{"id":44868,"date":"2017-03-10T07:00:00","date_gmt":"2017-03-10T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44868"},"modified":"2020-05-23T16:18:37","modified_gmt":"2020-05-23T14:18:37","slug":"namen-statt-nummern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44868\/namen-statt-nummern\/","title":{"rendered":"Lebensh\u00f6fe: Namen statt Nummern"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Tiere sollen grundlegende Rechte wie das Recht auf Unversehrtheit, Freiheit und Leben haben. Lebensh\u00f6fe geben uns eine Ahnung davon, wie eine gerechte, von Menschen und Tieren geteilte Gesellschaft aussehen k\u00f6nnte.<\/strong><\/p>\n\n<p>\u00abLucy, Jahrgang 2010, war schon immer eine Aufgeweckte, Freche, Wilde. Bis zu diesem 26. April 2014, als Geronimo, ihr Freund f\u00fcrs Leben, in einen Elektrozaun ger\u00e4t. Er k\u00e4mpft, leidet sehr, dann steht sein Herz still. Lucy muss zusehen, sie kann nichts f\u00fcr ihn tun. Und f\u00e4llt in abgrundtiefe Trauer. Seit diesen Tagen hat sie viel von ihrer Lebensfreude verloren. Darum braucht sie besondere Zuneigung.\u00bb<\/p>\n\n<p>So k\u00f6nnte Samar Grandjean noch lange erz\u00e4hlen. Sie weiss viel Herzhaftes, Trauriges, Wundersames \u00fcber all die Tiere auf ihrer <a href=\"http:\/\/arche-samar.ch\/de\/facebook\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arche Samar<\/a> bei Bern zu berichten. Vielleicht ein Dutzend solcher Lebensh\u00f6fe \u2013 fr\u00fcher hiessen sie Gnadenh\u00f6fe \u2013 gibt es inzwischen in der Schweiz. Sie gleichen den Bauernh\u00f6fen aus Kinderb\u00fcchern oder aus der Werbung der Tierindustrie: gackernde H\u00fchner auf dem Misthaufen, Schweine, die sich in einer Pf\u00fctze suhlen, friedlich grasende K\u00fche, Ziegen und Schafe.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/189d04a7-samar-6394.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3067\"\/><figcaption>H\u00fchner gackern, K\u00fche grasen, Schweine grunzen, Ziegen meckern und alle sind sie gl\u00fccklich. Wer auf einen Lebenshof kommt, k\u00f6nnte meinen, er sei im Heidiland. Doch der Schein tr\u00fcgt gewaltig. Hier wird weder gem\u00e4stet noch geschlachtet. Hier z\u00e4hlt jedes Leben. \u00a9Klaus Petrus<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Doch Lebensh\u00f6fe sind anders. Hier m\u00fcssen die Tiere nichts n\u00fctzen, hier werden sie nicht geschlachtet. Hier d\u00fcrfen sie leben, einfach so.<\/p>\n\n<p>Und hier tragen sie keine Nummern, sondern haben Namen: Ami, Mimi, Bubu, Bella, Rosetta, Violetta, Elvis und eben Lucy. Viele stammen aus Tierfabriken. Sie wurden freigekauft, manche auch beschlagnahmt, andere befreit. Und nun werden sie auf den Lebensh\u00f6fen zu Botschaftern einer vom Menschen ausgebeuteten Klasse. Die \u00ablucky ones\u00bb, die Davongekommenen, stehen stellvertretend f\u00fcr die vielen Rinder in unserem Land, die an 275 Tagen im Jahr im Stall sind, festgebunden an die Futterkrippe, und denen nichts bleibt als: sich hinlegen, aufstehen, sich wieder hinlegen. F\u00fcr all die Schweine, die in den Betonbuchten dahinvegetieren ohne Einstreu oder Auslauf, tagein, tagaus. Oder f\u00fcr die Millionen Legehennen, die in Hallen bis zu 18\u00a0000 Tieren ihre 300 Eier legen, um dann, mit nur eineinhalb Jahren, ausrangiert und vergast zu werden. Alle diese Praktiken werden vom Schweizer Tierschutzgesetz toleriert, angeblich einem der sch\u00e4rfsten der Welt.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lebensh\u00f6fe als Vision der Tierrechtsbewegung<\/strong><\/h3>\n\n<p>\u00abLebensh\u00f6fe haben die Chance, die Herzen der Menschen zu \u00f6ffnen, sie hellh\u00f6rig zu machen f\u00fcr das Los der Nutztiere\u00bb, sagt Sarah Heiligtag vom <a href=\"http:\/\/www.hof-narr.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hof Narr<\/a>. Ihr Lebenshof im z\u00fcrcherischen Hinteregg hat das grosse Ganze im Blick: ein nachhaltiger Umgang mit der Natur, der unbedingte Respekt vor Mensch und Tier. Weil Schweine, H\u00fchner und Rinder oft weggesperrt und so zur namenlosen Masse werden, sei der Kontakt mit dem einzelnen Tier um so lehrreicher. Um nicht zu vergessen, wie einzigartig jedes von ihnen ist. Und wie sie sein k\u00f6nnten, wenn man sie liesse \u2013 statt sie einzusperren, zu m\u00e4sten und zu schlachten.<\/p>\n\n<p>\u00abNat\u00fcrlich ist es wichtig, Tiere vor dem Schlachthaus zu retten\u00bb, sagt Sarah Heiligtag, denn jedes Leben z\u00e4hlt. Doch das reiche nicht aus, zum Lebenshof geh\u00f6re auch die \u00d6ffentlichkeitsarbeit: \u00abWir m\u00fcssen die Menschen dazu bringen, das System der Ausbeutung zu hinterfragen. Sonst wird sich nichts \u00e4ndern.\u00bb Wie anderen, die Lebensh\u00f6fe betreiben oder sich f\u00fcr sie engagieren, geht es ihr nicht um \u00fcbersteigerte Tierliebe oder Gef\u00fchlsduselei. Sie sieht sich als Teil einer sozialen Bewegung, der Tierrechtsbewegung. Stellt sich der Tierschutz die Frage, wie wir mit Tieren, die wir f\u00fcr unsere Zwecke nutzen, umgehen sollten, steht f\u00fcr die Tierrechtsbewegung etwas Grunds\u00e4tzlicheres zur Debatte: D\u00fcrfen wir sie \u00fcberhaupt nutzen?<\/p>\n\n<p>Nein, sagt Tobias Sennhauser von der Tierrechtsorganisation <a href=\"http:\/\/www.tier-im-fokus.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tier im Fokus<\/a>, denn in der industriellen Landwirtschaft w\u00fcrden die Rechte der Tiere konsequent missachtet. \u00abDa dreht sich alles um den Profit, das Tierwohl kommt erst an zweiter Stelle \u2013 wenn \u00fcberhaupt.\u00bb Dass wir auch f\u00fcr Tiere grundlegende Rechte wie das Recht auf Unversehrtheit, Freiheit oder Leben einfordern, sei ein Gebot der Gerechtigkeit. \u00abLebensh\u00f6fe versuchen das umzusetzen und verk\u00f6rpern so die Vision der Tierrechtsbewegung\u00bb, sagt Sennhauser.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/161ada32-samar-1484.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3063\"\/><figcaption>Die W\u00fcrde des Schweines ist antastbar: Nicht alle haben es so sch\u00f6n wie diese Schwein \u2013 vierzig Prozent aller Schweizer Mastschweine verlassen den Stall nur am Tag ihrer Schlachtung. \u00a9Klaus Petrus<\/figcaption><\/figure>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zoopolis: Leben in einer gemischten Gesellschaft<\/strong><\/h3>\n\n<p>Doch wie soll das gehen in einer Gesellschaft, die \u2013 wie unsere \u2013 zwar die Tierw\u00fcrde sch\u00fctzt, aber zugleich zwei Tiere pro Sekunde schlachten l\u00e4sst?<\/p>\n\n<p>F\u00fcr das kanadische Wissenschaftlerpaar Sue Donaldson und Will Kymlicka geht das nur, wenn wir die Grundprinzipien der politischen Gerechtigkeit auch auf Tiere \u00fcbertragen. In ihrem Buch mit dem bezeichnenden Titel \u00abZoopolis\u00bb haben sie unl\u00e4ngst vorgeschlagen, allen domestizierten Tieren eine Art <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/literatur\/zoopolis-will-kymlicka-ueber-rechte-fuer-tiere-a-928603.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Staatsb\u00fcrgerschaft<\/a> zu verleihen. Das mag zuerst weltfremd klingen, die Idee dahinter liegt aber recht nahe: Wir haben Lebewesen \u2013 in diesem Fall Schweine, H\u00fchner, etc. \u2013 in unsere Gesellschaft geholt, um sie auszubeuten. Wollen wir unseren Umgang mit ihnen grundlegend \u00fcberdenken, ist es an der Zeit, sie als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft zu akzeptieren. Ein solches Recht auf Mitgliedschaft w\u00fcrde nicht bloss beinhalten, dass man sie nach M\u00f6glichkeit vor Leid sch\u00fctzt und f\u00fcr sie sorgt. Es hiesse auch und vor allem: dass man sie in ihrer Individualit\u00e4t anerkennt und an unserem Leben teilhaben l\u00e4sst.<\/p>\n\n<p>Auch f\u00fcr Donaldson und Kymlicka sind Lebensh\u00f6fe die Orte, an denen sich ihre Idee von einer Zoopolis derzeit <a href=\"http:\/\/journals.lub.lu.se\/index.php\/pa\/article\/view\/15045\/13619\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">am ehesten<\/a> umsetzen l\u00e4sst. Einfach ist es aber nicht, denn oft geht es um ganz Praktisches. So etwa um das Recht, selbst zu bestimmen, mit wem man welche Art von Beziehung eingehen m\u00f6chte, sei das nun mit Menschen oder anderen Tieren. Der Lebenshof <a href=\"http:\/\/www.tantemartha.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tante Martha<\/a> kommt diesem Ideal nahe. Auf der ehemaligen Hirschfarm in Romont, einem Bauerndorf im Berner Jura, leben heute an die 200 Tiere, von Tauben bis Alpakas. Das grosse Gel\u00e4nde samt Wald ist umz\u00e4unt, sonst gehen die Tiere aber ein und aus, wie sie m\u00f6chten. Viele von ihnen \u2013 Schafe, H\u00fchner, Rinder, Ziegen \u2013 teilen sich den Stall und nicht selten sind dort, wo sich Menschen aufhalten, auch Tiere \u2013 und andersrum.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/4922b0b5-martha-31.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3062\"\/><figcaption>Welche Beziehungen will ich eigentlich eingehen, mit wem und warum? Der Lebenshof \u00abTante Martha\u00bb \u00fcberl\u00e4sst das den Tieren selbst. Und so gehen sie ein und aus, sie suchen einander oder sie meiden einander, sie lieben sich und sie necken sich. \u00a9Klaus Petrus<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Aber das ist eher die Ausnahme. \u00abIn den h\u00e4ppchenweise parzellierten Regionen der Schweiz zwingen Lage und Infrastruktur die Lebensh\u00f6fe oft zu Kompromissen und setzen dem Modell einer gemischten Gesellschaft enge Grenzen\u00bb, gibt Sarah Heiligtag vom Hof Narr zu bedenken. Und so leben auf vielen H\u00f6fen die Bewohnerinnen und Bewohner mehr nebeneinander als unter- und miteinander, also Rinder hier, Menschen da, Schweine dort.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leben oder aussterben lassen?<\/h3>\n\n<p>Eine andere Sache treibt Heiligtag viel mehr um, sie redet von einem \u00abDilemma\u00bb. Nat\u00fcrlich h\u00e4tten Tiere \u2013 als Mitglieder der Gemeinschaft \u2013 das Recht, sich auch frei fortpflanzen zu d\u00fcrfen. Trotzdem sind auf dem Hof Narr alle Tiere kastriert. Viele der domestizierten Tiere seien heutzutage n\u00e4mlich das Produkt einer Leistungszucht mit schlimmen Ausw\u00fcchsen. Tats\u00e4chlich geh\u00f6ren Mastitis, Stoffwechselprobleme oder Verfettung inzwischen zu den g\u00e4ngigen <a href=\"http:\/\/www.tier-im-fokus.ch\/nutztierhaltung\/hochleistungszucht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zuchtbedingten \u00abBerufserkrankungen\u00bb<\/a> unserer Nutztiere. Hinter dem Drill auf Hochleistung steht ein regelrechtes <a href=\"http:\/\/www.kritischer-agrarbericht.de\/fileadmin\/Daten-KAB\/KAB-2008\/Gura.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abTierzucht-Monopoly\u00bb<\/a>, wie die Agrarwissenschaftlerin Susanne Gura das nennt. Um nur zwei Beispiele zu nennen: 70 Prozent aller industriell erzeugten Legehennen mit weissen Eiern stammen aus der Zucht der deutschen Erich-Wesjohann-Gruppe, und die niederl\u00e4ndische Firma Hendrix Genetics ist nicht bloss Marktf\u00fchrer bei den braunen Legehennen, sondern weltweit auch die Nummer zwei in der Puten- und der Schweinezucht.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr die Tierrechtsbewegung wie auch f\u00fcr viele Lebensh\u00f6fe liegt die Wurzel der modernen Tierausbeutung in diesen industriellen Zuchtprogrammen, die es in letzter Konsequenz einzustellen gelte. Was nat\u00fcrlich auch Auswirkungen auf die Lebensh\u00f6fe h\u00e4tte, wie Samar Grandjean von der Arche Samar sagt: \u00abWenn es keine Nutztierhaltung und keine Schlachth\u00e4user g\u00e4be, br\u00e4uchte es auch keine Lebensh\u00f6fe mehr.\u00bb Das sieht auch Sarah Heiligtag so: \u00abWir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, Hochleistungstiere zu z\u00fcchten.\u00bb Nat\u00fcrlich kann sie sich \u2013 irgendwie \u2013 vorstellen, dass man auch danach noch mit K\u00fchen unter fairen Bedingungen zusammenleben k\u00f6nnte. Doch das seien Zukunftsvisionen.<\/p>\n\n<p>Tats\u00e4chlich hat sich unsere Gesellschaft gerade erst auszumalen begonnen, wie man Tiere in die Gesellschaft einbinden k\u00f6nnte. Nicht als Objekte f\u00fcr menschliche Zwecke, sondern als vollwertige Mitglieder einer gemischten Gemeinschaft. Daf\u00fcr aber m\u00fcssten wir sie zuerst als eigenst\u00e4ndige Individuen anerkennen und wohlmeinend auf ihre Interessen und Bed\u00fcrfnisse eingehen. Lebensh\u00f6fe geben uns eine Ahnung davon, wie eine gerechte, von Menschen und Tieren geteilte Gesellschaft aussehen k\u00f6nnte \u2013 und rufen uns zugleich in Erinnerung, wie weit, verschlungen und beschwerlich der Weg dahin noch sein wird.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;  &quot;,&quot;multiple_image&quot;:&quot;54837,54839,54841,54842,54843,54838&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/80973ee2-hofnarr-7297-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54837},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/34d210d4-martha-2073-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54839},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/36431070-samar-7547-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54841},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/02036242-samar-9514-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54842},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/7ffce35d-samar-7857-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54843},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/ff081c16-martha-24-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:54838}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/80973ee2-hofnarr-7297-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/80973ee2-hofnarr-7297-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/80973ee2-hofnarr-7297-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/80973ee2-hofnarr-7297-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/80973ee2-hofnarr-7297-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Jedes Tier f\\u00fchrt sein eigenes Leben, hat seine eigene Geschichte. Wie Bertrand le Beau, Bewohner des \\u00abHof Narr\\u00bb, W\\u00e4chter der Hennen. Als einmal der Fuchs kam und mit ihm der Tod, sank Bertrand in sich zusammen. Er gab sich wohl, wie Sarah Heiligtag mutmasst, die Schuld, weil er nicht alle Hennen besch\\u00fctzen konnte, weswegen ihn die Trauer \\u00fcberkam. Es brauchte seine Zeit, bis der Hahn wieder ins Leben zur\\u00fcckfand. \\u00a9Klaus Petrus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/34d210d4-martha-2073-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/34d210d4-martha-2073-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/34d210d4-martha-2073-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/34d210d4-martha-2073-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/34d210d4-martha-2073-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Welche Beziehungen will ich eigentlich eingehen, mit wem und warum? 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Und so gehen sie ein und aus, sie suchen einander oder sie meiden einander, sie lieben sich und sie necken sich. \\u00a9Klaus Petrus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/36431070-samar-7547-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/36431070-samar-7547-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/36431070-samar-7547-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/36431070-samar-7547-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/36431070-samar-7547-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Je n\\u00e4her uns Tiere sind, umso mehr sehen wir in ihnen Individuen, Pers\\u00f6nlichkeiten, Gef\\u00e4hrten. Und geben ihnen Namen. Nayeli, zum Beispiel. \\u00a9Klaus Petrus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/02036242-samar-9514-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/02036242-samar-9514-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/02036242-samar-9514-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/02036242-samar-9514-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/02036242-samar-9514-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;\\u00abOb Mensch, Tier, Pflanze, wir alle wollen leben, und kein Leben ist mehr wert als das andere.\\u00bb Lucy (mit Samar Grandjean im Titelbild). \\u00a9Klaus Petrus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/7ffce35d-samar-7857-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/7ffce35d-samar-7857-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/7ffce35d-samar-7857-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/7ffce35d-samar-7857-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/7ffce35d-samar-7857-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Die W\\u00fcrde des Schweines ist antastbar: Nicht alle haben es so sch\\u00f6n wie diese Schwein \\u2013 vierzig Prozent aller Schweizer Mastschweine verlassen den Stall nur am Tag ihrer Schlachtung. \\u00a9Klaus Petrus\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;},{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/ff081c16-martha-24-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/ff081c16-martha-24-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/ff081c16-martha-24-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/ff081c16-martha-24-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/03\\\/ff081c16-martha-24-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;\\u00a9 Klaus Peter&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;}]}}\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.klauspetrus.ch\/kontakt\/\"><strong>Klaus Petrus<\/strong><\/a> war bis 2012 als Philosophieprofessor an der Universit\u00e4t Bern t\u00e4tig, seither freiberuflich als Fotograf und Publizist. Er interessiert sich in seinen Bildern und Artikeln f\u00fcr Tierschutz, Protestbewegungen und soziale Unruhen. Seine Fotografien sind in (Online-)Medien wie\u00a0<em>WOZ, Tagesanzeiger<\/em>,\u00a0<em>Infosperber, VICE, Blick<\/em>,\u00a0<em>20Minuten<\/em>,\u00a0<em>Bund<\/em>,\u00a0<em>Hintergrund, Zeitpunkt,\u00a0Schweizer Bauer<\/em>,\u00a0<em>Schweizer Hundemagazin\u00a0<\/em>oder<em>\u00a0Tierwelt\u00a0<\/em>erschienen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tiere sollen grundlegende Rechte wie das Recht auf Unversehrtheit, Freiheit und Leben haben. Lebensh\u00f6fe geben uns eine Ahnung davon, wie eine gerechte, von Menschen und Tieren geteilte Gesellschaft aussehen k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":54840,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[33],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44868","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ernaehrung","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44868","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44868"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44868\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44868"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44868"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}