{"id":44789,"date":"2016-12-23T07:00:00","date_gmt":"2016-12-23T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44789"},"modified":"2020-05-23T13:32:58","modified_gmt":"2020-05-23T11:32:58","slug":"fuer-frieden-und-umwelt-war-2016-kein-gutes-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44789\/fuer-frieden-und-umwelt-war-2016-kein-gutes-jahr\/","title":{"rendered":"2016 war nicht immer einfach &#8211; zusammen mit euch feierten wir aber positive Momente!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dieses Jahr hat der Umwelt und dem Frieden in der Welt kaum gut getan: Zerbombtes Syrien, Pr\u00e4sidentenwahl in den USA, kein geordneter Atomausstieg in der Schweiz \u2013 was noch?<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">G<\/span>reenpeace-AktivistInnen haben zusammen mit \u201e\u00c4rzte ohne Grenzen\u201c Fl\u00fcchtlinge aus dem Meer gerettet. Hinter den Kulissen wurden im Stillen die globalen Handelsvertr\u00e4ge TTIP und TISA verhandelt \u2013 und Greenpeace leakte die Protokolle. Damit war klar, was f\u00fcr Umwelt und Demokratie auf dem Spiel steht. Der Atomausstieg war seit Fukushima beschlossene Sache und wird durch die Energiewende erst erm\u00f6glicht. Greenpeace hat der \u00f6ffentlichen Meinungsbildung Schub gegeben und auf Beznau und ihre Betreiberin Axpo gezeigt. Der bundesr\u00e4tliche Spruch \u00abso lange laufen lassen wie sicher\u00bb hat durch die Sicherheitsl\u00fccken der alten Schweizer Atommeiler an Glaubw\u00fcrdigkeit eingeb\u00fcsst, und 46% der Schweizer Bev\u00f6lkerung legten Ja f\u00fcr den geordneten Ausstieg ein. Fast gewonnen! Wir g\u00f6nnen den Sieg dem brasilianischen Urvolk der Munduruku. Das Megastaudamm-Projekt im Amazonas ist gebodigt! Weiter s\u00fcdlich freuen sich alle Lebewesen der Antarktis \u00fcber das weltweit gr\u00f6sste Meeresschutzgebiet, das 2016 beschlossen wurde. 2017 wird weiter durch H\u00f6hen und Tiefen f\u00fchren! Nicht nur Trump und seine Chefs werden das Klima belasten. Wir nehmen uns die Freiheit, dagegen anzuk\u00e4mpfen. Wir glauben zusammen an eine bessere Welt.<\/p>\n\n<p>Markus Allemann, Co-Gesch\u00e4ftsleiter Greenpeace Schweiz<\/p>\n\n<p><strong>PFC-freie Expedition in China<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/ed1c64ff-gp0stplrr.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2668\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Um zu beweisen das Outdoor Kleidung, um zu funktionieren kein PFC enthalten muss, haben sich Greenpeace-Aktivisten aus China auf den Gipfel namens \u00abDa Feng\u00bb, w\u00f6rtlich \u00e4lteste Schwester begeben. Da Feng geh\u00f6rt zum Berg \u00abSiguniang\u00bb, w\u00f6rtlich vier-Schwestern- Berg, der sich in Sichuan, China befindet und 5025m in die H\u00f6he ragt. Bei einer Temperatur von minus 20 Grad verbringen die Bergsteiger vier Tage auf dem Berg. Ihre Bekleidung kommt ohne sch\u00e4dlichen PFC-Stoffe aus. \u00a9Vincenct Chan \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Widerstand im Amazonas<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/1b93c570-gp0stpmnc.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2669\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Ein Mega-Staudamm- Projekt im brasilianischen Amazonas bedroht die einzigartige Artenvielfalt und die Lebensgrundlage eines indigenen Volkes, der Munduruku. Dank dem Protest der Munduruku, der um die Welt ging, wird der Megastaudamm S\u00e3o-Luiz-do-Tapaj\u00f3s&nbsp; nun nicht gebaut. Der projektierte Mega-Damm des Tapajos-Flusses, einem der gr\u00f6ssten Nebenfl\u00fcsse des Amazonas, w\u00e4re u\u0308ber sieben Kilometer breit geworden und h\u00e4tte eine Fl\u00e4che so gross wie New York City u\u0308berschwemmt. Im Bild: Eine Munduruku-Frau beim Fisch putzen am Fluss Cururu, einem Hauptzufluss des Tapajos-Flusses. \u00a9F\u00e0bio Nascimento \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Arktisches \u00d6l<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/bffdb787-gp0stpvki.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2670\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Die Schiffscrew auf der Arctic Sunrise testet ein LED-Banner w\u00e4hrend das Schiff den Hafen von Troms\u00f8 in Norwegen verl\u00e4sst. Die Arctic Sunrise steuert in den arktischen Ozean um die gef\u00e4hrlichen Pl\u00e4ne, in der Arktis nach \u00d6l zu bohren, des internationalen \u00d6lkonzern OMV aufzudecken. \u00a9Mitja Kobal \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Wenn die Chemie nicht mehr stimmt<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/0a0d5066-gp0stplsw.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2671\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Mit bevorstehendem Fru\u0308hling treten auch wieder alle m\u00f6glichen Reinigungsaktionen und Entgiftungskuren auf den Plan. Dort setzt Greenpeace an: Mammut, North Face und Hagl\u00f6fs \u2014 sie alle brauchen eine ordentliche Detox-Kur, denn die Chemie stimmt hier schon lange nicht mehr. 2015 hat Greenpeace in verschiedenen Naturgebieten weltweit Ru\u0308ckst\u00e4nde von PFC-Chemikalien (polyfluorierte Chemikalien) gefunden. Im Bild: Greenpeace-Aktivist vor dem Dom in Mailand. \u00a9Alessandro Vona \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong> Die Hoffnung stirbt zuletzt<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6c937a56-gp0stpmwe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2672\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">\u00abDie Hoffnung hilft uns leben\u00bb, heisst es in einem Zitat Goethes. Fu\u0308r Hunderttausende von Flu\u0308chtlingen ist dieses Zitat die traurige wortw\u00f6rtliche Realit\u00e4t. Seit dem 28. November 2016 sind Greenpeace und \u00c4rzte ohne Grenzen (Medicines sans frontiers) an der n\u00f6rdlichen Ku\u0308ste von Lesbos im Einsatz. Wenn ein Fl\u00fcchtlingsschiff in Seenot ger\u00e4t, unterstu\u0308tzt Greenpeace die griechische Ku\u0308stenwache mit Schlauchbooten. Greenpeace versteht sich zwar als Umweltschutzorganisation. Doch angesichts der humanit\u00e4ren Katastrophe, auf die Europa zusteuert, beschreibt die Einsatzleiterin von Greenpeace Griechenland die Situation folgendermassen: \u00abWir sind entsetzt u\u0308ber die Flu\u0308chtlingskrise im Mittelmeer, die mit unverminderter H\u00e4rte weitergeht. Wir fu\u0308hlen uns gezwungen das zu tun, was wir k\u00f6nnen\u00bb und \u00ab[\u2026] wir glauben, dass alle die Hilfe leisten k\u00f6nnten, dies tun sollten. Wir bringen hier unsere Erfahrung auf hoher See ein, in der Hoffnung, Leben zu retten.\u00bb Im Bild: Leute bilden ein Kette in Molvyos (Lesbos) und fordern eine sichere \u00dcberfahrt f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge, damit es keine Toten mehr gibt. \u00a9Giorgos Moutafis\/ MSF \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>TTIP-Leaks am Berliner Reichstaggeb\u00e4ude<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/4891dac6-gp0stpsnm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2673\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Der Monat begann mit einem Trommelwirbel: In der Nacht zum 2. Mai projizierte Greenpeace Niederlande bislang geheime TTIP-Dokumente an die Fassade des deutschen Bundestages. Seither sind die Dokumente fu\u0308r alle zug\u00e4nglich. Damit hat Greenpeace Material ver\u00f6ffentlicht, das bis dato nur von ausgew\u00e4hlten Personen fu\u0308r maximal zwei Stunden unter Aufsicht gelesen wurden durfte \u2013 Kopien ausgeschlossen, dafu\u0308r mit Schweigepflicht. Das Licht, in dem das deutsche Zentrum der Macht schliesslich erstrahlte, war wenig glanzvoll: Das Material offenbart, wie die TTIP-Verhandlungen das in Europa geltende Vorsorgeprinzip, das Produkte nur erlaubt, wenn sie fu\u0308r Mensch und Umwelt nachweislich unsch\u00e4dlich sind, durch das Risikoprinzip der USA aushebeln und allein in Europa das Leben von u\u0308ber einer halben Milliarde Menschen ver\u00e4ndern werden. Solche Verhandlungen du\u0308rfen kein Geheimnis sein. Sie mu\u0308ssen \u00f6ffentlich und transparent ausgehandelt werden. \u00a9Daniel M\u00fcller \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Geheimnisse unter dem Eis<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/91f74bce-gp0stpmcb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2676\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Jetzt, wo sich viele \u00d6lkonzerne zuru\u0308ckgezogen haben, sieht sich die Arktis mit einer neuen Bedrohung konfrontiert: der Industriefischerei. Die Arktis: Eis, wohin man blickt. Wo Eis ist, ist Wasser. Wo Wasser ist, ist Leben. Und wie: Die kalten arktischen Gew\u00e4sser bergen eine Artenvielfalt, die es mit tropischen Gew\u00e4ssern aufnehmen kann. Bei nur sechs Grad Wassertemperatur blu\u0308ht der Atlantik mit seinen bis zu 2000 Jahre alten Kaltwasser-Korallenriffen richtig auf. Als Laichgrund und Kinderstube vieler Fischarten sind sie von unsch\u00e4tzbarem Wert fu\u0308r den gesamten Ozean. Insbesondere die grosse Vielfalt an Plankton \u2013 hunderte Arten von Algen und kleinen mehrzelligen Tierchen \u2013 bilden in diesem komplexen Tiefsee-\u00d6kosystem die Basis der Nahrungskette. Davon profitieren unz\u00e4hlige Fisch-, Vogel- und S\u00e4ugetier-Arten \u2014 darunter endemische wie der Eisb\u00e4r, der Gr\u00f6nlandwal und der Gr\u00f6nlandhai. Die arktischen Gew\u00e4sser sind weniger gut erforscht als der Mond. Die Industriefischer ru\u0308sten auf. Mit ihren riesigen, tonnenschweren Netzen verwu\u0308sten sie die unberu\u0308hrte Unterwasserwelt. Sie sehen sich als Nutzniesser der Klimaerw\u00e4rmung. Denn wenn sich das Eis zuru\u0308ckzieht, haben ihre Monsterschiffe freie Bahn. \u00a9Alexander Semenov<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Kl\u00e4nge im Eis<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/1ea1474b-gp0stpwkh.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2677\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Fu\u0308r Greenpeace hat der italienische Pianist und Komponist Ludovico Einaudi ein Konzert im Eismeer vor der Ku\u0308ste der Inselgruppe Spitzbergen gegeben. In einem dicken Mantel, aber ohne Handschuhe und Mu\u0308tze, spielte er mit sichtlich viel Gefu\u0308hl das eigens komponierte Stu\u0308ck \u00abElegy For The Arctic\u00bb. Anlass fu\u0308r die gemeinsame Aktion war eine Konferenz der sogenannten OSPAR-Kommission in Spanien, an welcher u\u0308ber den Schutz der Arktis entschieden wurde. \u00a9Pedro Armestre \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>\u00d6kologische Landwirtschaft und Bienenzucht in Japan<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/af12e257-gp0stq3nk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2678\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Auf dem Landwirtschaftsbetrieb Yoshida hat Greenpeace Japan zusammen mit dem Biobauer und Bienenz\u00fcchtern einen Workshop organisiert um den Einfluss von Biolandwirtschaft auf die Bienen zu zeigen. Der Yoshida-Hof befindet sich mitten in Tokyo, ist seit 400 Jahren ein st\u00e4dtischer Bauernhof und wird seit 1980 biologisch betrieben. \u00a9Kengo Yoda \/ Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Standing Rock<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/9451911e-gp0stqb86.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2679\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Amerikanische Indianer protestieren gemeinsam mit Umweltschu\u0308tzern gegen eine Erd\u00f6lpipeline in North Dakota (USA).. Seit Monaten lehnen sich die Indianer vom Stamm der Lakota Sioux gegen die Dakota Access Pipeline auf. Sie bezeichnen sich als \u00abWasserschu\u0308tzer\u00bb, da sie befu\u0308rchten, dass die Pipeline das Trinkwasser im Standing-Rock-Reservat verunreinigen und ihre heiligen St\u00e4tten beeintr\u00e4chtigen wird. Die Gegend ist zum Symbol geworden fu\u0308r den Widerstand gegen ein 3,8 Milliarden teures Projekt, das einheimisches Roh\u00f6l durch vier Staaten fu\u0308hren und dabei Stammesland zerst\u00f6ren wu\u0308rde. Als Etappensieg wird zwar der Baustopp der Pipeline, eine der letzten Amsthandlungen von Pr\u00e4sident Obama gefeiert. Aber der zuku\u0308nftige Pr\u00e4sident Donald Trump hat schon angeku\u0308ndigt, dass er diesen Stopp wieder aufheben wird. \u00a9Gokhan Cukurova<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong> Die W\u00e4lder brennen in Irkutsk<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/31ad0fd1-gp0stqcab.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2680\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Die W\u00e4lder des Nordens \u2013 auch boreale W\u00e4lder genannt \u2013 sind nicht nur ein einzigartiges \u00d6kosystem in Bezug auf ihre Biodiversit\u00e4t, sondern auch die Heimat von Millionen Menschen, einschliesslich diverser indigener V\u00f6lker. Die gigantische Waldwildnis erstreckt sich zwischen dem 50. und 70. Breitengrad, also hoch oben im Norden. Mit riesigen 16 Millionen Quadratkilometern Ausdehnung und ca. 750 Milliarden B\u00e4umen enth\u00e4lt dieses Wald\u00f6kosystem mehr als ein Viertel der weltweit bestehenden Waldgebiete und ist so von immenser Bedeutung fu\u0308r den ganzen Planeten. Jedes Jahr werden in Russland zwischen 5 bis 6 Millionen Hektaren des Waldes verbrannt. Im Jahr 2016 waren es sogar 8 bis 9 Millionen. Das Feuer zerst\u00f6rt somit eine der gr\u00f6ssten Waldregionen der Welt &#8211; die russische Taiga, eine der Gegenden mit der gr\u00f6ssten Biodiversit\u00e4t. Sie bietet verschiedenen Tierarten, wie W\u00f6lfen und B\u00e4ren bis hin zu Goldadlern ein Zuhause. Das Feuer zerst\u00f6rt jedoch nicht nur den Lebensraum der Tiere sondern f\u00f6rdert auch den Klimawandel, da eine riesige Menge an Kohlenstoff in unsere Luft geschleudert wird. \u00a9Anna Baskakova<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Paddeln f\u00fcr die Rechte der indigenen Bev\u00f6lkerung<\/strong><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/b55bd8d6-gp0stqe85.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2681\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Mehr als 200 Menschen paddelten in Cancun (Mexiko) aufs Meer hinaus. Die Botschaft \u00abMenschen fu\u0308r die Biodiversit\u00e4t\u00bb. richtet sich an die f\u00fchrenden PolitikerInnen weltweit, die in Cancun an der Artenschutzkonferenz der UNO zusammenkommen. Sie sollen daran erinnert werden auch die Rechte der indigenen Bev\u00f6lkerung anzuerkennen und zu respektieren. \u00a9Greenpeace<\/span><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Jahr hat der Umwelt und dem Frieden in der Welt kaum gut getan: Zerbombtes Syrien, Pr\u00e4sidentenwahl in den USA, kein geordneter Atomausstieg in der Schweiz \u2013 was noch?<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":54365,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[46],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44789","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ueber-uns","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44789"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44789\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44789"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44789"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}