{"id":44332,"date":"2015-07-03T07:00:00","date_gmt":"2015-07-03T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44332"},"modified":"2020-05-20T15:28:24","modified_gmt":"2020-05-20T13:28:24","slug":"dissens-im-dienst-einer-enkeltauglichen-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44332\/dissens-im-dienst-einer-enkeltauglichen-welt\/","title":{"rendered":"Dissens im Dienst einer \u00abenkeltauglichen\u00bb Welt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Sozialpsychologe Harald Welzer geh\u00f6rt zu den lautesten Wachstumskritikern im deutschsprachigen Raum. In \u00abaufr\u00fchrerischen Vortr\u00e4gen\u00bb zieht er \u00fcber Wachstums-Apologeten genauso her wie \u00fcber Nachhaltigkeits-Heuchler \u2013 zuletzt im Rahmen der Umwelttage Basel. Eine Ann\u00e4herung an einen streitbaren Vordenker.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">D<\/span>as mit einer Stadtg\u00e4rtnerin, einem Architekten und einem Wirtschaftsvertreter besetzte Podium zur Er\u00f6ffnung der Umwelttage Basel wollte nur langsam Fahrt aufnehmen. Doch dann, nach etwa einer Stunde, bricht der Hauptgast des Abends, der Sozialpsychologe Harald Welzer, das ungeschriebene, aber an den meisten Schweizer Podien gepflegte Gebot, Gespr\u00e4chspartner nicht offen zu konfrontieren: \u00abIch bin ja auch heilfroh, dass wir in dieser Runde endlich einen Dissens gefunden haben\u00bb, sagt Welzer und f\u00e4hrt fort: \u00abIch finde fast alles falsch, was sie soeben gesagt haben, Herr Saladin.\u00bb Franz Saladin, der Direktor der Handelskammer beider Basel, hatte dem Publikum soeben erkl\u00e4rt, weshalb der Wachstumsdrang zum Menschen geh\u00f6re, wie das K\u00fcken zum Ei. Saladin h\u00e4tte wissen m\u00fcssen, dass er mit seiner anthropologischen Verteidigung des Wachstumsdrangs nicht durchkommt. Vor dem Podium hatte Welzer n\u00e4mlich \u00fcber eine Stunde lang seine Kritik an Kapitalismus und unbegrenztem Wachstum erl\u00e4utert. In Blue Jeans und grauem T-Shirt, mit viel Witz, in teils flapsiger Sprache, ironisch, leidenschaftlich und ohne Skript.<\/p>\n\n<p>Welzer f\u00fchrte aus, weshalb ein Wirtschaftssystem, das auf Konsumismus beruht und seine eigenen Grundlagen auffrisst, per se nicht nachhaltig sein kann. Und weshalb ein solches System zu einer Gesellschaft voller objektiver Widerspr\u00fcche f\u00fchren m\u00fcsse. Dem Widerspruch zum Beispiel, dass unser Ressourcenverbrauch seit der ersten kritischen wissenschaftlichen Auseinandersetzung des \u00abClub of Rome\u00bb mit den Grenzen des Wachstums von 1972 st\u00e4rker gewachsen ist als je zuvor. Oder dass die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen seit der Klimakonferenz in Rio von 1992 st\u00e4ndig neue H\u00f6chstwerte erreichen. \u00abWir haben nun zwar dieses super coole kritische Bewusstsein. Aber trotz all den tollen Nachhaltigkeits-Lehrst\u00fchlen, hunderten von B\u00fcchern, Konferenzen auf der ganzen Welt, mit Leuten wie mich, kommen wir bei der Klimaproblematik keinen Schritt voran\u00bb, so Welzers Fazit. \u00abAlle haben etwas davon, die Hoteliers, die Fluggesellschaften, die Gesch\u00e4fte; nur das Klima nicht!\u00bb<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Herr Welzer, sie sind mit dem Flugzeug von Berlin nach Basel f\u00fcr die Umwelttage angereist. Wie gehen sie mit solchen eigenen Widerspr\u00fcchen um?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Ich bleibe besonders im beruflichen Bereich oft weit hinter meinen Anspr\u00fcchen zur\u00fcck. Ich bin ein fehlbarer Mensch und stehe dazu. Im Fall von Basel war das Flugzeug wegen dem Bahnstreik die sicherste Option.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Sie haben w\u00e4hrend ihrem Vortrag den Nachhaltigkeitsaktivismus kritisiert, der in der westlichen Welt zur \u00absymbolischen Bearbeitung\u00bb des Klimaproblems herrscht. Gesellschaften entlasten sich durch Konferenzen, Institutionen und Lehrst\u00fchle, um weiterhin dem gewohnten Wachstumspfad folgen zu k\u00f6nnen. Geh\u00f6ren die Umwelttage in Basel, in dessen Rahmen sie aufgetreten sind, nicht genau in diese Kategorie?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Ja und nein. Die Umwelttage hatten ja gerade dieses Jahr eine sehr praxisorientierte Perspektive, das unterscheidet sie von anderen Anl\u00e4ssen. Dort ging es um konkrete Initiativen, die Dinge auf den Weg bringen. Das unterscheidet sich schon von diesem Typ Konferenz, wo man entweder die neusten Katastrophennachrichten diskutiert oder dar\u00fcber spricht, was man in Zukunft vielleicht mal tun sollte, k\u00f6nnte oder m\u00fcsste. Die Umwelttage schienen mir hingegen wenig `konjunktivisch`, sondern eher konkret.<\/p>\n\n<p>Welzer mag keine Absichtserkl\u00e4rungen und Zukunftsversprechen. Viel lieber sind ihm konkrete Geschichten; insbesondere Gegengeschichten zum Wachstumsmodell. Seit vier Jahren sammelt er solche und publiziert sie in periodischen Abst\u00e4nden im Zukunftsalmanach der Stiftung \u00abfuturzwei\u00bb aus Berlin. 2015 erschien der zweite Band; ein \u00abHandbuch f\u00fcr eine enkeltaugliche Zukunft\u00bb, wie er von den Autoren angepriesen wird. In den beiden bisher erschienenen B\u00e4nden werden mehr als 100 Geschichten erz\u00e4hlt, die exemplarisch f\u00fcr die M\u00f6glichkeit einer Welt jenseits von Konsum und Extraktivismus stehen. Eine solche Geschichte pr\u00e4sentierte er auf dem Podium. Unter dem Motto \u00abEssbare Stadt\u00bb haben Initianten in der Stadt Andernach Obst, Gem\u00fcse und Blumen angepflanzt, die allen Bewohnern frei zum Pfl\u00fccken zur Verf\u00fcgung stehen. \u00abNiemand hatte eine Vorstellung davon, was eine essbare Stadt sein k\u00f6nnte, bis der zust\u00e4ndige Dezernent das einfach ausprobiert hat. Und siehe da: Pl\u00f6tzlich finden es die B\u00fcrger super!\u00bb Gerade weil uns die Eliten immer von der Alternativlosigkeit des Status quo \u00fcberzeugen wollten, so Welzer, brauche es Gegengeschichten und Alternativmodelle. Oder im Duktus des Sozialpsychologen: \u00abWir haben ja abgesehen vom Konsum wenig Identit\u00e4tsressourcen. Mit Visionen wie der essbaren Stadt gelingt es uns neue zu schaffen.\u00bb Denn der g\u00e4ngige Nachhaltigkeitsdiskurs ist in den Augen Welzers lediglich eine Weiterf\u00fchrung der Geschichte vom Erfolg des Wachstumsmodells. Ein Hybridfahrzeug zum Beispiel ist zwar effizient, stellt die Grundverh\u00e4ltnisse aber nicht in Frage.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Herr Welzer, bei all den gutgemeinten, von ihnen portr\u00e4tierten Initiativen wie \u00aburban gardening\u00bb, \u00abrepair caf\u00e9s\u00bb oder der \u00abshare economy\u00bb beschleicht einen manchmal das Gef\u00fchl, dass es sich die Protagonisten in ihrer Blase so gem\u00fctlich gemacht haben, dass es f\u00fcr Systemkritik gar keinen Platz mehr hat. Teilen Sie diesen Eindruck?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Kritik am Gesamtsystem hat ja nun bereits eine lange Tradition. Als Empiriker muss ich feststellen, dass sie das System bisher nicht gross ver\u00e4ndert hat. Auch die Kritiker am Gesamtsystem haben ihre Nischen innerhalb der Gesellschaft, in denen sie es sich gerne gem\u00fctlich machen. Der Vorwurf gilt also genauso f\u00fcr diejenigen, die ihn erheben. Die Praktiker k\u00f6nnen wenigstens f\u00fcr sich ins Feld f\u00fchren, dass sie tats\u00e4chlich neue Wege erproben.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Geh\u00f6ren Sie selbst aber nicht genauso zur gerade kritisierten Kritikerzunft?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Nun ja, ich versuche ja schon einen anderen Blick auf die Dinge zu werfen. Ich will es denen und dem Publikum nicht allzu einfach machen. Meine Kritik ist ja oft nicht sehr zustimmungsf\u00e4hig und ich finde die reflexive Komponente extrem wichtig. Ich versuche auch an der Nachhaltigkeitsszene herauszuarbeiten, was an denen nun wiederum das Problem ist und was man anders machen muss. Da halte ich es mit dem Komiker Groucho Marx, und dessen Zitat, dass er niemals in einen Klub eintreten w\u00fcrde, bei dem er als Mitglied aufgenommen w\u00fcrde. Eine sch\u00f6ne Maxime.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Neustens scheint ja sogar der Papst ihre Konsum- und Wachstumskritik zu teilen.<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Ja, ich w\u00fcrde den Papst auch gerne unterst\u00fctzen. Der steht ja praktisch mit seiner Person f\u00fcr das was wir behaupten. Es ist verr\u00fcckt; er n\u00fctzt seinen begrenzten Handlungsspielraum politisch viel wirksamer als all seine Vorg\u00e4nger.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Wird er im n\u00e4chsten Zukunftsalmanach erscheinen?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Das ist eine gute Idee; das sollten wir machen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/youtu.be\/605jt_8BaYo\n<\/div><\/figure>\n\n<p>W\u00e4hrend des Podiums wird Welzer gefragt, ob das nicht alles ein wenig utopisch sei und er wirklich an die Ver\u00e4nderungskraft von kleinen, lokal begrenzten Initiativen wie urban gardening glaube. Welzer sitzt mit verschr\u00e4nkten Beinen da, h\u00f6rt aufmerksam zu, spitzt gelegentlich die Lippen und streicht sich gen\u00fcsslich durchs Haar. Er ist ein Schnelldenker, trotzdem baut er Pausen ein; l\u00e4sst die Frage einige Sekunden im Raum stehen, als w\u00fcrde sich durch die L\u00fccke die falschen Annahmen, die der Frage zugrunde liegen, von selbst offenbaren. Schliesslich antwortet er: \u00abWieso stehen solche Initiativen immer gleich unter Rechtfertigungsdruck? Niemand wirft dem Vorstandschef von BMW vor, mit seinem neuen i3-Elektrofahrzeug nicht die Welt zu retten. Und nennen Sie mir eine andere Bewegung, die in den letzten Jahren so erfolgreich war wie urban gardening. Das sind l\u00e4ngst nicht mehr kleine, marginale, sondern globale Bewegungen!\u00bb<\/p>\n\n<p>Welzer ist kein Sozialromantiker, der dem Kommunismus nachh\u00e4ngt oder ein \u00d6kofanatiker, der die Umwelt \u00fcber das Wohl des Menschen stellt. Totalitarismen und Fanatismen sind ihm ein Graus. Er verteufelt denn auch nicht alles, was der Kapitalismus hervorgebracht hat. Ein System in dessen Zug die Lebenserwartung in nur einem Jahrhundert verdoppelt wurde, das zum niedrigsten Gewaltniveau in der Menschheitsgeschichte gef\u00fchrt hat, das zivilisatorische Errungenschaften wie Rechtsstaatlichkeit, \u00f6ffentliche Bildung und Gesundheitssysteme hervorgebracht hat. Hinzu kommt: \u00abNoch nie hatten wir mehr Handlungsspielr\u00e4ume; noch nie waren wir faktisch freier als heute!\u00bb Doch um diese Freiheit \u00fcberhaupt wahrnehmen zu k\u00f6nnen bedarf es der Autonomie \u2014 und diese glaubt Welzer bedroht. Sein neues Buch, gemeinsam mit dem Philosophen Michael Pauen, ist eine 300-seitige Verteidigung der individuellen Autonomie. Die Autoren sehen sie gleich mehrfach bedroht, durch immer st\u00e4rkere Konformit\u00e4tszw\u00e4nge und den Trend allumf\u00e4nglicher Transparenz. Eine Sonderrolle nehmen dabei die sozialen Medien ein, die zu neuen Konformit\u00e4tszw\u00e4ngen f\u00fchren. Zum Beispiel \u00fcber Ph\u00e4nomene wie Shitstorms.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Herr Welzer, Sie raten in ihrem neusten Buch zur digitalen Askese. Aber was ist mit der sharing economy, die stark auf digitalen Medien basiert und die auch in ihrem Zukunftsalmanach viel Raum einnimmt?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Wie bei jeder Technologie gibt es auch in diesem Fall zwei Seiten: Da gibt es die Tendenz Dinge sinnvoller zu nutzen, weniger Aufwand zu betreiben und weniger Ressourcen zu verschwenden. Aber gleichzeitig besteht in einer neoliberalen \u00d6konomie sofort auch die extrem starke Tendenz, Beziehungen und die soziale Praxis des Teilens zu monetarisieren. Das finde ich katastrophal.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Wie meinen Sie das?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Diese ganzen neuen Internet-Unternehmen instrumentalisieren ja eigentlich nur, was die Menschen sowieso tun. Und das verr\u00fcckte dabei: Es entstehen dabei fast keine neuen Arbeitspl\u00e4tze und es werden praktisch keine Steuern bezahlt. Da wird eine Gemeinwohl-orientierte Praxis zu Ungunsten des Gemeinwohls ausgebeutet. Trotzdem machen uns diese Unternehmen st\u00e4ndig vor, dass sie einzig an der Verbesserung der Welt interessiert sind und nicht am privaten Profit.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Trotzdem, kein junger Mensch m\u00f6chte heute noch auf facebook und Co. verzichten und wird dies wahrscheinlich auch nicht tun. Welche gesellschaftlichen Risiken sehen Sie darin als Sozialpsychologe?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Das Verschwinden von Privatheit stellt eine extreme Gef\u00e4hrdung der Demokratie dar. Der private Raum zum Denken, zum Sprechen, zum nicht beachtet werden durch andere ist ein existenzieller Bestandteil von Demokratie. Sie braucht die Trennung zwischen privat und \u00f6ffentlich. Deshalb ist Privatheit und deren Unverletzlichkeit auch ein Verfassungsgut \u2014 seit der ersten amerikanischen Verfassung.<\/p>\n\n<p><em>Schlaefli: Und was passiert wenn diese Privatheit verschwindet?<\/em><\/p>\n\n<p>Welzer: Alles wird durchschaubar und zug\u00e4nglich. Dadurch ver\u00e4ndern sich die sozialen Verkehrsformen: Leute ver\u00f6ffentlichen pl\u00f6tzlich Dinge \u00fcber sich, anhand derer sie f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte total angreifbar werden. Denn was ist, wenn sich die sozialen Normen in 30 Jahren ge\u00e4ndert haben, aber trotzdem noch alles von damals auf dem Netz ist? Insofern ist die Gef\u00e4hrdung der Demokratie viel umf\u00e4nglicher, als man das alleine mit Blick auf den Datenschutz sehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n<p>Zum Ende des eineinhalbst\u00fcndigen Podiumsgespr\u00e4chs landet Welzer \u2014 angeregt durch einen Zuh\u00f6rer, der den Aspekt der Solidarit\u00e4t im Gespr\u00e4ch um Nachhaltigkeit vermisst hatte \u2014 schliesslich in der \u00abEmp\u00f6rungsabteilung\u00bb, wie er selbst sagt. \u00abSie haben recht. Wir staunen dar\u00fcber, woher nun pl\u00f6tzlich all diese Migranten kommen. Das ist Bigotterie: Wir k\u00f6nnen nicht \u00fcber Nachhaltigkeit sprechen, ohne nicht auch \u00fcber den Welthandel, Ungleichheit und Migration zu sprechen.\u00bb Dass 86 Prozent der globalen Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me heute von Entwicklungsl\u00e4ndern aufgenommen werden \u2014 mehr noch als vor 20 Jahren \u2014 und die westlichen Nationen gleichzeitig \u00fcber Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me jammern, findet Welzer schlicht emp\u00f6rend.<\/p>\n\n<p>Doch selbst f\u00fcr diese wenig ruhmreiche Realit\u00e4t hat Welzer eine Gegengeschichte zur Hand: Das Hotel \u00abMagdas\u00bb in Wien wird von Fl\u00fcchtlingen aus aller Welt gef\u00fchrt. Ausgestattet wurde es mit recycelten, auseinanderges\u00e4gten Einbauschr\u00e4nken und ausgemustertem Bahnmobiliar. Soziale Nachhaltigkeit verbunden mit stofflicher Nachhaltigkeit \u2014 das ist ganz nach Welzers Gusto. Die Entstehung des \u00abMagdas\u00bb wird im n\u00e4chsten Zukunftsalmanach nachzulesen sein \u2014 sie ist n\u00e4mlich derzeit Welzers Lieblingsgeschichte f\u00fcr eine enkeltaugliche Welt.<\/p>\n\n<p><em>Dieser Artikel erschien zuvor in der <a href=\"http:\/\/www.tageswoche.ch\/de\/2015_24\/basel\/690460\/\">Tageswoche vom 11.06.15<\/a>.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Harald Welzers neustes Buch\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fischerverlage.de\/buch\/autonomie\/9783100022509\">\u00abAutonomie \u2014 eine Verteidigung\u00bb<\/a>\u00a0(gemeinsam mit Michel Pauen) ist soeben im Fischer Verlag erschienen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sozialpsychologe Harald Welzer geh\u00f6rt zu den lautesten Wachstumskritikern im deutschsprachigen Raum. In \u00abaufr\u00fchrerischen Vortr\u00e4gen\u00bb zieht er \u00fcber Wachstums-Apologeten genauso her wie \u00fcber Nachhaltigkeits-Heuchler \u2013 zuletzt im Rahmen der Umwelttage Basel. 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