{"id":45094,"date":"2017-12-01T07:00:00","date_gmt":"2017-12-01T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45094"},"modified":"2020-05-26T16:58:34","modified_gmt":"2020-05-26T14:58:34","slug":"ein-wettlauf-gegen-die-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45094\/ein-wettlauf-gegen-die-zeit\/","title":{"rendered":"\u00abEin Wettlauf gegen die Zeit\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Unsere Greenpeace-Wald-Campaignerin Claudine Largo im Interview<\/strong><\/p>\n\n<p><em>GP: Hinter jeder Aktion von Greenpeace steht ein Team von motivierten Kampagnenleuten. Du bist in der Waldkampagne t\u00e4tig und momentan seid ihr mit der Kampagne \u00abThe Great Northern Forest\u00bb aktiv. Eure Arbeit scheint spannend, und auch wenn man im B\u00fcro ein wenig Einblick hat, umgibt euch immer die geheimnisvolle Aura des Heldenhaften. Bereit, sich jeder Kettens\u00e4ge in den Weg zu stellen, auf den Spuren von Wilderern und immer parat, jeden Waldbrand zu l\u00f6schen. Was ist dran an diesem Klischee?<\/em><\/p>\n\n<p>Claudine (lacht): Ja, das ist wohl wirklich eher Klischee. Meine Arbeit findet vor allem hier im Hauptsitz von Greenpeace Schweiz statt. Wir m\u00fcssen unsere Ressourcen sinnvoll einsetzen und weltweit aufteilen und stehen in engem Kontakt mit den CampaignerInnen aus den betroffenen L\u00e4ndern. Es sind die Greenpeace-AktivistInnen, welche <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2017\/10\/06\/tatort-borealer-wald\/\">vor Ort<\/a> aktiv sind und Aktionen starten. <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2017\/10\/17\/hodler-tempo-klimaschutz\/\">Auch in der Schweiz<\/a>. Da sind Campaigner und Aktivistinnen dann gemeinsam unterwegs. Kampagnenarbeit ist ein bunter Mix aus Recherche, Sensibilisierung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n\n<p><em>Worum dreht sich der Austausch mit den Kampagnen-KollegInnen aus den B\u00fcros in Schweden, Finnland oder Norwegen? Die Schweiz selbst ist ja nicht in den <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/publikationen\/report-great-northern-forest\/\">G\u00fcrtel der borealen W\u00e4lder<\/a> eingeschlossen, aber trotzdem ist diese Kampagne bei uns grad sehr aktiv.<\/em><\/p>\n\n<p>Eine internationale Kampagne gewinnt immer dann auch an Bedeutung f\u00fcr die Schweiz, wenn wichtige Akteure sich bei uns etablieren. Das kann z.B. durch Firmenableger sein \u2013 so wie es bei Essity der Fall ist. Oder aber Konzerne etablieren sich durch Produkte, welche bei uns h\u00e4ufig anzutreffen sind. Dann werden wir aktiv \u2013 denn hier k\u00f6nnen wir gezielt einwirken. Ich und die KollegInnen im Norden recherchieren gemeinsam, wie die Firmen miteinander verflochten sind. In welcher Verbindung stehen sie zueinander und was bedeutet das f\u00fcr die Kampagne und was f\u00fcr uns?<\/p>\n\n<p><em>Eigentlich betreibt ihr Wirtschaftsrecherche f\u00fcr den Waldschutz, oder?<\/em><\/p>\n\n<p>Ja, das kann man so sagen. Wir versuchen rauszubekommen, f\u00fcr welche sch\u00fctzenswerten Waldgebiete Rodungsabsichten angemeldet sind. Und das sind nicht wenige! Allein in Schweden sind 1,2 Millionen Hektaren Wald gef\u00e4hrdet. Und das, obwohl diese W\u00e4lder von den Beh\u00f6rden als sch\u00fctzenswert markiert wurden! Hier geht es auch darum, das mangelhafte Waldschutzgesetz von zum Beispiel Schweden aufzuzeigen. Gerade Skandinavien inszeniert sich stark als naturbewusster Landstrich, der seine schier endlosen W\u00e4lder achtet. Dass das nicht stimmt, das weiss hier fast niemand. In Wirklichkeit hat Skandinavien kaum Waldschutzgebiete. Gesamtheitlich sind von den borealen W\u00e4ldern, von Kanada bis Russland, gerade mal 2,8 Prozent gesetzlich gesch\u00fctzt!<\/p>\n\n<p><em>Was bedeutet das f\u00fcr die Schweiz?<\/em><\/p>\n\n<p>Essity ist bei uns einer der Marktf\u00fchrer im Bereich Hygienepapierprodukte. Seinen Zellstoff stellt Essity vermehrt nicht aus recyceltem Papier her, sondern oft aus Frischholz. Dieses Frischholz wiederum bezieht Essity unter anderem aus Skandinavien. Abgesehen von den irrsinnigen Transportwegen findet hier eine v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssige Zerst\u00f6rung statt: f\u00fcr Papier, das selten eine l\u00e4ngere Nutzungsdauer als 5 Minuten hat. Es gibt keinen guten Grund, Hygienepapierprodukte nicht aus recycelten Holzfasern herzustellen!<\/p>\n\n<p><em>Welche Missst\u00e4nde stossen dir in dieser Kampagne besonders auf und inwiefern betrifft das die Schweiz?<\/em><\/p>\n\n<p>Was mich besonders betroffen macht, ist, in welche Hilflosigkeit der Konsument hierzulande getrieben wird. Es ist frappant und schockierend, wie hier ganz gezielt eine Verschleierung des Herstellungsprozesses betrieben wird. Die Konsumentin hat zum Teil gar nicht mehr die M\u00f6glichkeit zu reagieren und zu unterscheiden zwischen nachhaltigen und nicht nachhaltigen Produkten. Zudem ist das Verh\u00e4ltnis zwischen Recycling- und Frischfaserprodukten nicht ausgeglichen. Wenn nur vereinzelt 100-prozentige Recyclingprodukte angeboten werden und diese auch noch schlecht gekennzeichnet im unteren Regalfach landen, ist es nur logisch, dass sie nicht wahrgenommen werden k\u00f6nnen. Zudem wird der Konsument zu wenig auf den Unterschied der verschiedenen Zertifizierungen aufmerksam gemacht.<\/p>\n\n<p>So unterscheidet man kaum zwischen dem selteneren 100-Prozent-FSC- und dem FSC-Mix-Logo. 100 Prozent FSC heisst dabei, dass 100 Prozent der Rohstoffe zertifiziert sind \u2013 dies trifft f\u00fcr das FSC-Mix-Produkt nicht zu. Auch ist die FSC-Mix-Zertifizierung f\u00fcr Greenpeace Schweiz keine Garantie f\u00fcr eine nachhaltige Forstwirtschaft. Wir wissen von konkreten Beispielen auch im Fall von Essity, wo trotz dieser Zertifizierung Rohstoffe aus sch\u00fctzenswerten W\u00e4ldern im Produkt enthalten sind.<\/p>\n\n<p><em>Du bist Biologin. Deine Schl\u00fcsselthemen sind industrielle Rodungen, Waldbr\u00e4nde und Klimawandel. Der Schutz indigener V\u00f6lker und die Wahrung der Artenvielfalt. Das sind sehr komplexe Zusammenh\u00e4nge. Woran aber denkst du als Erstes, wenn du an deine Arbeit denkst?<\/em><\/p>\n\n<p>An den Wettlauf gegen die Zeit. Die Zeit, die uns davonl\u00e4uft. Noch w\u00e4hrend wir daran arbeiten, wie jetzt im Fall von Schweden: Obwohl die als sch\u00fctzenswert markierten Gebiete endlich einmal gesetzlich unter Schutz gestellt sind, sind die Gesetze wiederum so lasch in der Umsetzung, dass die Rodungen munter weitergehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n<p><em>Wie schwer wiegt das Erbe der Waldretterin auf deinen Schultern? Wie gehst du damit um, dass globaler Umweltschutz manchmal auch fordert, sich den langsamen M\u00fchlen des Systems zu unterwerfen?<\/em><\/p>\n\n<p>Ich w\u00fcrde das Erbe des Waldretters lieber auf viele Schultern verteilt sehen. Wir sind alle f\u00e4hig, etwas zu \u00e4ndern. Es bringt nichts zu denken, alles sei schon vorbei. Jede Unterschrift f\u00fcr die Petition wie zum Beispiel bei Essity zeigt, dass es uns gibt und dass wir solche Machenschaften nicht l\u00e4nger dulden wollen. Daf\u00fcr brauchen wir auch Greenpeace. Wir brauchen unabh\u00e4ngigen Umweltschutz. Fern von Unternehmen, politischen Institutionen oder Regierungen. Wir m\u00fcssen unser ganzes unabh\u00e4ngiges Engagement dort hinbringen und einsetzen, wo es am meisten gebraucht wird.<\/p>\n\n<p><em>Geht dir da nicht auch manchmal die Puste aus? Was machst du dann? Was hilft dir in solchen Momenten? Wie treibst du dich selber voran?<\/em><\/p>\n\n<p>Klar, geht einem manchmal die Puste aus. Das ist vermutlich ganz normal. Auch wenn es vielleicht banal klingt, aber mir hilft es, mich in die Einsamkeit in der Natur zu begeben. Den Kl\u00e4ngen eines Baches zu lauschen oder in einem der vielen kleinen Schutzgebiete in der Schweiz spazieren zu gehen. Das hilft mir enorm, mich wieder auf Kurs zu bringen. Wenn ich sp\u00fcre, dass ich nur ein kleiner Teil dieser wundervollen \u00d6kosysteme bin, dann schmerzt es mich umso mehr, wie gross die Zerst\u00f6rungen sind, die wir anrichten, und wie wenig wir sie oft wahrnehmen. Es spornt mich aber auch an, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n<p><em>Was liegt dir bei deiner Arbeit am meisten am Herzen?<\/em><\/p>\n\n<p>Was mich immer besch\u00e4ftigt, ist die Wahrung dieser unermesslichen Sch\u00f6nheit f\u00fcr die Nachwelt. Die Einzigartigkeit. Das faszinierende und perfekte Gef\u00fcge eines \u00d6kosystems. Monokulturen sind tot. Sie sind sozusagen nicht lebensf\u00e4hig. Die Biodiversit\u00e4t eines \u00fcber Jahrhunderte und -tausende gewachsenen \u00d6kosystems bekommen wir nicht wiederhergestellt. Ich scheue mich, einen besonderen Ort zweimal zu besuchen. Es ist immer diese Angst da, wird es noch so sein, wie es war? Und wenn nicht, was ist dann?<\/p>\n\n<p><em>Man kennt die Bilder von riesigen gerodeten Fl\u00e4chen. Von W\u00e4ldern, die in Flammen aufgehen. Als Betrachter ist das schon schwer auszuhalten. Wie geht es dir da vor Ort? H\u00e4ltst du das aus, hast du Strategien?<\/em><\/p>\n\n<p>Irrsinnigerweise habe ich genau das, was du gerade beschreibst, selber erlebt. Nicht in den borealen W\u00e4ldern, aber in Indonesien. Meine Abschlussarbeit hat mich in den indonesischen Regenwald gef\u00fchrt. Nach einer Weile des Fliegens bewegten wir uns \u00fcber eine riesige Fl\u00e4che aus dichtem Gr\u00fcn. Ich war fasziniert und \u00fcberzeugt, den tropischen Regenwald zu sehen. Nach n\u00e4herem Hinschauen habe ich die Wassergr\u00e4ben bemerkt. Da erst habe ich begriffen: Wir fliegen \u00fcber Monokulturen. Genau genommen \u00fcber ehemaligen Prim\u00e4rwald. Wir flogen fast eine Stunde. Endlose Fl\u00e4chen von Monokulturen. Drei Tage sp\u00e4ter sass ich im Regenwald und es \u00fcberkam mich einfach Angst, dass diese Vielfalt, die ich dort erlebte, abgel\u00f6st werden k\u00f6nnte von dem Alptraum aus dem Flugzeug.<\/p>\n\n<p>Fakt ist: Es gibt zig Strategien und ich weiss nicht, welche die richtige ist. Ich habe nur den dringenden Wunsch, die artenreichen W\u00e4lder dieser Erde zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n<p><em>War es dein Ziel, in die Kampagnenarbeit zu gehen, oder folgst du einer Entwicklung?\u00a0<\/em><\/p>\n\n<p>Wertvolle \u00d6kosysteme zu sch\u00fctzen bzw. sie zu erhalten, war wohl schon immer mein Grundtimbre, aber dass ich dies bei Greenpeace in der Kampagnenarbeit mache, ist wohl eher ein Teil meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung. So habe ich vor meiner Abschlussarbeit durchaus eine akademische Karriere in Betracht gezogen. Als ich jedoch w\u00e4hrend meiner Feldarbeit in Kalimantan Zeugin der Zerst\u00f6rungsgewalt von Grosskonzernen wurde, sah ich meine Berufung mehr im Umweltschutz \u2013 egal in welcher T\u00e4tigkeit. Zentral war es f\u00fcr mich, eine m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Kampagnenorganisation zu unterst\u00fctzen, und da war Greenpeace f\u00fcr mich klar unter den Top 3.<\/p>\n\n<p><em>Wie gehst du damit um, wenn im Sekundentakt die B\u00e4ume fallen und dein Sitznachbar im Tram seinen Kaffee aus dem To-go-Becher schl\u00fcrft und zum x-ten Mal ein neues Tempotaschentuch aus der Tasche zieht. Was geht da in dir vor?<\/em><\/p>\n\n<p>Claudine (schmunzelt): In erster Linie Verst\u00e4ndnis. Wir wissen oft nicht genau, was wir konsumieren, und es wird uns auch nicht leicht gemacht, dies einfach zu erkennen. Die Auswahl an Produkten ist gross und die M\u00f6glichkeiten, den \u00dcberblick zu behalten, eher gering. Manchmal lasse ich mich aber auch zu einem freundlichen Kommentar hinreissen. Und ich bin wirklich erstaunt, zu wie vielen Ver\u00e4nderungen das schon gef\u00fchrt hat. Das beobachte ich besonders in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Da sind viele, die zu mir kommen und mir erz\u00e4hlen, auf welche Hersteller sie jetzt verzichten oder worauf sie nun besonders achten. Das freut mich nat\u00fcrlich sehr<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/dP5zNGnXzmI\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"dP5zNGnXzmI\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<\/div><\/figure>\n\n<p><em>Zum Schluss noch ganz konkret: Bei welchen Marken sollten bei uns Konsumenten die Alarmglocken klingeln und welche Recycling-Logos k\u00f6nnen uns den sauberen Weg durch den Papierdschungel lotsen?<\/em><\/p>\n\n<p>Die Produkte von Essity begegnen uns \u00fcberall. Vor allem aber im \u00f6ffentlichen Raum: Zugtoiletten, \u00f6ffentliche Toiletten, sanit\u00e4re Einrichtungen in Restaurants, Spit\u00e4lern etc. Es stehen namhafte Markenprodukte von Essity, wie Tempo, Lotus, Tork, Zewa und Plenty, dahinter.<\/p>\n\n<p>Wir d\u00fcrfen auch nicht vergessen, dass sich Essity hinter gewissen Eigenmarkenprodukten von Grossverteilern verbirgt. Das heisst, beim Kauf eines Schweizer Eigenmarken-Papiertaschentuchs l\u00e4uft man ebenfalls Gefahr, ein reines Essity-Produkt zu kaufen, das Rohstoffe aus sch\u00fctzenswerten W\u00e4ldern beinhaltet. Hier empfehlen wir, genauer hinzuschauen bzw. beim Grossverteiler nachzufragen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/8f8da8a8-nastuechli_wald.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4710\"\/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Greenpeace-Wald-Campaignerin Claudine Largo im Interview<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":2528,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[40],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45094","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-wald","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45094"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45094\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2528"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45094"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45094"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}