{"id":44686,"date":"2016-08-26T07:00:00","date_gmt":"2016-08-26T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44686"},"modified":"2020-05-22T16:19:53","modified_gmt":"2020-05-22T14:19:53","slug":"co2-emissionshandel%e2%80%a8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44686\/co2-emissionshandel%e2%80%a8\/","title":{"rendered":"CO2-Emissionshandel:\u2028 Ein kompliziertes Verteilsystem"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wer Gl\u00fcck hat, fliegt bei einer Reise nach Nordamerika \u00fcber den S\u00fcden Gr\u00f6nlands und kann auf eine noch immer fantastische Gletscherlandschaft\u00a0hinunterblicken. Sollten Gr\u00f6nlands Gletscher dereinst abschmelzen, stiege der Meeresspiegel um sieben Meter. Da der Flugverkehr erheblich zum Treibhauseffekt beitr\u00e4gt, stellt sich die Frage nach der M\u00f6glichkeit seri\u00f6ser Emissionskompensationen. Der Flugverkehr hat sich in den vergangenen 15 Jahren immerhin verdoppelt: Heute verbrennen die Flugzeuge weltweit jede Sekunde 11 500 Liter Kerosin.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">E<\/span>inige Organisationen bieten eine Kompensation von Flugemissionen durch \u00f6kologische Projekte an. In der Schweiz ist Myclimate Marktf\u00fchrer, in\u00a0England gibt es Trees for All und in Deutschland sind es gleich drei Organisationen, die Kompensationsdienste zum Teil auch f\u00fcr Emissionen aus\u00a0anderen Quellen anbieten. Sie alle kompensieren die Emissionen \u00fcberwiegend in Entwicklungsl\u00e4ndern. Der CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss und die entsprechenden Kompensationskosten werden allerdings recht unterschiedlich berechnet.<\/p>\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Prinzip der Emissionskompensation<\/h4>\n\n<p>Kompensationsanbieter wie in der Tabelle appellieren an die Freiwilligkeit. Da keine Verpflichtung zur Kompensation besteht, verzichtet ein Grossteil der Flugpassagiere darauf. F\u00fcr Akteure (Unternehmen, Staaten), die grosse Mengen von Treibhausgasen ausstossen, ist deren Kompensation&nbsp;jedoch gesetzlich vorgeschrieben. Die Menge CO<sub>2<\/sub>, die in einem Land ausgestossen werden darf, wird vorweg festgelegt (Cap). Dieser Menge entsprechend werden Zertifikate (Emissionsrechte) ausgegeben, die zu Marktpreisen gehandelt werden (Trade). Die Zertifikate werden (mehrheitlich) kostenlos abgegeben oder versteigert.<br>\nZwei Emissionskompensations-Netze sind von besonderer Bedeutung: Die europ\u00e4ische Emissionshandelsrichtlinie (EU-ETS), in Kraft seit 2005, gilt&nbsp;nur f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-Emissionen. Jedes Zertifikat steht f\u00fcr das Recht, eine Tonne CO<sub>2<\/sub> auszustossen. Geplant war urspr\u00fcnglich ein Preis von 20&nbsp;Euro. Im Handel stiegen die Zertifikate 2006 kurzfristig bis auf 30&nbsp;Euro, sanken aber bald auf einen Bruchteil und verloren ihre Lenkungswirkung. Derzeit kosten&nbsp;sie 4,90 Euro.<br>\nDas zweite System ist der Emissionshandel auf der Grundlage des Kyoto-Protokolls (in Kraft ebenfalls seit 2005 und mit einer Geltungsdauer bis 2020). Es umfasst mehrere Treibhausgase einschliesslich Methan und Lachgas und nimmt 38 Industriel\u00e4nder (Annex-B-Staaten) in die Pflicht, ihre Emissionen zu verringern. Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder sind im Kyoto-Abkommen bisher von dieser Pflicht befreit. Die Annex-B-Staaten d\u00fcrfen sich gegenseitig Emissionszertifikate verkaufen. St\u00f6sst ein Teilnehmer (Staat oder Unternehmen) weniger CO<sub>2<\/sub> aus, als ihm erlaubt ist, darf&nbsp;er&nbsp;f\u00fcr die Einsparung CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate an einen anderen Teilnehmer verkaufen. Bei Projekten zur Emissionsminderung d\u00fcrfen mehrere L\u00e4nder kooperieren und die Einsparungen anteilig auf die nationalen Reduktionsziele anrechnen (Joint Implementation). Zudem gilt der sogenannte Clean&nbsp;Development Mechanism (CDM): Die Annex-B-Staaten d\u00fcrfen zus\u00e4tzliche Zertifikate erwerben, indem sie in Entwicklungs- oder Schwellenl\u00e4ndern (Nicht-Annex-B-Staaten) Emissionen reduzieren.<\/p>\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Fehler im System<\/h4>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Emissionshandel ist kein Klimaschutzinstrument. Er dient nicht dazu, Emissionen zu verringern: Wer seinen CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss erfolgreich&nbsp;senkt, verkauft seine \u00fcbersch\u00fcssigen Zertifikate an jemand, der entsprechend mehr ausstossen darf. Die Einsparung betr\u00e4gt also null. Der Zertifikatehandel kann sich auch kontraproduktiv auswirken: Als die Ostblockl\u00e4nder in den neunziger Jahren ihre Industrie verschrotteten, sanken ihre Emissionen rasant. Sie ver\u00e4usserten ihre \u00fcberz\u00e4hligen Zertifikate, wodurch andernorts mehr CO<sub>2<\/sub> ausgestossen wurde. Ohne den Handel mit Zertifikaten w\u00e4re der Gesamtausstoss geringer gewesen. Unternehmen, die als Klimas\u00fcnder gelten, haben sich mit diesem Handel eine goldene Nase verdient. Die gr\u00f6ssten Stromversorger Deutschlands erhielten von 2005 bis 2012 kostenlos Emissionsrechte im Wert von etwa 21,4 Milliarden Euro.<\/li><li>Erleichtert der Zertifikatehandel die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien? Eher nicht. Auch wenn der Energiewandel durch tendenziell fallende Preise erleichtert wird, erfordert die Entwicklung neuer Technologien doch hohe Investitionen, zu denen der Zertifikatehandel kaum beitr\u00e4gt, weil er darauf angelegt ist, Emissionen m\u00f6glichst billig zu kompensieren. Dabei sollten wir in den Industriel\u00e4ndern unseren Treibhausgasausstoss bis 2050 um 90 Prozent verringern.<\/li><li>&nbsp;\u00abWir sollten &#8230;\u00bb, das verweist auf eine Verbindlichkeit, eine Pflicht. Der Zertifikatehandel kennt aber nur Rechte: Emissions-, Verschmutzungs- und Handelsrechte. Wer diese Paradoxie nicht beachtet, \u00fcbersieht leicht die Tatsache, dass das zentrale Klimainstrument die (Selbst-)Verpflichtung zur Begrenzung (Cap) ist und nicht das Recht, mit Emissionsrechten zu handeln (Trade).<\/li><li>&nbsp;Der Emissionshandel entspricht nicht dem Prinzip, wonach der Verschmutzer f\u00fcr den Schaden aufkommen muss. Das w\u00fcrde bedeuten, dass die Kosten mit dem Verschmutzungsgrad steigen. Faktisch wird der Preis f\u00fcr Emissionsrechte aber durch den Markt bestimmt und damit vom Verschmutzungsgrad entkoppelt. Kostenlos abgegebene Zertifikate sind Verschmutzungslizenzen zum Nulltarif. Werden Zertifikate versteigert, profitieren die kaufkr\u00e4ftigsten Akteure am meisten.<\/li><li>Der Clean Development Mechanism (CDM) erlaubt es L\u00e4ndern mit hohem Ausstoss bisher, Reduktionsmassnahmen in Entwicklungsl\u00e4ndern mit niedrigem Ausstoss zu realisieren. Das mag als Beitrag zur Entwicklungshilfe sinnvoll sein, verz\u00f6gert aber den \u00f6kologischen Umbau in den Industriel\u00e4ndern. Zudem ist es in Entwicklungsl\u00e4ndern besonders schwierig, Emissionseinsparungen zu messen. Oft behilft man sich, indem man sie durch Vergleiche mit Referenzprojekten ermittelt. Daniel Spreng, Spezialist f\u00fcr Energiefragen: \u00abMan vergleicht das CDM-Projekt (etwa ein effizientes Gaskraftwerk) nicht mit dem Ist-Zustand (gar kein Kraftwerk), sondern mit einem hypothetischen Projekt, wie es ohne CDM-Geld gebaut w\u00fcrde (schmutziges Kohlekraftwerk). Im Vergleich mit dem Ist-Zustand stellen die meisten CDM-Projekte also einen Mehrverbrauch dar.\u00bb<\/li><li>H\u00e4ufig werden \u00fcber den CDM Emissionen kompensiert, indem man B\u00e4ume pflanzt, also CO<sub>2<\/sub>-Senken schafft. In L\u00e4ndern, die ihre W\u00e4lder rascher roden, als sie nachwachsen (Brasilien oder Indonesien), verlangsamt die partielle Aufforstung die Abholzung bloss. Sich daf\u00fcr mit Zertifikaten belohnen zu lassen, ist systemkonform, aber pervers.<\/li><\/ul>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/dfe20301-gp045kp.jpg\" alt=\"\u00a9 Yudhi Mahatma \/ Greenpeace\" class=\"wp-image-1872\"\/><figcaption>Greenpeace und Menschen aus Batang, Zentral-Java, protestieren gegen den geplanten Bau&nbsp;eines&nbsp;Kohlekraftwerks. Die Produktion und Verbrennung von Kohle gilt weltweit als die klimasch\u00e4dlichste&nbsp;Energieform. \u00a9 Yudhi Mahatma \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><\/h5>\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neuerungen<\/h4>\n\n<p>Zum Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 legten die meisten L\u00e4nder eigene Klimaschutzpl\u00e4ne vor. In Zukunft d\u00fcrften sich also immer mehr Staaten um eine Reduktion der eigenen Emissionen bem\u00fchen. Damit entstehen auch neue Unsicherheiten.<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein Entwicklungsland, das sich neu einer Emissionsbegrenzung unterzieht, mag versucht sein, seinen CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss vorg\u00e4ngig kr\u00e4ftig zu erh\u00f6hen, um sp\u00e4ter, wenn es ihn wieder senkt, Lizenzen verkaufen oder Investitionen sparen zu k\u00f6nnen. Dass die Regeln des Emissionshandels nicht f\u00fcr alle L\u00e4nder gleichzeitig eingef\u00fchrt wurden, erweist sich hier&nbsp;als Nachteil. Der deutsche \u00d6konom Hans Werner Sinn bef\u00fcrchtet, dass deswegen unter dem Strich wom\u00f6glich mehr CO<sub>2<\/sub> ausgestossen wird, als dies ohne Emissionshandel der Fall w\u00e4re.<\/li><li>Die Kompensationsleistungen z.B. f\u00fcr einen Abholzungsverzicht lassen sich maximieren, wenn man f\u00fcr den Vergleichszeitraum ein m\u00f6glichst hohes Zerst\u00f6rungstempo ausweisen kann.<\/li><li>Wenn sich Entwicklungsl\u00e4nder in naher Zukunft zu eigenen Reduktionszielen&nbsp;verpflichten, kann man es ihnen kaum verargen, wenn sie&nbsp;sich Emissionsreduktionen aus CDM-Projekten selber anrechnen. Aber so werden diese Reduktionen doppelt verbucht: im Land, das f\u00fcr&nbsp;das CDM-Projekt verantwortlich ist, und im Zielland. Dieses Problem wird sich auch f\u00fcr Anbieter wie Myclimate stellen.<\/li><\/ul>\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Klimapolitik ist Verteilungspolitik.<\/h4>\n\n<p>Gerechtigkeit und Effizienz stellen unterschiedliche Anforderungen an ein Verteilungssystem, die sich manchmal erg\u00e4nzen, oft aber schwer vereinbar sind. Doch was heisst \u00abgerecht\u00bb? Zur Auswahl stehen mehrere Kriterien:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Am meisten Emissionsrechte stehen denen zu, die am saubersten gewirtschaftet haben: Je geringer in einem Land in den letzten 20 oder 30&nbsp;Jahren die Emissionen pro Einwohner waren, desto mehr Rechte stehen ihm zu. Dieser Vorschlag entspricht der ausgleichenden Gerechtigkeit, blieb aber bisher chancenlos. Immerhin sind die \u00e4rmeren L\u00e4nder von den Auflagen des Kyoto-Protokolls freigestellt. Dass sich die&nbsp;Schwellenl\u00e4nder jetzt zu einer Verringerung ihres rasch wachsenden CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses verpflichten, ist sinnvoll. Den \u00e4rmsten L\u00e4ndern, die bisher minimale Mengen CO<sub>2<\/sub> ausgestossen haben, m\u00fcsste jedoch ein Emissionsvolumen zugestanden werden, das noch zunehmen darf.<\/li><li>In die entgegengesetzte Richtung weist das folgende Prinzip: Am meisten&nbsp;Rechte erh\u00e4lt, wer bisher am meisten verschmutzt hat (Grandfathering). Dieses Prinzip ist ungerecht und ineffizient, weil es den gr\u00f6ssten Verschmutzern am meisten entgegenkommt. Dennoch folgte ihm&nbsp;die EU, als sie den Energiekonzernen grosse Kontingente an Zertifikaten gratis abgab. Auch die Verteilung von Emissionsrechten nach den Gesetzen des Marktes (Versteigerung) ist ungerecht und ineffizient: Sie entlastet die finanzkr\u00e4ftigsten Akteure \u2013 h\u00e4ufig auch die intensivsten Verschmutzer \u2013 von ihrer Verpflichtung zum Schutz der Atmosph\u00e4re.<\/li><li>Ein naheliegender Vorschlag: Luxus- und Subsistenzemissionen sind zu&nbsp;unterscheiden und getrennt zu verrechnen. Die Emissionen eines Ferienflugs in die Malediven wiegen schwerer als dieselbe Emissionsmenge f\u00fcr den Reisanbau. Die Grenze zwischen Subsistenz und Luxus ist allerdings nicht immer einfach zu ziehen.<\/li><li>Die Emissionsrechte eines Landes k\u00f6nnten auch proportional zur Bev\u00f6lkerungszahl verteilt werden. Dieses Prinzip, das bisher bloss theoretisch diskutiert wird, k\u00e4me bev\u00f6lkerungsreichen Staaten entgegen \u2013 und k\u00f6nnte auch dazu ermuntern, das Bev\u00f6lkerungswachstum anzukurbeln.<\/li><li>Die Atmosph\u00e4re ist ein Gemeingut, an dem alle im gleichen Masse teilhaben sollten. Es w\u00e4re konsequent, Emissionsrechte nicht an L\u00e4nder, sondern an Einzelpersonen zu verteilen, und zwar nach dem Gleichheitsprinzip. Es ist aber kaum m\u00f6glich, f\u00fcr jeden individuellen Kauf und jede in Anspruch genommene Dienstleistung die Emissionen zu berechnen. Es w\u00e4re einfacher, \u00abCap and Trade\u00bb auf die materiellen Quellen der Emissionen anzuwenden: Die Kohlenstoffmengen in Kohle, \u00d6l&nbsp;und Erdgas, die jemand beansprucht, lassen sich leichter errechnen. \u00abJeder Mensch erhielte gleich viele Bezugsrechte f\u00fcr fossilen Kohlenstoff. Diese w\u00fcrden treuh\u00e4nderisch von einem sogenannten Sky Trust verwaltet\u00bb, sagt der Journalist und Buchautor Marcel H\u00e4nggi.<\/li><\/ul>\n\n<p>F\u00fcr dieses Vorgehen spricht auch der Umstand, dass nat\u00fcrliche Ressourcen letztlich ebenfalls globale Gemeing\u00fcter sind. Der Grossteil der Erd\u00f6l- und Erdgasvorr\u00e4te ist vor 400 bis 100 Millionen Jahren entstanden. Seit Beginn der Erd\u00f6lf\u00f6rderung sind etwa 1060 Milliarden Fass verbrannt worden, weitere 1600 Milliarden liegen noch im Boden. Teilt man die gesch\u00e4tzte Gesamtmenge Erd\u00f6l durch die 300 Millionen Jahre ihrer Entstehung, ergibt das im Jahr Erd\u00f6l f\u00fcr etwa 600 Autos, die je 40\u2009000 km zur\u00fccklegen und 6 Liter pro 100 km verbrauchen (9000 Fass bzw. 1,431 Millionen Liter). Heute werden allerdings 90 Millionen Fass verbraucht, also 10\u2009000 Mal mehr \u2013 und dies sogar pro Tag!<\/p>\n\n<p><em>Thomas Kesselring, Privatdozent f\u00fcr Philosophie an der Universit\u00e4t Bern und bis 2013 an der P\u00e4dagogischen Hochschule Bern, ist ein bekennender Absteiger: Denn ganz weit unten auf der Weltkarte lehrte er Ethik: an Hochschulen wie in Brasilien oder in L\u00e4ndern ganz unten in der Weltbankstatistik wie El Salvador und Mosambik.\u00a0Zur Abwechslung betreibt er Spel\u00e4ologie \u2013 den Abstieg in H\u00f6hlen. Buchpublikationen: Jean Piaget, 1999; Ethik der Entwicklungspolitik, 2003; Handbuch Ethik f\u00fcr P\u00e4dagogen, 2009; Ethik und Erziehung, 2014.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Gl\u00fcck hat, fliegt bei einer Reise nach Nordamerika \u00fcber den S\u00fcden Gr\u00f6nlands und kann auf eine noch immer fantastische Gletscherlandschaft\u00a0hinunterblicken. Sollten Gr\u00f6nlands Gletscher dereinst abschmelzen, stiege der Meeresspiegel um sieben Meter. Da der Flugverkehr erheblich zum Treibhauseffekt beitr\u00e4gt, stellt sich die Frage nach der M\u00f6glichkeit seri\u00f6ser Emissionskompensationen. 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