchenvereinbarung getroffen und dann auf dem Verordnungsweg eine Sammelpflicht eingef\u00fchrt werden. Die Vorgehensweise des Bundes st\u00f6sst bei einem der gr\u00f6ssten Kunststoff-Recycling-Betriebe der Schweiz, der InnoRecycling AG aus Eschlikon, auf positive Resonanz. Gemeinsam mit der Schwesterfirma InnoPlastics schmilzt InnoRecycling Kunststoff zu Regranulat ein und verkauft dieses an die Hersteller von Kunststoffprodukten. Das Unternehmen hat kein Interesse daran, dass der Bund eine Sammelpflicht durchsetzt, selbst wenn dadurch die Recyclingindustrie gef\u00f6rdert w\u00fcrde. \u00abEs k\u00e4me zu Marktverzerrungen\u00bb, erkl\u00e4rt Markus Tonner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von InnoRecycling. Er ist davon \u00fcberzeugt, dass Kunststoff-Recycling landesweit gewinnbringend funktionieren wird. Staatliche F\u00f6rdergelder w\u00fcrden nur falsche Anreize schaffen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umweltschutz kommt zu kurz<\/h2>\n\n<p>Es reisst sich also niemand um eine staatlich verordnete Kunststoffsammelpflicht. Nicht die Industrie, nicht der Bund und auch nicht die Gemeinden, welche \u2014 da ist sich Markus Tonner sicher \u2014 froh sind, wenn sie ihre Kehrichtverbrennungsanlagen auslasten k\u00f6nnen. Auf der Strecke bleibt dabei der Umweltschutz. Um hier etwas zu bewegen, w\u00e4re mehr Einsatz n\u00f6tig. Sicher w\u00fcrden dabei auch Fehler gemacht. W\u00e4re das schlimm? Mit dem deutschen System werden immerhin Jahr f\u00fcr Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen Kunststoff rezykliert. Mehrere hunderttausend Tonnen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen werden dadurch verhindert, mehrere hunderttausend Tonnen Erd\u00f6l eingespart. Dabei entstehen \u2014 learning by doing \u2014 zukunftstr\u00e4chtige Technologien, Know-how wird erarbeitet. W\u00e4hrend die Schweiz das Geschehen beobachtet und analysiert.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;54315,54314,54313,54312,54311,54310,54309&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54315},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/6fe04d7b-cb9f432df31cbd69f0f94122d4419c89.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54314},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/a8dddfad-0605d3544dcb62291c0331e92e076d02-e1550072687339.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54313},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/4f3d5294-7de036ef75c94c249a1010c700048131.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54312},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54311},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54310},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54309}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41.jpg 1160w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41-225x300.jpg 225w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41-767x1024.jpg 767w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41-768x1025.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41-1151x1536.jpg 1151w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41-1024x1366.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/7428bb09-f7775d1d0ef1751bf36cca05e4937a41-255x340.jpg 255w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Sieben Tage lang haben die Freunde des Fotografen Gregg Segal ihren Hausm\\u00fcll gesammelt. 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Hier der Fotograf selber mit seiner Familie: Gregg, Dani und Hank \\u00a9 Gregg Segal\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac.jpg 1160w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac-233x300.jpg 233w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac-797x1024.jpg 797w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac-768x987.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac-1063x1366.jpg 1063w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/be928af2-59d517c4f52319919ec73064404ed5ac-265x340.jpg 265w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Sieben Tage M\\u00fcll vor Augen h\\u00e4tten bei Ihnen das Bewusstsein f\\u00fcr das M\\u00fcllproblem nachhaltig gesch\\u00e4rft. Hier: Belinda und Robert \\u00a9 Gregg Segal\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75.jpg 1160w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75-225x300.jpg 225w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75-767x1024.jpg 767w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75-768x1025.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75-1151x1536.jpg 1151w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75-1024x1366.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/ba88ce14-dea31a615e90a1519766851b6ec69d75-255x340.jpg 255w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Die Munroe Familie \\u00a9 Gregg Segal\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d.jpg 1160w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d-240x300.jpg 240w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d-819x1024.jpg 819w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d-768x960.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d-1093x1366.jpg 1093w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2015\\\/05\\\/c6e02bc1-b6bd5518188f4893d41e7f14fdf2740d-272x340.jpg 272w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Alicia und ihre T\\u00f6chter \\u00a9 Gregg Segal\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;}]}}\"><\/div>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz, bekannt f\u00fcr musterg\u00fcltige Sammeldisziplin bei Alu und Altglas, hat beim Thema Kunststoff-Recycling wenig vorzuweisen. 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