{"id":44881,"date":"2017-03-31T07:00:00","date_gmt":"2017-03-31T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44881"},"modified":"2020-05-23T16:35:11","modified_gmt":"2020-05-23T14:35:11","slug":"zivilgesellschaft-in-myanmar-neue-freiheiten-alte-repressalien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44881\/zivilgesellschaft-in-myanmar-neue-freiheiten-alte-repressalien\/","title":{"rendered":"Zivilgesellschaft in  Myanmar: neue Freiheiten, alte Repressalien"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Lange litt die Bev\u00f6lkerung von Myanmar unter einer ruchlosen Milit\u00e4rdiktatur. Jegliches Engagement f\u00fcr Menschenrechte und Umwelt wurde im Keim erstickt. Ab 2011 erfolgte eine schrittweise \u00d6ffnung und politische Reformierung. Seither bauen AktivistInnen Grassroots-Gruppen auf und k\u00e4mpfen f\u00fcr ihre Rechte.<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"dropcap\">B<\/span>o Bo Lwin hat ein sanftes, fleischiges Gesicht und empf\u00e4ngt mich mit einem warmen Lachen. \u00abHalte Ausschau nach einem Typen mit einem Drei-Monats-Schwangerschaftsbauch\u00bb, hatte er mir per E-Mail zur einfacheren Erkennung mitgeteilt. Wir treffen uns in einer Espressobar im zweiten Stock einer Shoppingmall, wie sie in der boomenden Wirtschaftsmetropole Rangun derzeit wie Pilze aus dem Boden schiessen. \u00abNoch vor f\u00fcnf Jahren h\u00e4tte ich einem solchen Treffen niemals zugestimmt\u00bb, sagt er in geschliffenem Englisch. \u00abEinen ausl\u00e4ndischen Jour\u00adnalisten in aller \u00d6ffentlichkeit zu treffen, war gef\u00e4hrlich. \u00dcberall waren Spitzel der Milit\u00e4rregierung, jeder Schritt wurde \u00fcberwacht.\u00bb<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/5306d56a-illu_02-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3173\"\/><figcaption>BO BO LWIN studierte in seiner Heimatprovinz Kayin Landwirtschaft. Danach folgte ein Master in \u00abNatural Resource Management\u00bb an der Universit\u00e4t Bangkok. 2008 kehrte er nach Myanmar zur\u00fcck und gr\u00fcndete die Kalyana Mitta Development Foundation (KMF), eine Grassroots-Bewegung f\u00fcr soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz in Myanmar.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Lwin ist Leiter der Kalyana Mitta Development Foundation (KMF). Die Grassroots-&nbsp;Organisation besch\u00e4ftigt heute 34 Mitarbeitende, hat B\u00fcros an drei Standorten und ist mit 35 Jugendgruppen in allen Provinzen des Landes aktiv. KMF organisiert Trainings f\u00fcr Jugendliche und unterrichtet sie im Aufbau von demokratischen Strukturen und Umweltfragen. Um ein Bewusstsein f\u00fcr die aktuellen Probleme Myanmars zu schaffen \u2013 darunter der enorme Druck von Modernisierung und Entwicklung auf Kosten der Umwelt \u2013, verbindet Lwin Wissen aus den Natur- und Sozialwissen-schaften mit der buddhistischen Lehre. \u00abDie Jugendlichen kennen und sch\u00e4tzen diese&nbsp;Geschichten. Sie erleichtern es ihnen, neues Wissen in ihre Lebenswelt zu \u00fcbertragen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Besonders interessierte Jugendliche durchlaufen ein Programm zur Ausbildung zu Umweltexperten. Sie besuchen Kurse zur Arbeit und zur Relevanz von freien Medien, zur Bedeutung von \u00abEnvironmental Advocacy\u00bb und eignen sich didaktisches Know-how zur wirkungsvollen Verbreitung ihres Wissens an. Die Absolvent\u00adInnen sollen dereinst zur Speerspitze der Zivilgesellschaft in Myanmar werden, so Lwins&nbsp;Idee. Themen wie Landgrabbing, intransparente und tendenzi\u00f6se Umweltvertr\u00e4glichkeits\u00adpr\u00fcfungen f\u00fcr Staudamm- und Minenprojekte oder gesetzliche L\u00fccken im Umweltschutz sollen \u00fcber sie Eingang in einen kritischen \u00f6ffentlichen Diskurs finden.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Heimliche Treffen im Wald<\/strong><\/h3>\n\n<p>Lwin sch\u00f6pft f\u00fcr die Arbeit mit KMF aus seiner eigenen Erfahrung: Als Jugendlicher musste er Myanmar verlassen, um sich Wissen zu Ressourcenmanagement und zum Aufbau von zivilgesellschaftlichen Strukturen anzu\u00adeignen. Dank einem Stipendium konnte er in Bangkok studieren, wo er mit Umweltaktivisten in Kontakt kam. 2008 kehrt er nach Myanmar zur\u00fcck, um seine eigene Grassroots-Bewegung aufzubauen \u2013 im Geheimen, wegen der Verbote und Repressalien der Milit\u00e4rjunta.\u00bb<\/p>\n\n<p><span class=\"pull-right\">\u00abWir gaben vor, eine Wandergruppe zu sein. In Wahrheit suchten wir einen unbe\u00adobachteten Ort, wo wir \u00fcber Umweltprobleme diskutieren konnten.\u00bb<\/span><\/p>\n\n<p>\u00abWir haben damals alles gemacht, um nicht aufzufallen\u00bb, erinnert sich Lwin. \u00abUnsere Dokumente haben wir stets in Rucks\u00e4cken mit uns herumgeschleppt. Die Armee sollte uns nichts nachweisen k\u00f6nnen, wenn sie in unserer Abwesenheit unsere Zimmer durchsuchte.\u00bb Ein&nbsp;offizielles B\u00fcro gab es nicht. S\u00e4mtliche Meetings fanden in unscheinbaren Teestuben statt, die daf\u00fcr bekannt waren, dass man mehr oder weniger frei sprechen konnte. Um sich mit ausl\u00e4n\u00addischen Partnern zu treffen, schlich sich Lwin unbemerkt in ihr Hotelzimmer. Die j\u00e4hr\u00adlichen Treffen der KMF-Mitglieder fanden im Wald statt. \u00abWir gaben vor, eine Wandergruppe zu sein. In Wahrheit suchten wir einen unbe\u00adobachteten Ort, wo wir \u00fcber Umweltprobleme, Menschenrechte und die Zukunft unseres Landes diskutieren konnten.\u00bb<\/p>\n\n<p>Heute schaut Lwin mit Erleichterung, aber zugleich auch etwas nostalgisch auf die wilden Gr\u00fcndungsjahre seiner Bewegung zur\u00fcck. Mittlerweile investiert er viel Zeit in Finanzierungsantr\u00e4ge oder Wirkungsberichte f\u00fcr Donatoren und reist f\u00fcr Meetings nach London. Seit der \u00d6ffnung des Landes sind Dutzende inter\u00adnationale NGOs ins Land gest\u00fcrmt, die meisten arbeiten mit lokalen Hilfswerken zusammen. Kritiker f\u00fcrchten, dass der pl\u00f6tzliche Geldsegen kontraproduktiv sein k\u00f6nnte f\u00fcr den nachhaltigen Aufbau einer starken Zivilgesellschaft.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Aufbau zivilgesellschaftlicher <\/b><b>Strukturen aus der Ferne<\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung (HBS) geh\u00f6rt zu den NGOs, die schon w\u00e4hrend der Milit\u00e4rdiktatur in Myanmar t\u00e4tig waren. Ich treffe Mirco Kreibich, den Leiter des Myanmar-Programms, im HBS-B\u00fcro in der Township Kamaryut \u2013 eine der gr\u00fcnen und aufger\u00e4umten Gegenden Ranguns mit einer Flaniermeile am gr\u00f6ssten See der Stadt. Sie zieht NGOs und Botschaften genauso an wie Bauinvestoren und Jadeh\u00e4ndler. Vor der B\u00fcroer\u00f6ffnung im Jahr 2012 arbeitete die HBS von Bangkok aus. Ab 2004 pflegte sie trotz Abschottung und Embargos gute Kontakte ins Land und erm\u00f6glichte j\u00e4hrlich f\u00fcnf Studierenden eine Ausbildung in Thailand oder Vietnam.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Dabei fokussierte die HBS auf die Bereiche Soziales, Politik, Entwicklung und Umwelt \u2013 Disziplinen des kritischen Denkens, die von der Milit\u00e4rregierung an den lokalen Universit\u00e4ten eingestampft worden waren. Viele der damals Gef\u00f6rderten, darunter auch Bo Bo Lwin, sind mittlerweile aus dem Exil ins Land zur\u00fcckgekehrt, ausgestattet mit Wissen, Erfahrungen und Kontakten, die Myanmar auf dem Weg zur Demokratisierung dringend braucht.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Heute kann die HBS ungest\u00f6rt im Land arbeiten. Seit dem Reformkurs von Pr\u00e4sident Thein Sein ab 2011 hat sich die Lage f\u00fcr Aktivist\u00adInnen und NGOs deutlich entspannt. Trotzdem k\u00e4mpfen Kreibich und seine Mitstreiter in der t\u00e4glichen Arbeit nach wie vor mit einer Reihe von Herausforderungen: \u00abDie Vertreter der aktuellen, demokratisch gew\u00e4hlten Regierung sind f\u00fcr uns fast nicht erreichbar.\u00bb Politiker m\u00fcssen seit der Macht\u00fcbernahme der National League for Democracy (NLD) von Aung San Suu Kyi Anfang Februar von der Parteif\u00fchrung eine Erlaubnis einholen, wenn sie mit Journalistinnen sprechen oder Anl\u00e4sse von zivilgesellschaftlichen Gruppen besuchen wollen. Das ist widerspr\u00fcchlich, geh\u00f6rte doch die Zivilgesellschaft stets zu den gr\u00f6ssten Unterst\u00fctzerinnen von Aung San Suu&nbsp;Kyi. \u00abDie Euphorie \u00fcber ihre Wahl ist besonders bei internationalen Beobachter bereits wieder etwas verflogen\u00bb, weiss Kreibich.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Ein weiteres Problem, insbesondere f\u00fcr internationale NGOs, ist der erschwerte Zugang zu den Menschen auf dem Land. In den Provinzen Kachin und Shan an der Grenze zu China bek\u00e4mpft das Milit\u00e4r bis heute bewaffnete Gruppen ethnischer Minderheiten. Tausende von Zivilisten sind nach China oder Thailand geflohen. Die umk\u00e4mpften Gebiete werden vom Milit\u00e4r grossr\u00e4umig abgesperrt und sind f\u00fcr Ausl\u00e4nder gesperrt \u2013 aus Sicherheitsgr\u00fcnden, wie es heisst.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"pull-right\">\u00abDie Regierung hat versprochen, unsere Expertise in Zukunft in ihre Entscheidungen einzubeziehen.\u00bb Shining Nang<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\">Kreibich sieht den Grund f\u00fcr den fehlenden Zugang jedoch vielmehr im Bestreben des Milit\u00e4rs, die Kontrolle \u00fcber Gebiete zu behalten, die reich an nat\u00fcrlichen Ressourcen sind und zugleich Schaupl\u00e4tze von Protesten gegen umstrittene Infrastrukturprojekte. Um trotzdem an Informationen aus diesen Regionen zu kommen, arbeitet er mit lokalen AktivistInnen zusammen. Manche sind Alumni eines HBS-Programms, wie Shining Nang, die gegen einen geplanten Megastaudamm in ihrem Heimatdorf mobilisiert. K\u00fcrzlich hat die Aktivistin zusammen mit anderen Gruppen eine Petition lanciert, in<br>\nder sich 30&nbsp;000 Menschen gegen das Projekt aussprachen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Milliarden f\u00fcr die \u00abBatterie&nbsp;<\/b><b>S\u00fcdostasiens\u00bb<\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Nang wuchs in Mong Pan auf, einem kleinen Dorf in der \u00f6stlichen Provinz Shan. \u00abIch habe mich schon immer f\u00fcr soziale Fragen interessiert\u00bb, erinnert sie sich. Doch bis zu ihrem 22. Lebensjahr konnte sie weder ihre Meinung frei \u00e4ussern noch sich mit Gleichgesinnten \u00f6ffentlich versammeln. \u00abIrgendwann wurde mir bewusst, dass ich weg muss, wenn ich sp\u00e4ter einmal etwas in meiner Heimat ver\u00e4ndern will.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"p1\">2005 ging sie mit Unterst\u00fctzung von internationalen Organisationen nach Thailand ins Exil und studierte dort Internationale Entwicklung. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit besch\u00e4ftigte sie sich intensiv mit den sozialen Folgen von Megastaudammprojekten. Nach weiteren Studien auf den Philippinen und in Costa Rica kehrte sie 2014 in ihr Heimatdorf zur\u00fcck und gr\u00fcndete die Mong Pan Youth Association, mit der sie gegen einen der gr\u00f6ssten Staud\u00e4mme in S\u00fcdostasien mobilisiert.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/42d9036d-illu_04.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3179\"\/><figcaption>SHINING NANG verliess Myanmar f\u00fcr ein Masterstudium in \u00abInternational Development Studies\u00bb an der Chulalongkorn University in Thailand. Danach absolvierte sie weitere Studien in Ressourcenmanagement und internationaler Politik in Costa Rica und den Philippinen. Seit zwei Jahren lebt sie wieder in ihrem Heimatdorf Mong Pan und mobilisiert gegen den Mong-Ton-Damm, einen der gr\u00f6ssten Staud\u00e4mme in S\u00fcdostasien.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p class=\"p1\">Der Mong Ton Dam (fr\u00fcher Tasang Dam) ist ein 6-Milliarden-Dollar-Projekt am Saluen-Fluss (auch Thanlwin), der die Lebensgrundlage f\u00fcr Millionen von Menschen in Myanmar bildet. Die vorgesehene Flutungszone entspr\u00e4che etwa der Fl\u00e4che Singapurs. Der thail\u00e4ndische (Electricity Generating Authority of Thailand) und der chinesische (China Three Gorges Corporation) Hauptinvestor argumentieren mit der Elektrifizierung Myanmars. Doch die Vertr\u00e4ge zeigen, dass nur zehn Prozent des produzierten Stroms tats\u00e4chlich in Myanmar bleiben w\u00fcrden, w\u00e4hrend der Rest den beiden Nachbarl\u00e4ndern zugutek\u00e4me. Wie sagte Kreibich von der HBS: \u00abMyanmar wird derzeit zur Batterie S\u00fcdostasiens umgebaut.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Aktuell finden in Mong Pan Probebohrungen,&nbsp;Messungen und Vorbereitungen statt. \u00abDoch was genau vor Ort geschieht, wissen wir nicht, weil wir keinen Zugang zum Gel\u00e4nde haben\u00bb, sagt Nang. Das k\u00fcnftige Flutungsareal ist weitr\u00e4umig vom Milit\u00e4r abgesperrt und weder den Bauern und B\u00e4uerinnen noch lokalen NGOs zug\u00e4nglich. Nang und ihre Mitstreiterinnen k\u00e4mpfen daf\u00fcr, dass die vom Damm betroffenen Bauern und B\u00e4uerinnen konsultiert und ihre Rechte respektiert werden. Denn seit der ersten Projektierung des Damms vor 20 Jahren wurden bereits Hunderte vertrieben.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Mehr Hoffnung als Sorgen<\/b><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Seit Nangs Jugend in Myanmar hat sich in Mong Pan einiges zum Besseren ver\u00e4ndert. Heute kann sie Missst\u00e4nde \u00f6ffentlich anprangern und sich mit Gleichgesinnten versammeln. Wirklich frei ist sie in ihrer Arbeit aber nach wie vor nicht. Bis heute ist das Milit\u00e4r stets pr\u00e4sent, wenn Nang eine Kundgebung mit vom Staudamm betroffenen Gemeinden organisiert. Die Aktivit\u00e4ten ihrer Organisation werden genau dokumentiert und die Versammlungen muss sie im Voraus genehmigen lassen. \u00abDie Menschen, die eigentlich mit uns zusammenarbeiten wollen, werden dadurch eingesch\u00fcchtert.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Nang schaut sowohl hoffnungsvoll als auch mit Sorge in die Zukunft: Noch seien viele\u00a0Versprechungen, die von Myanmars erster demokratisch gew\u00e4hlten Regierung seit nahezu 50\u00a0Jahren gemacht wurden, noch nicht in den lokalen Beh\u00f6rden und bei den Menschen in den D\u00f6rfern angekommen. \u00abDoch unsere Zusammenarbeit mit den Beamten wird besser. Die Regierung hat versprochen, unsere Expertise in Zukunft in ihre Entscheidungen ein\u00adzu\u00adbeziehen\u00bb, erz\u00e4hlt Nang. F\u00fcr die Zukunft Myanmars am wichtigsten sei jedoch, dass die bewaffneten Konflikte in Shan und anderen Provinzen endlich aufh\u00f6rten. \u00abSonst k\u00f6nnte das Milit\u00e4r wieder die Macht im Land ergreifen und das w\u00e4re das Ende unserer neu gewonnenen Freiheiten.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Samuel Schlaefli<\/strong> hat Journalismus, Soziologie und\u00a0Kulturwissenschaften studiert. Heute arbeitet er als freischaffenderJournalist und Redaktor f\u00fcr verschiedene\u00a0Magazine und schreibt zu Nachhaltigkeit, Klimawandel\u00a0und Auswirkungen der Globalisierung. Am liebsten tut\u00a0er dies auf Reisen in Form von Reportagen.\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.samuelschlaefli.ch\/\" target=\"_blank\">www.samuelschlaefli.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange litt die Bev\u00f6lkerung von Myanmar unter einer ruchlosen Milit\u00e4rdiktatur. Jegliches Engagement f\u00fcr Menschenrechte und Umwelt wurde im Keim erstickt. Ab 2011 erfolgte eine schrittweise \u00d6ffnung und politische Reformierung. 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