{"id":45104,"date":"2017-12-22T07:00:00","date_gmt":"2017-12-22T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45104"},"modified":"2020-05-27T10:19:09","modified_gmt":"2020-05-27T08:19:09","slug":"indigene-artivisten-tanzen-theaterspielen-und-rappen-gegen-den-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45104\/indigene-artivisten-tanzen-theaterspielen-und-rappen-gegen-den-klimawandel\/","title":{"rendered":"Indigene Artivisten: Tanzen, Theaterspielen und Rappen gegen den Klimawandel"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Artivismus ist die Symbiose aus Kunst und Aktivismus und f\u00f6rdert das Bewusstsein f\u00fcr Umweltzerst\u00f6rung und Klimawandel, insbesondere wenn die Kunst von Menschen kommt, die von deren Auswirkungen schon heute betroffen sind.<\/strong><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tanz\/Musical: Marrugeku (Australien)<\/h3>\n\n<p>Eine Gaspipeline, Wirbelst\u00fcrme, kahle Landschaften, Hitze. Die B\u00fchnenkulissen, vor denen die Tanzgruppe <a href=\"https:\/\/www.marrugeku.com.au\/productions\/cut-the-sky\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marrugeku<\/a> auftritt, senden eine klare Botschaft: Die lange vorhergesagten Katastrophen sind eingetreten, der Klimawandel hat die Vegetation in ihrer Heimat ausgel\u00f6scht. Heute ist Kimberley im Nordwesten Australiens noch ein Ort von surrealer Sch\u00f6nheit. Orangefarbene Erde ziert seine Oberfl\u00e4che, darauf wachsen Eukalyptus- und Akazienb\u00fcsche, an der K\u00fcste Mangroven. Doch unter dieser Oberfl\u00e4che liegt der Grund, weshalb die Sch\u00f6nheit gef\u00e4hrdet ist: <a href=\"http:\/\/www.watoday.com.au\/wa-news\/federal-agency-slammed-for-promoting-polluting-project-in-was-kimberley-20171005-gyv77z.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitsubishi m\u00f6chte hier durch Fracking Erdgas f\u00f6rdern und \u00fcber eine Pipeline in der Region und bis zur Ostk\u00fcste verteilen.<\/a><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/bb5ee2fb-crying_baby-1426x792-300x167-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4742\"\/><figcaption>Mit starken Bildrn bewegen die K\u00fcnstler die Herzen der Zuschauer \u00a9 2017 Marrugeku<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Die Unvereinbarkeit von Profitstreben, Umwelt- und Klimaschutz f\u00fchrte hier bereits h\u00e4ufiger zu Konflikten zwischen Einwohnern, Aktivisten und Rohstoffkonzernen. Marrugeku erz\u00e4hlt diese Geschichten von zivilem Protest und der vom Staat unterst\u00fctzten Umweltzerst\u00f6rung. Die Gruppe besteht zur H\u00e4lfte aus australischen Ureinwohnern. Mit ihrem Programm \u00abCut the Sky\u00bb ist sie 2015 um die halbe Welt getourt. Die Fracking-Pl\u00e4ne und das Pipeline-Projekt sind seither aufgeschoben. Regionalregierung und Kommunen stellen sich bislang erfolgreich quer.<\/p>\n\n<p>Dalisa Pigram, Mitgr\u00fcnderin, Choreographin und T\u00e4nzerin von Marrugeku, erl\u00e4utert, dass die Diskussion um den Klimawandel von Menschen dominiert wird, die logisch und wissenschaftlich denken. Die K\u00fcnstler hingegen wollen <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/123616185\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die Herzen der Zuschauer<\/a> erreichen.<\/p>\n\n<p>Der Titel \u00abCut the Sky\u00bb steht f\u00fcr die F\u00e4higkeit der Aboriginal-\u00c4ltesten, bei wichtigen Zeremonien das Wetter g\u00fcnstig zu beeinflussen. Videoprojektionen und B\u00fchnenkulissen zeichnen dem Zuschauer eine d\u00fcstere Zukunft von ausgetrockneten Landschaften und verheerenden Naturkatastrophen. Ein Gef\u00fchl von Fatalismus und Machtlosigkeit macht sich im Publikum breit. Doch am Ende die \u00fcberraschende Wendung: Es f\u00e4llt Regen, die T\u00e4nzer w\u00e4lzen sich in der nassen Erde \u2013 die Ureinwohner triumphieren dank des Zaubers ihrer \u00c4ltesten: \u00abCut the sky\u00bb.<\/p>\n\n<p>Marrugeku sind \u00abArtivisten\u00bb \u2013 also K\u00fcnstler und Aktivisten zugleich. Unter den indigenen V\u00f6lkern der Welt gibt es zunehmend Aktivisten, die den Problemen, mit denen sie konfrontiert sind, k\u00fcnstlerisch begegnen. Sie versuchen so, auf Missst\u00e4nde aufmerksam zu machen, nicht nur sachlich, sondern vor allem emotional. Die meisten Menschen in Industriestaaten sp\u00fcren im Vergleich zu indigenen V\u00f6lkern bisher nur sehr wenig von den Auswirkungen ihrer Lebensweise auf Umwelt und Klima. Durch die Kunst versuchen die Artivisten Bewusstsein zu schaffen. Sie tanzen, singen, rappen und spielen Theater gegen den Klimawandel.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Theater\/Rapperin: Allison Warden (Alaska)<\/h3>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/8de5f2ab-21457484881_08f698d54f_o-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4745\"\/><figcaption>Nicht nur auf der B\u00fchne bringt die Performance-K\u00fcnstlerin Allison Warden (rechts) ihren Unmut \u00fcber die Zerst\u00f6rung der Erde zum Ausdruck. Im September 2015 forderte sie mit vielen weiteren Aktivisten vor dem Wei\u00dfen Haus, dass die US-Regierung die H\u00e4nde von neuen F\u00f6rderungsmethoden wie Fracking lassen sollte. Foto: \u00a9 Suchat Pederson \/ Rainforest Action Network via Flickr<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Allison Warden, 45, eine I\u00f1upiat-Inuit aus Anchorage, Alaska, f\u00fchrt in ihrem Soloprogramm <a href=\"http:\/\/intermediaarts.org\/indigenous-voices\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abCalling all Polar Bears\u00bb<\/a> etwa vor, was ein Eisb\u00e4r zu den Ver\u00e4nderungen seines Lebensraumes sagen w\u00fcrde, wenn er k\u00f6nnte. Oder wie eine kleine indigene Gemeinschaft gegen einen multinationalen Konzern k\u00e4mpft, der die Ressourcen auf ihrem Gebiet ausbeuten will. Ihre Auff\u00fchrungen sind mal humorvoll, mal traurig und fesselnd. Sie sollen den Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch zur kritischen Reflexion und im besten Fall zur Teilnahme am Kampf f\u00fcr indigene Selbstbestimmung und den Erhalt traditioneller Lebensweisen anregen.<\/p>\n\n<p>Allison Wardens Wurzeln gehen nach Kaktovik an der Nordk\u00fcste Alaskas zur\u00fcck. Das \u00fcberwiegend von I\u00f1upiat bewohnte Dorf befindet sich in st\u00e4ndigem Protest gegen Politiker und \u00d6lfirmen, die entlang der arktischen K\u00fcsten bohren wollen. Mit Pr\u00e4sident Trump im R\u00fccken haben die alaskischen Republikaner im November einen Teilerfolg erlangt. Nach jahrzehntelangem Disput soll ein Teil des Naturschutzgebiets rund um Kaktovik <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/10\/13\/climate\/arctic-drilling.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">f\u00fcr Bohrungen ge\u00f6ffnet werden.<\/a><\/p>\n\n<p>Neben ihrem Kerngebiet Theater tritt Warden ausserdem als \u00abAku-Matu\u00bb auf, eine indigene Rapperin, die in der Sprache der I\u00f1upiat auf traditionelle Kl\u00e4nge reimt. Sie richtet sich an junge Indigene, deren Potenziale und Stimmen sie entfalten m\u00f6chte. Ihre Auftritte f\u00fchrten sie bis nach London und Berlin. Aktuell arbeitet sie mit einem ebenfalls indigenen Produzenten an einem neuen Rap-Album.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rapper: Frank Waln (USA, S\u00fcd-Dakota)<\/h3>\n\n<p>Rappen ist auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=45&amp;v=zcSQZ-5IvTo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Frank Walns<\/a> Ventil, um Probleme zu thematisieren, die ihn als Sicangu-Lakota besch\u00e4ftigen. Er kommt aus einem Reservat in South Dakota. \u00abIn einem Reservat aufzuwachsen ist hart. Eine farbige Person in den USA zu sein ist hart. Und in einem Land zu leben, das auf dem Genozid meines Volkes gebaut wurde, ist hart.\u00bb Waln appelliert vor allem an die jungen Native Americans, ihre Wurzeln nicht zu verleugnen. Neben starken Botschaften \u00fcberzeugt er auch musikalisch. \u00dcber 300 000 Zugriffe verzeichnen Walns erfolgreichste Songs. Er gibt mit seiner Musik vielen jungen Indigenen Selbstvertrauen und Hoffnung f\u00fcr ein integeres Leben in den von Weissen dominierten Vereinigten Staaten.<\/p>\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/5_1fmbKCMmY\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"5_1fmbKCMmY\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n\n<p>Immer wieder betont er, dass die heutigen USA ein Siedlerstaat sind, der sein Territorium durch den Genozid an den Ureinwohnern erlangt hat. \u00abAn dieser Feststellung ist nichts Rebellisches. Ich spreche lediglich Tatsachen an, die jedem bekannt sind.\u00bb Er wirft die Frage auf, was es \u00fcber die US-amerikanische Gesellschaft aussagt, dass jemand, der diese Wahrheit ausspricht, als Rebell gilt. Seine Lieder behandeln die bis heute andauernde Verschmutzung und Vernichtung indigener Lebensr\u00e4ume in den USA. So rappt er etwa in \u00abOil 4 Blood\u00bb gegen den Bau der Keystone-XL-Pipeline. Obama hatte das umstrittene Projekt 2015 gestoppt, Trump genehmigte im M\u00e4rz 2017 den Weiterbau. Die Pipeline gef\u00e4hrdet die Wasserversorgung ganzer Regionen, unter anderem die von Walns Heimat-Reservat.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">S\u00e4ngerin: Sara Marielle Gaup Beaska (Norwegen)<\/h3>\n\n<p>Die S\u00e4ngerin Sara Marielle Gaup Beaska komponierte eigens f\u00fcr die Weltklimakonferenz 2015 in Paris einen \u00abJoik\u00bb. Joik ist die Bezeichnung f\u00fcr den traditionellen Gesang der Samen, deren Heimat sich vom hohen Norden Norwegens und Schwedens \u00fcber Finnland bis in den Nordwesten Russlands erstreckt. Beaskas Joik tr\u00e4gt den Titel \u00abGulahallat Eatnamiin\u00bb, das bedeutet so viel wie \u00abWir sprechen Erde\u00bb. Der Titel soll ausdr\u00fccken, dass der Mensch, obgleich weitgehend von der Natur entfremdet, noch immer unzertrennlich mit der Erde in Verbindung steht und von ihr abh\u00e4ngt. Wie die meisten Joiks kommt \u00abGulahallat Eatnamiin\u00bb ohne Text aus und besteht aus gef\u00fchl- und kraftvoll gesungenen Lauten. Im Vorlauf der Konferenz in Paris animierte Beaska \u00fcber die sozialen Medien Menschen dazu, ihren Joik zu singen, sich dabei zu filmen und ihn im Internet zu teilen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-embed-soundcloud wp-block-embed is-type-rich is-provider-soundcloud wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Gulahallat Eatnamiin \/ WE SPEAK EARTH \/ Sara Marielle Gaup Beaska by Max Mackh\u00e9\" width=\"500\" height=\"400\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F228383529&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=750&#038;maxwidth=500\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tanz: Dancing Earth (Nord- bis S\u00fcdamerika)<\/h3>\n\n<p>Auch die Tanzgruppe <a href=\"http:\/\/www.dancingearth.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dancing Earth<\/a> m\u00f6chte durch ihre Auff\u00fchrungen Umweltbewusstsein f\u00f6rdern. Sie lebt dieses auch gleich vor: Kost\u00fcme und Kulissen bestehen vollst\u00e4ndig aus recycelten und organischen Materialien. Die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GXWaEGUmTiI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">T\u00e4nzerInnen<\/a> stammen aus verschiedenen indigenen V\u00f6lkern Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerikas, wie den Hopi, Shoshone, M\u00e9tis oder Maya.<\/p>\n\n<p>Sie treten vor regionalem, nationalem und internationalem Publikum auf, etwa bei Festivals, in Universit\u00e4ten und Kunstmuseen oder auf Konferenzen zu Umweltgerechtigkeit. Mit ihrer Arbeit m\u00f6chten sie ihre uralten kulturellen Wurzeln wiederbeleben und indigene Perspektiven in die heutige Welt einfliessen lassen. \u00abIn unseren Auftritten geht es um die Wertsch\u00e4tzung von Wasser, Samen, Pflanzen und Lebensmitteln.\u00bb K\u00fcnstlerische und kulturelle Rituale der verschiedenen indigenen V\u00f6lker von Nord- bis S\u00fcdamerika werden so vermischt, dass eine abwechslungsreiche Kombination aus traditionellen T\u00e4nzen und neuartigen Choreographien entsteht.<\/p>\n\n<p>Rulan Tangen ist die Gr\u00fcnderin, Choreographin und Frontt\u00e4nzerin der Gruppe. Die Signatur ihrer E-Mails l\u00e4sst keinen Zweifel an ihrer Haltung: Der Sitz ihrer Tanzgruppe wird angegeben als \u00abOgaa Po\u2019ogeh \u2013 das besetzte Tewa-Territorium, auch bekannt als Santa Fe, New Mexico, und Yelamu \u2013 das besetzte Ohlone-Territorium, auch bekannt als San Francisco, Kalifornien\u00bb.<\/p>\n\n<p>Mit diesen unterschiedlichen \u00a0Kunstformen wollen indigene Artivisten das Bewusstsein ihres Publikums ver\u00e4ndern und damit den Druck auf die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft erh\u00f6hen. K\u00f6nnen sie sich \u00fcber die Kunst endlich mehr Geh\u00f6r verschaffen? Amy Westervelt vom Sierra Club, der \u00e4ltesten und gr\u00f6ssten Umweltschutzorganisation der USA, sieht grosses Potenzial: \u00abEs gibt immer mehr Anzeichen daf\u00fcr, dass die umweltpolitische Kunst in den kommenden Jahrzehnten einen \u00e4hnlich starken Einfluss haben wird, wie ihn die soziale und politische Kunst in der Vergangenheit hatte.\u00bb<\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;55182,55183,55184,55186,55187&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/8fe76650-2015-trio-foto-2-by-paulo-t-1024x684-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55182},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/88dba102-2015-trio-foto-by-paulo-1024x684-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55183},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/54976814-anne-solo-foto-at-ghost-ranch-by-paulo-684x1024-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55184},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/143309ee-dancing-earth_by-paulot.photography_1-1024x680-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55186},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/be845fca-rulan_water_2012_lowres_1_by-paulot.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55187}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/8fe76650-2015-trio-foto-2-by-paulo-t-1024x684-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/8fe76650-2015-trio-foto-2-by-paulo-t-1024x684-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/8fe76650-2015-trio-foto-2-by-paulo-t-1024x684-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/8fe76650-2015-trio-foto-2-by-paulo-t-1024x684-1-768x513.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2017\\\/12\\\/8fe76650-2015-trio-foto-2-by-paulo-t-1024x684-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;\\u00a9 Paulo T. 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Erstver\u00f6ffentlichung des <a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.gfbv.de\/de\/informieren\/zeitschrift-bedrohte-voelker-pogrom\/aeltere-ausgaben\/290-indigener-umweltschutz\/artivismus-tanzen-theaterspielen-und-rappen-gegen-den-klimawandel\/\" target=\"_blank\">Artikels<\/a> bei der Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker (GfbV) in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artivismus ist die Symbiose aus Kunst und Aktivismus und f\u00f6rdert das Bewusstsein f\u00fcr Umweltzerst\u00f6rung und Klimawandel, insbesondere wenn die Kunst von Menschen kommt, die von deren Auswirkungen schon heute betroffen sind.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":55185,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45104","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45104\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45104"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45104"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}