{"id":44625,"date":"2016-05-13T07:00:00","date_gmt":"2016-05-13T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44625"},"modified":"2020-05-21T15:21:16","modified_gmt":"2020-05-21T13:21:16","slug":"syngenta-hat-kein-interesse-an-einer-zusammenarbeit-mit-kleinbauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44625\/syngenta-hat-kein-interesse-an-einer-zusammenarbeit-mit-kleinbauern\/","title":{"rendered":"\u00abSyngenta hat kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Kleinbauern\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Celso Ribeiro Barbosa ist Aktivist bei der brasilianischen Landlosenbewegung MST. Im Rahmen der Pr\u00e4sentation des \u00abSchwarzbuch Syngenta\u00bb, hat ihn Multiwatch in die Schweiz eingeladen. Im Interview erz\u00e4hlt Barbosa von seinem Kampf gegen multinationale Agrochemiekonzerne und weshalb er Syngenta des Mordes beschuldigt.<\/strong><\/p>\n\n<p>313 Seiten voller Vorw\u00fcrfe an einen Schweizer Konzern \u2013 das <a href=\"http:\/\/www.multiwatch.ch\/de\/p97002169.html\">\u00abSchwarzbuch Syngenta\u00bb<\/a> ist eine einzige grosse Anklage und hat`s in sich. Der entscheidende Impuls f\u00fcr das Buchprojekt war laut den Autoren vor etwas \u00fcber einem Jahr der Entscheid der Basler Regierung f\u00fcr Syngenta als Hauptsponsor beim Auftritt an der Weltausstellung 2015 in Mailand, unter dem Motto \u00abDen Planeten ern\u00e4hren, Energie f\u00fcr das Leben\u00bb. Das Unternehmen beansprucht immer wieder, Teil der L\u00f6sung der globalen Weltern\u00e4hrungskrise zu sein. Ein Autorenkollektiv von Multiwatch \u2013 eine Koalition von NGOs, Gewerkschaften, Parteien und globalisierungskritischen Organisationen \u2013 setzte sich daraufhin ein Jahr lang mit dem Agrochemiekonzern auseinander. Ende April pr\u00e4sentierten die Autoren ihr Werk in mehreren Schweizer St\u00e4dten.<\/p>\n\n<p><span class=\"pull-right\">\u00abSyngenta hat auf einem 122 Hektar grossen Gel\u00e4nde in der N\u00e4he eines Nationalparks gentechnisch ver\u00e4nderten Soja und Mais angepflanzt, obwohl sie damit gegen das geltende Umweltrecht verstiess.\u00bb<\/span>Syngenta ist der weltweit gr\u00f6sste Pestizidproduzent und die Nummer drei in der Saatgutproduktion (nach Monsanto und DuPont). Das Unternehmen ist heute durch und durch multinational und mehrheitlich im Besitz von amerikanischen und britischen Grossaktion\u00e4ren. Von den \u00fcber 20 000 Arbeitspl\u00e4tzen in 90 L\u00e4ndern befinden sich rund 3000 in der Schweiz. Das Autorenkollektiv analysiert im Schwarzbuch die Geschichte des Konzerns, fragt nach seiner aktuellen Rolle im globalen Agrobusiness und versammelt Gastbeitr\u00e4ge von Kritikern einer industriellen und auf maximale Produktivit\u00e4t und Profite getrimmten Landwirtschaft. Miguel Altieri, Professor fu\u0308r Agrar\u00f6kologie an der University of California in Berkeley, zum Beispiel konstatiert eine \u00abPestizidtretmu\u0308hle\u00bb, in der sich die heutige Landwirtschaft befinde.<\/p>\n\n<p>Doch die von Multiwatch erhobenen Vorwu\u0308rfe betreffen nicht nur die Landwirtschaft im engeren Sinne: Es geht auch um die Privatisierung von \u00f6ffentlichem Gut durch Patente, die Missachtung von Arbeits- und Gewerkschaftsrechten und das Anheizen von gewaltsamen Landkonflikten durch die Zusammenarbeit mit bewaffneten Milizen, wie im Fall der brasilianischen Gemeinde Santa Tereza do Oeste. Dort lebt Celso Ribeiro Barbosa, Mitglied der Landlosenvereinigung MST. Er hat die K\u00e4mpfe um ein St\u00fcck Land hautnah miterlebt, das Syngenta f\u00fcr die Aussat von gentechnisch ver\u00e4ndertem Soja nutzte.<\/p>\n\n<p><em>Herr Barbosa, wofu\u0308r k\u00e4mpft die Landlosenbewegung \u00abMovimento dos Trabalhadores Sem Terra\u00bb (MST) in Brasilien?<\/em><\/p>\n\n<p>Wir sind eine landesweite Bewegung und k\u00e4mpfen fu\u0308r die Rechte der Landlosen und aller Ausgegrenzten sowie fu\u0308r einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Die Landlosen in Brasilien besetzen seit 30 Jahren ungenutzte Landfl\u00e4chen, was uns von der Verfassung her zusteht. In Paran\u00e1, wo ich herkomme, sind es 26 000 Familien, die so zu Land gekommen sind; im ganzen Land ist es etwa eine halbe Million. Und weitere 120 000 warten noch auf die Legalisierung ihrer Besetzung.<\/p>\n\n<p><em>Weshalb sind Sie dem MST beigetreten und haben selbst Land besetzt?<\/em><\/p>\n\n<p>Es war eine Notwendigkeit, sonst h\u00e4tte ich kein Land f\u00fcr den Anbau von Nahrungsmitteln fu\u0308r mich, meine Frau und meine&nbsp;drei Kinder. Ich h\u00e4tte niemals genu\u0308gend Geld aufbringen k\u00f6nnen, um Land von einem Grossgrundbesitzer zu kaufen. Fu\u0308r einen normalen Bauern ist das in Brasilien praktisch unm\u00f6glich. Deshalb fliehen auch so viele junge Bauern in die St\u00e4dte und landen dort in den Favelas, die rasant wachsen. Vor 40 Jahren war die Mehrheit der Brasilianer noch Bauern. Heute sind es vielleicht noch 20 Prozent.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/ab93c45c-gp0id0_pressmedia.jpg\" alt=\"Bauern und AktivistInnen von Greenpeace halten gemeinsam ein Banner mit der spanischen Aufschrift \u00abNicht einen Hektar mehr\u00bb. Damit protestierten sie 2004 gegen die Rodung f\u00fcr den Sojaanbau. \u00a9 Gustavo Tarchini\" class=\"wp-image-1407\"\/><figcaption>Bauern und AktivistInnen von Greenpeace halten gemeinsam ein Banner mit der spanischen Aufschrift \u00abNicht einen Hektar mehr\u00bb. Damit protestierten sie schon 2004 gegen die Rodung f\u00fcr den Sojaanbau. \u00a9 Gustavo Tarchini<\/figcaption><\/figure>\n\n<p><em>Sie und Ihre Bewegung kritisieren die grossen Agrochemie-Konzerne, darunter auch Syngenta. Weshalb?<\/em><\/p>\n\n<p>Die grossen Konzerne haben kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Kleinbauern wie uns. Das w\u00e4re f\u00fcr sie viel weniger attraktiv als die Zusammenarbeit mit den Grossgrundbesitzern. Die Kleinbauern pflanzen viele verschiedene Kulturen an; sie vergr\u00f6ssern die Diversit\u00e4t in der Landwirtschaft. Doch das wollen die Grosskonzerne nicht, sie machen ihre Gewinne mit grossfl\u00e4chigen Monokulturen. Syngenta wirbt in Brasilien sehr aktiv fu\u0308r ihre Produkte und versucht, die Bauern von deren Vorteilen zu u\u0308berzeugen.<\/p>\n\n<p><em>Sie betreiben selbst \u00f6kologischen Landbau und lehnen die Produkte von Syngenta ab. Sind Sie eine Ausnahme&nbsp;in Brasilien?<\/em><\/p>\n\n<p>Etwa 30 Prozent der Kleinbauern produzieren heute \u00f6kologisch. Wir versuchen unsere Mitglieder immer von \u00f6kologischem Landbau zu u\u0308berzeugen. Aber das ist schwierig, weil wir keine Unterstu\u0308tzung von der Regierung erhalten. Wer bei Syngenta einkauft, der erh\u00e4lt vom Unternehmen Beratung und Infrastruktur. Wer sich jedoch fu\u0308r eine \u00f6kologische Landwirtschaft entscheidet, ist auf sich alleine gestellt. Der Staat bietet u\u0308berhaupt keine Hilfe. Es fehlt deshalb an Wissen bei den Kleinbauern. Zudem sind die Preise fu\u0308r \u00f6kologische Produkte gleich hoch wie fu\u0308r herk\u00f6mmliche, obschon unser Aufwand gr\u00f6sser ist.<\/p>\n\n<p><em>Welche Rolle spielt die Regierung bei der Durchsetzung der grossindustriellen Landwirtschaft in Brasilien?<\/em><\/p>\n\n<p>Brasilien hat die Souver\u00e4nit\u00e4t u\u0308ber seine Landwirtschaft verloren. Es findet praktisch keine unabh\u00e4ngige Forschung und Entwicklung im Saatgutbereich mehr statt. Uns fehlen heute Alternativen zum gentechnisch ver\u00e4nderten Saatgut der Grosskonzerne. Hinzu kommt: Die Abgeordneten und Senatoren sind oft selbst Grossgrundbesitzer und werden von den grossen Agrarchemiekonzernen finanziell unterstu\u0308tzt. Von dieser Seite k\u00f6nnen wir keine Unterstu\u0308tzung erwarten.<\/p>\n\n<p><em>Werfen Sie Syngenta Korruption vor?<\/em><\/p>\n\n<p>Nein, denn solche finanziellen Zuwendungen sind in Brasilien gesetzlich erlaubt. Unternehmen begehen damit kein Verbrechen. Sie finden diese Beitr\u00e4ge meist auch in den Buchhaltungen der Parteien.<\/p>\n\n<p><em>2007 haben Wachm\u00e4nner von N. F. Seguranca in Ihrer Wohngemeinde Santa Tereza do Oeste Landlose von einem Syngenta-Versuchsfeld gewaltsam vertrieben. Dabei ist Valmir Mota de Oliveira, ein Mitglied von MST und Freund von Ihnen, get\u00f6tet worden. Was ist damals passiert?<\/em><\/p>\n\n<p>Syngenta hat auf einem 122 Hektar grossen Gel\u00e4nde in der N\u00e4he eines Nationalparks gentechnisch ver\u00e4nderten Soja und Mais angepflanzt, obwohl sie damit gegen das geltende Umweltrecht verstiess. Die Umweltbeh\u00f6rde hat Syngenta mit einer Busse von umgerechnet 500 000 Franken belegt, die bis heute nicht bezahlt wurde. Daraufhin besetzten MST-Aktivisten das Gel\u00e4nde mehrmals und wurden immer wieder vertrieben. Der damalige Gouverneur enteignete daraufhin das Gel\u00e4nde von Syngenta per Dekret, aber Syngenta gelang es, den Entscheid gerichtlich anzufechten. Im Oktober 2007 besetzten etwa 450 Bauern das Gel\u00e4nde ein weiteres Mal. Daraufhin fuhren mehr als 40 M\u00e4nner der N. F. Seguran\u00e7a vor und er\u00f6ffneten das Feuer. Valmir wurde aus n\u00e4chster N\u00e4he erschossen.<\/p>\n\n<p><em>Geben Sie Syngenta die Schuld am Tod Ihres Freundes?<\/em><\/p>\n\n<p>Ja, N. F. Seguran\u00e7a ist eine bewaffnete Miliz und keine Sicherheitsfirma. Die Verantwortlichen von Syngenta wussten das, trotzdem haben sie die Organisation damit beauftragt, das Gel\u00e4nde gegen jegliche Besetzungen zu verteidigen. Syngenta war klar, mit wem sie zusammenarbeiten. Das wurde sp\u00e4ter auch von einem Zivilgericht best\u00e4tigt.<\/p>\n\n<p><em>Welche Forderungen stellt MST heute gegenu\u0308ber Syngenta?<\/em><\/p>\n\n<p>Wir fordern eine Entsch\u00e4digung fu\u0308r die Witwe von Valmir, fu\u0308r seine S\u00f6hne sowie eine durch Schu\u0308sse in Augen und Lunge\u00a0arbeitsunf\u00e4hig gewordene Frau. Syngenta wurde vom ersten Zivilgericht schuldig gesprochen, hat jedoch dagegen rekurriert.\u00a0Wahrscheinlich wird es noch 10 oder 15 Jahre dauern bis zu einem Entscheid. Das Unternehmen wird alles tun, um die Schuld von sich zu weisen. Deshalb ist die zivilgesellschaftliche Mobilisierung umso wichtiger.<\/p>\n\n<p><em>Celso Ribeiro Barbosa ist Aktivist in der Movimento dos Trabalhadores Sem Terra (MST) in Paran\u00e1, Brasilien. Die Organisation ist mit 1,5 Millionen Mitgliedern eine der wichtigsten sozialen Bewegungen in Lateinamerika. Als Teil von La Via Campesina, einer internationalen Bewegung von Kleinbauern und Landarbeitern, k\u00e4mpft MST f\u00fcr den Zugang zu Land von landlosen B\u00e4uerinnen und Bauern. Die Bewegung erhielt 1991 den Right Livelihood Award f\u00fcr die Gestaltung einer besseren Welt.<\/em><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.multiwatch.ch\/de\/p97002218.html\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/79674ded87970c5557a928e9d8534add-300x105.jpg\" alt=\"79674ded87970c5557a928e9d8534add\" class=\"wp-image-1423\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n<p><em>\u00abDie f\u00fcr Bienen t\u00f6dlichen Pestizide von Syngenta, Bayer und BASF gef\u00e4hrden den Bestand der Bienen weltweit. Aber ohne Bienen sind unsere \u00d6kosysteme und die globale Nahrungsproduktion dem Ende geweiht.\u00bb Das von Greenpeace Schweiz verfasste Kapitel zum Bienensterben startet mit einem Appell von Francesco Panella, Imker und Pr\u00e4sident von Bee Life. Syngentas Kassenschlager Thiamethoxam geh\u00f6ren zu den bienengef\u00e4hrlichsten Pestiziden \u00fcberhaupt. Greenpeace setzt sich f\u00fcr ein Verbot der Bienengifte und weiterer Pestizide ein, die die Biodiversit\u00e4t reduzieren und die Gesundheit von Menschen und Tieren gef\u00e4hrden. Es braucht Investitionen in den Bio-Landbau, der mit der Natur arbeitet statt gegen sie.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Das Buch \u00abSchwarzbuch Syngenta \u2013 dem Basler Agromulti auf der Spur\u00bb ist im April im Verlag edition8 erschienen. Mehr Informationen:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.multiwatch.ch\/\">www.multiwatch.ch<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Celso Ribeiro Barbosa ist Aktivist bei der brasilianischen Landlosenbewegung MST. Im Rahmen der Pr\u00e4sentation des \u00abSchwarzbuch Syngenta\u00bb, hat ihn Multiwatch in die Schweiz eingeladen. 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