{"id":44817,"date":"2017-01-20T07:00:00","date_gmt":"2017-01-20T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44817"},"modified":"2020-05-23T15:17:27","modified_gmt":"2020-05-23T13:17:27","slug":"an-den-pestiziden-scheiden-sich-die-geister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44817\/an-den-pestiziden-scheiden-sich-die-geister\/","title":{"rendered":"An den Pestiziden scheiden sich die Geister"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Im 5000-Seelen-Dorf Mals im italienischen S\u00fcdtirol hat sich die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ein weitgehendes Verbot synthetischer Pestizide in der Landwirtschaft ausgesprochen. Die Regierung und die Bauern wollen das nicht kampflos hinnehmen. Nun haben die RichterInnen das Wort.<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><span class=\"dropcap\">I<\/span>m Zaubergarten von \u00c4gidius Wellenzohn lebt, was sein Nachbar t\u00f6ten w\u00fcrde: Blattl\u00e4use, K\u00e4fer, Raupen und andere Insekten. Der Landwirt \u00fcberl\u00e4sst seine K\u00fcrbisse, Broccoli, Tomaten, Salate, Unkr\u00e4uter und Kr\u00e4uter den Launen der Natur. \u00abDas reguliert sich von selber\u00bb, sagt der 52-j\u00e4hrige Familienvater und schiebt sich ein paar Laubbl\u00e4tter (Melden) in den Mund. Bis auf die \u00c4pfel, die vom Bauernverband vermarktet werden, verkaufen die Wellenzohns alles ab Hof <\/span>im kleinen Glurns, eines der letzten D\u00f6rfer im <span class=\"s1\">S\u00fcdtiroler Vinschgau. Er sei einer der wenigen im Tal, die selbst auf Biopestizide verzichten, sagt Wellenzohn. Auf Facebook \u00e4ussert er sich zuweilen kritisch \u00fcber die chemischen Keulen. Das kommt bei seinen Berufskollegen nicht gut an, denn die Bauern haben bislang selber bestimmt, wann und wo sie was spritzen \u2013 auch Mittel, die inzwischen von der Regierung in Rom verboten worden sind.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p2\">Doch nun wird der verbreitete Glaube an die Segnungen der chemischen Industrie \u00f6ffentlich in Frage gestellt. 2014 haben die Stimmberechtigten im benachbarten Mals entschieden, den Gebrauch von Pestiziden einzuschr\u00e4nken (Greenpeace-Magazin 3\/15). Die Gemeinde setzte ein Ausrufezeichen in einer Auseinandersetzung, die weltweit gef\u00fchrt wird, bei der jedoch jene nur selten mitreden k\u00f6nnen, die mit den Chemikalien unmittelbar in Kontakt kommen: die Nachbarn bespr\u00fchter Agrarfl\u00e4chen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>\u00abDie Politik ist noch nicht bereit\u00bb<\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p2\">In Mals kamen sie f\u00fcr einmal zu Wort. Im M\u00e4rz dieses Jahres trat eine neue Gemeindeverordnung in Kraft, mit der die Alternativen zu Pestiziden gest\u00e4rkt werden sollen. Das ist deswegen bemerkenswert, weil Industrie und Beh\u00f6rden diese M\u00f6glichkeit seit Jahrzehnten negieren. \u00abVon politischer Seite ist man eigentlich noch nicht bereit, umzustellen\u00bb, erkl\u00e4rt Biobauer Wellenzohn. Zu viele Interessen seien im Spiel. Zu viel Geld. Zu viel Macht.<\/p>\n\n<p class=\"p2\">Gem\u00e4ss der neuen Verordnung sind auf Malser Gemeindegebiet nun \u00absehr giftige und giftige chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel\u00bb verboten. Zudem d\u00fcrfen die erlaubten Stoffe nur mit einem Mindestabstand von 50 Metern zu belebten Fl\u00e4chen gespritzt werden, was aufgrund der kleinen Landwirtschaftsparzellen einem Verbot gleichkommt.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"pull-right\"><span class=\"s1\">\u00abIn Mals geht es l\u00e4ngst nicht mehr nur um Pestizide, es geht auch um einen Angriff auf die Meinungsfreiheit und letztlich die Demokratie.\u00bb <\/span>Johannes Fragner-Unterpertinger, Apotheker in Mals<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\">Die Malser sind also drauf und dran, sich aus den Klauen der chemischen Industrie zu befreien und mitzubestimmen, wie die Bauern und B\u00e4uerinnen die Lebensmittel auf Gemeindegebiet produzieren. Als DorfbewohnerInnen sind sie schliesslich direkt betroffen, wenn Pestizide aus den benachbarten Agrarfl\u00e4chen in Schulen, G\u00e4rten oder im Grundwasser landen. Der Entscheid kam demokratisch zustande: mittels Volksbefragung. Doch obwohl sich \u00fcber drei Viertel der Stimmberechtigten f\u00fcr das Verbot aussprachen, zeigten die Reaktionen vor und nach der Abstimmung, wie umstritten das Thema ist.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Wegen Unterschriftensammlung <\/b><b>eingeklagt<\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Bef\u00fcrworterInnen erhielten Morddrohungen, Johannes Fragner-Unterpertinger, dem Sprecher des B\u00fcrgerkomitees, das den Urnengang erwirkte, wurde das Familiengrab gesch\u00e4ndet und der Hausgarten verw\u00fcstet. Der Pharmazeut berichtet, dass die Carabinieri im Vorfeld der Abstimmung \u00f6fter als normal vor seiner Apotheke im Dorfzentrum geparkt h\u00e4tten. Die Druckversuche gipfelten in einer Klage gegen ihn, Vertreter der Abstimmungskommission und den B\u00fcrgermeister. Obwohl alle freigesprochen wurden, muss Fragner-Unterpertinger die Prozesskosten von mehr als 7500 Euro selber bezahlen. \u00abDies waren Einsch\u00fcchterungsversuche der Gegner\u00bb, konstatiert er. \u00abSie hofften wohl, dass wir aufgeben w\u00fcrden.\u00bb Insbesondere die Bauern und B\u00e4uerinnen im Tal waren der Meinung, dass jeder selber entscheiden k\u00f6nne, ob und wann er auf Bio umstellen wolle.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Johannes Fragner-Unterpertinger, der sich in seiner Freizeit dem poetischen Schreiben widmet und ein leidenschaftlicher Freund des Wortes ist, mag sachliche Diskussionen \u2013 \u00abwie es sich f\u00fcr eine Demokratie geh\u00f6rt\u00bb. Und so sprach er einzelne B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u2013 viele kennt er seit Jahren \u2013 direkt auf die Klage an. Dabei habe sich herausgestellt, dass einige ein Papier des gegnerischen Komitees unterschrieben hatten, bei dem sie annahmen, es richte sich gegen die Volksabstimmung. \u00abVon einer pers\u00f6nlichen Klage gegen mich wussten nur Wenige\u00bb, sagt der 53-J\u00e4hrige und zeigt als Beleg schriftliche Best\u00e4tigungen. \u00abIn Mals geht es l\u00e4ngst nicht mehr nur um Pestizide\u00bb, konstatiert er. \u00abEs geht auch um einen Angriff auf die Meinungsfreiheit und letztlich die Demokratie.\u00bb Es k\u00f6nne doch nicht sein, dass man Gefahr laufe, eingeklagt zu werden, wenn man Unterschriften f\u00fcr eine Volksabstimmung sammle.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Der Bauernbund vertraut Br\u00fcssel<\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Nat\u00fcrlich hatte man auch in der Landeshauptstadt Bozen mitbekommen, was sich in Mals anbahnte \u2013 und wollte es verhindern. Die Zulassung von Pestiziden sei Sache von Land, Staat und EU, hiess es; eine Abstimmung auf Gemeindeebene sei nicht legitim. B\u00fcrgermeister Ulrich Veith wurde gar mit einem Amtsenthebungsverfahren gedroht. Doch der 46-J\u00e4hrige, der mehrere Jahre bei einer internationalen Firma gearbeitet hatte und die Macht der Agrarindustrie kennt, blieb ruhig: \u00abIn der Verfassung steht, dass der Gemeindepr\u00e4sident f\u00fcr die Gesundheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger verantwortlich ist. Wenn diese durch Chemikalien gef\u00e4hrdet wird, stehe ich in der Verantwortung.\u00bb In den Jahren vor der Abstimmung habe man das Gespr\u00e4ch mit den Bauern gesucht, sei jedoch zu keiner L\u00f6sung gekommen, sagt Veith. Beide Seiten warfen sich Sturheit vor.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Die Bauern f\u00fchlten sich \u00fcbergangen und argumentierten, Umwelt- und Gesundheitsbelastungen gingen nicht nur von Pestiziden aus. Der Landesobmann des S\u00fcdtiroler Bauernbundes mit seinen 21 000 Mitgliedern unterst\u00fctzt die 43 Grundeigent\u00fcmer aus Mals und den umliegenden Gebieten, die gegen die neue Verordnung Rekurs beim Verwaltungsgericht eingereicht haben. In einer Lokalzeitung liess sich Leo Tiefenthaler mit dem Satz zitieren, dass es eine Zukunft ohne Pestizide nicht geben werde. Im Gespr\u00e4ch pr\u00e4zisiert er, dass auch in der Biolandwirtschaft Pestizide eingesetzt w\u00fcrden, \u00abdie teilweise nicht ungef\u00e4hrlich sind\u00bb. Der Obmann, selber konventioneller Obst- und Weinbauer im s\u00fcdlichen S\u00fcdtirol, steht dem \u00abMalser Weg\u00bb kritisch gegen\u00fcber. \u00abWenn wir heute Pestizide verbieten\u00bb, sagt er, \u00absind es morgen die Medikamente und \u00fcbermorgen die Autobahnzubringer.\u00bb Es gebe Regeln in der Gesellschaft, die besser vom Staat oder der EU bestimmt w\u00fcrden: \u00abWenn es in jeder Gemeinde eine andere Regelung g\u00e4be, h\u00e4tten wir ein Chaos.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Der Bauer kennt seine <\/b><b>Konsumenten nicht <\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Die Bauern m\u00f6chten nicht zuletzt deshalb lieber die Politikerinnen in Rom oder Br\u00fcssel entscheiden lassen, mit welchen Mitteln sie die Erde d\u00fcngen und ihre Pflanzen spritzen d\u00fcrfen, weil sie von ihnen Gelder erhalten, die f\u00fcr die industrielle Produktion von Lebensmitteln unabdingbar sind. Aber auch von der Nahrungsmittelindustrie sind sie inzwischen so abh\u00e4ngig, dass sie kaum mehr Spielraum haben, auf die Gesundheit ihrer unmittelbaren Nachbarn R\u00fccksicht zu nehmen. Die wenigsten der j\u00e4hrlich f\u00fcnf Milliarden im S\u00fcdtirol produzierten \u00c4pfel landen in den K\u00fcchen zwischen Mals und Bozen, sondern auf den internationalen M\u00e4rkten zwischen Schweden und Saudi-Arabien. Die Bauern kennen ihre eigenen Kunden nicht mehr und es k\u00fcmmert sie wenig, unter welchen Umst\u00e4nden ihre \u00c4pfel produziert werden.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Die Demokratie der Mehrheit <\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Solche Fragen besch\u00e4ftigen \u00c4gidius Wellenzohn nicht unmittelbar, weil er seine Familie zu einem guten Teil selber versorgen kann. Er steht auf dem Komposthaufen seines Zaubergartens, gr\u00e4bt ihn mit der Schaufel um und h\u00e4lt dem Gast eine Handvoll Erde unter die Nase. F\u00fcr viele Berufskollegen ist \u00c4gidius ein schr\u00e4ger Vogel. Manche denken, es stimme etwas nicht mit ihm. Damit kann der Landwirt leben. Wogegen er sich allerdings wehrt, sind die Anfeindungen auf Facebook und die Aufforderung, er solle endlich aufh\u00f6ren, pestizidkritische Studien zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">\u00abIch habe in den vergangenen Jahren gemerkt, dass die Demokratie nur akzeptiert wird, wenn man bei der Mehrheit ist\u00bb, sagt Wellenzohn. Die Diskussionen rund um den \u00abMalser Weg\u00bb h\u00e4tten gezeigt, dass die Politiker alles daransetzen, den Einflussbereich der B\u00fcrgerinnen zu reduzieren. Tats\u00e4chlich: Nur einen Monat bevor Mals seine neuen Bestimmungen einf\u00fchrte, verabschiedete der S\u00fcdtiroler Landtag ein Gesetz, das die Gemeindeautonomie bei Pestizidfragen einschr\u00e4nkt. Aus der Portion Demokratie beim Anbau von \u00c4pfeln soll eine Prise werden. Bis die Richter in Bozen \u00fcber den eingereichten Rekurs entscheiden, gilt jedoch das Verbot. Und sollte es aufgehoben werden, will die Gemeinde den Fall weiterziehen bis nach Rom.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/b32e26c9-tartscher-pichl-kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2821\"\/><figcaption><span style=\"color: #000000;\">Ein Grund zum Feiern auf dem Tartscher B\u00fchel im Vinschgau: Ein ganzes Dorf wehrt sich mit Erfolg gegen den Pestizideinsatz in den umliegenden Obstplantagen und gewinnt die Volksabstimmung gegen die krankmachende Segnung der Agrochemie. \u00a9 Maria Gapp Konzept: Rosenrot &amp; Weizenschrot<\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color: #003300;\"><b>Der \u00abMalser Weg\u00bb und seine Folgen<\/b><\/span><\/h3>\n\n<p class=\"p4\"><span style=\"color: #003300;\">In einer neunseitigen Gemeindeverordnung haben die Malser im M\u00e4rz dieses Jahres festgelegt:<\/span><\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li class=\"p5\"><span style=\"color: #003300;\">Auf dem gesamten Gemeindegebiet ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verboten, die als sehr giftig (T+) oder giftig (T) eingestuft werden.<\/span><\/li><li class=\"p5\"><span style=\"color: #003300;\">Gespritzt werden darf nur 50 Meter von der Grenze von Kinderg\u00e4rten, Kinderhorten, Kindertagesst\u00e4tten, Kinderspielpl\u00e4tzen und Schulgel\u00e4nden mit den dazugeh\u00f6rigen Fl\u00e4chen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, \u00f6ffentlichen Parks und G\u00e4rten sowie Sport- und Erholungsfl\u00e4chen, Strassen, Fahrradwegen, Wanderwegen, Friedh\u00f6fen, \u00f6ffentlichen und privaten Geb\u00e4uden sowie Fl\u00e4chen mit Tieren oder solchen, wo ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel produziert wird.<\/span><\/li><li class=\"p5\"><span style=\"color: #003300;\">Die Gemeinde wird im Rahmen des M\u00f6glichen F\u00f6rderungsmassnahmen f\u00fcr die Umwandlung der landwirtschaftlichen Betriebe zum \u00f6kologischen\/biologischen Landbau vorsehen.<\/span><\/li><li class=\"p5\"><span style=\"color: #003300;\">Die Gemeinde wird f\u00fcr die Versorgung mit Lebensmitteln, f\u00fcr den Verpflegungs- und Mensadienst und, im Rahmen des M\u00f6glichen, f\u00fcr Gesellschaften und Beteiligungsbetriebe der Gemeinde Klauseln einf\u00fchren, welche die Lieferung von Erzeugnissen aus dem \u00f6kologischen\/biologischen Landbau zwingend vorschreiben.<\/span><\/li><li class=\"p5\"><span style=\"color: #003300;\">Die Funktionen f\u00fcr die Feststellung der Ordnungswidrigkeiten bez\u00fcglich der Verf\u00fcgungen dieser Verordnung werden haupts\u00e4chlich von der Ortspolizei ausge\u00fcbt, die vorher ausgebildet wird.&nbsp;<\/span><\/li><\/ul>\n\n<p>Sehen Sie <a href=\"http:\/\/wundervonmals.com\/new-trailer\/\">hier<\/a> das Wunder von Mals als Dokumentarfilm.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><strong>Romano Paganini<\/strong> ist Freier Journalist, Lehm-Maurer und G\u00e4rtner. Er lebt irgendwo zwischen Atlantik und Pazifik und versucht jenen Menschen eine Plattform zu geben, die von den Massenmedien kaum beachtet werden.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im 5000-Seelen-Dorf Mals im italienischen S\u00fcdtirol hat sich die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ein weitgehendes Verbot synthetischer Pestizide in der Landwirtschaft ausgesprochen. Die Regierung und die Bauern wollen das nicht kampflos hinnehmen. 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