{"id":44395,"date":"2015-09-18T07:00:00","date_gmt":"2015-09-18T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44395"},"modified":"2020-05-20T17:10:48","modified_gmt":"2020-05-20T15:10:48","slug":"aufstand-unter-apfelbaeumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44395\/aufstand-unter-apfelbaeumen\/","title":{"rendered":"Aufstand unter Apfelb\u00e4umen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mals w\u00e4re ein idyllisches Dorf in S\u00fcdtirol, wenn nicht die Obstbauern ringsum<\/strong> <strong>Pflanzenschutzmittel verspritzen w\u00fcrden. Vier Frauen wollen es nicht<\/strong> <strong>hinnehmen, dass ihre Umwelt und ihre Gesundheit vergiftet werden. Sie haben den<\/strong> <strong>ganzen Ort mitgerissen im Kampf f\u00fcr die erste pestizidfreie Gemeinde Europas.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">W<\/span>ir treffen Martina Hellrigl in ihrem Haus im<a href=\"https:\/\/www.google.ch\/maps\/place\/39024+Mals,+Bozen,+Italien\/@46.6886849,10.5465127,9z\/data=!4m2!3m1!1s0x4783224aa63068f3:0x7510ca19a9d7298b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Dorfkern von Mals<\/a>. Auf der Fassade prangt ein Marienbild, gegen\u00fcber steht die weltliche Macht: das Rathaus. Es ist kurz nach 12 Uhr und die Vierzigj\u00e4hrige stellt Salat, Rotkohl und Sp\u00e4tzle auf den Tisch. Die fast dreij\u00e4hrige Eva greift hungrig nach dem Sch\u00f6pfl\u00f6ffel. Die Stimmung am K\u00fcchentisch ist unbeschwert, nur Martinas Worte sind es nicht: \u00abDie Pestizide der Obstbauern machen uns krank\u00bb, sagt sie: \u00abSie gef\u00e4hrden unsere Heimat.\u00bb Martina deutet mit dem Finger auf den Salat und den Rotkohl auf dem Tisch, das Gem\u00fcse stammt aus ihrem Garten. \u00abWoher weiss ich, dass da keine Pestizide drin sind?\u00bb<\/p>\n\n<p>Vor knapp vier Jahren hatte eine Toxikologin der Universit\u00e4t Oldenburg Heu aus Mals untersucht. Das Ergebnis war schockierend, das Heu war hoch belastet. \u00abSo etwas geh\u00f6rt eigentlich in den Sonderm\u00fcll\u00bb, sagt Martina Hellrigl, \u00abdoch bei uns fressen es die K\u00fche.\u00bb Andere Wissenschaftler entdeckten sch\u00e4dliche Chemie auch auf der Wiese neben der Schule und in den Teekr\u00e4utern eines Biobauern; danach konnte er seine Produkte nicht mehr verkaufen.<\/p>\n\n<p>In Mals im Obervinschgau werden bislang nur etwa f\u00fcnf Prozent der landwirtschaftlichen Fl\u00e4che f\u00fcr den Obstanbau genutzt, denn die Gegend ist f\u00fcr diese Form des Anbaus eigentlich zu trocken. Im Unterland, keine zehn Kilometer von Mals entfernt, steht l\u00e4ngst Plantage an Plantage. Dank moderner Beregnungsanlagen droht das auch dem Obervinschgau. Konventionelle Apfelb\u00e4ume werden durchschnittlich 25 Mal pro Jahr gespritzt. Im Obervinschgau bl\u00e4st oft der Wind und Thermik und Regen verbreiten die Pestizide.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/56777c07-59b3e9dab110b77fa6ef5418e5750d69.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Plantage an Plantage: Im Vinschgau gibt es nur noch in H\u00f6henlagen freie Wiesen.<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frisiersalon als Keimzelle der Revolution<\/h2>\n\n<p>Beatrice Raas, 46, betreibt in Mals einen Frisiersalon. Die Mutter zweier Kinder lacht oft und herzlich, tr\u00e4gt schulterlanges Haar, eine schwarze Brille und Allerweltsklamotten: legere Leinenhose, feiner Wollpullover. Sie ist eine quirlige Frau, eine, die zupackt und handelt. Vor dem Ort hat sie eine wildromantische Streuobstwiese, die sie liebevoll \u00abmeinen Acker\u00bb nennt. Dort wachsen Mirabellen, biologisch und f\u00fcr den Eigenbedarf: ein gr\u00fcnes Paradies. Freilich endet das Idyll am Gartenzaun, denn nebenan steht eine konventionelle Apfelplantage, Baum f\u00fcr Baum akkurat festgezurrt an Stangen aus Beton. In ihrer Gleichf\u00f6rmigkeit sehen die Apfelb\u00e4ume aus wie Soldaten beim Appell. Beatrice Raas hat einen Schutzzaun gegen die Pestizide errichtet. Eine Plastikfolie flattert im Wind. Auch sie f\u00fcrchtet um die Gesundheit ihrer Kinder und um die Lebensqualit\u00e4t im Dorf.<\/p>\n\n<p>Im Mai 2013, rund zwei Jahre nach den alarmierenden Untersuchungen der Wissenschaftler, versuchten Umweltsch\u00fctzerinnen und Umweltsch\u00fctzer das Unm\u00f6gliche: Sie initiierten eine Volksabstimmung \u00abF\u00fcr ein pestizidfreies Mals\u00bb. Martina Hellrigl und Beatrice Raas stellten fassungslos fest, dass sich kaum jemand f\u00fcr das Thema interessierte. Die Resonanz in der Bev\u00f6lkerung war gering.<\/p>\n\n<p>Da entschieden die beiden Frauen, sich zu engagieren. Der Frisiersalon \u2014 zwei Waschbecken, drei Drehst\u00fchle, der Boden aus grauem Granit \u2014 wurde zur Keimzelle der Revolution. Ihrer Aktionsgruppe gaben sie den Namen <a href=\"http:\/\/www.hollawint.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hollawint<\/a>, was im Vinschger Dialekt \u00abaufgepasst\u00bb bedeutet. Sie verfassten einen Leserbrief f\u00fcr die Zeitung und sammelten Unterschriften. Rund 70 kamen zusammen, fast alle von Frauen und M\u00e4nnern, die sich bisher kaum f\u00fcr gr\u00fcne Themen interessiert und eingesetzt hatten.<\/p>\n\n<p>Letztlich wurden der Redaktion 13 Briefe eingesandt, jeder unterschrieben von einigen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern. Die Aktion f\u00fcllte im Lokalblatt Vinschgerwind eine volle Seite. Adressat war der B\u00fcrgermeister.<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Bitte! Der zunehmende Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Malser Gemeindegebiet macht uns h\u00f6chst besorgt um unsere Gesundheit und insbesondere um jene unserer Kinder. Wir bitten unseren B\u00fcrgermeister, den Verantwortlichen f\u00fcr die Gesundheit der Gemeindeb\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrger, daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass unser aller Lebensraum und unsere Gesundheit nicht gef\u00e4hrdet werden.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n<p>Nach kurzer Zeit hatte Hollawint bereits 90 Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer. Den harten Kern bilden vier Frauen: Nebst Martina Hellrigl und Beatrice Raas geh\u00f6ren noch Margit Gasser und Maria Pia Oswald dazu. Gasser ist 56, Kinderg\u00e4rtnerin und Mutter dreier erwachsener Kinder, Oswald 52, vierfache Mutter, Tagesmutter und Imkerin.<\/p>\n\n<p>Hollawint machte das Volksbegehren der Umweltsch\u00fctzerinnen mit einem schlagenden Einfall zum Dorfgespr\u00e4ch. Die Frauen bedruckten Leint\u00fccher mit Spr\u00fcchen: \u00abGesunde Heimat f\u00fcr Menschen, Tiere und Pflanzen\u00bb \u2014 \u00abPestizidfreie Gemeinde! Landschaft n\u00fctzen und sch\u00fctzen\u00bb \u2014 \u00abFrei von Pestiziden \u2014 f\u00fcr uns und unsere G\u00e4ste\u00bb. Besonders die Frauen im Dorf sprachen auf die Kampagne an. \u00abDie Leint\u00fccher wurden uns aus den H\u00e4nden gerissen\u00bb, erz\u00e4hlt Martina. \u00dcber Nacht flatterten an Hausw\u00e4nden und Gartenz\u00e4unen 90 grossfl\u00e4chige Botschaften des Protests. Das beschauliche Dorf mit seinen rund 5000 Einwohnern demonstrierte Haltung.<\/p>\n\n<p>Nat\u00fcrlich bekamen auch die Medien Wind von der ungew\u00f6hnlichen Aktion und berichteten. Pl\u00f6tzlich sprachen die Menschen in der ganzen Region \u00fcber den anstehenden Volksentscheid: im Zug nach Bozen, auf dem Wochenmarkt in Meran \u2014 und eben endlich auch in Mals. Am 5. September 2014 fand der mit Spannung erwartete Urnengang statt: 76 Prozent stimmten f\u00fcr ein Pestizidverbot.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/2e5b81c3-8517f0537ead2c98d1401f3eaf549ee5.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Sehen aus wie Soldaten beim Appell: Die weissen Metallstangen sorgen daf\u00fcr, dass die an ihnen befestigten Fr\u00fcchte gerade nach oben wachsen. Dadurch soll Zeit gespart und ein besserer Ernteertrag erbracht werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Es geht um handfeste wirtschaftliche Interessen<\/h2>\n\n<p>Damit stand David gegen Goliath, denn in S\u00fcdtirol ist die Landwirtschaft sehr m\u00e4chtig; und der Bauernbund gilt als st\u00e4rkste Lobby des Landes. Einst war der Obervinschgau im Dreil\u00e4ndereck von Italien, Schweiz und \u00d6sterreich die Kornkammer der k.u.k. Monarchie, dann kam die Viehwirtschaft, die nun von Obstplantagen abgel\u00f6st wird. Es geht also um handfeste wirtschaftliche Interessen.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr die Bauern geh\u00f6ren Pestizide seit Jahren zum Gesch\u00e4ft. Sie setzen die ertragssteigernde Chemie fl\u00e4chendeckend ein und der <a href=\"http:\/\/www.vinschgau.net\/de\/schlanders-laas\/kultur-kunst\/kulturlandschaft\/obst-und-gemuesegaerten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Obstanbau<\/a> ist inzwischen heilig, denn \u00c4pfel und Kirschen sind zum Exportschlager geworden. Mit rund 18\u200a000 Hektar Anbaufl\u00e4che ist S\u00fcdtirol das gr\u00f6sste zusammenh\u00e4ngende Obstbaugebiet Europas, rund f\u00fcnf Milliarden \u00c4pfel werden hier Jahr f\u00fcr Jahr erzeugt.<\/p>\n\n<p>Was, wenn der Malser Volksentscheid zum Vorbild f\u00fcr andere Gemeinden in S\u00fcdtirol w\u00fcrde? Doch so weit kam es nicht. Die Mehrheit des Gemeinderats von Mals weigerte sich, das Ergebnis der Abstimmung in die Satzung des Dorfes einzutragen, obwohl Volksabstimmungen in der Gemeinde seit zwei Jahren bindend sind. Dazu klagten einige Obstbauern vor Gericht gegen den Volksentscheid. Viele Malserinnen und Malser emp\u00f6rte das undemokratische Verhalten. Dies gab den Frauen von Hollawint Mut und neuen Schub. Der harte Kern beschloss: \u00abWir machen weiter!\u00bb<\/p>\n\n<p>Wieder malten die Frauen Transparente mit angriffigen Spr\u00fcchen wie diesem: \u00abWer noch glaubt, dass die Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.\u00bb Die Frauen setzten ihre ganze Hoffnung auf den Mai 2015. Dann sollte ein neuer Gemeinderat gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/50225fec-980d235cb2936644a5efdf67d9e523db.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Gewidmet all jenen Malser Gemeinder\u00e4ten, die durch ihre Gegenstimmen bzw. Enthaltungen die Umsetzung der Volksabstimmung und des B\u00fcrgerwillens vorerst imposant verhindert haben!<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Politischer Machtkampf<\/h2>\n\n<p>Im Vorfeld der Wahl rumorte es im Dorf. F\u00fcr den amtierenden B\u00fcrgermeister Ulrich Veith von der S\u00fcdtiroler Volkspartei (SVP) war der Volksentscheid in der Pestizidabstimmung bindend. Weil er stets offen dazu stand, traten einzelne Pestizidbef\u00fcrworter mit einer eigenen Liste bei der Gemeinderatswahl an, der Offenen Gemeindeliste Mals. Das war ein politischer Affront, denn einige von ihnen waren bislang f\u00fcr die SVP im Gemeinderat gesessen und damit also Parteikollegen von Veith gewesen.<\/p>\n\n<p>Am 10. Mai, dem Tag der Wahl, schien die Sonne, kaum eine Wolke stand am Himmel. Ulrich Veith wurde mit \u00fcberragenden 72 Prozent der Stimmen in seinem Amt best\u00e4tigt. Von der Offenen Liste schaffen es 6 inden Gemeinderat, von der SVP 12. War das der Durchbruch?<\/p>\n\n<p>Martina Hellrigl sitzt in ihrem Wohnzimmer und l\u00e4chelt. \u00abWir haben jetzt die Mehrheit im Gemeinderat\u00bb, konstatiert sie zufrieden. Im Sommer werde erneut abgestimmt, ob das Ergebnis der Volksabstimmung bindende Wirkung haben solle, der Termin sei aber noch offen. Ebenfalls im Sommer erwartet sie den Gerichtsentscheid zu den Klagen der Obstbauern.<\/p>\n\n<p>Und dann? Keine Pestizide mehr in einem Dorf in S\u00fcdtirol? Das w\u00e4re ja fast wie kein Weihrauch mehr in der katholischen Kirche. Kann das wirklich sein? Vielleicht gerade dort.<\/p>\n\n<p><em>Der im Mai 2015 wiedergew\u00e4hlte B\u00fcrgermeister Ulrich Veith und die neuen Gemeinder\u00e4te haben am 16. Juli den direkt-demokratischen Willen der Malser Bev\u00f6lkerung mit einer klaren Zweidrittelmehrheit politisch umgesetzt. Das Ergebnis der Pestizidabstimmung wird nun in die Satzung des Dorfs eingetragen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mals w\u00e4re ein idyllisches Dorf in S\u00fcdtirol, wenn nicht die Obstbauern ringsum Pflanzenschutzmittel verspritzen w\u00fcrden. Vier Frauen wollen es nicht hinnehmen, dass ihre Umwelt und ihre Gesundheit vergiftet werden. Sie haben den ganzen Ort mitgerissen im Kampf f\u00fcr die erste pestizidfreie Gemeinde Europas.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":44399,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[33],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44395","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ernaehrung","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44395"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44395\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44395"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44395"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}