{"id":44727,"date":"2016-10-18T07:00:00","date_gmt":"2016-10-18T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44727"},"modified":"2020-05-23T11:37:15","modified_gmt":"2020-05-23T09:37:15","slug":"atomarer-scherbenhaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44727\/atomarer-scherbenhaufen\/","title":{"rendered":"Atomarer Scherbenhaufen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sicherer Betrieb und preis\u00adg\u00fcnstiger Strom: Diese beiden Anforderungen sollte der Europ\u00e4ische Druckwasserreaktor EPR erf\u00fcllen. Zwanzig Jahre nach seiner Lancierung stehen die Kooperationspartner vor einem Scherbenhaufen. Sofern der EPR eines Tages Strom produziert, wird er deutlich teurer sein als jener aus er\u00adneuerbaren Energien.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">F<\/span>u\u0308r die Entwicklung des EPR wurden vor allem zwei Gru\u0308nde angefu\u0308hrt: Einerseits wollte\u00a0man die Sicherheit der Bevo\u0308lkerung durch eine neuartige Technologie garantieren, die eine Kernschmelze verhindert. Anderseits wurde die ausserordentlich hohe Leistung des EPR geru\u0308hmt, die mit 1650 Megawatt mehr als vier Mal so gross sein sollte wie jene des AKWs Mu\u0308hleberg.<\/p>\n\n<p>Zudem wollten die Atomkonzerne Areva und EDF (Frankreich) sowie die mittlerweile ausgestiegene Siemens (Deutschland) beweisen, dass sie in der Lage sind, aus eigener Kraft rentable und exportfa\u0308hige Reaktoren zu entwi\u00adckeln. Die meisten europa\u0308ischen AKW wurden bisher nach den Patenten US\u00ad-amerikanischer Konzerne gebaut.<\/p>\n\n<p>Seit der Lancierung des Projekts im Jahr 1992 haben sich vier La\u0308nder fu\u0308r den Bau eines EPR entschieden: Frankreich, Finnland, China und Grossbritannien. Auf den Baustellen im franzo\u0308sischen Flamanville und im finnischen Olkiluoto kam es zu Problemen und grossen zeitlichen Verzo\u0308gerungen. In beiden Fa\u0308llen rechnete man mit einer Bauzeit von viereinhalb Jahren; mittlerweile sind daraus bald zehn geworden. Die Kosten haben sich von jeweils 3 auf 10,5 Milliarden Euro mehr als verdreifacht.<\/p>\n\n<p>Trotz dieser Probleme konnten 2012 zwei weitere EPR-Reaktoren nach Grossbritannien verkauft werden. Sie sollen in Hinkley Point im Su\u0308dwesten des Landes zwei alternde Blocks ersetzen. Der Preis der beiden Atommeiler wurde auf 16 Milliarden Euro veranschlagt und die Inbetriebnahme auf Ende 2017 in Aussicht gestellt. Inzwischen rechnet man mit 24 bis 26 Milliarden Euro und der fru\u0308hesten Aufnahme der Produktion im Jahr 2023.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kostengarantie fu\u0308r 35 Jahre<\/strong><\/h3>\n\n<p>Die Befu\u0308rworter der Atomkraft behaup\u00adten stets, die Kosten des Atomstroms seien deutlich tiefer als jene der neuen erneuerbaren Energien (Sonne, Holz, Biomasse, Wind, Geothermie und Umgebungswa\u0308rme). Bei den EPR-Reaktoren von Hinkley Point C gilt die\u00adses Argument definitiv nicht mehr. Denn wa\u0308hrend die Kosten der neuen erneuerbaren Energien Jahr fu\u0308r Jahr sinken, hat sich Grossbritannien verpflichtet, dem franzo\u0308si\u00adschen EDF-Konzern 35 Jahre lang einen kostendeckenden Festpreis fu\u0308r den bezogenen Atomstrom zu entrichten \u2013 obwohl die Preise fu\u0308r Windstrom beim Produktionsstart ho\u0308chst\u00ad wahrscheinlich gleich hoch oder bereits niedriger sein werden! Die Briten werden den Atomstrom also u\u0308ber Jahrzehnte mit Milli\u00adardenbetra\u0308gen subventionieren.<\/p>\n\n<p>Auch in Frankreich ist die Finanzierung der Atomkraft durch die Steuerzahlenden ein Problem, denn EDF (E\u0301lectricite\u0301 de France) geho\u0308rt zu 84 Prozent dem Staat. Der Konzern kann keine alternative Finanzierung u\u0308ber Banken aufbauen, denn diese sind sehr zuru\u0308ck\u00adhaltend mit Beteiligungen an einer Techno\u00adlogie, die inzwischen zwanzig Jahre alt ist, aber noch nie in Betrieb war. Es ist keineswegs sicher, dass EDF das no\u0308tige Kapital fu\u0308r den Re\u00adaktorbau in Grossbritannien auftreiben kann, insbesondere weil der franzo\u0308sische Konzern hochverschuldet ist. Die Aktien haben in den letzten fu\u0308nf Jahren 46 Prozent an Wert verloren, was belegt, wie skeptisch die Investoren die Chancen des Konzerns beurteilen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Finanzchef springt ab<\/strong><\/h3>\n\n<p>Im Ma\u0308rz 2016 kam es zum Eklat: Finanzchef Thomas Piquemal verliess den Konzern mit&nbsp;der Begru\u0308ndung, er erachte das Projekt Hinkley Point fu\u0308r nicht finanzierbar. Vor der Wirtschafts\u00adkommission des franzo\u0308sischen Parlaments sagte der Manager, er habe verschiedene Finan\u00adzierungsoptionen gepru\u0308ft, doch habe die Gescha\u0308ftsleitung keinem einzigen Vorschlag zu\u00ad gestimmt. Deshalb habe er die Verantwortung nicht mehr tragen ko\u0308nnen und sei zuru\u0308ckgetre\u00adten. Aber EDF ist eben kein normaler Konzern.<\/p>\n\n<p>Bei seinem Auftritt stellte Piquemal den Parlamentariern eine interessante Frage: \u00abWer wu\u0308rde 60 bis 70 Prozent seines Vermo\u0308gens&nbsp;fu\u0308r eine Technologie aufs Spiel setzen, von der man immer noch nicht weiss, ob sie je funkti\u00adonieren wird, obwohl sich die Bauarbeiten schon u\u0308ber zehn Jahre hinziehen?\u00bb Die Antwort ist klar: Ein privater Konzern wu\u0308rde ein solches Risiko niemals eingehen. Die Manager von EDF tun es mit staatlicher Garantie: Sollte das EPR-Projekt scheitern, wird die franzo\u0308sische Bevo\u0308lkerung fu\u0308r die halsbrecherischen Entscheide geradestehen mu\u0308ssen.<\/p>\n\n<p>Unter dem Eindruck des sich abzeichnen\u00adden Desasters fordern Kritiker, dass o\u0308ffentliche Gelder konsequent in zukunftstra\u0308chtige Technologien fliessen mu\u0308ssen: In den Ausbau erneuerbarer Energien und in Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Im Gegen\u00adsatz zur Atomwirtschaft haben die Erneuer\u00adbaren ihre Rentabilita\u0308t in den letzten zwanzig Jahren konstant gesteigert.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;54741,54740,54739&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/116dff17-gp0rdq_medium_res_olkiluoto-1024x768-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54741},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/863404a3-gp0stq3dd_medium_res_hinkley-point-1024x680-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54740},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/69dbc6d7-gp0stq3dx_medium_hinkley-point.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54739}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/116dff17-gp0rdq_medium_res_olkiluoto-1024x768-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/116dff17-gp0rdq_medium_res_olkiluoto-1024x768-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/116dff17-gp0rdq_medium_res_olkiluoto-1024x768-1-300x225.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/116dff17-gp0rdq_medium_res_olkiluoto-1024x768-1-768x576.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2016\\\/10\\\/116dff17-gp0rdq_medium_res_olkiluoto-1024x768-1-453x340.jpg 453w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Aktivisten besteigen am 28. 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Juli hatte der Verwaltungsrat von EDF f\u00fcr das Projekt Hinkley Point gr\u00fcnes Licht gegeben, trotz dem R\u00fccktritt eines Mitglieds des Verwaltungsrates und gegen die Meinung der Gewerkschaften. Diese bef\u00fcrchten, dass Hinkley Point die Firma EDF in den Ruin treiben k\u00f6nnte. Am folgenden Tag verschob die neue britische Premier\u00administerin Theresa May den Entscheid \u00fcber das Bauvorhaben \u00fcberraschend um mehrere Monate. In der Zwischenzeit sollten die Einzelheiten des Projekts vertieft gepr\u00fcft werden. Offenbar wird es als problematisch betrachtet, dass der chinesische Konzern CGN sich mit einem Drittel der n\u00f6tigen Investitionen an Hinkley Point beteiligen will, wie ver\u00adschiedene Quellen berichteten. Am Abend des 14. September sicherte Theresa May dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Fran\u00e7ois Hollande schliesslich die Unterst\u00fctzung des Projekts durch Grossbritannien zu, jedoch mit zus\u00e4tzlichen Auflagen. Es wird nicht die letzte Episode im atomaren Fortsetzungsro\u00adman bleiben.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherer Betrieb und preis\u00adgu\u0308nstiger Strom: Diese beiden Anforderungen sollte der Europa\u0308ische Druckwasserreaktor EPR erfu\u0308llen. Zwanzig Jahre nach seiner Lancierung stehen die Kooperationspartner vor einem Scherbenhaufen. 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