{"id":45115,"date":"2017-12-29T07:00:00","date_gmt":"2017-12-29T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45115"},"modified":"2020-05-27T10:25:40","modified_gmt":"2020-05-27T08:25:40","slug":"die-grosse-transformation-beginnt-im-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45115\/die-grosse-transformation-beginnt-im-kopf\/","title":{"rendered":"Die grosse Transformation beginnt im Kopf"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Nichts weniger als eine grosse Transformation steht uns bevor. Denn der bereits beschlossene Ausstieg aus dem fossilen Energiezeitalter wird unsere Gesellschaftsform und unsere \u00adLebensweise grundlegend umkrempeln. Der Blick zur\u00fcck in die Geschichte hilft, einige Irrt\u00fcmer zu ent\u00adlarven und so die Chance<\/strong>.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">\u00abTrittst im Morgenrot daher, Seh ich dich im Strahlenmeer, (\u2026) Wenn der Alpenfirn sich r\u00f6tet, betet, freie Schweizer, betet!\u00bb Die National\u00adhymne fordert auf zu einer Andacht vor der Natur, ein Loblied auf den Mythos der Alpen. Der Allm\u00e4chtige rette das hehre Vaterland \u2013 und m\u00f6ge wohl den Sportlerinnen und Sportlern im n\u00e4chsten Wettkampf beistehen.<\/p>\n\n<p class=\"p2\">Da wir aber der Natur in den letzten Jahrzehnten arg zugesetzt haben, geraten selbst die m\u00e4chtigsten Mythen ins Rutschen: Mit \u00fcber 200 Stundenkilometern donnerten am 23. August 2017 \u00fcber drei Millionen Kubikmeter Gestein ins Bergell hinunter und l\u00f6sten eine riesige Ger\u00f6lllawine aus, die tragischerweise acht Wanderer und mehrere H\u00e4user versch\u00fcttete.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Klimaver\u00e4nderung r\u00fcttelt an den Alpen<\/h3>\n\n<p class=\"p2\">Dass der Piz Cengalo im Bergell nun seine Flanke verloren hat, ist kein Zufall. Ebenso wenig wie der R\u00fcckgang des grossen Aletschgletschers im Wallis, der in einigen Jahrzehnten nur noch ein Gerippe aus Ger\u00f6ll im Gletschertrog zur\u00fccklassen wird. Noch ist er nicht viel k\u00fcrzer, aber schon viel d\u00fcnner. Der imposante Blick&nbsp;\u00fcber den noch immer mehr als 20 Kilometer langen Gletscher w\u00e4hnt uns in falscher Sicherheit. Wer n\u00e4hertritt und die Wanderung von der Riederfurka zum M\u00e4rjelensee unter die F\u00fcsse nimmt, begreift, was hier passiert. Der Gletscher magert ab, weil er vom Jungfraumassiv oben nicht mehr gen\u00fcgend gen\u00e4hrt wird.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Durch diesen Gewichtsverlust des Aletschgletschers fehlt dem Gratzug bei der Moosfluh nun der Gegendruck. Der Hang ist ins Rutschen geraten. 160 Millionen Kubikmeter Gestein bewegen sich bis zu 80 Zentimeter pro Tag in Richtung Talgrund. \u00dcber sechs Kilometer Wanderwege mussten bereits gesperrt werden.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Die Beispiele zeigen, dass die Alpen und damit auch die Schweiz direkt betroffen sind vom Klimawandel. Die Menschen in Bondo mussten von einem Tag auf den anderen ihre H\u00e4user verlassen. Wenn der Permafrost auftaut und die Hochgebirgslandschaft weiter in Bewegung ger\u00e4t, stellt dies ganze Wohngebiete in Frage und es werden teure Verbauungen n\u00f6tig.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Diese Ereignisse sind Symptome des Klimawandels, der seinerseits im Wesentlichen eine direkte Auswirkung der Abgase aus fossilen Brennstoffen ist. Der steigende Energieverbrauch und der gedankenlose Konsum der Bodensch\u00e4tze stehen aber in krassem Gegensatz zur Tatsache, dass in historischer Per\u00adspektive das fossile Zeitalter eine Ausnahme\u00adsituation von \u00e4usserst kurzer Dauer darstellt.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6927329d-gp0stpewl_medium_res.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4778\"\/><figcaption>Aletschgletscher in der Schweiz \/ \u00a9 Gesellschaft f\u00fcr \u00f6kologische Forschung<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das fossile Zeitalter hat den Zenit \u00fcberschritten<\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Vereinfacht gesagt haben die Menschen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in einer solaren Gesellschaft gelebt, bei der etwa gleich viele Ressourcen verbraucht wurden, wie dank der Sonneneinstrahlung wieder nachwuchsen. Der Kohleverbrauch w\u00e4hrend der Industrialisierung war bis dahin mengenm\u00e4ssig vernachl\u00e4ssigbar. Das exponentielle Wachstum des Erd\u00f6lverbrauchs nach 1950 dagegen ist beispiellos.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Erst dieser statistische Knick um 1950 beim Verbrauch fossiler Rohstoffe und damit auch bei der pl\u00f6tzlichen Zunahme der CO\u2082-Belastung in der Atmosph\u00e4re stellt einen einmaligen Eingriff der Menschheit in den globalen Energie\u00adhaushalt dar. Dass dieser statistische Knick zusammenf\u00e4llt mit der erdgeschichtlich ebenfalls einzigartig steigenden Fieberkurve der Wetterdaten, gilt als treffendster Beweis f\u00fcr die Ursache der Klimaver\u00e4nderung.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Der Zenit ist erreicht. Die zweite H\u00e4lfte des fossilen Zeitalters wird wohl noch k\u00fcrzer werden als die nur rund sechzig Jahre bisher. Der Ausstieg wird schneller kommen, als uns lieb ist. An der Internationalen Klimakonferenz Ende 2015 in Paris wurde das Ende der CO\u2082-Emis\u00adsionen bis zur n\u00e4chsten Jahrhundertwende vorgegeben und so der Ausstieg aus der \u00d6l-, Gas- und Kohle-Energiewirtschaft beschlossen. Zudem wird die F\u00f6rderung immer aufw\u00e4ndiger und teurer, was die Energiewende noch beschleunigen wird. Es steht uns eine grosse Transformation bevor. Je schneller die fossile Energie weltweit ersetzt wird, umso tiefer werden die Kosten des Klimawandels ausfallen \u2013 das ist das Ziel des Pariser \u00dcbereinkommens. Je fr\u00fcher ein Land seine Wirtschaft und seine Infrastruktur umstellt, desto besser gelingt der damit verbundene soziale Wandel. Ein Blick zur\u00fcck in die Geschichte legt diesen Schluss nahe.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lehren aus der \u00abGrossen Transformation\u00bb<\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Der Wirtschaftshistoriker Karl Polanyi (1886\u20131964) sprach ebenfalls von der \u00abGrossen Transformation\u00bb. Damit meinte er die Entstehung der modernen Nationalstaaten mit ihren Marktgesellschaften im 19. Jahrhundert. Er zeigte in seinem gleichnamigen Hauptwerk von 1944, dass die moderne Marktgesellschaft zuweilen ungeheure Dynamiken entfesselt, die sehr zerst\u00f6rerisch sein k\u00f6nnen. Der Imperialismus im 19. Jahrhundert brachte beispielsweise die Knechtung der Kolonialv\u00f6lker mit sich, w\u00e4hrend zu Hause die Arbeiterschaft trotz grosser Fortschritte in Technik und Wissenschaft verarmte. Polanyi zeigt, wie Gesellschaften rigoros scheitern und wie Staatswesen an selbstverschuldeten Problemen zerfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Diese Regel gilt bis heute. Die lenkende Hand des Marktes ist eben nicht nur unsichtbar, sie ist auch blind \u2013 mitunter sogar blindw\u00fctig. Der \u00d6lpreisschock der 1970er Jahre l\u00f6ste eine globale Rezession aus und st\u00fcrzte einzelne L\u00e4nder in eine tiefe Armuts- und Schuldenkrise. H\u00f6hepunkt vieler Modernisierungskrisen sind Kriege und Konflikte, die unermessliche Zerst\u00f6rung \u00fcber Mensch und Umwelt bringen: von den Senfgaseins\u00e4tzen im Ersten \u00fcber die Atombomben im Zweiten und die brennenden \u00d6lfelder im Golfkrieg bis hin zu den grossfl\u00e4\u00adchigen Pestizid-Spr\u00fchfl\u00fcgen im Krieg gegen die Drogen in Lateinamerika.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Positive Impulse dank Politik und Diplomatie<\/h3>\n\n<p class=\"p2\">Staatskrisen und \u00d6kokatastrophen als Folge der Transformation dauerten gem\u00e4ss Polanyi so lange an, bis ein gesellschaftliches Korrektiv gefunden werde. Erst ein neuer Gesellschaftsvertrag gab der Modernisierung wieder ein menschenw\u00fcrdiges Antlitz. Den europ\u00e4ischen und nordamerikanischen Gesellschaften gelang es, sich vom Joch des Feuda\u00adlismus zu befreien, indem sie die allgemeinen Menschenrechte anerkannten. Die Armut des Industrieproletariats wurde erst dank neuen Sozialgesetzen und dem modernen Arbeitsrecht \u00fcberwunden.<\/p>\n\n<p class=\"p2\">Es gibt weitere Beispiele, bei denen es der Politik gelang, eine globale Fehlentwicklung abzuwenden: Nur wenige Jahre nach der Entdeckung des Ozonlochs l\u00e4utete das Montreal-Protokoll von 1987 das Ende des Ozonkillers FCKW ein. Inzwischen bildet sich dank diesem Verbot das Ozonloch zur\u00fcck.<\/p>\n\n<p class=\"p2\">Doch wir sind schlecht beraten, wenn wir nur auf die Politik, auf neue Gesetze und internationale Vertr\u00e4ge warten w\u00fcrden. Die Transformation wird vor allem auch dank vielen dezentralen Initiativen unz\u00e4hliger Menschen stattfinden. So ging der Erfolg der FCKW-Reduktion auf eine Kampagne von Greenpeace zur\u00fcck. Nur dank einer Zusammenarbeit mit erfahrenen Ingenieuren (Greenfreeze) und gegen den geballten Widerstand der Industrie\u00adverb\u00e4nde setzte sich der FCKW-freie K\u00fchlschrank rasch durch.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/0eeb642f-gp012sh_medium_res.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4779\"\/><figcaption>Als das Treffen f\u00fcr das internationale Ozonabkommen in Wien begann (Montrealer Protokoll), blockierte Greenpeace in Australien das Hauptquartier von DuPont, um auf den anhaltenden Verkauf von ozonzerst\u00f6renden Chemikalien hinzuweisen \/ \u00a9 Greenpeace<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Positiver Wandel dank Zivilcourage<\/h3>\n\n<p class=\"p2\">Der Wandel beginnt im Kopf \u2013 das ist mehr als nur ein gefl\u00fcgeltes Wort. Es steht daf\u00fcr, dass Wandel oft mit einer neuen Geschichte beginnt, die eine gesellschaftliche Ver\u00e4nderung bewirkt. Eine solche symbolische Deutungshoheit zu etablieren, gelingt oft von unten, dezentral.<\/p>\n\n<p class=\"p2\">Die Hippies von 1968 haben die steife Doppelmoral der 60er Jahre herausgefordert. Im Zuge der Flower-Power-Bewegung sind dann auch die Haare der biedersten Fernsehansager l\u00e4nger geworden. Mit ihrem Slogan \u00abMake love, not war\u00bb gaben die Blumenkinder eine Antwort auf den Vietnamkrieg und halfen, diesem bald ein Ende zu setzen. In jener Zeit erwachten ein neues Bewusstsein f\u00fcr die Umwelt und ein kritischer Geist, der dem Konformismus die Stirn bot und vielen Frauen die Emanzipation erm\u00f6glichte.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Die Verbote gegen B\u00fcrgerinitiativen in Russland, Indien oder Ungarn zeigen dagegen, dass repressive Systeme Blockaden gegen notwendige Ver\u00e4nderungen errichten. Im Gegensatz dazu sollte die Klimaproblematik auf die Menschenw\u00fcrde und auf eine gezielte Anpassungspolitik ausgerichtet werden. Eine Herausforderung wird sein, mit Fantasie und gemeinsamen Initiativen vieler Aktivisten und Aktivistinnen auch die digitale Transformation im Sinn eines nachhaltigen und sozialvertr\u00e4glichen Wandels zu nutzen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umwelt und Friede \u2013 Dreh- und Angelpunkt der Transformation<\/h3>\n\n<p class=\"p1\">Sorge tragen zu unserer Umwelt und Sorge tragen zu unserer Gesellschaft \u2013 das sind die zwei wichtigsten Ziele zur Bew\u00e4ltigung der n\u00e4chsten grossen Transformation: Green + Peace. Das bedeutet mehr als Umweltpolitik und Wahldemokratie. Das erfordert auch gesellschaftliches Engagement, Empathie und die Bereitschaft vieler Pionierinnen und Pioniere, neue Wege zu beschreiten. Einige von ihnen werden in diesem Heft portr\u00e4tiert.<\/p>\n\n<p><strong>Stefan Inderm\u00fchle<\/strong>, Historiker und Politikwissenschaftler,\u00a0arbeitet seit bald 20 Jahren in der Entwicklungs- und Friedenspolitik im In- und Ausland. Unter anderem war er f\u00fcr Public Eye (ehemals Erkl\u00e4rung von Bern) als Clean Clothes Cam\u00adpaigner t\u00e4tig. Heute arbeitet er in der schweizerischen Friedensf\u00f6rderungs- und Menschenrechtspolitik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichts weniger als eine grosse Transformation steht uns bevor. Denn der bereits beschlossene Ausstieg aus dem fossilen Energiezeitalter wird unsere Gesellschaftsform und unsere \u00adLebensweise grundlegend umkrempeln. Der Blick zur\u00fcck in die Geschichte hilft, einige Irrt\u00fcmer zu ent\u00adlarven und so die Chance<br \/>\nf\u00fcr \u00adeinen friedlichen und \u00f6kologischen \u00dcbergang zu\u00a0verbessern.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":1267,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[50],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45115","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-klima","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45115"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45115"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}