{"id":44758,"date":"2016-11-18T07:00:00","date_gmt":"2016-11-18T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44758"},"modified":"2020-05-23T12:44:30","modified_gmt":"2020-05-23T10:44:30","slug":"tschernobyl-kinder-die-lehrer-erzaehlen-uns-was-passiert-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44758\/tschernobyl-kinder-die-lehrer-erzaehlen-uns-was-passiert-ist\/","title":{"rendered":"Tschernobyl-Kinder:  \u00abDie Lehrer erz\u00e4hlen  uns, was passiert ist\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>30 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl reisen noch immer Kinder aus der strahlenbelasteten Umgebung zur Erholung in die Schweiz. Was bringen ihnen die Ferien bei uns? Ein Augenschein in den Flumserbergen und ein Treffen in Wallisellen (ZH).<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">S<\/span>trahlend sch\u00f6n ragen die Churfirsten und die Gipfel der Alviergruppe auf der gegen\u00fcberliegenden Talseite in den Himmel. Es ist sommerlich mild und die Luft ist rein. Vor dem Haus Margess auf der \u00f6stlichen Flanke der Flumserberge posieren 34 Kinder mit noch verpackten Zahnb\u00fcrsten f\u00fcr den Fotografen:<\/p>\n\n<p>M\u00e4dchen und Jungen im Alter von neun bis zw\u00f6lf Jahren. Es f\u00e4llt auf, dass die meisten Jungen stoppelkurzes Haar tragen, vielleicht sehen sie sich deshalb so \u00e4hnlich. Oder weil viele von ihnen so d\u00fcnn sind \u2013 wie der zehnj\u00e4hrige Jaroslav. Er kniet in der ersten Reihe. Schr\u00e4g hinter ihm posiert die gleichaltrige Maria. Sie tr\u00e4gt ihr blondes Haar zu einem Rossschwanz gebunden, auf ihrem gestreiften T-Shirt steht \u00abAwesome\u00bb, was so viel wie grossartig, \u00fcberw\u00e4ltigend heisst.<\/p>\n\n<p>Maria und Jaroslav sind zum ersten Mal in der Schweiz, ja \u00fcberhaupt im Ausland \u2013 wie alle Kinder hier im Ferienlager des Ostschweizer <a href=\"http:\/\/www.tschernobylkinder.ch\/\">Vereins Tschernobyl Kinder<\/a>. Sie verbringen drei Wochen Erholungsferien fernab der Ukraine, wo sie rund 200 Kilometer nordwestlich von Kiew auf dem Land leben. Ihr Dorf heisst Lipniki, es z\u00e4hle etwa so viele Einwohner wie Flums, sagt die Kinderg\u00e4rtnerin Angelika Novitska, die ukrainische Hauptlagerleiterin. L\u00e4den gibt es dort fast keine, auch kein fliessendes Wasser in den H\u00e4usern. Die Region ist arm, auch an Menschen. Es gibt keine Perspektiven f\u00fcr arbeitende Frauen und M\u00e4nner. 150 Kilometer im Osten von Lipniki liegt Tschernobyl. Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, explodierte dort der Reaktor von Block 4. Seither geh\u00f6rt Lipniki zur sogenannten Zone 3 (siehe Kasten), der Boden ist kontaminiert. Nicht so schlimm wie in der Sperrzone, wo offiziell keine Menschen mehr leben d\u00fcrfen.<\/p>\n\n<p>Von \u00e4lteren Kindern im Dorf wussten Maria und Jaroslav schon vor ihrer Ankunft in der Schweiz, was sie hier erwarten w\u00fcrde. Die Beschreibungen lauten etwa so: Man besucht einen grossen Zoo! Und ein Bergwerk! Und sogar ein Schloss! Dort gibt es Pommes Frites und Bratwurst zu essen! Und man geht in einen Kletterpark und schwingt durch die Luft! Und baden werdet ihr auch! Es hat riesige Berge! Und die Luft ist ganz sauber! Und es gibt viel zu essen, soo viel! Gutes Essen! Zuhause beschr\u00e4nkt sich die Nahrung auf das, was im eigenen verseuchten Boden&nbsp;w\u00e4chst: Kartoffeln, Karotten, Kohl vor allem.<\/p>\n\n<p><span class=\"pull-left\">Das Immunsystem st\u00e4rken, an Gewicht zulegen, die wichtigen Depots im K\u00f6rper f\u00fcllen: Das waren schon immer Hauptziele der Lager.<\/span><\/p>\n\n<p>Sobald sie zehn Jahre alt sind, gehen die Kinder selbst\u00e4ndig Pilze und Beeren sammeln. Die Beeren verkaufen sie auf dem Mark, die Pilze essen sie selber, sagt Angelika Novitska. Dass das, was sie zu sich nehmen, kontaminiert ist, wissen sie nicht so genau. Warum sollen ihnen die Mutter oder die Lehrerin das erkl\u00e4ren \u2013 die Menschen in Zone 3 haben keine Wahl, sie m\u00fcssen essen, was im eigenen Boden w\u00e4chst.<\/p>\n\n<p>Dass die Kinder in der Schweiz gesund und reichlich essen, ist f\u00fcr die Mitglieder des Vereins Tschernobyl Kinder einer der zentralen Anspr\u00fcche. Seit 2003 organisieren ehrenamtlich arbeitende Freunde und Bekannte rund um das Br\u00fcderpaar Luzi und Daniel Oberer jedes Jahr ein Sommerlager f\u00fcr rund 34 Kinder aus dem ukrainischen Distrikt Lugini. Angefangen hat die Geschichte der Erholungs-Lagerferien f\u00fcr Kinder, die mit den lebenswidrigen Folgen des Super-GAUs leben m\u00fcssen, 1997 in Solothurn. Die damaligen Initianten waren Atomkraftkritiker, die sich auch humanit\u00e4r engagieren wollten. Die Oberer-Br\u00fcder, die den Verein sp\u00e4ter in die Ostschweiz holten, halfen schon damals bei den Lagern mit. Heute ist Luzi Oberer nicht mehr im Vorstand, aber so etwas wie der Botschafter des Vereins. Der Zugbegleiter der RhB spricht fliessend Russisch. Aus 16 Gemeinden kommen die Kinder her, erz\u00e4hlt er: \u00abFr\u00fcher lebten dort rund 27 000 Menschen, heute sind es noch 17 000.\u00bb<\/p>\n\n<p>Wirtschaftlich war diese Region nie gut dran, aber jetzt geht es den Leuten, die dort bleiben und dort geboren werden, immer schlechter. 30 Jahre Super-GAU \u2013 und das Leben in Zone 3 wird kein bisschen hoffnungsvoller, im Gegenteil. Es gebe kaum Arbeit, dadurch sei der Alkoholkonsum sehr hoch und das wiederum&nbsp;f\u00fchre zu h\u00e4uslicher Gewalt, weiss Luzi Oberer. \u00abViele Kinder haben Hunger. Und ihr Immunsystem ist schwach. Das hat auch mit den durch die Verstrahlung ver\u00e4nderten Genen zu tun. Die Kinder sind kontaminiert, die einen st\u00e4rker, die anderen weniger.\u00bb Angelika Novitska sagt: \u00abBei 85 Prozent der Kinder werden gesundheitliche Probleme erkannt.\u00bb Viele Menschen in der Zone 3 h\u00e4tten Schilddr\u00fcsenkrebs und Tumore. Das Immunsystem sei bei den meisten schlecht. Auch Atemwegerkrankungen, Magenprobleme und Infektionen k\u00e4men geh\u00e4uft vor. Oberer: \u00abWas am st\u00e4rksten w\u00e4chst, sind die Friedh\u00f6fe.\u00bb<\/p>\n\n<p>Der Tr\u00fcbbacher Verein initiiert und unterst\u00fctzt auch Menschen und Projekte vor Ort, letztere vor allem in Kinderg\u00e4rten und Schulen. In der gr\u00f6ssten Schule der Region, der von Lipniki, wo auch Maria und Jaroslav lernen, liessen die Schweizer neue, dichte Fenster einbauen. In der Vereinszeitschrift liest man: \u00abDie Temperatur in den Schulzimmern konnte um zwei Grad erh\u00f6ht werden. Dies ergibt im Winter eine Durchschnittstemperatur von 17 \u00b0C.\u00bb<\/p>\n\n<p>Tschernobyl Kinder ist nicht der einzige Schweizer Verein, der Kinder aus den verseuchten Gebieten rund um die Sperrzone zu Erholungsferien in die Schweiz holt. Weitere gibt es beispielsweise in der Westschweiz und im z\u00fcrcherischen Opfikon. \u00dcber Letzteren ist Nastassia Klimava vor zw\u00f6lf Jahren als Achtj\u00e4hrige in eine Walliseller Gastfamilie gekommen. Der Zufall will es, dass sie dieser Tage wieder auf Besuch ist. Die Beziehung zwischen Arlette und J\u00fcrg Rutschmann und der heute 20-J\u00e4hrigen aus Luninez in Weissrussland ist eng: Nastassia war bisher alle zwei Jahre in Wallisellen, dazwischen besuchten Rutschmanns sie und ihre Mutter im kontaminierten S\u00fcden Weissrusslands. Dort geht es ihnen zwar wirtschaftlich besser als in der Ukraine, aber auch sie sind zum Teil auf Selbstversorgung angewiesen. Nastassias Mutter leidet an schweren Herzproblemen,&nbsp;sie selber hat ein schwaches Immunsystem und ist immer wieder krank.<\/p>\n\n<p>Zuletzt hatte sie eine G\u00fcrtelrose. \u00abF\u00fcr uns ist das normal\u00bb, sagt Nastassia auf dem Sofa ihrer Schweizer Gastfamilie, \u00abman hat uns schon als Kinder gesagt, dass wir viel krank sein werden.\u00bb Auch sie tankt auf, wenn sie in der Schweiz ist, und Rutschmanns schicken sie jedes Mal zur Zahnkontrolle. Das ist das Privileg jener Kinder, die in Gastfamilien untergebracht werden: Im besten Fall ergeben sich enge, die Jahre \u00fcberdauernde Bindungen. Das muss aber nicht so sein: \u00abWir hatten zwei weitere Kinder aus Weissrussland, der Kontakt war aber nicht von Dauer\u00bb, sagt Arlette Rutschmann, und: \u00ab Der in der Schweiz h\u00f6here Lebensstandard weckt nat\u00fcrlich auch Begehrlichkeiten bei den weissrussischen Bekannten, weshalb wir uns auch abgrenzen mussten. Zwischen Nastassia und uns war stets eine grosse, herzliche Zuneigung ohne Absichten, auch mit der Mutter. Das macht den Unterschied aus.\u00bb Kinder aus belasteten Situationen zu Erholungsferien in die Schweiz holen: Das finden Rutschmanns noch heute sinnvoll, \u00abvorausgesetzt, die Kinder k\u00f6nnen die Beziehungen zu den Menschen, die sie aufgebaut haben, \u00fcber die Ferienzeit hinaus weiterpflegen.\u00bb<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/5d2389f5-1607tschernobylkinder__mg_4733.jpg\" alt=\"Die Kinder spielen Uno im Gemeinschaftsraum.\" class=\"wp-image-2516\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Die Kinder spielen Uno im Gemeinschaftsraum. \u00a9 Reto Schlatter<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/7ba2fda9-1607_klimova__mg_4527.jpg\" alt=\"Nastassia besucht auch heute ihre damalige Gastfamilie noch regelm\u00e4ssig.\" class=\"wp-image-2515\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Nastassia besucht auch heute ihre damalige Gastfamilie noch regelm\u00e4ssig. \u00a9 Reto Schlatter<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Zwischen den Kindern aus der Ukraine und den Lagerleitern in den Flumserbergen scheint das nicht unbedingt der Fall zu sein \u2013 oder? \u00abDoch\u00bb, sagt eine der jungen Lagerleiterinnen: \u00abMan findet sich in sozialen Netzwerken wieder und bleibt so in Kontakt.\u00bb<\/p>\n\n<p>Vor dem Lagerhaus in den Flumserbergen h\u00f6rt man kurz vor Mittag zirpende Grillen und das Klak-Klok von Wanderern mit St\u00f6cken, ansonsten ist es ruhig. W\u00e4hrend ein Grossteil der Kinder im Gemeinschaftsraum Uno spielt, setzen sich Jaroslav und Maria an einen Tisch im Garten. Den Kindern gef\u00e4llt das einfache Haus und dass sie jeweils ein Zimmer mit nur einem weiteren Kind teilen m\u00fcssen. Jaroslav lebt zuhause allein mit der Mutter in einer Einzimmerwohnung, sie hat eine Augenerkrankung. Der Vater war lange arbeitslos und wurde vor einem Jahr als Reservist in die Armee eingezogen. Ihm selber gehe es gut, sagt der schm\u00e4chtige Junge, er sei gesund. Doch Angelika, die ukrainische Lagerleiterin, weiss, dass er vieles nicht essen kann. Bis ins f\u00fcnfte Lebensjahr habe er endlose Untersuchungen im Spital \u00fcber sich ergehen lassen m\u00fcssen. Woher die Magenprobleme kamen, fanden die \u00c4rzte trotzdem nicht heraus. \u00c4hnliches berichtet Maria, die so gesund aussieht. Ihre Nase blutet oft \u2013 doch auch bei ihr brachten verschiedene Abkl\u00e4rungen im Spital keine Erkenntnisse zu den Ursachen. \u00abEine Untersuchung mit dem Computertomografen k\u00f6nnen sich die Eltern nicht leisten\u00bb, sagt die ukrainische Lagerleiterin.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/d9dbdea9-1607tschernobylkinder__mg_4853.jpg\" alt=\"Ausgelassen an der frischen Luft Fussball spielen: Das st\u00e4rkt die Kinder psychisch und k\u00f6rperlich.\" class=\"wp-image-2517\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Ausgelassen an der frischen Luft Fussball&nbsp;<\/span><span style=\"color: #000000;\">spielen: Das st\u00e4rkt die Kinder psychisch und&nbsp;<\/span><span style=\"color: #000000;\">k\u00f6rperlich. \u00a9 Reto Schlatter<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Maria erz\u00e4hlt, dass es in der Schule jedes Jahr am 26. April eine Art Gedenken an die Katastrophe von Tschernobyl gebe: \u00abDie Lehrer erz\u00e4hlen uns, was passiert ist.\u00bb Sie fixiert ihre hellblau bemalten Fingern\u00e4gel. Sp\u00e4ter wird Maria im sauberen Wasser des Hallenbads in den Flumserbergen plantschen, mit Fl\u00fcgeli an beiden Oberarmen. Zum Schwimmenlernen reicht die Zeit im Lager nicht. Aber das Z\u00e4hneputzen wird den Kindern beigebracht. Eine Zahn\u00e4rztin und eine Dentalhygienikerin aus der Region kommen extra ins Lagerhaus. Sperren die Kinder ihre M\u00fcnder auf, sieht man bei einigen faule Z\u00e4hne.<\/p>\n\n<p>Die Gesundheit hat einen hohen Stellenwert im Lager: Neben den Z\u00e4hnen werden auch die Augen untersucht. Wer kurzsichtig ist und eine Brille braucht, kriegt sie vom Optiker geschenkt. Auch das reichhaltige Essen dient vorab der Gesundheit: Das Immunsystem st\u00e4rken, an Gewicht zulegen, die wichtigen Depots im K\u00f6rper f\u00fcllen: Das waren schon immer Hauptziele der Lager. Man rechnet damit, dass die Kinder danach mindestens ein halbes Jahr vom gesunden Essen zehren werden. Zuhause w\u00fcrden sie zun\u00e4chst zwar hungern, sagt Oberer, \u00abweil sich hier der Magen ausdehnt\u00bb. Aber der positive Effekt \u00fcberwiege.<\/p>\n\n<p>Man k\u00f6nnte st\u00e4nkern, so ein Lager sei, als ob man den Kindern den Speck durchs Maul ziehe. Die Lagerleiter widersprechen vehement. Luzi Oberer: \u00abWas die Kinder hier auch an Zwischenmenschlichem erleben, nehmen sie mit nach Hause. Die Zeit, die Aufmerksamkeit, was wahr- und ernst genommen wird, die Ehrlichkeit: All das gibt ihnen Kraft f\u00fcr zuhause.\u00bb Die Kinder k\u00f6rperlich, aber auch psychisch zu st\u00e4rken, ist ein zentrales Ziel des Vereins. Ein weiteres ist, ihnen ein Bild von der Welt mit auf den Weg zu geben, das sie ermuntert, sich in der Schule anzustrengen und eine Ausbildung anzustreben. Die wird sie dereinst weiterbringen, vielleicht auch weg aus Zone 3 in eine Umwelt, die positiver strahlt.<\/p>\n\n<p><strong>Zonen rund um Tschernobyl<\/strong><br>In der Ukraine sind die kontaminierten Gebiete um den Reaktor in drei Zonen eingeteilt. Die innerste, die Chernobyl Exclusion Zone (auch \u00abverbotene Zone\u00bb genannt), umfasst eine Fl\u00e4che von rund 1210 km2. Daran schliesst die Zone 2 mit 6490 km2 an. Rund 50000 Menschen, die dort lebten, mussten in den Jahren 1991 und 1992 wegen der Strahlung ihr Zuhause verlassen. Die Zone 3 schliesslich ist rund 23620 km2 gross. Hier kann die Strahlendosis 1 Millisievert im Jahr \u00fcbersteigen. Trotzdem leben noch \u00fcber 600000 Menschen in dieser Zone.<\/p>\n\n<p>Lesen Sie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.greenpeace-magazin.ch\/2014\/09\/02\/die-neue-wildnis\/\">hier<\/a>, wie sich die Natur in der Sperrzone ihr Gebiet zur\u00fcck erobert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl reisen noch immer Kinder aus der strahlenbelasteten Umgebung zur Erholung in die Schweiz. Was bringen ihnen die Ferien bei uns? 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