{"id":44981,"date":"2017-09-22T07:00:00","date_gmt":"2017-09-22T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=44981"},"modified":"2020-05-25T15:23:38","modified_gmt":"2020-05-25T13:23:38","slug":"im-dialog-zwischen-verschiedenen-lebenswelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/44981\/im-dialog-zwischen-verschiedenen-lebenswelten\/","title":{"rendered":"Im Dialog zwischen verschiedenen Lebenswelten"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wie fotografiere ich die Ber\u00fchrung des Windes?<\/strong> <strong>Die ecuadorianisch-amerikanische Fotok\u00fcnstlerin Karen Miranda Rivadeneira will mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen verschiedenen sozialen und \u00f6kologischen Lebenswelten erweitern. Sie sch\u00e4rft unseren Blick, damit wir sehen k\u00f6nnen, was hinter den Bildern liegt.<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">D<\/span>urch die dunkle Regennacht rollt mein Bus Richtung Flughafen, als j\u00e4h ein bleicher Vollmond durch die Wolken dr\u00e4ngt und einen milchigen Schimmer \u00fcber die grosse, nasse Schw\u00e4rze wirft.<\/p>\n\n<p>Diesen unerwarteten und unwirklichen Augenblick h\u00e4tte ich wohl verpasst, wenn ich mich in den Tagen zuvor nicht intensiv mit den Bildern und Visionen der ecuadorianisch-amerikanischen Fotografin Karen Miranda Rivadeneira besch\u00e4ftigt h\u00e4tte, die ich sp\u00e4ter am Tag in New York treffen will. Und vermutlich h\u00e4tte ich ohne die Begegnung mit den eindringlichen Fotos dieser K\u00fcnstlerin beim Anflug auf La Guardia auch \u00fcbersehen, wie die Morgensonne die ver\u00e4stelte Seenlandschaft von Finger Lakes versilbert und vergoldet \u2013 als ob sie uns die Kostbarkeit des Wassers unmissverst\u00e4ndlich vor Augen f\u00fchren wollte.<\/p>\n\n<p>Es geht hier nicht um meine Person, sondern um Fotografien, die unsere Wahrnehmung \u00fcber den Moment hinaus sch\u00e4rfen und vertiefen. Es geht um Bilder, die neue Arten des Sehens und vielleicht sogar des Lebens er\u00f6ffnen m\u00f6chten.<\/p>\n\n<p>Ich treffe Karen Miranda Rivadeneira mitten in Manhattan, im Bryant Park. \u00abIch trinke Tee und trage eine Sonnenbrille\u00bb, textet sie mir als Orientierungshilfe. Doch ich kenne die zierliche junge Frau mit den langen dunklen Haaren und den ausdrucksstarken Augen bereits, wenn auch nur virtuell, als Hauptfigur ihrer eigen\u00adwilligen Fotofamiliengeschichte \u00abOther Stories\/Historias Bravas\u00bb. Wir finden uns problemlos und beschliessen, trotz grossst\u00e4dtischem Verkehrsl\u00e4rm und eher fr\u00f6steligen Temperaturen draussen in der hellen Fr\u00fchlingssonne sitzen zu bleiben. Noch ist die Rasenfl\u00e4che im Zentrum der Anlage jung und verletzlich und deshalb gesperrt. Vom Rand her blicken wir also in das makellos gepflegte, uniforme Gr\u00fcn, w\u00e4hrend wir \u00fcber den atemberaubenden Artenreichtum im Amazonasgebiet sprechen, aber auch \u00fcber Menschen- und Drogenhandel und \u00fcber Zusammenst\u00f6sse der indigenen Bev\u00f6lkerung mit Holzf\u00e4llern und \u00d6larbeitern in dieser Region.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Urbanes Amazonien<\/h3>\n\n<p>Meine Gespr\u00e4chspartnerin besch\u00e4ftigt sich seit vielen Jahren mit diesen sozialen und \u00f6kologischen Konflikten, die sie mit dem Begriff \u00aburbanes Amazonien\u00bb umschreibt. Ihr Interesse am Thema hat nicht zuletzt mit ihrer eigenen multikulturellen Biografie zu tun. Die ersten vier Jahre lebt die 1983 geborene Karen Miranda in Queens, New York. Die sp\u00e4teren Kinder- und die Jugendjahre verbringt sie jedoch in Ecuador. Dort lernt sie auf ausgedehnten Reisen mit ihrem Vater das Amazonasgebiet kennen. Sie merkt zum Beispiel fr\u00fch, dass die indigene Bev\u00f6lkerung in den Bergen und die K\u00fcsten\u00adbewohner des Landes ein ganz unterschiedliches Leben f\u00fchren.<\/p>\n\n<p>Ausgerechnet am 11. September 2001, wenige Stunden vor denTerroranschl\u00e4gen, kehrt die junge Frau zum Studium nach New York zur\u00fcck. Da lebt sie bis heute im Schoss ihrer ecuadorianisch-amerikanischen Grossfamilie an der \u2013 nomen est omen \u2013 Bliss Street (Gl\u00fcck\u00adstrasse). Etliche Arbeiten von Karen Miranda Rivadeneira sind wahre Liebeserkl\u00e4rungen an diese Heimat. Trotzdem zieht es die K\u00fcnstlerin immer wieder hinaus und in andere Welten: Nach ihrem Studienabschluss in bildender Kunst reist sie 2006 zur\u00fcck nach Ecuador und arbei-tet dort zum ersten Mal mit der Kamera, und zwar f\u00fcr die Tageszeitung \u00abEl Comercio\u00bb. Als Fotojournalistin besucht sie unter anderem den Yasun\u00ed-Nationalpark, wo sie die Waorani kennenlernt. Den \u00dcberlebenskampf dieser indigenen Bev\u00f6lkerung dokumentiert sie in \u00abOmeede\u00bb einem fortlaufenden Foto- und Videoprojekt. \u00abOmeede\u00bb ist das Waorani-Wort f\u00fcr Wald und auch f\u00fcr Zuhause.<\/p>\n\n<p>Und wo f\u00fchlt sich die mit zahlreichen internationalen Kunstpreisen und Residenzstipendien ausgezeichnete K\u00fcnstlerin selber am ehesten zu Hause? Die Kosmopolitin hat nicht nur in den USA und Ecuador gelebt, sondern auch in D\u00e4nemark, Italien und Paris. Und sie wird n\u00e4chstens drei Monate als Stipendiatin in Taos, New Mexico, verbringen. Sie bewegt sich einerseits in der grossst\u00e4dtischen Kunstszene und versenkt sich andererseits in indigene Kulturen wie die guatemaltekischen Mam, die meso\u00adpotamischen Mand\u00e4er oder die Waorani und die Shuar im Andengebirge.<\/p>\n\n<p>\u00abWo bist du daheim?\u00bb, frage ich Karen&nbsp;Miranda direkt. Sie blinzelt in die Sonne und seufzt, in der Grossstadt vermisse sie die opulente Natur des Amazonasgebiets. Draussen in der Natur, etwa im Regenwald, fehle ihr hingegen die n\u00f6tige Infrastruktur, um ihre Sinneseindr\u00fccke zu fassen, zu gestalten und zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n<p>\u00abIch erlebe dieses Hin und Her aber nicht als Zerrissenheit, sondern als Erweiterung\u00bb, sagt Karen Miranda entschlossen. Bilde ich mir \u2013 als USA-Schweizerin ebenfalls zwischen zwei Welten balancierend \u2013 bloss ein, dass bei meinem Gegen\u00fcber doch auch etwas nostalgische Wehmut mitklingt?<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meditation und Donnergrollen<\/h3>\n\n<p>Wir lenken unser Gespr\u00e4ch auf das Amazonien-Projekt \u00abNantar\/Arutam\u00bb, das in diesem Greenpeace Magazin vorgestellt wird. Die Fotografin besuchte f\u00fcr diese Arbeit die Shuar, ein indigenes Volk, das seit erdenklichen Zeiten am \u00f6stlichen Fuss der ecuadorianischen Anden lebt. Besonders oft reiste sie in die Kleinstadt Shell, die tats\u00e4chlich nach dem bekannten Erd\u00f6lkonzern benannt ist. Ihr Interesse war anf\u00e4nglich dokumentarisch. \u00abIch begann auch dieses Projekt aus Interesse am urbanen Amazonien\u00bb, erkl\u00e4rt Karen Miranda, \u00abdoch dann haben die Leute vor Ort kaum \u00fcber soziale Spannungen oder Umweltzerst\u00f6rung gesprochen, daf\u00fcr umso mehr \u00fcber die Spiritualit\u00e4t, die ihr Leben leitet und bestimmt. Fast gegen meinen Willen wurde ich hineingezogen und eingef\u00fchrt in ihre animistische Welt.\u00bb<\/p>\n\n<p>In den Nantar\/Arutam-Bildern von Karen Miranda Rivadeneira kommt Shell weder ex\u00adplizit als Erd\u00f6lbasis der 1940er Jahre noch als sp\u00e4teres Hauptquartier der Mission Aviation Fellowship vor. Wir erhalten auch keine lexikografischen Informationen \u00fcber die mittelalterlichen Eroberungsversuche der Inka und der Spanier in dieser Region. Wir erfahren nichts \u00fcber die Schrumpfk\u00f6pfe der Shuar, die Generationen westlicher BeobachterInnen fasziniert haben. Die Fotografin will den Shuar auf Augenh\u00f6he begegnen. Sie lebt mit ihnen und spricht mit ihnen \u00fcber ihren Alltag, in dem die Shuar immer auch von Geistern begleitet und geleitet werden.<\/p>\n\n<p>Die Wahl-New-Yorkerin sieht diesen Animismus nie als das exotisch Andere, sondern als ein zutiefst menschlicher Versuch, die multi\u00adsensorische Naturerfahrung zu benennen und zu deuten. Mit R\u00fcckgriff auf die zwei europ\u00e4ischen Intellektuellen Martin Heidegger und C.\u200aG. Jung interpretiert die K\u00fcnstlerin die spirituellen&nbsp;Kr\u00e4fte der Shuar als Archetypen, die die Psyche des Menschen in verschiedenen Zust\u00e4nden repr\u00e4sentieren \u2013 und deshalb universal, das heisst allen zug\u00e4nglich, sind. \u00abNantar steht f\u00fcr das Erhabene, Fl\u00fcchtige, f\u00fcr nat\u00fcrliche Vorkommnisse, die wir im besinnlichen Denken wahrnehmen k\u00f6nnen\u00bb, fasst Karen Miranda zusammen, \u00abArutam hingegen ist die vitale Kraft, ist Aktion, Kampf, inneres Donnergrollen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Auf Reisen in die Napo-Provinz von Ecuador hat Rivadeneira aufgezeichnet, was die Shuar selbst \u00fcber Nantar und Arutam sagen: \u00abArutam zu sehen bedeutet eine spezielle Art von Tod, ein Ausblenden des Selbst. Arutam ist im Donner und im Wasserfall, in allem, was verdunstet, im Regen und auch in den Wolken. Du weisst, wann Arutam nahe ist, denn alles h\u00f6rt auf zu sein. Doch du musst fasten, auch mit den Augen, musst den K\u00f6rper beruhigen und darfst dich nur mit dem N\u00f6tigsten bedecken, denn deine Haut wird Empfangende, du gewinnst eine neue Vision.\u00bb<\/p>\n\n<p>\u00abEs ist schwierig, Nantar einzufangen, denn dieser Rubin liegt zwischen D\u00e4mmerung und Tag, zwischen Erde und Luft, im Nacken von Arutam. Nantar zu sehen bedeutet, nicht mehr suchend zu schauen. Nantar ruht weltentr\u00fcckt im Wesentlichen des Lebens. Wenn der Unterschied zwischen Staub und Traum verschwindet, zeigt sich Nantar.\u00bb<\/p>\n\n<p>Ein R\u00fcckzug ins Paradies? Nein, meint Karen Miranda. Der Regenwald in Amazonien sei zwar traumhaft sch\u00f6n, doch das Leben der Shuar sei nicht paradiesisch. Sie romantisiere die Shuar nicht als \u00abedle Wilde\u00bb, sondern sehe&nbsp;sie als aktive MitbewohnerInnen unserer Welt und als Teil der globalen Entwicklungen. Die K\u00fcnstlerin betont: \u00abMein Hauptanliegen ist es, den bestehenden Dialog immer wieder zu erweitern. Wenn ich erkunde, wie andere Kulturen sich und ihre Umwelt sehen, k\u00f6nnen wir alle vielleicht ein wenig ganzheitlicher und weitsichtiger werden.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Fotografie als Anfang<\/h3>\n\n<p>Wir wollen auf dem Laptop ein paar Fotos anschauen. Auf der Strasse heulen Polizeisirenen, ein Missionar h\u00e4lt uns sein Jesus-Plakat vors Gesicht. Das Sonnenlicht legt sich als heller Schatten \u00fcber die Kunst am Bildschirm. Trotz aller Ablenkung tauchen wir ein in die vielschichtige Welt von Nantar\/Arutam, die so ganz anders ist und doch wieder nicht. Die Neon\u00adr\u00f6hre \u00fcber der Frau, die sich halbnackt einer Feuerreinigung unterzieht, bringt das mystische Ritual in unsere Welt zur\u00fcck. Die Frau, die sich im Gewitter einfach auszieht und in den Regen hinausrennt \u2013 wer hat sich das nicht auch schon gew\u00fcnscht? Die Fotografie des Feldes, auf dem sich Gr\u00e4ser und Wolken alle in die gleiche Richtung bewegen, das sei f\u00fcr sie Nantar, verr\u00e4t Karen Miranda.<\/p>\n\n<p>Ins Schw\u00e4rmen ger\u00e4t die Fotografin beim Blick vom Berg auf den See. \u00abDiese Fotografie beantwortet meine Frage: Wie fotografiere ich die Ber\u00fchrung des Windes? Bei dieser Aufnahme haben das Objektive und das Subjektive, Logik und Intuition optimal zusammengespielt. Die ideale Konstellation von Befindlichkeit, Ort, Zeit und Technik haben das fast Unm\u00f6gliche m\u00f6glich gemacht\u00bb, freut sich die K\u00fcnstlerin und erkl\u00e4rt, dass dieses Bild auf dem Bildschirm oder auf Glanzpapier leider nicht ganz zur Geltung komme. Die Windwirbel entst\u00fcnden erst auf grobem Papier und dank einer speziellen Entwicklungsmethode.<\/p>\n\n<p>Es wird klar, dass Karen Miranda Rivadeneira ihre Bilder wie Malerei sieht und behandelt. Technik, Gr\u00f6sse und Art der \u00abLeinwand\u00bb spielen eine grosse Rolle. Man m\u00fcsste statt des kleinformatigen Tablets einen dreidimensio\u00adnalen Ausstellungsraum vor Augen haben, auch um die Bilder im richtigen Format und Zusammenhang zu sehen.<\/p>\n\n<p>Karen Miranda sagt, wenn sie den Shuar ihre Arbeiten zeige, w\u00fcssten die jeweils sehr genau, welche Fotos nebeneinander stehen sollten, und erz\u00e4hlten ihr dann eigene Geschichten dazu. Ohne sich um Kunstrezeptionstheorien zu k\u00fcmmern, n\u00e4hern sie sich Karen Miranda Rivadeneiras Werk genau so, wie es sich die K\u00fcnst\u00adlerin w\u00fcnscht: \u00abEine Fotografie endet nie in<br>\nder Fotografie selber; das ist bloss ein Anfang.\u00bb<\/p>\n\n<p>Und wo soll unser bereits sehr langes Gespr\u00e4ch enden? Ein adretter junger Mann in Anzug und Krawatte nimmt uns die Entscheidung ab. Er n\u00e4hert sich unserem Tisch und fragt h\u00f6flich, ob wir vielleicht eine Lebensversicherung abschliessen m\u00f6chten. Nein, danke, lachen wir, nun wieder ganz zur\u00fcck im urbanen Alltag\u00a0von Manhattan.<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" 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Sp\u00e4ter bekam sie ein Stipendium f\u00fcr die Danish School of Journalism. Ihre Bilder wurden unter anderem in der Portrait Gallery des Smithsonian Museum in Washington DC ausgestellt. Letzten Herbst nahm sie am Photoquai der Biennale des images du monde im Mus\u00e9e du Quai Branly in Paris teil. Heute lebt und arbeitet sie zwischen New York City und der Westk\u00fcste der USA.<\/em><\/p>\n\n<p><em>Lotta Suter, Mitbegr\u00fcnderin der Wochenzeitung WOZ, lebt heute in Vermont, USA, und arbeitet als freie Korrespondentin und Buchautorin f\u00fcr verschiedene Medien. Seit der Wahl von Pr\u00e4sident Donald Trump besch\u00e4ftigt sie sich intensiv mit US-Gruppierungen, die Widerstand leisten und sich f\u00fcr soziale sowie \u00d6kologische Gerechtigkeit einsetzen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie fotografiere ich die Ber\u00fchrung des Windes?<br \/>\nDie ecuadorianisch-amerikanische Fotok\u00fcnstlerin Karen Miranda Rivadeneira will mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen verschiedenen sozialen und \u00f6kologischen Lebenswelten erweitern. Sie sch\u00e4rft unseren Blick, damit wir sehen k\u00f6nnen, was hinter den Bildern liegt.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":55030,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-44981","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44981","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44981"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44981\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55030"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44981"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44981"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44981"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=44981"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=44981"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}