{"id":44442,"date":"2015-08-28T07:00:00","date_gmt":"2015-08-28T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44442"},"modified":"2020-05-20T17:05:19","modified_gmt":"2020-05-20T15:05:19","slug":"die-highlights-aus-unseren-kampagnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44442\/die-highlights-aus-unseren-kampagnen\/","title":{"rendered":"Die Highlights aus unseren Kampagnen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Protestm\u00e4rsche gegen Pestizidkonzerne, eine Sorgfaltspr\u00fcfungspflicht f\u00fcr alle Schweizer Unternehmen oder die Effekte des Klimawandels auf die Meeresbewohner: hier finden Sie interessante Neuigkeiten zu unseren Kampagnen sowie Wissenswertes rund um den Umweltschutz in K\u00fcrze. Dazu Tipps zu den besten Filmen, B\u00fcchern und Veranstaltungen der n\u00e4chsten Wochen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verantwortungslos: USA vergeben Bohrlizenz in der Arktis<\/h2>\n\n<p>Shell bohrt noch diesen Sommer vor Alaska nach \u00d6l. Der niederl\u00e4ndisch-britische \u00d6lkonzern schielt schon l\u00e4nger auf die \u00d6lvorkommen in der Arktis. Erschreckenderweise hat die Regierung der USA den Pl\u00e4nen nun gr\u00fcnes Licht erteilt. Vor drei Jahren kam es bei Shells Erkundungsbohrungen zu mehreren schweren Pannen und Unf\u00e4llen vor der K\u00fcste Alaskas. Danach musste der Konzern seine Probebohrungen f\u00fcr zwei Jahre aussetzen. Die Pannenserie des Konzerns zeigt, wie gef\u00e4hrlich seine Arktispl\u00e4ne sind. Die jetzt erteilte Bewilligung ist deshalb nicht nachvollziehbar. Sollte Shell in der Tschuktschensee \u00d6l finden, sch\u00e4tzt selbst die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen oder mehrere schwere Unf\u00e4lle im vorgesehenen F\u00f6rderzeitraum von 51 Jahren auf satte 75 Prozent. Im April hatten Greenpeace-Arktissch\u00fctzer aus den USA, aus Deutschland, Neuseeland, Australien, Schweden und \u00d6sterreich Shells Pl\u00e4ne \u00f6ffentlich angeprangert. Sie besetzten tagelang die 38\u2009000 Tonnen schwere Bohrinsel \u00abPolar Pioneer\u00bb. Am 30. Juni haben in Z\u00fcrich Greenpeace-Arktisch\u00fctzerInnen 10 Shell-Tankstellen besetzt, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass zuk\u00fcnftig \u00d6l aus der Arktis aus unseren Zapfs\u00e4ulen sprudeln k\u00f6nnte.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/93d899fe-b1f7b7ada7a168e37d2cc025010ff999.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Regru W\u00e4denswil<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hunderttausende gegen Pestizidkonzerne<\/h2>\n\n<p>Es waren bunte, fr\u00f6hliche und friedliche Protestumz\u00fcge: Weit \u00fcber 3000 Menschen \u2014 darunter viele Greenpeace-Freiwillige \u2014 gingen am 23. Mai in Basel, Bern und Morges am Marsch gegen Monsanto f\u00fcr eine \u00f6kologische Landwirtschaft ohne Pestizide, Gentechnik und Patente auf die Strasse. In Basel stand vor allem der ortsans\u00e4ssige Konzern Syngenta im Mittelpunkt der kreativen Proteste. Der US-Konzern Monsanto wollte den Schweizer Konzern \u00fcbernehmen. Eine Fusion w\u00fcrde zu einer noch gr\u00f6sseren Marktmacht des gr\u00f6ssten Pestizidherstellers der Welt f\u00fchren. Wie nun am 27. August bekannt wurde, hat Monsanto sein Angebot f\u00fcr den Moment zur\u00fcck gezogen. Der \u00abMarch against Monsanto\u00bb fand weltweit in \u00fcber 40 L\u00e4ndern und 400 St\u00e4dten statt und trieb Hunderttausende auf die Strasse. Sie forderten einen nachhaltigen Ausweg aus den Hungerkrisen, mehr Demokratie und Transparenz sowie eine globale Konzernverantwortung. Der Marsch gegen Monsanto hat seinen Ursprung in Kalifornien, wo der Agromulti im November 2012 mit einer 8 Millionen teuren Politkampagne die Kennzeichnung von gentechnisch ver\u00e4nderten Lebensmitteln verhinderte. Mehr Infos unter <a href=\"http:\/\/www.march-against-monsanto.com\">www.march-against-monsanto.com<\/a>.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klima-Allianz sammelt \u00fcber 100 000 Unterschriften<\/h2>\n\n<p>Ende Mai hat die Klima-Allianz, der auch Greenpeace angeh\u00f6rt, der Bundeskanzlei 107\u2009765 Unterschriften f\u00fcr eine ambitioniertere und gerechtere nationale Klimapolitik \u00fcbergeben. Die Unterzeichnenden wollen zu hundert Prozent erneuerbare Energien bis 2050 und einen klaren Plan f\u00fcr den Ausstieg aus den fossilen Energien. Im Herbst ber\u00e4t das Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 die F\u00f6rderung der erneuerbaren Energien. Diese darf nicht wegen kurzsichtiger wirtschaftlicher Argumente beschnitten werden. Denn wie die Analysen der Klimawissenschaftler weltweit zeigen, d\u00fcrfen sp\u00e4testens ab 2070 keine sch\u00e4dlichen Klimagase wie CO<sub>2<\/sub> mehr in die Umwelt gelangen. Als wohlhabendes Land muss die Schweiz diesen Schritt schon einiges fr\u00fcher vollziehen und zus\u00e4tzlich Entwicklungsl\u00e4nder beim Ausbau erneuerbarer Energien unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/abdd384a-66bef87b142ff773beb63e3bd3412b43.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 George Nikitin \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Internet ist noch nicht erneuerbar<\/h2>\n\n<p>Welche Technologiekonzerne nutzen erneuerbare Energien f\u00fcr ihre Rechenzentren? Dieser Frage geht der \u00abClick Clean Report\u00bb von Greenpeace USA nach. Von insgesamt 17 untersuchten Unternehmen erhielt Apple mit 100 Prozent die Bestnote. In den Jahren zuvor war Apple wegen seiner schmutzigen iCloud noch scharf kritisiert worden, jetzt hat der IT-Konzern reagiert: Die Infrastruktur in den USA wird mittlerweile zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben, global sind es 87 Prozent. In China will Apple in naher Zukunft ein riesiges Solarkraftwerk bauen. Weitaus schlechter schliessen andere Konzerne ab. Auf Rang zwei folgt Yahoo mit einer Wertung von 73 Prozent \u2014 das Unternehmen nutzt auch Erdgas, Atomkraft und reichlich Kohle. Auf Platz drei und vier landeten Facebook und Google (49 bzw. 46 Prozent). Microsoft kommt auf 39 Prozent, Rackspace und IBM landeten mit 25 Prozent auf Rang 6, gefolgt von Salesforce und Amazon mit jeweils mickrigen 23 Prozent.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/f3118f88-eb83e6fdd9d28c02c4bc656b217e0341.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Greenpeace \/ Mitja Kobal<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6lteppich f\u00fcr Aktion\u00e4re<\/h2>\n\n<p>Der \u00f6sterreichische \u00d6lkonzern OMV will in insgesamt sieben Gebieten an der kroatischen Adria \u00d6l und Gas f\u00f6rdern. Einige Gebiete liegen direkt vor der historischen Stadt Dubrovnik oder in unmittelbarer N\u00e4he von Nationalparks. Die Bohrplattformen sollen lediglich zehn Kilometer vor der K\u00fcste und nur sechs Kilometer von Inseln entfernt zu stehen kommen. Mit der geplanten \u00d6lf\u00f6rderung bedroht OMV den Tourismus, den wichtigsten Wirtschaftszweig Kroatiens, und ein sensibles \u00d6kosystem. Um auf die drohende Verschmutzung von Meer und K\u00fcste aufmerksam zu machen, demonstrierten Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten aus \u00d6sterreich und Kroatien Mitte Mai vor der Aktion\u00e4rsversammlung in Wien. Sie empfingen die Aktion\u00e4re \u00f6lverschmiert in Badekleidung, mit einem schwarzen Teppich und Protestplakaten. Ende Juli 2015 gab der OMV bekannt, dass er aus dem Bohrprojekt aussteigt. Die anderen \u00d6lkonzerne m\u00fcssen diesem Beispiel folgen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/cb8ae7a3-b5fd346bcd0e1986a71d30185eed7016.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Energiewendefestival<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vernetzen f\u00fcr eine nachhaltigere Welt: das Energiewendefestival<\/h2>\n\n<p>Das Energiewende-Festival 2015 findet vom <strong>29.8 bis zum 8.9. in Rubigen bei Bern<\/strong> statt. Das von verschiedenen Organisationen getragene Festival will in erster Linie das Engagement von Menschen f\u00f6rdern, die sich f\u00fcr eine umweltvertr\u00e4gliche und gerechte Gesellschaft einsetzen, indem es Raum f\u00fcr gegenseitige Weiterbildung, Bef\u00e4higung und Vernetzung bietet. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.energiewendefestival.ch\">www.energiewendefestival.ch<\/a>.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/f3ee492a-55acbb5cc751e07d99a5e2f0e7a647ce.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Jan Grarup \/ Noor \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Strahlengefahr durch marode Schutzh\u00fclle und Waldbr\u00e4nde<\/h2>\n\n<p>Am 26.\u2009April brach in der N\u00e4he der AKW-Ruine Tschernobyl der schwerste Waldbrand seit 1992 aus \u2014 genau am Jahrestag der Atomkatastrophe von 1986. In der 30-Kilometer-Sperrzone um den zerst\u00f6rten Reaktor waren rund 300 Helfer im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Doch brennender Torf ist sehr schwer zu l\u00f6schen. Mit dem Rauch k\u00f6nnten erneut radioaktiv verseuchte Russpartikel in die Atemluft gelangt sein, sich im Boden, auf Feldern und Pflanzen abgela-gert haben und so auch in die Nahrung gelangt sein \u2014 je nach Wetterlage auch grenz\u00fcberschreitend. Aus fr\u00fcheren Waldbr\u00e4nden bei Tschernobyl wurde zum Beispiel in der T\u00fcrkei Radioaktivit\u00e4t nachgewiesen. Also ist nicht nur der zerst\u00f6rte Reaktor selber durch solche Feuer zus\u00e4tzlich gef\u00e4hrdet, auch Boden und Vegetation um das AKW sind seit dem Super-GAU schwer kontaminiert. Ausser radioaktivem C\u00e4sium-137 und Strontium-90 ist dort auch Plutonium-239 zu finden. Wald- und Torfbr\u00e4nde sind in der Gegend von Tschernobyl keine Seltenheit. Inzwischen droht der Sarkophag, der den havarierten Reaktor sch\u00fctzen soll, zusammenzubrechen; eine neue Schutzh\u00fclle ist im Bau und kann fr\u00fchestens 2017 fertiggestellt werden \u2014 zehn Jahre sp\u00e4ter als geplant. Die Gefahr, dass der marode Sarkophag vorher einst\u00fcrzt, ist gross \u2014 das zeigt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie. Die H\u00fclle wird voraussichtlich \u00fcber 2 Milliarden Euro kosten, wovon 615 Millionen noch nicht finanziert sind. Auch f\u00fcr den R\u00fcckbau des Reaktors fehlen bislang Konzepte und Gelder.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/0d7eb608-d153e60d9bd2fcd67342edc954cdb3ae.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schweizer Multis in die Pflicht nehmen<\/h2>\n\n<p>Immer wieder sind Schweizer Konzerne im Ausland \u2014 vor allem in der Dritten Welt \u2014 in Skandale um Raubbau an der Natur und Menschenrechtsverletzungen verwickelt. Juristisch sind sie daf\u00fcr kaum zu belangen. Bundesrat und Parlament waren bisher nicht bereit, rechtlich verbindliche Verhaltensnormen f\u00fcr Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu formulieren. Das will eine Koalition von 66 Nichtregierungsorganisationen, der auch Greenpeace angeh\u00f6rt, nun \u00e4ndern: Mit ihrer Volksinitiative \u00abF\u00fcr verantwortungsvolle Konzerne \u2014 zum Schutz von Mensch und Umwelt\u00bb (Konzernverantwortungs-initiative) wollen sie in der Schweiz eine Sorgfaltspr\u00fcfungspflicht f\u00fcr alle Schweizer Unternehmen gesetzlich verankern. Diese umfasst eine Risikoabsch\u00e4tzung vor Ort, Massnahmen zur Vermeidung und Beendigung allf\u00e4lliger Menschenrechtsverletzungen und Umweltsch\u00e4den sowie eine umfassende Berichterstattung. Die Sorgfaltspr\u00fcfungspflicht, die sich auf alle Gesch\u00e4ftsbeziehungen einer Firma erstrecken soll, orientiert sich an den Leitprinzipien der UNO.<\/p>\n\n<p>Die Initiative m\u00f6chte zudem gesetzlich verankern, dass Schweizer Unternehmen, welche die Sorgfaltspflichten nicht beachten, f\u00fcr den Schaden haften, den die von ihnen kontrollierten Unternehmen aufgrund der Verletzung von Menschenrechten oder internationalen Standards zum Schutz der Umwelt verursacht haben.<\/p>\n\n<p>Zwei Beispiele zeigen die Notwendigkeit der Initiative besonders deutlich: An einem Augustmorgen im Jahr 2009 f\u00fchlten sich Zehntausende von Menschen in Abidjan (C\u00f4te d\u2019Ivoire) pl\u00f6tzlich krank. Sie litten an \u00dcbelkeit, Brechreiz, Kopfschmerzen, Hautreizungen und Atemproblemen. Was sie nicht wussten: In der Nacht hatte der Frachter Probo Koala im Auftrag des damaligen Schweizer Konzerns Trafigura illegal 500 Tonnen Giftm\u00fcll an mindestens 18 verschiedenen Stellen deponiert. Die Firma musste in der C\u00f4te d\u2019Ivoire nie daf\u00fcr geradestehen.<\/p>\n\n<p>Als im Mai 2011 Sicherheitskr\u00e4fte in Yalisika (Demokratische Republik Kongo) schwere Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbev\u00f6lkerung begingen, war auch ein Schweizer Konzern involviert: Die damalige Danzer-Tochter Siforco hatte ihr Versprechen nicht gehalten, die Menschen f\u00fcr die Abholzung des Urwalds mit dem Bau einer Schule und eines medizinischen Zentrums zu entsch\u00e4digen. Dies l\u00f6ste einen Konflikt zwischen den Dorfbewohnern und der Firma aus. Die in der Folge eintreffenden Polizei- und Milit\u00e4rkr\u00e4fte misshandelten Bewohner und vergewaltigten Bewohnerinnen des Dorfes, verursachten Sachsch\u00e4den und nahmen willk\u00fcrlich 16 Personen fest. Der Konzern \u00fcbernahm erst Verantwortung, nachdem die Vorkommnisse international ge\u00e4chtet worden waren und er in der Folge seine FSC-Qualit\u00e4tszertifizierung vor\u00fcbergehend verloren hatte.<\/p>\n\n<p>Insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern ist der Staat oft nicht in der Lage, den Schutz von Mensch und Umwelt gegen\u00fcber den Aktivit\u00e4ten international t\u00e4tiger Konzerne zu garantieren. Zahlreiche multinationale Unternehmen sind in der Schweiz beheimatet. Pro Kopf der Bev\u00f6lkerung weist unser Land weltweit die h\u00f6chste Dichte an international t\u00e4tigen Firmen auf und ist die Nummer zwei, was Direktinvestitionen im Ausland betrifft.<\/p>\n\n<p>Mehr Infos und Unterschriftenb\u00f6gen: <a href=\"http:\/\/konzern-initiative.ch\/\">http:\/\/konzern-initiative.ch\/<\/a><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/a19b82ab-82805454e516c406f5b191b8ce30ba8e.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Nicolas Fojtu<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Papierkonzern will keinen Regenwald mehr roden<\/h2>\n\n<p>Nach einer jahrelangen Kampagne von Greenpeace und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft hat der weltweit zweitgr\u00f6sste Papier- und Zellstoffkonzern APRIL in Indonesien verk\u00fcndet, keine Regenw\u00e4lder mehr zu roden. Die Abholzung f\u00fcr Zellstoff, Papier und Palm\u00f6l ist eine der Hauptursachen f\u00fcr die hohen Treibhausgasemissionen in Indonesien sowie f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der Heimat indigener V\u00f6lker und seltener Tierarten. APRIL hat anfangs Juni einen detaillierten Plan vorgelegt, wie sie ihre Versprechen in die Tat umzusetzen wollen. Inzwischen haben sich bereits einige der gr\u00f6ssten Palm\u00f6lkonzerne zu einem Stopp der Waldzerst\u00f6rung verpflichtet. Trotzdem schwinden die Regenw\u00e4lder des Inselstaats weiter. Greenpeace fordert deshalb auch von der Regierung umgehend Massnahmen, um W\u00e4lder und Menschen besser zu sch\u00fctzen. Dazu geh\u00f6ren rechtliche Reformen, eine bessere Implementierung der Gesetze und die Bek\u00e4mpfung der Korruption. Gleichzeitig m\u00fcssen sich die Investoren aus dem Abholzungsgesch\u00e4ft zur\u00fcckziehen: Auch die Schweizer Bank Credit Suisse vergab APRIL Kredite in Millionenh\u00f6he bevor sich APRIL zu einem Entwaldungs-Stopp verpflichtete.<\/p>\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>In K\u00fcrze<\/strong><\/h1>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/95f491e4-ce52c16b3049457cc13f8b3f47c79a5a.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Trigon Film, The 2050 Group<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Filme f\u00fcr die Erde<\/h2>\n\n<p>Am 18. September findet bereits die f\u00fcnfte Ausgabe des Filmfestivals \u00abFilme f\u00fcr die Erde\u00bb statt. In insgesamt 15 Deutschschweizer St\u00e4dten werden sechs ausgew\u00e4hlte Filme zum Thema Nachhaltigkeit synchron gezeigt. Hauptort des Festivals ist Winterthur. Zwei Filme feiern dabei Premiere: \u00ab10 Milliarden\u00bb von Valentin Thurn geht der Frage nach, wie sich die Weltbev\u00f6lkerung im Jahr 2050 ern\u00e4hren k\u00f6nnte. Der Regisseur spricht mit Vertretern der Industrie und mit Landwirten, er trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten und besucht Laborg\u00e4rten und Fleischfabriken. \u00abThe True Cost\u00bb geht auf Tuchf\u00fchlung mit der Bekleidungsindustrie: Seit Jahrzehnten sinken die Konsumentenpreise f\u00fcr Kleidung, w\u00e4hrend die Produktionskosten und der Preis, den die Umwelt bezahlt, dramatisch steigen.<\/p>\n\n<p>Mehr Informationen zu Festivalorten, Spielzeiten und Reservationen auf <a href=\"http:\/\/www.filmef\u00fcrdieerde.org\">www.filmef\u00fcrdieerde.org<\/a>.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/d499a555-8b5388595569176c6dc6b0db52c61d77.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Paul Hilton \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fische ziehen in k\u00fchlere Gegenden um<\/h2>\n\n<p>Korallen und Fische k\u00f6nnen sich schlechter an den Klimawandel anpassen, als bisher angenommen wurde. Dies berichten amerikanische und deutsche Forscher in der aktuellen Ausgabe von \u00abScience\u00bb. Die Wissenschaftler haben untersucht, wie Meeresbewohner in der N\u00e4he des \u00c4quators auf steigende Wassertemperaturen reagieren. Wird das Meer w\u00e4rmer, sinkt sein Sauerstoffgehalt. Gleichzeitig brauchen Fische in einer w\u00e4rmeren Umgebung mehr Sauerstoff. Sie weichen deshalb in tiefere oder k\u00fchlere Regionen aus. Die Wissenschaft geht davon aus, dass zahlreiche Meeresbewohner \u2014 insbesondere im sauerstoffarmen Pazifik \u2014 k\u00fcnftig in die sauerstoffreichen Polarmeere abwandern und dort schw\u00e4chere Arten verdr\u00e4ngen werden.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/0fa9cb10-43b405a4221d425de1092fad08348226.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Fred Dott \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00f6sstes S\u00fcsswasser-Reservoir bedroht<\/h2>\n\n<p>Anfang Juni haben 15\u2009000 Menschen gegen den Bau des Nicaragua-Schiffskanals protestiert. Mit dem Bau der Wasserstrasse wurde Ende 2014 begonnen. F\u00fcr Mensch und Umwelt ist das Projekt katastrophal: Es drohen bis zu 30\u2009000 Zwangsumsiedlungen, das Abholzen von Regenw\u00e4ldern und die Zerst\u00f6rung des Nicaraguasees, des gr\u00f6ssten S\u00fcsswasserreservoirs in Zentralamerika. Mehrere nahegelegene Schutzgebiete sind ebenfalls bedroht. Inzwischen sind allein von indigenen Bev\u00f6lkerungsgruppen 30 Klagen eingegangen. Ein Kritikpunkt ist unter anderem die ausgebliebene Konsultation der Betroffenen. Gegen den Kanal protestieren ausserdem zahlreiche Bauern, die durch das Projekt ihre Felder verlieren. Sie werden von Umweltsch\u00fctzern, Menschenrechtlerinnen und Oppositionspolitikern unterst\u00fctzt. Die neue Wasserstrasse in Nicaragua soll dem Panamakanal Konkurrenz machen, der seit \u00fcber hundert Jahren in Betrieb ist und gerade f\u00fcr mehr und gr\u00f6ssere Schiffe erweitert wird. HKND, die chinesische Betreibergesellschaft des Nicaragua-Kanals, will die 278 Kilometer lange Verbindung zwischen dem Pazifischen Ozean und der Karibik bis 2019 fertigstellen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/1db3db11-67d41e22dd2b26f97fe3be53fa828363.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Gordon Welters \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weltweit zu hohe Konzentration<\/h2>\n\n<p>Deutsche Forscher haben weltweit 2500 Gew\u00e4sser in der N\u00e4he von landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen untersucht und dabei fast \u00fcberall zu hohe Giftkonzentrationen festgestellt. Die Situation ist in L\u00e4ndern mit entwickelten Umweltstandards kaum besser als in Staaten mit niedrigeren Standards. In \u00fcber 40 Prozent der F\u00e4lle, in denen Insektizide im Wasser nachgewiesen wurden, lag die Konzentration h\u00f6her als erlaubt. Bei Gew\u00e4ssern ohne Richtwerte waren \u00fcber 80 Prozent der Messwerte inakzeptabel hoch. In mehr als 80 Prozent der rund 4000 Proben entdeckten die Forscher Giftcocktails, die bis zu 31 verschiedene Pestizide gleichzeitig enthielten. Die Forscher sprechen von schockierenden Ergebnissen. Spritzmittel kommen rund um den Globus zum Einsatz.Der weltweite Pflanzenschutz-Umsatz wird auf 50 Milliarden US-Dollar gesch\u00e4tzt. Die Forscher raten, zur Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung k\u00fcnftig vermehrt auf biologische Methoden zu setzen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritik tr\u00e4gt erste Fr\u00fcchte<\/h2>\n\n<p>USA und EU verhandeln derzeit hinter verschlossenen T\u00fcren \u00fcber das neue Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership). Eines der umstrittenen Ziele: Europ\u00e4ische Lebensmittelstandards sollen den Profiten US-amerikanischer Konzerne k\u00fcnftig nicht mehr im Weg stehen. So k\u00f6nnte zum Beispiel das Importverbot f\u00fcr mit Chlor desinfiziertes H\u00fchnerfleisch fallen. Auch die in Europa stockenden Zulassungsverfahren und die strengere Kennzeichnungspflicht f\u00fcr genmanipulierte Lebensmittel sind Konzernen wie Monsanto ein Dorn im Auge. Die Kritik am undemokratischen und weitreichenden Abkommen ist breit: Bis jetzt wurden bereits \u00fcber 2 Millionen Unterschriften gegen TTIP gesammelt und Zehntausende gingen in ganz Europa auf die Strasse. Nun zeigen die Proteste erstmals Wirkung: Das europ\u00e4ische Parlament hat zuerst die Verabschiedung einer wichtigen Resolution bis auf Weiteres vertagt, weil \u00fcber zweihundert \u00c4nderungsantr\u00e4ge eingereicht wurden. Die Kritik richtet sich gegen die geplanten Schiedsgerichte: Konzerne k\u00f6nnten damit Staaten auf Schadenersatz in Milliardenh\u00f6he verklagen, wenn ihr zuk\u00fcnftiger Profit von politischen Entscheidungen negativ beeinflusst wird. So k\u00f6nnten Konzerne im Extremfall bestimmen, ob ein Staat aus der Kernkraft aussteigen darf, oder es ihm verunm\u00f6glichen, Gentechnikproduktezu verbieten. Die Kritiker fordern von der Europ\u00e4ischen Union und ihren Mitgliedsstaaten, die Verhandlungen g\u00e4nzlich zu stoppen. Die Schweiz verhandelt nicht direkt mit, das SECO kl\u00e4rt aber einen Beitritt zu dem Abkommen.<\/p>\n\n<p><em>Am 08. Juli 2015 haben sich die <\/em><em>Abgeordneten des europ\u00e4ischen Parlaments<\/em><em> mit 436 zu 241 Stimmen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr das Freihandelsabkommen ausgesprochen.<\/em><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/a712f843-b17e62a320cdb9cdc10a1c1a5fa6ed95.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 Greenpeace \/ Michael Amendolia<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dem Tauchparadies geht es schlecht<\/h2>\n\n<p>Ein neuer Bericht der Queensland-Beh\u00f6rde widerspricht dem der australischen Regierung: Die Wasserqualit\u00e4t im Unesco-Weltnaturerbe Great Barrier Reef ist nicht wie von der Regierung behauptet gestiegen. Das ist brisant, weil Australien die F\u00f6rderung von Kohle in K\u00fcstenn\u00e4he plant \u2014 gegen den breiten Widerstand der lokalen Bev\u00f6lkerung, der Tourismusindustrie und von Umweltsch\u00fctzern. 2013 erteilte die australische Regierung den beiden indischen Konzernen GVK und Adani Group gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Erweiterung des Kohlehafens Abbot Point in der N\u00e4he des Riffs \u2014 das damit zum gr\u00f6ssten Kohlehafen der Welt w\u00fcrde. Adani braucht den Hafen zur Erschliessung einer neuen Kohle-Megamine, der Carmichael coal mine.<\/p>\n\n<p>Die Kohle-Expansionspl\u00e4ne gef\u00e4hrden das Riff kurzfristig durch die Ausbaggerung des Meeresbodens und mittelfristig durch die Verschmutzungsgefahr und die Anheizung des Klimawandels. Kohle verursacht die h\u00f6chsten CO2-Emissionen aller fossilen Energietr\u00e4ger. Im Schutzgebiet sollen zudem mehrere Millionen Tonnen Meeresboden ausgebaggert werden, um den Zugang zu den H\u00e4fen zu erleichtern. Das Great Barrier Reef erstreckt sich \u00fcber eine L\u00e4nge von 2300 Kilometern und ist bis zu 300 Kilometer von der K\u00fcste entfernt. Seine Gesamtfl\u00e4che ist mit derjenigen Deutschlands vergleichbar und sein Alter betr\u00e4gt \u00fcber 600\u2009000 Jahre. Es ist von blossem Auge aus dem Weltall zu sehen und gilt als achtes Weltwunder.<\/p>\n\n<p><em>Update: Teilerfolg vor Bundesgericht siehe <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/reef\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch\/reef<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protestm\u00e4rsche gegen Pestizidkonzerne, eine Sorgfaltspr\u00fcfungspflicht f\u00fcr alle Schweizer Unternehmen oder die Effekte des Klimawandels auf die Meeresbewohner: hier finden Sie interessante Neuigkeiten zu unseren Kampagnen sowie Wissenswertes rund um den Umweltschutz in K\u00fcrze. Dazu Tipps zu den besten Filmen, B\u00fcchern und Veranstaltungen der n\u00e4chsten Wochen.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":44455,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[46],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44442","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ueber-uns","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44442"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44442\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44442"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44442"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}