{"id":44819,"date":"2017-01-27T07:00:00","date_gmt":"2017-01-27T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44819"},"modified":"2020-05-23T15:31:23","modified_gmt":"2020-05-23T13:31:23","slug":"respekt-fuer-mutter-erde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44819\/respekt-fuer-mutter-erde\/","title":{"rendered":"Respekt f\u00fcr Mutter Erde"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In Peru versuchen indigene Organisationen eine fl\u00e4chendeckende \u00dcberwachung der Amazonasw\u00e4lder sicherzustellen, um weitere Umweltverschmutzungen durch marode \u00d6lpipelines zu verhindern. Damit wollen sie der Natur zu ihrem Recht verhelfen.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">D<\/span>ie 854 Kilometer lange Oleoducto Norperuano zieht sich wie eine Narbe durch den peruanischen Regenwald bis zur Raffinerie an der pazifischen K\u00fcste. Gebaut in den 1970er Jahren, ist die von der Staatsfirma Petroperu betriebene Pipeline heute ein Wrack. Wegen zahlreichen Lecks wurde die Leitung anfangs Jahr ausser Betrieb genommen. In vielen betroffenen Gemeinden protestiert die indigene Bev\u00f6lkerung derzeit f\u00fcr die Beseitigung \u00d6lverschmutzung, nicht nur entlang der Pipeline, sondern auch in den F\u00f6rdergebieten im Nordosten Perus.<\/p>\n\n<p>Wir haben eine der Bruchstellen in der N\u00e4he von Mayuriaga besucht. Das Dorf mit rund 400 Einwohnern liegt abseits des Flusses Morona und ist von dichtem Regenwald umgeben. Die R\u00f6hre dient als Fussweg in die n\u00e4chstgr\u00f6s-sere Ortschaft. \u00abEine Gruppe war unterwegs, um Medikamente zu besorgen, als sie eine acht bis zehn Meter hohe Font\u00e4ne sahen\u00bb, erz\u00e4hlt der Pr\u00e4sident der lokalen Indigenenorganisation Segundo Sumpa. \u00abSie sind sofort ins Dorf zur\u00fcckgekommen und ich habe das Leck Petroperu gemeldet.\u00bb<\/p>\n\n<p>Das war am 2. Februar. Wie lange schon \u00d6l ausgelaufen war, ist nicht bekannt \u2013 gem\u00e4ss der Firma sollen es 1000 Barrel gewesen sein. Die Reinigungsarbeiten sind im Gang und d\u00fcrften sich noch \u00fcber Monate hinziehen. In m\u00fch-seliger Kleinarbeit wird das verschmutzte Erdreich abgetragen und in S\u00e4cken gelagert. \u00abWir arbeiten jetzt seri\u00f6s, nicht mehr schnellschnell wie am Anfang\u00bb, sagt der Ingenieur eines Subunternehmens, der nicht genannt werden will. Der relativ hohe Standard der Dekontaminierung kommt nicht von ungef\u00e4hr: Die Unfallstelle liegt auf dem Territorium der Wampis, die die Staatsfirma mit direkten Aktionen und rechtlichen Mitteln unter Druck gesetzt hatten. Die Wampis stellen die Grosszahl der Arbeiter und k\u00f6nnen die Reinigung jederzeit blockieren, wenn sie mit ihrer Qualit\u00e4t nicht einverstanden sind.<\/p>\n\n<p>In einem \u00abBrief an die Welt\u00bb beschreibt Andres Noningo die Beziehung der Wampis zur Natur: \u00abUnsere Ahnen haben die Welt um uns erforscht und festgestellt, dass die Tiere sprechen k\u00f6nnen und die Erde sich bewegt. Sie lernten, dass uns die Pflanzen, die wir anbauen, von Nunkui \u2013 Mutter Erde \u2013 gebracht werden und dass wir die Fische von den Tsunkui \u2013 den Wassermenschen \u2013 erhalten. Unsere Ahnen lehrten uns, dass jedes Tier und jeder Baum eine Person ist, gleich wie wir, und dass sie ihre W\u00e4chter haben, die sie besch\u00fctzen.\u00bb Dieses Wissen, schreibt der 62-J\u00e4hrige weiter, habe es ihnen erm\u00f6glicht, respektvoll zu jagen und Pflanzungen anzulegen \u2013 mit Hilfe von heiligen Ges\u00e4ngen, die \u00abdaf\u00fcr sorgen, dass wir alle Lebewesen mit W\u00fcrde behandeln\u00bb.<\/p>\n\n<p>Wenn eine Wampis-Frau also in den Garten geht, um Yuccawurzeln zu ernten, fragt sie zuvor Nunkui um Erlaubnis. Wenn der Fluss wild und voller Treibholz ist, bittet der Mann die Tsunkui um sicheres Geleit. Seit Urzeiten sind Nunkui und die Tsunkui \u00abBesitzer\u00bb des Untergrunds und der Wasserl\u00e4ufe. Der Mensch dagegen ist nur ein vor\u00fcbergehender Gast, der sein Besuchsrecht aufs Spiel setzt, wenn sie oder er den n\u00f6tigen Respekt vermissen l\u00e4sst \u2013 dann verschwinden auch die Fische, und die Ernten werden k\u00fcmmerlich.<\/p>\n\n<p class=\"p2\"><b>Die Erde soll Rechte bekommen<\/b><br>Wie k\u00f6nnen die Rechte der Natur ins west-liche Rechtssystem einfliessen, das jene beg\u00fcnstigt, die die Ressourcen besitzen? Die neuen Verfassungen von Ecuador und Bolivien anerkennen erstmals gewisse Naturrechte (beziehungsweise eine \u00abMutter Erde\u00bb, Pachamama) gem\u00e4ss der Kosmovision der andinen Gesellschaften. Im konkreten Fall behandeln die beiden Regierungen die Ausbeutung von Rohstoffen allerdings weiterhin priorit\u00e4r.<\/p>\n\n<p>Einen anderen Zugang er\u00f6ffnet der Inter-amerikanische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte. An einer Fachtagung in Lima debattierten Ende September ExpertInnen \u00fcber die Fortschritte in der Rechtsprechung. \u00abDie indigenen Rechte sind ein Portal f\u00fcr Naturrechte: Die Erde kann nicht mehr einfach als Ding behandelt werden, weil sie f\u00fcr die indigenen V\u00f6lker einen spirituellen Wert hat\u00bb, erkl\u00e4rt die Professorin Raquel Yirigoyen Fajardo: \u00abNiemand verkauft seinen Gott.\u00bb<\/p>\n\n<p>Die emblematischen Urteile des Menschenrechtshofs tragen Namen wie \u00abSaramaka versus Surinam\u00bb oder \u00abSarayaku versus Ecuador\u00bb. Sie verpflichten die Regierungen zu Entsch\u00e4digungsleistungen f\u00fcr unterlassene Konsultationen, Umweltsch\u00e4den und verletzte Rechte im Zusammenhang mit der Rohstoffausbeutung.&nbsp;Die Entscheide des Gerichts sind in 17 lateinamerikanischen L\u00e4ndern \u2013 darunter Peru \u2013 rechtlich bindend. Sie werden allerdings oft missachtet.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/5a661084-wampisnation_3500px_extra_0032.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2835\"\/><figcaption><span style=\"color: #333333;\">Puerto Galilea, Juli 2016: An einer Versammlung der autonomen Regierung der Wampis-Indigenen wird \u00fcber die Folgen der Erd\u00f6l-Lecks und des illegalen Goldabbaus debattiert. <\/span><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Trotzdem kann so zumindest moralischer Druck erzeugt werden. Im Fall von Mayuriaga und weiteren Gemeinden entlang der lecken \u00d6lpipeline von Petroperu wurde am 9. Juni eine Petition bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission eingereicht, worauf die Regierung sich f\u00fcr die Sch\u00e4den entschuldigte und die Kommission einlud, die Lage vor Ort zu inspizieren. Die betroffenen Wampis fordern nun finanzielle Entsch\u00e4digung.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><b>Indigene sammeln Beweismittel<\/b><br>Rechte n\u00fctzen nichts, wenn niemand sie \u00fcberwacht und einklagt. Die Sch\u00e4den der \u00d6lf\u00f6rderung im Amazonas treten meist tief in unzug\u00e4nglichen Waldgebieten auf. F\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit waren sie lange unsichtbar \u2013 nicht aber f\u00fcr die Indigenen. Diese haben unterdessen gelernt, die Folgen unserer Energiesucht zu dokumentieren und uns per Smartphone und Internet vor Augen zu halten \u2013 mit Unterst\u00fctzung von NGOs wie dem Genfer Mouvement pour la Coop\u00e9ration Internationale.<\/p>\n\n<p>Die indigenen Organisationen in Peru fordern nun, dass ihre \u00abUmweltw\u00e4chter\u00bb direkt mit den staatlichen Umwelt\u00e4mtern kooperieren, um eine fl\u00e4chendeckende \u00dcberwachung des Amazonaswaldes sicherzustellen. Das Datenmaterial, das die indigenen W\u00e4chterInnen sammeln, h\u00e4tte so auch mehr Gewicht als Beweismittel vor Gericht. Mutter Erde und die Wassermenschen schleichen sich in die Gerichtss\u00e4le \u2013 und sei es durch die Hintert\u00fcr. Der Fall \u00abNunkui und Tsunkui versus Petroperu\u00bb ist noch Zukunftsmusik, aber nicht mehr undenkbar.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;54794,54795,54796,54797,54798,54799,54801,54802,54803,54804&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/2064312a-05_wampisnation_3500px_extra_0241-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54794},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/8c4fae46-04_wampisnation_3500px_extra_0044-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54795},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/34b6a57a-03b_wampisnation_3500px_extra_0058-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54796},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/4233fdbf-3a_wampisnation_3500px_extra_0019-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54797},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/54d3f3cc-02_wampisnation_3500px_extra_0018-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54798},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/16b28353-01_wampisnation_3500px_extra_0112-1-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54799},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/0d078193-wampisnation_3500px_extra_0083-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54801},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/de100e2c-wampisnation_3500px_extra_0180-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54802},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/581b3f98-wampisnation_3500px_extra_0280-1024x683-1.png&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54803},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/10c51db0-wampisnation_3500px_extra_0096-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54804}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/2064312a-05_wampisnation_3500px_extra_0241-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/2064312a-05_wampisnation_3500px_extra_0241-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/2064312a-05_wampisnation_3500px_extra_0241-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/2064312a-05_wampisnation_3500px_extra_0241-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/2064312a-05_wampisnation_3500px_extra_0241-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Kinder schlafen w\\u00e4hrend einer Versammlung der \\u00abWampi-Nation\\u00bb. Wie erwartet sind die Goldsucher zum Pastacillo\\u2013Standort zur\\u00fcckgekehrt und es werden neue Protestaktionen der Wampi-Regierung erwartet. F\\u00fcr die n\\u00e4chsten Monate hat die \\u00abautonome Territorialregierung der Wampi-Nation\\u00bb vor der peruanischen Regierung einen Entwurf f\\u00fcr ein Gesetz zu pr\\u00e4sentieren, das ihren Status als autonome Regierung der Wampi offiziell anerkenne w\\u00fcrde, ein Pr\\u00e4zedenzfall f\\u00fcr die einheimische Bev\\u00f6lkerung des peruanischen Amazonas.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/8c4fae46-04_wampisnation_3500px_extra_0044-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/8c4fae46-04_wampisnation_3500px_extra_0044-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/8c4fae46-04_wampisnation_3500px_extra_0044-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/8c4fae46-04_wampisnation_3500px_extra_0044-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/8c4fae46-04_wampisnation_3500px_extra_0044-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Wampi-Krieger setzen \\u00fcber den Pastacillo-Bach um illegale Goldsch\\u00fcrfer zu vertreiben. Diese wurden aber gewarnt, haben ihre Maschinen versteckt und sind abgezogen. Aber nur f\\u00fcr ein paar Tage.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/34b6a57a-03b_wampisnation_3500px_extra_0058-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/34b6a57a-03b_wampisnation_3500px_extra_0058-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/34b6a57a-03b_wampisnation_3500px_extra_0058-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/34b6a57a-03b_wampisnation_3500px_extra_0058-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/34b6a57a-03b_wampisnation_3500px_extra_0058-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Ein Club in La Poza, Mit den Goldsuchern kommt das Nachtleben. Prostitution und die Zunahme von HIV sind ebenfalls Begleiterscheinungen.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/4233fdbf-3a_wampisnation_3500px_extra_0019-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/4233fdbf-3a_wampisnation_3500px_extra_0019-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/4233fdbf-3a_wampisnation_3500px_extra_0019-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/4233fdbf-3a_wampisnation_3500px_extra_0019-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/4233fdbf-3a_wampisnation_3500px_extra_0019-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Ein gesch\\u00e4ftiger Tag in La Poza. Die einzige Zufahrt die zum Rio Santiago f\\u00fchrt. Die Stadt boomt, sie ist ein Umschlagplatz der Goldgr\\u00e4ber und ihrer Hinterm\\u00e4nner.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/54d3f3cc-02_wampisnation_3500px_extra_0018-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/54d3f3cc-02_wampisnation_3500px_extra_0018-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/54d3f3cc-02_wampisnation_3500px_extra_0018-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/54d3f3cc-02_wampisnation_3500px_extra_0018-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/54d3f3cc-02_wampisnation_3500px_extra_0018-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Rogelio Padilla (43 Jahre zeigt auf das Land seiner Familie und sagt: \\u00abWir kultivieren dieses Land seit der Zeit meines Grossvaters, aber die illegalen Goldsucher benehmen sich, als ob es ihnen geh\\u00f6ren w\\u00fcrde. Wenn Wald zerst\\u00f6rt wird, der Generationen erhalten k\\u00f6nnte, ist es unm\\u00f6glich den Schaden f\\u00fcr die Gemeinschaft zu bestimmen.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/16b28353-01_wampisnation_3500px_extra_0112-1-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/16b28353-01_wampisnation_3500px_extra_0112-1-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/16b28353-01_wampisnation_3500px_extra_0112-1-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/16b28353-01_wampisnation_3500px_extra_0112-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/16b28353-01_wampisnation_3500px_extra_0112-1-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Illegale Goldsucher holen Gold aus den Sedimenten des Mara\\u00f1on Flusses. Neben den direkten Auswirkungen auf die Landschaft, verunreinigt das gew\\u00f6hnlich zum Goldsch\\u00fcrfen eingesetzte Quecksilber das Wasser und gelangt so in die Nahrungskette. Der Abbau von Gold ist sehr attraktiv in der Gegend des Rio Santiago, wo vorsichtig gesch\\u00e4tzt 20 Gramm pro Tag und Maschinen gesch\\u00fcrft werden. Andere Sch\\u00e4tzungen gehen von der vier- bis sechsfachen Menge aus.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/0d078193-wampisnation_3500px_extra_0083-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/0d078193-wampisnation_3500px_extra_0083-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/0d078193-wampisnation_3500px_extra_0083-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/0d078193-wampisnation_3500px_extra_0083-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/0d078193-wampisnation_3500px_extra_0083-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Folgen des \\u00d6llecks: Reinigungsarbeiten bei Mayuriaga.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/de100e2c-wampisnation_3500px_extra_0180-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/de100e2c-wampisnation_3500px_extra_0180-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/de100e2c-wampisnation_3500px_extra_0180-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/de100e2c-wampisnation_3500px_extra_0180-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/de100e2c-wampisnation_3500px_extra_0180-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Eine junge Wampis-Frau erh\\u00e4lt ihre Gesichtsbemalung als Vorbereitung f\\u00fcr ein Ayahuasca-Ritual. Die halluzinogene Pflanze erm\\u00f6glicht es, mit den Naturwesen und Ahnengeistern Kontakt aufzunehmen \\u2013 und dabei Rat\\u00adschl\\u00e4ge f\\u00fcr das Erwachsenwerden zu bekommen.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/581b3f98-wampisnation_3500px_extra_0280-1024x683-1.png&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/581b3f98-wampisnation_3500px_extra_0280-1024x683-1.png 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/581b3f98-wampisnation_3500px_extra_0280-1024x683-1-300x200.png 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/581b3f98-wampisnation_3500px_extra_0280-1024x683-1-768x512.png 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/581b3f98-wampisnation_3500px_extra_0280-1024x683-1-510x340.png 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Fussballspiel in einem Wampis-Dorf. Kinder sind von der schleichenden Verschmutzung durch Schwermetalle besonders betroffen.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/10c51db0-wampisnation_3500px_extra_0096-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/10c51db0-wampisnation_3500px_extra_0096-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/10c51db0-wampisnation_3500px_extra_0096-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/10c51db0-wampisnation_3500px_extra_0096-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/01\\\/10c51db0-wampisnation_3500px_extra_0096-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Der Oleoducto Norperuano bei Mayuriaga. Die altersschwache Pipeline dient auch als Fussweg.\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;}]}}\"><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><strong>Jacob Balzani L\u00f6\u00f6v<\/strong> (* 1977) ist ein freischaffender italienischer Fotograf und Schriftsteller. Er interessiert sich f\u00fcr soziale und \u00f6kologische Themen und sieht eine Notwendigkeit darin, diese Geschichten \u00f6ffentlich zu machen. Er betrachtet seine journalistische Arbeit als eine Form von Aktivismus.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><strong>Thomas Niederberger<\/strong> (36) ist Sozialanthropologe an der Uni Bern und forscht zurzeit \u00fcber indigene Selbstverwaltung im peruanischen Amazonas am Beispiel der 2015 <\/span>gegr\u00fcndeten \u00abAutonomen Regierung der Nation Wampis\u00bb.<\/p>\n\n<p><em>Die Menschen der Region haben nicht nur mit Umweltzerst\u00f6rung durch marode \u00d6lpipelines zu k\u00e4mpfen; in La Poza, einer Siedlung der Mestizen, ist illegaler Handel an der Tagesordnung und das Dorf ist Umschlagplatz f\u00fcr Drogen sowie ein Millieu f\u00fcr Prostitution.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Im Vergleich zur s\u00fcdperuanischen Region Madre de Dios, wo der illegale Abbau Tausende besch\u00e4ftigt und ganze Landstriche zerst\u00f6rt, ist das Problem zwar noch \u00fcberschaubar, aber die Spannungen sind betr\u00e4chtlich. Im Hintergrund schwelt ein ethnischer Konflikt, denn die Goldgr\u00e4ber operieren auf dem Gemeindegebiet von Awaj\u00fan-Indigenen \u2013 gegen Jobs und Gewinnbeteiligung, versteht sich. Die neue Wampis-Regierung, und damit ihr Verbot des Goldabbaus, wird von diesen nicht anerkannt.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Peru versuchen indigene Organisationen eine fl\u00e4chendeckende \u00dcberwachung der Amazonasw\u00e4lder sicherzustellen, um weitere Umweltverschmutzungen durch marode \u00d6lpipelines zu verhindern. 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