{"id":44590,"date":"2016-04-26T07:00:00","date_gmt":"2016-04-26T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44590"},"modified":"2020-05-21T14:35:54","modified_gmt":"2020-05-21T12:35:54","slug":"bedrohte-vielfalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44590\/bedrohte-vielfalt\/","title":{"rendered":"Bedrohte Vielfalt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Krieg in Syrien zeigt beispielhaft, wie wichtig es w\u00e4re, dass B\u00e4uerinnen und Bauern selber bestimmen k\u00f6nnen, welches Saatgut sie verwenden.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">W<\/span>er schon einmal selbst gezogenes Gem\u00fcse geerntet oder sich \u00fcber die bunten Blumen im Gartenbeet gefreut hat, weiss aus eigener Anschauung, welch wundersame Verwandlung ein Samenkorn im Verlauf des Jahres durchmacht. Der Griff zur bunt bedruckten Sament\u00fcte f\u00fcr den Blumen- und Gem\u00fcsegarten ist f\u00fcr viele so selbstverst\u00e4ndlich wie der Einkauf im Supermarkt, der zu allen Jahreszeiten mit einer beeindruckenden Gem\u00fcseauswahl aufwartet. Doch woher stammt das Saatgut, das im Baumarkt verkauft wird, und wo kommt eigentlich das Saatgut f\u00fcr das in den Superm\u00e4rkten angebotene Gem\u00fcse her?<\/p>\n\n<p>Dass Saatgut die Basis der Lebensmittelproduktion ist, wir alle also von dessen Verf\u00fcgbarkeit existenziell abh\u00e4ngig sind, ist inzwischen allgemein bekannt. Und doch ist den wenigsten klar, wie prek\u00e4r die Lage in diesem wichtigsten Bereich der landwirtschaftlichen Produktion heute ist. Betroffen sind wir alle, auch wenn sich dies in einem reichen Land wie der Schweiz auf eine ganz andere Weise zeigt als beispielsweise in Syrien, wo seit vier Jahren Krieg herrscht.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Saatgut und Selbstbestimmung<\/h2>\n\n<p>Die syrische Landwirtschaft ist infolge der anhaltenden K\u00e4mpfe inzwischen weitr\u00e4umig zerst\u00f6rt. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel sind seit 2011 markant gestiegen: Reis wurde um 387 Prozent, Weizenmehl um fast 200 Prozent teurer. Vor dem Krieg war die Landwirtschaft intensiviert und industrialisiert worden. Anstatt f\u00fcr lokale M\u00e4rkte zu produzieren, wurden zunehmend Cash Crops\u2009* f\u00fcr den internationalen Markt angebaut und damit auch Bew\u00e4sserungssysteme eingef\u00fchrt, Pflanzenschutz- und D\u00fcngemittel, grosse Maschinen und sogenanntes Hochleistungssaatgut. Eine zentrale staatliche Stelle entschied, wer welches Saatgut bekam, und trieb mit dem Ende der Saison auch die Ertr\u00e4ge ein. Saatgut f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr aufzubewahren, war streng verboten. In kurzer Zeit verloren die syrischen B\u00e4uerinnen und Bauern das Wissen und die Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber ihr eigenes Saatgut \u2014 eine Entwicklung, die sich in der aktuellen Krisensituation als besonders verheerend erweist.<\/p>\n\n<p>Seit 2014 versucht ein internationales Netzwerk, das sich \u00abThe 15th Garden\u00bb nennt, zu helfen. Mit Saatgut-Workshops und dem gemeinsamen Aufbau von G\u00e4rten gerade auch in den umk\u00e4mpften und belagerten St\u00e4dten sollen die Menschen in die Lage (zur\u00fcck)versetzt werden, ihre eigenen Nahrungsmittel zu produzieren. Im Zentrum der Arbeit steht die Wissensvermittlung, etwa zur Saatgutvermehrung oder zu Bew\u00e4sserung und Kompostierung, aber auch die politische Vernetzung spielt eine wichtige Rolle. Auf geheim gehaltenen Wegen wird dar\u00fcber hinaus Saatgut ins Land gebracht. Das Netzwerk ist nicht nur in Syrien, sondern auch in den Fl\u00fcchtlingslagern in den Nachbarl\u00e4ndern aktiv. Dass die Arbeit mit dem Saatgut \u00fcber die blosse Selbstversorgung bzw. \u00dcberlebenssicherung hinausgeht und von grosser politischer Relevanz ist, weil die Menschen so auch Entscheidungsfreiheit zur\u00fcckgewinnen, ist ein wichtiger Antrieb der Aktivisten und Aktivistinnen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Backup aus dem Eis<\/h2>\n\n<p>Der Krieg beeinflusst die lokale Saatgutversorgung noch auf einer anderen Ebene. Im syrischen Aleppo hat das Internationale Zentrum f\u00fcr Agrarforschung in trockenen Regionen (ICARDA) seinen Hauptsitz. Bereits 2012 zog es nach Beirut, um das kostbare Saatgut in Sicherheit zu bringen. Weil die Vervielf\u00e4ltigung der an trocken-heisse Regionen angepassten Sorten wegen der K\u00e4mpfe aufgegeben werden musste, fordert das Institut nun Saatgutproben \u2014 vor allem von Weizen, Gerste und Kichererbsen \u2014 aus der norwegischen \u00abSvalbard Global Seed Vault\u00bb zur\u00fcck. Auf Spitzbergen, tief im Inneren eines Berges und umh\u00fcllt von Permafrost, lagert die gr\u00f6sste Saatgutsammlung der Welt. Gesch\u00fctzt vor Wetterextremen, Naturkatastrophen und Kriegen sollen mehr als 860 000 Kulturpflanzen-Samen aus so gut wie jedem Land der Erde die Jahrhunderte \u00fcberdauern. Mit der Anfrage aus Beirut k\u00f6nnte die Sammlung nun zum ersten Mal ge\u00f6ffnet werden. Das aus Syrien stammende Saatgut soll im Libanon und in Marokko angebaut, vermehrt und anschliessend an Wissenschaftlerinnen, Z\u00fcchter, B\u00e4uerinnen und Bauern abgegeben werden. Ein Teil des neu gewonnenen Saatguts w\u00fcrde auch wieder auf Spitzbergen eingelagert \u2014 als Sicherheit f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/34ef824d-b1b33e1397134a698abf2eb493f0be3b.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Im Saatgut-Tresor \u00abSvalbard Global Seed Vault\u00bb auf Spitzbergen lagern rund 80\u2009000 Samen von Nutzpflanzen bei konstanten minus 18 Grad. \u00a9 Matthias Heyde<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gesch\u00e4ft mit dem Saatgut<\/h2>\n\n<p>Unsere enorme Vielfalt an Kulturpflanzen verdanken wir der langj\u00e4hrigen Arbeit von B\u00e4uerinnen und G\u00e4rtnern. An den unterschiedlichsten Standorten entwickelten sie aus Wildpflanzen durch Selektion und Z\u00fcchtung \u00fcber Jahrhunderte neue Sorten, angepasst an Boden und Klima vor Ort. Nicht nur die Z\u00fcchtung von Pflanzen, auch die Produktion von Saatgut war \u00fcber lange Zeit ein wichtiger Teil der b\u00e4uerlichen Arbeit. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann sich in Europa \u2014 unterst\u00fctzt durch wissenschaftliche Entwicklungen wie die Wiederentdeckung der Mendel\u2019schen Vererbungslehre und die Intensivierung der Landwirtschaft \u2014 ein eigenst\u00e4ndiges Z\u00fcchtungsgewerbe zu entwickeln. Obwohl sich bereits ab dem Ende des 19. Jahrhunderts f\u00fcr einige Kulturen (z.B. Getreide) ein internationaler Saatguthandel entwickelte, blieben die eher kleinteiligen Unternehmensstrukturen fast ein Jahrhundert lang erhalten. Erst in j\u00fcngster Zeit sind Z\u00fcchtung und Saatgutproduktion zu einem Industriezweig geworden, in dem wie in anderen Gesch\u00e4ftsfeldern Kapitalst\u00e4rke, Konkurrenz, Marktmacht und Shareholder-Value dominieren.<\/p>\n\n<p>Lange war es selbstverst\u00e4ndlich gewesen, dass B\u00e4uerinnen und Bauern einen Teil der Ernte zur\u00fcckbehielten, um ihn im n\u00e4chsten Jahr wieder auszus\u00e4en. Auch der Saatguttausch war verbreitet. Kommerzielle Interessen, wie sie die Agrarkonzerne verfolgen, lassen sich allerdings nur schwer durchsetzen, solange sich Saatgut nachbauen l\u00e4sst und das entsprechende Wissen dar\u00fcber vorhanden ist. Denn B\u00e4uerinnen oder Bauern, die nur einmal Saatgut kaufen und es danach selbst vermehren, sind als Kunden verloren.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lukrative \u00abEinmalsorten\u00bb<\/h2>\n\n<p>Um diesen b\u00e4uerlichen Nachbau zu unterbinden und aus dem Saatguthandel ein profitables Gesch\u00e4ft zu machen, wurden zwei unterschiedliche Wege eingeschlagen. Zum einen ver\u00e4nderten die Firmen die Pflanzen biologisch so, dass sich ein Nachbau entweder nicht mehr lohnt oder gar nicht mehr m\u00f6glich ist. Hybridsorten zum Beispiel sind \u00abEinmalsorten\u00bb: Wird eine Hybridsorte weiter vermehrt, spaltet sie sich in verschiedene Formen auf; die Sorte als solche ist nicht best\u00e4ndig, weshalb jedes Jahr neues Saatgut gekauft werden muss. Zum anderen erliess die Politik rechtliche Restriktionen wie den Sorten- oder Patentschutz, die den Nachbau entweder einschr\u00e4nken \u2014 es muss z.B. eine Geb\u00fchr bezahlt werden \u2014 oder gleich ganz verbieten. F\u00fcr die Unternehmen ist die Rechnung aufgegangen: Mit Saatgut l\u00e4sst sich heute viel Geld verdienen, vor allem wenn es im Paket mit den dazugeh\u00f6rigen Pflanzenschutzmitteln verkauft wird. Auf b\u00e4uerlicher Seite hingegen ist wegen dieser Entwicklung viel Wissen \u00fcber den Umgang mit Saatgut verloren gegangen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vielfalt auf dem Teller?<\/h2>\n\n<p>Dass das Gesch\u00e4ft mit dem Saatgut inzwischen \u2014 f\u00fcr einige wenige \u2014 \u00e4usserst profitabel ist, machen auch die regelm\u00e4ssig ver\u00f6ffentlichten Zahlen zum Stand der Konzernkonzentration deutlich. \u00dcber die H\u00e4lfte des globalen kommerziellen Saatgutmarktes (53,4 Prozent) entfallen laut der kanadischen ETC-Group (2013) auf nur drei Unternehmen: Monsanto, DuPont Pioneer und Syngenta. Die zehn gr\u00f6ssten Unternehmen machen mehr als 75 Prozent des globalen Saatgutmarktes aus. Dies hat Auswirkungen auf die B\u00e4uerinnen und Bauern, die nicht nur mit hohen und weiter steigenden Saatgutpreisen zu rechnen haben, sondern auch mit einer sinkenden Angebotsauswahl konfrontiert sind: Bei Cash Crops wie Mais, Raps oder Soja gibt es z.B. in den USA so gut wie keine Alternative mehr zu den teuren, gentechnisch ver\u00e4nderten Sorten der Saatgutmultis, die nur im Doppelpack mit der dazugeh\u00f6rigen Agrarchemie erh\u00e4ltlich sind.<\/p>\n\n<p>Von diesen Entwicklungen betroffen sind aber auch die Verbraucher, die \u2014 z.B. beim Gem\u00fcse \u2014 ebenfalls fast nur noch die Sorten der ganz Grossen im Handel finden. Bereits 71 Prozent aller gesch\u00fctzten Blumenkohlsorten, 62 Prozent der Tomaten und 56 Prozent der Peperoni kommen in Europa von Syngenta und Monsanto. Bei diesen Sorten handelt es sich ausnahmslos um Hybriden. Dies hat zwar durchaus Vorteile, z.B. f\u00fcr den Produzenten, der das sehr einheitliche, gleichm\u00e4ssig reifende Gem\u00fcse in grossen Chargen verkaufen kann. Auch der Handel ist zufrieden, erf\u00fcllen diese Sorten doch die heute so wichtigen Merkmale der langen Transport- und Lagerf\u00e4higkeit. Die Verbraucher m\u00fcssen jedoch auf Vielfalt verzichten: Was vor allem bei den \u00e4usseren Eigenschaften \u2014 Gr\u00f6sse, Farbe, Festigkeit \u2014 auch nur leicht von der Norm abweicht, schafft es schon als Sorte nur schwer oder gar nicht auf den Acker und erst recht nicht in den Handel. Dies liegt auch daran, dass das Saatgutrecht die sehr einheitlichen, uniformen Hybridsorten beg\u00fcnstigt. Die sogenannten samenfesten Sorten, die sich vermehren lassen, ohne dass sie wie die Hybriden ihre Sorteneigenschaften verlieren, haben es dagegen noch immer schwer, weil sie die absurd hohen Anforderungen der Sortenpr\u00fcfung vor allem hinsichtlich der Einheitlichkeit h\u00e4ufig nicht erf\u00fcllen.<\/p>\n\n<p>Doch nicht nur die \u00e4lteren, samenfesten Sorten mit ihrer grossen Geschmacks-, Farben- und Formenvielfalt, auch die neu entwickelten Sorten aus der Bioz\u00fcchtung sind es, die das gr\u00f6sste Potenzial f\u00fcr die Zukunft haben. Denn eine Saatgut- und Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t kann es nur mit vermehrungsf\u00e4higen Sorten geben, mit denen \u2014 m\u00f6glichst \u00fcberall auf der Welt \u2014 weitergez\u00fcchtet werden kann. Eine Weiterentwicklung ist aber nur dann m\u00f6glich, wenn dies auch rechtlich erlaubt ist. Deshalb lehnen nicht nur Erhaltungsorganisationen wie ProSpecieRara, sondern auch Bioz\u00fcchtungsunternehmen wie Sativa Rheinau geistige Eigentumsrechte an Pflanzen ab.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/57c4c4b3-3d82a21c015d2a848a77aa24d5ac41db.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Samen von Bohnen, Erdn\u00fcssen und Getreide werden in Haiti f\u00fcr den Aufbau einer Samenbank gesammelt. Zurzeit sind rund 700 Bauern an dem Programm beteiligt. \u00a9 Ben Depp<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Samenfeste Sorten sind dar\u00fcber hinaus nicht f\u00fcr einen hohen Input an D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmittel gemacht; sie sollten im Gegenteil auch bei einem geringeren N\u00e4hrstoffangebot noch angemessene Ertr\u00e4ge bringen. Nur mit samenfesten Sorten wird es also zum seit Jahren geforderten grundlegenden Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft kommen k\u00f6nnen. Es gibt viele gute Gr\u00fcnde, dass diese Sorten noch st\u00e4rker als bislang von B\u00e4uerinnen und Bauern, aber auch von den Verbrauchern nachgefragt werden.<\/p>\n\n<p><em>* Die Bezeichnung <strong>Cash Crops<\/strong> steht f\u00fcr den Anbau von hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten, die ausschliesslich f\u00fcr den Export verwendet werden, da sie den Anspr\u00fcchen des Weltmarktes gen\u00fcgen.<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Dr. Eva Gelinsky<\/strong> leitet die Interessengemeinschaft f\u00fcr gentechnikfreie Saatgutarbeit und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Pro-Specie-Rara und freiberuflich t\u00e4tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Krieg in Syrien zeigt beispielhaft, wie wichtig es w\u00e4re, dass B\u00e4uerinnen und Bauern selber bestimmen k\u00f6nnen, welches Saatgut sie verwenden.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":44593,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[33],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44590","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ernaehrung","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44590\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44593"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44590"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44590"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}