{"id":44962,"date":"2017-06-30T07:00:00","date_gmt":"2017-06-30T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44962"},"modified":"2020-05-25T11:24:42","modified_gmt":"2020-05-25T09:24:42","slug":"der-himmel-kann-nicht-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44962\/der-himmel-kann-nicht-warten\/","title":{"rendered":"Der Himmel kann nicht warten"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Angesichts von Klimawandel und Armutskrise engagieren sich immer mehr Religionsgemeinschaften f\u00fcr den Umweltschutz. Das gr\u00fcne Gewissen der Gl\u00e4ubigen k\u00f6nnte viel ver\u00e4ndern. Aber manchmal scheitern sie an ganz irdischen Zw\u00e4ngen.<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"dropcap\">D<\/span>er hinduistische Tempel Amarnath liegt in einer Bergh\u00f6hle auf 3882 Metern \u00fcber Meer im indischen Kaschmir. In ihm formt sich regelm\u00e4ssig im Juli und August eine meterhohe Tropfsteinfigur aus Eis, die von den Gl\u00e4ubigen als Statue des Gottes Shiva verehrt wird. Hunderttausende Hindus machen sich jeden Sommer auf den tagelangen Aufstieg zum Heiligtum Amarnath. Doch in den letzten Jahren ist die Pilgerzeit k\u00fcrzer geworden: Der Eisgott schmilzt immer fr\u00fcher. Grund: Zu viele Touristen \u2013 und der Klimawandel.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Amarnath hat der Debatte um den Klimaschutz in Indien eine neue Dimension gegeben: Pl\u00f6tzlich geht es nicht mehr nur um Kohle und CO2, sondern auch um Glauben und Religion. Premierminister Narendra Modi begr\u00fcndet seine ehrgeizigen Solarpl\u00e4ne auch mit Yoga-Weisheiten \u2013 und liegt damit im Trend. \u2767\u2002F\u00fcr 80 Prozent der Erdbewohner ist die Religion ein nat\u00fcrlicher Teil ihrer Umwelt. Doch sie m\u00fcssen mitansehen, wie die globale Umweltkrise zunehmend auch religi\u00f6se Heiligt\u00fcmer bedroht. Kathedralen und Moscheen br\u00f6ckeln unter \u00e4tzender Luft, heilige W\u00e4lder sind von Abholzung und Schadstoffen bedroht, verehrte Wasserl\u00e4ufe werden verseucht und ganze Kulturlandschaften wie Venedig vom steigenden Meeresspiegel attackiert. Menschen in aller Welt leiden unter D\u00fcrren, Luftverschmutzung, fehlendem Wasser und W\u00fcstenbildung.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"s1\">Alliierte im Kampf f\u00fcr die Umwelt<\/span><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">\u00abIn allen Religionen sind \u00fcber die letzten Jahre die Anstrengungen deutlich gewachsen, Aktivit\u00e4ten zu Gunsten des \u00f6kologischen Wandels zu unterst\u00fctzen\u00bb, erkl\u00e4rt Mary Evelyn Tucker, die an der Yale-Universit\u00e4t in den USA Forstwirtschaft und Religionswissenschaft lehrt und das Forum f\u00fcr \u00d6kologie und Religion leitet. Sie kennt viele Beispiele, wo Religion und Umweltschutz zusammenwachsen: Christen, Juden und Muslime renaturieren beispielsweise gemeinsam den Jordan in Israel oder buddhistische M\u00f6nche erkl\u00e4ren&nbsp;B\u00e4ume in Thailand f\u00fcr heilig, um sie vor dem Abholzen zu sch\u00fctzen. \u00abIn China gibt es Bestrebungen f\u00fcr eine \u2039\u00f6kologische Zivilisation\u203a, die sich auf die Traditionen des Konfuzianismus, des Buddhismus und des Taoismus beruft\u00bb, so die Forscherin. Der ehemalige Greenpeace-Chef Kumi Naidoo erkl\u00e4rte bereits 2012 religi\u00f6se Gruppen zu Alliierten im Kampf f\u00fcr die Umwelt.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002In den christlichen Kirchen etwa sind die Orthodoxen f\u00fcr ihr jahrelanges Engagement zur Rettung von Gew\u00e4ssern bekannt. Viele protestantische Gemeinden und Kirchen setzen sich seit Jahrzehnten f\u00fcr dezentrale Energieversorgung und gerechten Welthandel ein (fairer Kaffee). Gemeinschaften wie die Qu\u00e4ker in den USA treiben seit Jahrzehnten das ethische Investment voran, indem sie keine Geldanlagen zulassen, die Menschen oder der Natur schaden. Die Hilfswerke Misereor, Brot f\u00fcr die Welt und zunehmend auch Islamic Relief kritisieren seit Jahren, dass ihre Erfolge bei der Armutsbek\u00e4mpfung durch Umweltzerst\u00f6rung zunichtegemacht werden. Nun engagieren sie sich etwa in Deutschland in der breiten \u00abKlima-Allianz\u00bb mit etwa 100 Umwelt- und Entwicklungsgruppen f\u00fcr einen echten Schutz von Mensch und Natur.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"s1\">Der Papst fordert einen Kurswechsel<\/span><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Ihren deutlichsten Ausdruck findet die neue gr\u00fc\u00adne Aufkl\u00e4rung in der katholischen Enzyklika \u00abLaudato si\u2019\u00bb vom Sommer 2015. Darin fordert Papst Franziskus ein theologisches Umdenken und einen \u00f6kologischen Kurswechsel nicht nur von seinen 1,2 Milliarden Katholiken. Er warnt, dass die jetzige Generation als \u00abdie verantwortungslose\u00ads\u00ad\u00adte in die Geschichte eingehen werde\u00bb, wenn\u00a0sie beim Klimaschutz versage.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Der Papst r\u00e4umte auch mit der jahrhundertealten Bibelauslegung auf, die Christen sollten sich \u00abdie Erde untertan\u00bb machen. Es gehe im Gegenteil darum, sie als Gottes Geschenk zu bewahren. Seiner Kirche verordnete Franziskus entgegen ihrer jahrhundertealten Tradition einen offenen Dialog mit der Wissenschaft. Und er wagte sich weit vor in die Debatte von Politikern und Juristen um die \u00abGlobal Commons\u00bb: Ohne den Schutz von globalen Gemeing\u00fctern wie der Atmosph\u00e4re, den Ozeanen oder den W\u00e4ldern werde es keine gerechte Wirtschaft geben.\u2002<span class=\"s2\">\u2767<\/span>\u2002Franziskus stellt das globale Wirtschaftssystem in Frage\u00bb, konstatiert Ottmar Edenhofer, \u00d6konom am Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung, der den Papst bei der Enzyklika beraten hat: \u00abAus seiner Sicht ersch\u00fcttern Klimawandel, die globale Armut und Ungleichheit die Fundamente des globalen Zusammenlebens.\u00bb\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Der Papst beliess es nicht bei diesem Rundschreiben. Vor den entscheidenden UN-Gipfeln zu Entwicklung und Klimawandel, die 2015 in New York und in Paris stattfanden, setzte er die r\u00f6misch-katholische Diplomatie in Gang. Zwei Jahre lang wurden Wissenschaftler, Umweltaktivisten und Politiker vom Vatikan zu Gespr\u00e4chen nach Rom eingeladen.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Katholische L\u00e4nder, die sich der UN-Klimapolitik in den Weg stellten, wie Polen und Nicaragua, wurden von p\u00e4pstlichen Gesandten bis in die entscheidende letzte Nacht gedr\u00e4ngt, das Abkommen nicht zu behindern. Ausgerechnet die Vertreterin des sozialistischen Venezuela, Claudia Salerno, lobte im Plenum von Paris den argentinischen Papst f\u00fcr seine Rolle in den Verhandlungen. Und Christoph Bals, Chef der Entwicklungsorganisation Germanwatch, res\u00fcmierte, neben der Einigung mit den USA und China, der aktiven Rolle der Entwicklungsl\u00e4nder und dem Druck der Finanzwelt seien \u00abdie Enzyklika und der Druck der Religionen einer der Hauptfaktoren f\u00fcr den Erfolg gewesen\u00bb.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"s2\">Christen beteten f\u00fcr den Klimagipfel<\/span><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">\u00abParis ist eine Messe wert.\u00bb Der Slogan des K\u00f6nigs Heinrich IV., der sich 1593 zum Katholizismus bekannte, um K\u00f6nig von Frankreich zu werden, hatte 2015 eine andere Bedeutung: Rund um die 21. UN Klimakonferenz zeigten auch die Weltreligionen, wie sehr ihnen die Rettung der Sch\u00f6pfung am Herzen liegt.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002So pilgerten Hunderte von Christinnen und Christen wochenlang nach Paris, um f\u00fcr ein Gelingen des Gipfels zu beten. Der Weltkongress der Lutheraner rief seine Mitglieder auf, ihr Geld aus der Kohle- und \u00d6lindustrie abzuziehen. Bei der Klima-Vorkonferenz im Oktober in Bonn forderten 154 F\u00fchrer aller Weltreligionen ein \u00abEnde der fossilen Energien und null CO2-Emissionen\u00bb: Das Spektrum reichte vom christlichen Weltkongress der Kirchen \u00fcber Muslime, Juden, Hindus und Buddhisten bis hin zu Vertretern indigener Religionen.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Grossen Einfluss hatte auch die \u00abIslamische Erkl\u00e4rung\u00bb von muslimischen Geistlichen im August 2015. \u00abEs ist unsere Verantwortung als Muslime, zu handeln\u00bb, schrieben etwa 30 islamische W\u00fcrdentr\u00e4ger. Sie&nbsp;forderten \u00abdie wohlhabenden und die \u00d6lstaaten\u00bb auf, fossile Brennstoffe auslaufen zu lassen, armen L\u00e4ndern zu helfen, erneuerbare Energien zu f\u00f6rdern und ihre Konsummuster zu \u00e4ndern. Zwei prominente K\u00f6pfe aus dem Organisationskreis sassen auch in Paris an entscheidenden Stellen: Saleemul Huq, Veteran der Klimakonferenzen aus Bangladesch und K\u00e4mpfer f\u00fcr die Rechte der \u00e4rmsten L\u00e4nder, sowie Wael Hmaidan, Chef von CAN, dem Climate Action Network als Dachverband der Umweltverb\u00e4nde.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Hmaidan sagte, aus der dezentralen islamischen Welt habe es \u00absehr zustimmenden Input gegeben\u00bb, der auf der Vorarbeit von \u00f6kologischen Gruppen im Islam basiere, etwa Green Faith oder Green Muslim \u2013 nicht umsonst sei Gr\u00fcn die Farbe des Propheten Mohammed. Und der Oberste Imam von Indonesien erreiche im gr\u00f6ssten islamischen Land der Welt die Menschen direkt. Auch in Marokko, wo ein Jahr nach Paris die n\u00e4chste Klimakonferenz gastierte, hatte der K\u00f6nig das Programm der \u00abgr\u00fcnen Moscheen\u00bb ausgerufen, bei dem es darum geht, Solaranlagen auf den D\u00e4chern zu bauen und die Gl\u00e4ubigen zu \u00f6kologischem Verhalten zu ermahnen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/a3db5846-h_00026601-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3763\"\/><figcaption>Auch die islamische Religion will in Zukunft mehr f\u00fcr die Umwelt machen. Im Namen des Barmherzigen, Kalligrafie in Form eines Wiedehopfes, Iran, 17.\/18. Jh.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"s1\">Immenses Potenzial<\/span><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Die drei Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum berufen sich f\u00fcr den Umweltschutz auf die Bibel und den Koran: Die Erde sei Gottes Sch\u00f6pfung und d\u00fcrfe von den Menschen nicht zerst\u00f6rt werden. Andere Religionen wie der Konfuzianismus streben nach Harmonie, die sich in einer intakten Natur ausdr\u00fcckt, verlangen nach einem absoluten Respekt f\u00fcr alles Lebendige wie der Buddhismus oder sehen in Pflanzen und Tieren ihre Ahnen und G\u00f6tter wie viele Natur\u00adreligionen.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Die biblischen Geschichten zur Sorge um die Armen sind mit den \u00abNachhaltigen Entwicklungszielen\u00bb der Vereinten Nationen gut zu verbinden. Die insgesamt 17 Ziele formulieren den Kampf gegen Armut und Hunger sowie das Recht auf intakte Umwelt, Gesundheit, Bildung und Sicherheit. Es war kein Zufall, dass Papst Franziskus im September 2015 die UN-Generalversammlung er\u00f6ffnete, die diese Sustainable Development Goals (SDG) beschloss.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Das Potenzial f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung durch die Religionsgemeinschaften sei immens, hatte\u00a0eine Untersuchung des Worldwatch Institute in Washington schon 2010 ergeben. Der gr\u00f6sste Beitrag der Gl\u00e4ubigen w\u00e4re es, \u00abihr eigenes, uraltes Wissen \u00fcber den Materialismus ernst zu nehmen\u00bb. Faktoren wie die Zufriedenheit aus Beziehungen statt aus dem Besitz von Dingen oder die Besinnung auf einfachere Lebensformen k\u00f6nnten h\u00f6her gesch\u00e4tzt werden. \u00abDie Konsumkritik, die eigentliche St\u00e4rke vieler Religionen, wird derzeit noch vernachl\u00e4ssigt\u00bb, heisst es.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"s1\">Blinde Flecken<\/span><\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Das gr\u00fcne Gewissen der Gl\u00e4ubigen ist noch nicht alt. Vor allem die christlichen Lehren haben der Naturzerst\u00f6rung lange einen Heiligenschein verliehen: Das biblische Gebot \u00abMacht euch die Erde untertan\u00bb f\u00fchrte dazu, dass die Menschen sich als \u00abKrone der Sch\u00f6pfung\u00bb betrachteten und sie r\u00fccksichtslos ausbeuteten, warf schon 1962 der US-Soziologe Lynn White den Kirchen vor. Dazu kam die Fokussierung auf ein Leben nach dem Tod, dem die Sch\u00f6nheit der Sch\u00f6pfung im Hier und Jetzt vorzuziehen sei. Und schliesslich begr\u00fcndete zumindest der Soziologe Max Weber den weltweiten Siegeszug des Kapitalismus auch mit der calvinistischen Spielart des Christentums: Da Gewinn und Erfolg Zeichen f\u00fcr g\u00f6ttliche Erw\u00e4hlung seien, treibe der Glauben das Wirtschaftswachstum voran. Heute gilt das ungez\u00fcgelte Wachstumsstreben als eine der wichtigsten Ursachen f\u00fcr die weltweite \u00f6kologische Krise.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Die katholische Kirche str\u00e4ubt sich nach wie vor gegen die Geburtenkontrolle, obwohl steigende Bev\u00f6lkerungszahlen den Druck auf die Umwelt erh\u00f6hen. Oft fehlt den Religionsgemeinschaften auch der Schritt von der Kanzel zur Praxis. Die Umschichtung der oft milliardenschweren Kirchenverm\u00f6gen von umweltzerst\u00f6renden in nachhaltige Investments kommt nur schleppend in Gang. Die christlichen Kirchen in Europa h\u00e4tten \u00abviele kluge Denkschriften, aber es fehlt eine einheitliche Strategie zu ihrer\u00a0Umsetzung\u00bb, sagt Jobst Kraus, engagierter Umweltk\u00e4mpfer in der evangelischen Kirche in Baden-W\u00fcrttemberg. \u00abWir befinden uns in der babylonischen Gefangenschaft des Wohlstands\u00a0und sind nicht die Motoren f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung, die wir sein k\u00f6nnten.\u00bb Die schwerf\u00e4lligen Apparate der Kirchen und Glaubensgemeinschaften setzen oft andere Priorit\u00e4ten als\u00a0die Rettung der Welt.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Dass sich derzeit die fromme Mannschaft des neuen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump, angef\u00fchrt vom konservativ-christlichen Vizepr\u00e4sidenten Mike Pence, auf Gott beruft, aber nicht viel mit Umweltschutz anfangen kann, beweist ihre Einstellung \u2013 etwa den Klimawandel als \u00abErfindung der Chinesen\u00bb abzutun \u2013 und nimmt die Umweltbeh\u00f6rde EPA auseinander. Auch in vielen europ\u00e4ischen Staaten wie in Polen stehen konservative Christen an der Speerspitze der wissenschaftsfeindlichen Leugner des Klimawandels.\u2002<span class=\"s1\">\u2767<\/span>\u2002Konfrontiert mit der klimatischen Realit\u00e4t aber sieht sich der indische Wallfahrts\u00adtempel Amarnath. Dort mussten die Verantwortlichen zu einer klimabedingten Notmassnahme greifen, um die Folgen des Klimawandels zu mildern: Sie versahen die H\u00f6hle mit dem Shiva-Schrein mit einer K\u00fchlanlage, um die\u00a0Eisfigur m\u00f6glichst lange\u00a0zu konservieren.<\/p>\n\n<p><em>Der deutsche Journalist Bernhard P\u00f6tter schreibt schwerpunktm\u00e4ssig \u00fcber Klima-, Energie- und Umweltthemen. Er arbeitet seit 1993 f\u00fcr die \u00abtaz\u00bb, schreibt aber auch f\u00fcr \u00abDie Zeit\u00bb, \u00abWOZ\u00bb, \u00abGeo\u00bb und \u00abNew Scientist\u00bb. Zu seinen Buchprojekten geh\u00f6ren \u00abTatort Klimawandel\u00bb (Oekom Verlag) und \u00abStromwechsel\u00bb (Westend Verlag, mit Peter Unfried und Hannes Koch).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts von Klimawandel und Armutskrise engagieren sich immer mehr Religionsgemeinschaften f\u00fcr den Umweltschutz. Das gr\u00fcne Gewissen der Gl\u00e4ubigen k\u00f6nnte viel ver\u00e4ndern. Aber manchmal scheitern sie an ganz irdischen Zw\u00e4ngen.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":54930,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[50],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44962","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-klima","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44962"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44962\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44962"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44962"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}