{"id":45062,"date":"2017-10-13T07:00:00","date_gmt":"2017-10-13T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45062"},"modified":"2020-05-26T11:05:44","modified_gmt":"2020-05-26T09:05:44","slug":"bei-uns-haben-erdoelunternehmen-mehr-rechte-als-das-volk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45062\/bei-uns-haben-erdoelunternehmen-mehr-rechte-als-das-volk\/","title":{"rendered":"\u00abBei uns haben Erd\u00f6lunternehmen mehr Rechte als das Volk\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Natalia Greene k\u00e4mpft seit vielen Jahren f\u00fcr die Umwelt und die indigene Bev\u00f6lkerung im Amazonasbecken von Ecuador. Aufgrund ihres Engagements wird sie von der Regierung immer wieder schikaniert. Diese treibt den Fortschritt des Landes durch die Ausbeutung des Regenwalds voran, auch wenn Ecuadors Verfassung der Natur eigene Rechte zugesteht.<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Natalia Greene, Sie k\u00e4mpfen seit vielen Jahren f\u00fcr \u00f6kologische und soziale Gerechtigkeit in Ecuador und haben sich vor allem als Gegnerin der Erd\u00f6lf\u00f6rderung im Amazonasbecken einen Namen gemacht. K\u00f6nnen Sie uns die aktuelle Lage in Ecuador schildern?<\/em><\/p>\n\n<p>Seit vielen Jahren regiert das Erd\u00f6l unser Land, weil wir uns davon abh\u00e4ngig gemacht haben. \u00dcber 50 Prozent der Exporte Ecuadors gehen auf Erd\u00f6l zur\u00fcck. Die Kontrolle \u00fcber die Erd\u00f6lf\u00f6rderung liegt seit 2007 in den H\u00e4nden einer sozialistischen Regierung. Erd\u00f6lunternehmen, darunter die staatlichen Firmen Petroamazonas und Petroecuador, haben in unserem Land mehr Rechte als das Volk. Das ist nur m\u00f6glich, weil die Gerichte mit der Regierung gleichgeschaltet sind und die Erd\u00f6lgesellschaften vom Milit\u00e4r gesch\u00fctzt werden. Viele indigene Gruppen im Amazonasbecken, wo die gr\u00f6ssten Erd\u00f6lvorkommen in unserem Land liegen, wehren sich gegen die F\u00f6rderung und die Umweltzerst\u00f6rung in ihrem Territorium. Sie werden deshalb von der Regierung kriminalisiert \u2013 wie auch Umweltaktivisten, welche die Indigenen in ihrem Kampf unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n<p><em>Die Menschen im Amazonasbecken haben schlechte Erfahrungen mit der Erd\u00f6lindustrie gemacht. In den 70er- und 80er-Jahren verursachte das amerikanische Unternehmen Texaco, heute ein Teil von Chevron, in der Provinz Sucumb\u00edos eine der gr\u00f6ssten Umweltkatastrophen S\u00fcdamerikas (siehe Kasten). Seit die Erd\u00f6lf\u00f6rderung in der Hand des Staates liegt, heisst es, dass nur neuste Technologien zum Einsatz kommen, die den Regenwald schonen. Was halten Sie davon?<\/em><\/p>\n\n<p>Wir z\u00e4hlen bis heute durchschnittlich ein Erd\u00f6lleck pro Woche. Und das sind nur die F\u00e4lle, die \u00f6ffentlich gemacht werden. Es gab Verbesserungen, aber eine saubere Erd\u00f6lf\u00f6rderung bleibt eine Illusion. Zudem kommt die Zerst\u00f6rung des Regenwalds nicht allein durch die F\u00f6rdertechnik zustande.Um die F\u00f6rderplattformen zu erreic hen, werden Strassen durch den Wald gebaut. Sie sind \u00f6kologisch oft noch verheerender als die \u00d6lf\u00f6rderung, denn sie schaffen biologische Inseln ohne Verbindungskorridore. Den Erd\u00f6larbeitern folgen immer auch illegale J\u00e4ger und Siedler, die Wald f\u00fcr die Viehhaltung oder zum Anbau von Palm\u00f6l roden. Sie machen den indigenen Gruppen ihr traditionelles Territorium streitig, was zu Konflikten f\u00fchrt.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/72aa3958-gp0x69_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4474\"\/><figcaption>Einheimische bei Aufr\u00e4umarbeiten nach dem Unfall bei einer \u00d6lpipeline nahe der Stadt Papallacta.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p><em>2008 erhielt die neue sozialistische Regierung von Raphael Correa von Linken und Umweltsch\u00fctzern aus dem Ausland viel Zuspruch, weil sie die Rechte der Natur in der Verfassung Ecuadors verankerte. Insofern erstaunt es, dass diese Regierung die auf Erd\u00f6l basierende Wirtschaft \u00fcber das Wohl der Menschen und der Umwelt stellt.<\/em><\/p>\n\n<p>Ich habe 2008 selbst bei den Konsultationen f\u00fcr die neue Verfassung mitgearbeitet. Als sie verabschiedet wurde, waren wir voller Hoffnung und unterst\u00fctzten die Regierung Correa. Wir sind eines der artenreichsten L\u00e4nder der Welt. Das verpflichtet und wir dachten, die Regierung kommt dieser Verantwortung mit der neuen Verfassung nach. <a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.greenpeace-magazin.ch\/2017\/10\/06\/buen-vivir-jenseits-von-gier\/\" target=\"_blank\">Diese ist stark vom Konzept des \u00abbuen vivir\u00bb beeinflusst, eines Zusammenlebens in Vielfalt und Harmonie mit der Natur, das viele indigene Gruppen pr\u00e4gt.<\/a> Die Verfassung legt fest, dass die Mutter Erde ein Existenzrecht hat und vor Gericht nicht als Objekt, sondern als eigenes Subjekt gilt. \u00a0Zum Beispiel m\u00fcssten Infrastrukturprojekte so umgesetzt werden, dass sie den kleinstm\u00f6glichen Einfluss auf die Natur haben und sie sich aus eigener Kraft von den Eingriffen erholen kann.\u00a0<\/p>\n\n<p><em>Wird dieses Recht auch geltend gemacht?<\/em><\/p>\n\n<p>Nein, der Pr\u00e4sident hat sich nie daf\u00fcr starkgemacht. Die reale Politik der Regierung steht in vielen Punkten im Widerspruch zur Verfassung.<\/p>\n\n<p><em>Wie hat sich die Situation f\u00fcr Umweltschutzorganisationen und Aktivisten in Ecuador in den letzten Jahren entwickelt?<\/em><\/p>\n\n<p>Unter Raphael Correa wurde es f\u00fcr ausl\u00e4ndische Hilfsorganisationen extrem schwierig in Ecuador. USAID hat das Land verlassen, weil keine neuen Programme bewilligt wurden. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit wurde fast aus dem Land geworfen, ihre Mitarbeiter d\u00fcrfen sich nicht mehr mit Vertretern der Zivilgesellschaft treffen. Kleine, lokale NGOs und zivilgesellschaftliche Gruppen verloren ihre Unterst\u00fctzung und hatten kein Geld f\u00fcr Aktionen mehr. Manche lokale Gruppen, darunter die Fundaci\u00f3n Pachamama, f\u00fcr die ich jahrelang aktiv war, wurden von der Regierung verfolgt und schliesslich geschlossen. Auch die landesweit bekannte und wichtige Acci\u00f3n Ecol\u00f3gica geriet letztes Jahr stark unter Druck von der Regierung.<\/p>\n\n<p><em>Wurden Sie wegen ihrer Arbeit als Aktivistin auch pers\u00f6nlich bedroht?<\/em><\/p>\n\n<p>Ich bin seit 2013 Mitglied von Yasunidos. Die Gruppe engagierte sich f\u00fcr die ITT-Yasuni-Initiative zum Schutz des Yasuni-Nationalparks; das ist ein Unesco-Biosph\u00e4renreservat und einer der artenreichsten Orte der Welt. Die Regierung will dort gemeinsam mit chinesischen Investoren Erd\u00f6l f\u00f6rdern.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/956950c8-2000px-localizacio\u0301n_de_yasuni\u0301_en_ecuador.svg_.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4490\"\/><figcaption>Die gr\u00fcne Markierung zeigt das Gebiet des Nationalparks Yasun\u00ed \u00a9Sageo Villacr\u00e9s<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Unter Correa wurden wir zu Staatsfeinden. Er warf uns vor, wir wollten den Fortschritt Ecuadors aufhalten. In seiner w\u00f6chentlichen Fernsehansprache diffamierte der Pr\u00e4sident \u00f6ffentlich AktivistInnen, darunter auch mich. Einige wurden gezielt verfolgt und mit b\u00fcrokratischen Schikanen zerm\u00fcrbt. So musste ich zum Beispiel eine Steuerpr\u00fcfung der vergangenen drei Jahre \u00fcber mich ergehen lassen. Das ist sehr ungew\u00f6hnlich f\u00fcr nat\u00fcrliche Personen und ich bin \u00fcberzeugt, dass es mit meinen politischen Aktivit\u00e4ten zu tun hat.<\/p>\n\n<p><em>Sie haben Yasunidos erw\u00e4hnt, eines der gr\u00f6ssten zivilgesellschaftlichen Netzwerke von Ecuador, das sich vor allem aus jungen Menschen zusammensetzt, die f\u00fcr den Erhalt des Regenwalds k\u00e4mpfen. Welche Erfolge konnten die Yasunidos bisher verbuchen?<\/em><\/p>\n\n<p>Wir konnten 2014 in ehrenamtlicher Arbeit \u00fcber 800&nbsp;000 Stimmen sammeln f\u00fcr ein Referendum gegen die Erd\u00f6lf\u00f6rderung im Yasuni-Nationalpark. Befragungen hatten ergeben, dass \u00fcber 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung sie ablehnten. Doch die Regierung hat nach Gr\u00fcnden gesucht, um das Referendum zu verhindern. Auf einmal war das Papier zu d\u00fcnn, das wir f\u00fcr die Unterschriftensammlung nutzten, oder die Farbe der verwendeten Stifte war nicht zul\u00e4ssig. Doch auch wenn die Abstimmung nie stattfand, war die Kampagne dennoch ein Erfolg.<\/p>\n\n<p><em>Weshalb?<\/em><\/p>\n\n<p>Wir haben es mit der ITT-Yasuni-Initiative geschafft, das Thema Umwelt auf die politische Tagesordnung zu bringen. Pl\u00f6tzlich haben Familien beim Nachtessen \u00fcber die \u00f6kologischen Konsequenzen der Erd\u00f6lf\u00f6rderung diskutiert. Das gab es zuvor nicht. Und Politiker mussten nun \u00f6ffentlich zum Thema Umwelt Stellung beziehen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/f9981576-gp01cb7_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4469\"\/><figcaption>Yasun\u00ed National Park, Ecuador<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p><em>Gibt es Ihrer Meinung nach ein Erfolgsrezept, um junge Menschen f\u00fcr Umweltthemen zu mobilisieren?<\/em><\/p>\n\n<p>Ich glaube, viele junge Menschen interessieren sich f\u00fcr Umweltthemen und machen sich Sorgen um unseren Planeten. Sie fragen sich, was sie selbst tun k\u00f6nnen, um die Situation zu verbessern. Wenn wir ihnen M\u00f6glichkeiten bieten, sich konkret daf\u00fcr zu engagieren, ist das ein Rezept von vielen.<\/p>\n\n<p><em>Sehen Sie heute Alternativen zu Ecuadors Abh\u00e4ngigkeit vom Erd\u00f6l? Irgendwo m\u00fcssen die Leute ja arbeiten und der Staat braucht Geld f\u00fcr Bildung, Sozialprogramme und Infrastruktur.<\/em><\/p>\n\n<p>Die Erd\u00f6lindustrie schafft vor allem qualifizierte Jobs f\u00fcr Ausw\u00e4rtige und einige wenige unqualifizierte f\u00fcr die Menschen vor Ort. Ich sehe Alternativen in der Agrar\u00f6kologie, in erneuerbaren Energien und im \u00d6kotourismus. Eine k\u00fcrzlich publizierte Studie hat gezeigt, dass der Tourismus, wenn er an die Umwelt und die Kultur angepasst ist, zu einer wichtigen Einkommensquelle im Amazonasgebiet werden k\u00f6nnte. Der Tourismus k\u00f6nnte neue und vielf\u00e4ltigere Arbeitsm\u00f6glichkeiten schaffen und zugleich Konservierungsprojekte f\u00fcr den Regenwald finanzieren. Aber solche Alternativen haben keine Chance, solange der gesamte Staatsapparat darauf aus ist, fossile Ressourcen zu f\u00f6rdern. Niemand will Urlaub in einem Erd\u00f6lf\u00f6rdergebiet oder in der N\u00e4he einer Kupfermine machen.<\/p>\n\n<p><em>Sie haben bei den vergangenen Wahlen im April erstmals nicht f\u00fcr die Linke, sondern f\u00fcr die Opposition und den neoliberalen Ex-Banker Guillermo Lasso gestimmt. Eine Verzweiflungstat?<\/em><\/p>\n\n<p>Zumindest versprach Lasso eine Alternative zur Politik der vergangenen zehn Jahre. Correa wurde schon kurz nach seiner Wahl 2007 zunehmend autokratisch und seine Regierung trug am Ende sogar Z\u00fcge der Rechten. Ich war es leid, dass unsere B\u00fcrgerrechte missachtet und die Zivilgesellschaft sowie die Indigenen vom politischen Prozess ausgeschlossen werden.<\/p>\n\n<p><em>Schliesslich gewann Lenin Moreno, der Nachfolger von Raphael Correa. Wie hat sich die Situation f\u00fcr AktivistInnen in Ecuador seither ver\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n\n<p>Es gibt etwas Hoffnung: Der neue Pr\u00e4sident hat einige Aktivisten begnadigt, die kriminalisiert worden waren. Und bei Yasunidos erreichte uns k\u00fcrzlich eine offizielle Einladung vom Umweltministerium zum Dialog. Das war das erste Mal seit zehn Jahren, dass wir mit unserem nat\u00fcrlichen Partner in der Regierung zusammensassen und diskutierten. Fr\u00fcher waren wir offiziell verbannt. Leider gilt das f\u00fcr befreundete Organisationen noch immer.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6db70b54-gp0xle_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4484\"\/><figcaption>Auch die sch\u00f6nen K\u00fcstengebiete Ecuadors sind durch die \u00d6lf\u00f6rderung bedroht.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p><em>Sehen Sie auch Anzeichen f\u00fcr eine neue Politik zugunsten des Amazonasbeckens und der dort lebenden Menschen?<\/em><\/p>\n\n<p>Nein. Das Umweltministerium hat betont, dass mit der neuen Regierung ein Wechsel der Administration, aber nicht der Politik zu erwarten ist. Der heutige Weg, die Entwicklung Ecuadors durch Ausbeutung und Ressourcenf\u00f6rderung im Amazonasgebiet, geht weiter. Die Spannungen zwischen der Zivilgesellschaft und der Regierung bestehen weiter. Aber zumindest gibt es etwas Raum f\u00fcr einen Dialog.<\/p>\n\n<p><strong>Natalia Greene <\/strong>ist Aktivistin und Politologin mit dem Schwerpunkt Klimawandel an der Universidad Andina Sim\u00f3n Bol\u00edvar. Sie war Beraterin f\u00fcr die Global Alliance for the Rights of Nature und Mitglied der mittlerweile verbotenen Fundaci\u00f3n Pachamama. Heute ist sie Pr\u00e4sidentin der Coordinadora Ecuatoriana de Organizaciones para la Defensa de la Naturaleza y el Medio Ambiente (CEDENMA) und Teil der Jugendbewegung Yasunidos.<\/p>\n\n<p><strong><em>Chevrons h\u00e4ssliches Erbe in Ecuador<\/em><\/strong><\/p>\n\n<p><em>Laut einem Urteil des ecuadorianischen Obergerichts hat Texaco (heute Chevron) 68 Milliarden Liter F\u00f6rderabf\u00e4lle, darunter Roh\u00f6l und verschmutztes Wasser, in den Regenwald und die Fl\u00fcsse um den Lago Agrio im Amazonasbecken Ecuadors gekippt. Mehrere medizinische Studien belegen eine Zunahme von Krebs und Geburtsfehlern in den Gemeinden nahe der F\u00f6rderstellen. Viele Fl\u00fcsse und Grundwasserbecken sind bis heute mit Chemikalien belastet und die B\u00f6den bleiben unfruchtbar. Chevron wurde 2011 von einem ecuadorianischen Gericht zu 9,5 Milliarden US-Dollar Schadenersatz verklagt, wehrt sich jedoch bis heute mit einem Heer von Anw\u00e4lten und PR-Beratern gegen s\u00e4mtliche Anschuldigungen. Im Juli 2016 gelang es Chevron sogar, den Spiess umzudrehen: Der ecuadorianische Staat bezahlte dem Unternehmen 112 Millionen US-Dollar f\u00fcr entgangene Gesch\u00e4fte. Diese Massnahme sollte das Vertrauen von ausl\u00e4ndischen Investoren zur\u00fcckgewinnen, erkl\u00e4rten Experten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Natalia Greene k\u00e4mpft seit vielen Jahren f\u00fcr die Umwelt und die indigene Bev\u00f6lkerung im Amazonasbecken von Ecuador. Aufgrund ihres Engagements wird sie von der Regierung immer wieder schikaniert. 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