{"id":44732,"date":"2016-10-21T07:00:00","date_gmt":"2016-10-21T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44732"},"modified":"2020-05-23T11:45:22","modified_gmt":"2020-05-23T09:45:22","slug":"der-tiefe-strompreis-eine-dreckige-sache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44732\/der-tiefe-strompreis-eine-dreckige-sache\/","title":{"rendered":"Der tiefe \u00adStrompreis \u2013 \u00adeine\u00a0dreckige \u00adSache"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am Preiszerfall im Strommarkt \u00adseien die hohen Subventionen f\u00fcr Solar- und Windenergie schuld, behaupten die grossen Schweizer Energiekonzerne \u2013 und lenken damit von ihrem \u00adeigenen \u00adstrategischen Unver\u00adm\u00f6gen ab.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">V<\/span>or f\u00fcnf, sechs Jahren war die Welt f\u00fcr die Schweizer Wasserkraftwerkbetreiber Axpo und Alpiq noch in Ordnung. Sie pumpten in der Nacht mit billiger ausl\u00e4ndischer und inl\u00e4ndischer Bandenergie aus Atom-, Kohle-, Wind- und Flusskraftwerken Wasser in ihre Stauseen und produzierten damit tags\u00fcber, wenn die Nachfrage hoch war, teuren Spitzenstrom. Das war leicht verdientes Geld.\u00a02009 erzielte die stromerzeugende Branche mit fast vier Milliarden Franken Reingewinn ein Rekordergebnis.<\/p>\n\n<p>Doch statt die Milliardengewinne in die Energiewende zu investieren, legten die Konzerne das Geld in ausl\u00e4ndischen Kohle- und Gaskraftwerken an. Damit trugen sie zur europ\u00e4ischen Stromschwemme bei. Heute kostet eine Kilowattstunde (kWh) an der Stromb\u00f6rse weniger als 3 Rappen, w\u00e4hrend die Herstellungskosten in der Schweiz bei 5 bis 6 Rappen liegen. Weil die Ertr\u00e4ge den Aufwand nicht mehr decken, sind Axpo und Alpiq in arge wirtschaftliche N\u00f6te geraten. Ihre Chefs wiederholen gebetsm\u00fchlenartig, dass die hohen Subventionen f\u00fcr Wind, Sonne und Biomasse, aber auch die spottbillige Kohle in Deutschland schuld an der Misere seien. In Wahrheit sind sie wegen ihrer kurzsichtigen Investitionspolitik mitverantwortlich.<\/p>\n\n<p>Die Schweizer Strompreise gerieten 2009 mit der europ\u00e4ischen Markt\u00f6ffnung in Schieflage. Grossverbraucher ab 100\u2009000 Kilowattstunden und kommunale Verteilwerke konnten sich im Ausland auf einmal g\u00fcnstig mit Strom eindecken. Paradoxerweise nutzten auch die kantonalen Elektrizit\u00e4tswerke (EW), denen die\u00a0Stromkonzerne Axpo und Alpiq geh\u00f6ren, diese M\u00f6glichkeit. Sie zwangen damit ihre eigenen Sch\u00fctzlinge, ihnen den Strom unter den Gestehungskosten abzugeben, und betrieben damit \u00abKannibalismus\u00bb <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/-6a2e\">(WOZ, 31.3.16).\u00a0<\/a><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>An der Kohle h\u00e4ngen 100\u2009000 Arbeitspl\u00e4tze<\/strong><\/h3>\n\n<p>In Europa stammen vier F\u00fcnftel des Stroms aus Kohle, \u00d6l, Gas und Atomkraftwerken. Dass\u00a0der Strom so billig ist, hat viel mit der Kohle zu tun: Trotz massivem Zubau bei Wind und Sonne wird der Kohleabbau k\u00fcnstlich am Leben erhalten, weil in Deutschland direkt und indirekt bis zu 100\u2009000 Arbeitspl\u00e4tze auf dem Spiel stehen.<\/p>\n\n<p>Die Kohle ist ein schmutziger Energietr\u00e4ger, der gewaltige Mengen CO<sub>2<\/sub> in die Atmosph\u00e4re bl\u00e4st. Abbau und Verbrennung sind nur deshalb rentabel, weil der Emissionshandel nicht funktioniert. Die CO<sub>2\u00a0<\/sub>Abgabe ist mit vier Euro pro\u00a0Tonne CO<sub>2<\/sub> im wahrsten Sinn des Wortes dreckbillig. 2005 waren es noch 30 Euro. Die Kraftwerke von Vattenfall und RWE z\u00e4hlen laut \u00abSpiegel\u00bb zu den schlimmsten Klimakillern Europas. Sie stossen mit 87 Millionen Tonnen pro Jahr mehr als doppelt so viel CO<sub>2<\/sub> aus wie die Schweiz.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Umweltkosten der Kohleverbrennung nicht einberechnet<\/strong><\/h3>\n\n<p>Die Tiefstpreise beim Kohle-Bandstrom haben ihren Grund: Die externen Kosten (Klima, Gesundheit) sind bei der Kohleverbrennung nicht im Preis eingerechnet. Nach wie vor\u00a0m\u00fcssen die Stromproduzenten nicht f\u00fcr die langfristig gewaltigen Kosten der Umweltsch\u00e4den aufkommen, die sie mit dem Treibhausgas CO<sub>2<\/sub> anrichten. Diese beliefen sich laut EU im Jahr 2012 auf 122 Milliarden Euro. Dazu kommen direkte Subventionen von 44 Milliarden Franken (Ecofys, Agentur Erneuerbare Energie AEE). Diesem Betrag stehen 50 Milliarden Euro f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Wind-, Sonnen- und Biomasse-Energie gegen\u00fcber (direkte Subventionen plus indirekte Kosten). Die Behauptung der Schweizer Konzernchefs, \u00fcbersteigerte Subventionen f\u00fcr die erneuerbaren Energien h\u00e4tten den Zusammenbruch des Strompreises bewirkt, entbehrt also jeder Grundlage.<\/p>\n\n<p>Die Verschmutzung der Atmosph\u00e4re und der damit verbundene Klimawandel werden Hunderte Millionen Menschen treffen, die nichts zu dieser Katastrophe beigetragen haben. Die Kosten f\u00fcr Umsiedlungen, Notmassnahmen etc. werden schon jetzt mit Summen in Billionenh\u00f6he beziffert. F\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.klima-allianz.ch\/\">Klima-Allianz Schweiz<\/a>, einen Zusammenschluss von 66 Schweizer (darunter Greenpeace), liegt die L\u00f6sung auf der Hand: Die Verursacher m\u00fcssen f\u00fcr die\u00a0Verschmutzung der Atmosph\u00e4re mit CO<sub>2<\/sub> endlich einen angemessenen Preis zahlen. Positiv stimmt, dass in Deutschland inzwischen erste Kohlekraftwerke stillgelegt worden sind \u2013 gegen Entsch\u00e4digung durch den Staat. Die Schweiz muss bis 2040 zur Umsetzung des Pariser Klimaprotokolls ihren CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss auf null reduzieren. Nur so kann die Erderw\u00e4rmung auf maximal 1,5 \u00b0C begrenzt werden.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>AKW-Strompreis ist eine Mogelpackung<\/strong><\/h3>\n\n<p>Auch die Atombranche ist weit davon entfernt, ihre vollen Kosten zu tragen. W\u00fcrde man die Stilllegung, den R\u00fcckbau und die Entsorgung der AKW einrechnen, m\u00fcsste der Atomstrom 36 Rappen pro Kilowattstunde kosten statt 5 Rappen. Dies zeigt eine Rechnung der Schweizerischen Energie-Stiftung SES. Die\u00a0AKW-Betreiber haben in den \u00fcber vier Jahrzehnten Betriebsdauer nur wenige Milliarden f\u00fcr den R\u00fcckbau ihrer Kraftwerke und die Entsorgung der Abf\u00e4lle zur Seite gelegt. Laut Sch\u00e4tzungen der SES w\u00e4ren daf\u00fcr aber mindestens 40 Milliarden n\u00f6tig. Den Aufpreis wird die Allgemeinheit zahlen.<\/p>\n\n<p>Kommt dazu, dass Schweizer AKW h\u00f6chstens f\u00fcr Sch\u00e4den bis 1,3 Milliarden Franken haftpflichtversichert sind. Das ist l\u00e4cherlich wenig angesichts eines GAU wie in Fukushima (2011), dessen Verheerungen auf 260 Milliarden Dollar beziffert werden. AKW-Unf\u00e4lle haben laut ARD weltweit seit 1952 rund 500 Milliarden Dollar gekostet. \u00dcbrigens werden in jeder Schweizer Haushaltsversicherungspolice im Kleingedruckten die Kosten eines Atomunfalls ausgeklammert.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Deutschland als Vorbild<\/strong><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Ohne klare Priorit\u00e4tensetzung der Regierungen kann die Energiewende nicht gelingen, zumal sie mit einer gewaltigen Umlagerung von\u00a0finanziellen Mitteln verbunden ist. Der ETH-Klimablogger Klaus Ragaller schrieb am 23.\u00a0Juni 2016 in der NZZ, die Neuausrichtung habe \u00abdurchaus die Dimension einer weiteren industriellen Revolution\u00bb. Deutschland ist auf gutem Weg: 2015 trugen die erneuerbaren Energien (Sonne und Wind) bereits 30 Prozent zur Bruttostromerzeugung bei. Zum Vergleich: Die Schweiz liegt dank der vielen Stauseen bei 60\u00a0Prozent. Aber das ist schon seit Jahrzehnten so \u2013\u00a0unser Land bewegt sich kaum.<\/p>\n\n<p>Bis zum Jahr 2025 will Deutschland einen Anteil von 40 bis 45 Prozent erneuerbarer Energie erreichen, bis 2035 gar 55 bis 60 Prozent. Eingeleitet wurde die Energiewende im April 2000 mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Betreiber entsprechender Anlagen erhalten eine feste Verg\u00fctung f\u00fcr jede eingespeiste Kilowattstunde. Damit Wind-, Solar- und&nbsp;Biogasanlagen am Markt mit Kohle- und Atomkraftwerken konkurrieren k\u00f6nnen, d\u00fcrfen solche Kraftwerke den Strom zu einem fixen Preis einspeisen. Der liegt deutlich \u00fcber dem Preis an der Stromb\u00f6rse EEX. Die Differenz zwischen B\u00f6rsenpreis und fixem Abnahmepreis zahlen die Verbraucher \u00fcber die Stromrechnung. Unter dem Druck der konventionellen Energiewirtschaft werden die F\u00f6rdermassnahmen allerdings laufend gek\u00fcrzt, was die Erreichung der Ziele gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n<p><lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/DprlUQUMhgs\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"DprlUQUMhgs\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schweiz im Hintertreffen<\/strong><\/h3>\n\n<p>Anfang 2013 kritisierte Greenpeace, die Schweiz produziere \u00abstatt Solar-Kilowattstunden Wartelisten-Kilowattstunden\u00bb. Tatsa\u0308chlich befanden sich Ende Mai 2016 fast 55\u2009000 Anlagenprojekte\u00a0entweder auf der Warteliste der kostendeckenden Einspeiseverg\u00fctung (KEV) oder im Baubewilligungsprozess, die allermeisten davon Photovoltaikanlagen. Mit der\u00a0erwarteten Stromproduktion aller Anlagen, die noch\u00a0<span class=\"s1\">nicht gebaut wurden, liessen sich gleich 3 AKW ersetzen: Beznau 1 und 2 sowie M\u00fchleberg.<\/span><\/p>\n\n<p><lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/RFn-0J_5Pn8\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"RFn-0J_5Pn8\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube><\/p>\n\n<p>Gleichwohl hat die KEV gemeinsam mit \u00e4hnlichen F\u00f6rderprogrammen anderer L\u00e4nder die Massenproduktion angekurbelt, wodurch der Preis f\u00fcr Solarstrom in der Schweiz seit 2009 um fast 80 Prozent gesunken ist. \u00abWir k\u00f6nnen jetzt noch nicht mit dieser F\u00f6rderung aufh\u00f6ren, da Atom und fossiler Strom immer noch viel zu&nbsp;billig beziehungsweise die Spiesse absolut nicht gleich lang sind\u00bb, erkl\u00e4rt David Stickelberger von Swissolar. Der Solarstrom kostet in der&nbsp;Schweiz aktuell rund 18 Rappen pro kWh&nbsp;\u2013 optimistische Stimmen sprechen von rund 12&nbsp;Rp.\/kWh bis 2020. Die KEV deckt die Differenz zwischen Produktionskosten und dem Marktpreis. Finanziert wird sie mit einem Netzzuschlag von 1,3 Rappen (ab 2017 mit&nbsp;1,5&nbsp;Rappen).<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/c3099dce-unbenannt-1.png\" alt=\"Kursverlauf der Aktie von Alpiq Holding AG innerhalb eines Jahres.\" class=\"wp-image-2290\"\/><figcaption>Kursverlauf der Aktie von Alpiq Holding AG innerhalb eines Jahres.<\/figcaption><\/figure>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie lange soll der Atomausstieg wirklich dauern?<\/strong><\/h3>\n\n<p>Unter dem Druck der Wirtschaft sind schon wenige Jahre nach der Fukushima-Katastrophe von 2011 alle mutigen Versprechen der Schweizer Regierung bez\u00fcglich Ausstieg aus der Atomenergie verflogen. Noch im Katastrophenjahr redete der damalige Axpo-Chef Heinz Karrer\u00a0<span class=\"s1\">von einer drohenden Stroml\u00fccke und forderte den Bau neuer AKW, obwohl alles auf eine Energiewende hindeutete. W\u00e4hrend Konzerne wie die BKW rechtzeitig merkten, woher der Wind weht, und in nachhaltige Projekte wie Geb\u00e4udetechnik oder Windkraft im Ausland investierten, verschliefen die Stromriesen Axpo\u00a0und Alpiq die Umstellung auf erneuerbare Energien. Aber auch die Schweiz schl\u00e4ft beim\u00a0Atomausstieg. W\u00e4hrend Deutschland 2011 (nach Fukushima) die acht \u00e4ltesten Meiler sofort vom Netz nahm \u2013 die restlichen sollen bis 2022 folgen \u2013 wird nach den UVEK-Energieszenarien das letzte AKW (Leibstadt) erst 2034 stillgelegt werden. De facto ist aber\u00a0nicht einmal die Begrenzung der AKW-Laufzeit sicher.<\/span><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Tafelsilber verscherbeln?<\/strong><\/h3>\n\n<p>Die Lage von Axpo und Alpiq ist so desolat, dass ihnen der Bankrott droht: In der Not \u00f6ffnete Alpiq im M\u00e4rz 2016 ihr Wasserkraftportfolio f\u00fcr Investoren. 49 Prozent der Wasserkraftanteile, darunter Grande Dixence, stehen seither zum Verkauf. Damit habe die\u00a0Krise eine neue \u00abemotionale Dimension\u00bb angenommen, kommentierte der \u00abBund\u00bb. Den Energieexperten Kurt Marti (\u00abInfosperber\u00bb) erinnert der Niedergang an das Swissair-Grounding. Wie die Swissair setzten auch Axpo\u00a0und Alpiq auf die (fossile) Expansion im Ausland. Ein Konkurs von Alpiq w\u00fcrde rund 8000 Arbeitspl\u00e4tze und viel fachliches Knowhow kosten.<\/p>\n\n<p>Das Tafelsilber \u2013 die Stauseen \u2013 an unbekannte Investoren zu verscherbeln, w\u00e4re&nbsp;unternehmerisch ein grosser Fehler, warnen Fachleute, denn die Klimasteuer auf&nbsp;schmutzige Energiequellen wie Gas, \u00d6l und&nbsp;Kohle werde unweigerlich kommen.<\/p>\n\n<p>Dann&nbsp;wird dreckiger Strom richtig teuer und saubere Wasserkraft umso wertvoller. Denn&nbsp;sie&nbsp;ist keine Konkurrenz zu Sonne und&nbsp;Wind, sondern eine unverzichtbare Hilfe, mit der sich die schwankende Produktion anderer erneuerbarer Energien erg\u00e4nzen und gl\u00e4tten l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Preiszerfall im Strommarkt \u00adseien die hohen Subventionen f\u00fcr Solar- und Windenergie schuld, behaupten die grossen Schweizer Energiekonzerne \u2013 und lenken damit von ihrem \u00adeigenen \u00adstrategischen Unver\u00adm\u00f6gen ab.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":54740,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[42],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-energie","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44732"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44732\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44732"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44732"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}