{"id":44587,"date":"2016-04-26T07:00:00","date_gmt":"2016-04-26T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44587"},"modified":"2020-05-21T14:27:29","modified_gmt":"2020-05-21T12:27:29","slug":"food-zahlen-und-fakten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44587\/food-zahlen-und-fakten\/","title":{"rendered":"Food &#8211; Zahlen und Fakten"},"content":{"rendered":"\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Immer noch sind 800 Millionen Menschen chronisch unterern\u00e4hrt. Eines der 17 neuen UNO-Ziele f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung ist es, den<strong> Hunger<\/strong> bis 2030 ganz zum Verschwinden zu bringen.<\/li><li>Durchschnittlich werden in Europa pro Kopf und Woche beinahe zwei Kilo unverdorbenes <strong>Essen weggeworfen<\/strong>.<\/li><li>Fast der ganze Weizenbedarf f\u00fcr die Schweizer <strong>Pasta<\/strong>-Produktion wird importiert \u2013 pro Kopf und Jahr 9,5 Kilogramm. Es handelt sich um Hartweizen, welcher aus klimatischen Gr\u00fcnden hier nicht gut gedeiht.<\/li><li>Die \u00dcbernahme der westlichen Ern\u00e4hrungs- und Lebensweise hat f\u00fcr manche indigene V\u00f6lker dramatische Folgen. Bei vielen sind heute <strong>Zivilisationskrankheiten<\/strong> und Fettleibigkeit verbreiteter als in der restlichen Bev\u00f6lkerung. So leiden mehr als die H\u00e4lfte der \u00fcber 35-j\u00e4hrigen Aborigines an Diabetes.<\/li><li>Extreme <strong>Intensivierung<\/strong>: Vor hundert Jahren hat ein deutscher Landwirt 4 Menschen ern\u00e4hrt \u2013 heute sind es 131.<\/li><li>Schweizer <strong>Zucker<\/strong> ist wegen des hohen Einsatzes von Pestiziden, D\u00fcnger und Maschinen nicht gerade umweltfreundlich. Trotzdem gibt es daf\u00fcr so viele Subventionen wie f\u00fcr kaum ein anderes Landwirtschaftsprodukt: 1600 Franken pro Hektare Zuckerr\u00fcben.<\/li><li>F\u00fcr ein Kilo <strong>Rindfleisch<\/strong> braucht es 15\u2009000 Liter <strong>Wasser<\/strong> \u2013 vor allem f\u00fcr das Wachstum des verf\u00fctterten Getreides. Normalerweise f\u00e4llt der allergr\u00f6sste Teil davon in Form von Regen, aber in Trockengebieten ist der Wasserverbrauch problematisch. Und das nicht nur f\u00fcr die Fleischproduktion: F\u00fcr <strong>N\u00fcsse<\/strong> etwa braucht es \u00e4hnlich viel Wasser. Achtzig Prozent aller Mandeln weltweit stammen aus Kalifornien, das seit Jahren unter einer extremen D\u00fcrre leidet.<\/li><li>In Entwicklungsl\u00e4ndern zerst\u00f6ren <strong>Sch\u00e4dlinge<\/strong> im Schnitt ein F\u00fcnftel der gelagerten Nahrungsmittelvorr\u00e4te.<\/li><li>Von wegen naturtr\u00fcb: Der allergr\u00f6sste Teil des <strong>S\u00fcssmosts<\/strong> stammt aus Konzentraten. Damit er nat\u00fcrlicher aussieht, werden ihm extra Tr\u00fcbungsmittel beigef\u00fcgt.<\/li><li>Die Zerst\u00f6rung der <strong>Biodiversit\u00e4t<\/strong> durch die Landwirtschaft geht unvermindert weiter. Der Anteil \u00f6kologisch wertvoller Biodiversit\u00e4ts-F\u00f6rderfl\u00e4chen beim Schweizer Ackerland liegt unter einem Prozent.<\/li><li>Statistisch ist der vielbeschworene <strong>Vegi-Boom<\/strong> in der Schweiz kaum messbar. Bei den M\u00e4nnern verharrt der Vegetarier-Anteil seit Jahrzehnten bei einem einzigen Prozent. Bei den Frauen ist er in zwanzig Jahren von drei auf vier Prozent gestiegen.<\/li><li>D\u00e4nemark ist das Land mit den gr\u00f6ssten <strong>Schweinew\u00fcrfen.<\/strong> Die Sauen sind derart hochgez\u00fcchtet, dass sie heute mehr Ferkel als Zitzen haben \u2013 darum werden t\u00e4glich Tausende Neugeborene get\u00f6tet.<\/li><\/ol>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer noch sind 800 Millionen Menschen chronisch unterern\u00e4hrt. 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