{"id":45192,"date":"2018-06-22T07:00:00","date_gmt":"2018-06-22T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45192"},"modified":"2020-05-27T14:54:54","modified_gmt":"2020-05-27T12:54:54","slug":"davids-digitale-wunderwaffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45192\/davids-digitale-wunderwaffe\/","title":{"rendered":"E-Activism: Davids digitale Wunderwaffe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das Internet hat die Aktionspalette von politischen Aktivisten und NGOs erweitert. Mit gehackten Wi-Fi-Netzwerken, vorget\u00e4uschten Konzern-Webseiten oder viralen Social Media-Kampagnen k\u00f6nnen Millionen erreicht werden. Zu Besuch in einem E-Activism-Lab, wo Greenpeace-Freiwillige lernen, \u00fcbers Web f\u00fcr die Umwelt zu k\u00e4mpfen.<\/strong><\/p>\n\n<p>Max* (Name von der Redaktion ge\u00e4ndert) ist ein aufgestellter und ruhiger Typ Ende 30, sehr intelligent und technisch versiert. Nichts an ihm verweist auf einen Aktivisten und so manche Mutter s\u00e4he in ihm einen Lieblingsschwiegersohn. In seinem Berufsleben leitet er eine Forschungsgruppe und entwickelt neue Computersysteme. Wahrscheinlich k\u00f6nnte er bei einem amerikanischen Tech-Giganten anheuern und sich eine goldene Nase verdienen. Doch er hasst das Silicon Valley und die dort ans\u00e4ssigen Unternehmen. Sie repr\u00e4sentieren fast alles, wogegen es sich f\u00fcr Max zu k\u00e4mpfen lohnt: Entgrenzter Kapitalismus, bedrohte Privatsph\u00e4re, eingeschr\u00e4nkte Meinungsfreiheit und die Privatisierung des Internets. Dagegen engagiert er sich seit Jahren.<\/p>\n\n<p>An diesem Samstagnachmittag im April h\u00e4lt er in Z\u00fcrich eine Pr\u00e4sentation. Titel: \u00abTips and Tricks for E-Activism\u00bb. Greenpeace hatte ihn dazu eingeladen. Die NGO will ehrenamtliche \u00abE-Activists\u00bb dazu bef\u00e4higen, Aktionen und Kampagnen \u00fcbers Web durchzuf\u00fchren. Das soll weit \u00fcber Onlinepetitionen hinausreichen (siehe Kasten \u00abClicktivism\u00bb). 25 Interessierte zwischen Mitte 20 und Pensionsalter, darunter neun Frauen, sind der Einladung gefolgt. Alle haben sie ihre Laptops mitgebracht; die wenigsten sind eingefleischte Computer- und Webnerds. \u00abDer Vorteil von E-Activism ist, dass man auch mit wenig Freizeit und von zuhause aus bei Aktionen mitmachen kann\u00bb, sagt Nathalie, die seit einem Jahr in Z\u00fcrich lebt und nach zeitsparenden M\u00f6glichkeiten suchte, sich an Aktionen von Greenpeace zu beteiligen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Social Media-Revolutionen<\/h3>\n\n<p>\u00abHacktivism\u00bb, \u00abCyberactivism\u00bb und \u00abE-Activism\u00bb \u2013 in den letzen 20 Jahren sind eine Reihe von Begriffen f\u00fcr eine neue Form von digitalisiertem Aktivismus aufgetaucht. Dabei werden f\u00fcr sozialen und politischen Wandel in erster Linie digitale Werkzeuge, wie das Web 2.0, Social Media und Smartphone-Apps eingesetzt. Mit der globalen Ausbreitung von Facebook und Twitter erreichte das Ph\u00e4nomen eine neue Stufe. Ab 2010 wurden in den arabischen Fr\u00fchlingen von Tunesien, \u00c4gypten und Syrien Demonstrationen Online unhierarchisch und spontan organisiert, w\u00e4hrend B\u00fcrgerjournalistinnen \u00fcber Twitter diejenigen Informationen verbreiteten, die anderswo zensuriert wurden und Web-Aktivisten die Internet-Blockaden der Regierung durch Installieren von Proxyservern umschifften.<\/p>\n\n<p>Seither nutzen politische Aktivisten und NGOs das Web um Millionen zu erreichen. Zuweilen gelingt es den Davids damit sogar die Goliaths zu besiegen: So zum Beispiel am 9. M\u00e4rz 2016, als Unilever bekannt gab, dass 591 Fabrikarbeiter und -arbeiterinnen \u00abaus humanit\u00e4ren Gr\u00fcnden\u00bb in einem aussergerichtlichen Verfahren entsch\u00e4digt werden. Zuvor hatte die kleine indische NGO Jhatkaa\u2019s&nbsp;ein YouTube-Video online gestellt (siehe unten), das sich viral verbreitete und \u00fcber vier Millionen Mal angeschaut wurde. Es zeigt eine indische Rapperin, die \u00fcber die katastrophalen Auswirkungen einer lokalen Thermometerfabrik von Unilever auf Umwelt und Mitarbeitende rappt. Daraufhin berichteten die New York Times, die UK Times und Buzzfeed \u00fcber die Anschuldigungen. Der CEO von Unilever, Paul Polman, sah sich gezwungen in die Debatte einzusteigen und stellte sich den Anschuldigungen per Twitter.<\/p>\n\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/nSal-ms0vcI\" width=\"560\" height=\"350\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fake-Webseiten und Pseudo-Accounts<\/h3>\n\n<p>Max gibt in seiner Pr\u00e4sentation einen \u00dcberblick \u00fcber weitere, weniger offensichtliche Formen von E-Aktivismus: Zum Beispiel das Klonen und Ver\u00e4ndern von Webseiten von Grossbanken durch eine URL, die sich lediglich durch einen Buchstaben vom Original unterscheidet, jedoch auf eine Liste f\u00fchrt, die s\u00e4mtliche Investments in umweltsch\u00e4dliche Bergbau- und Hydroprojekte auflistet. Das l\u00e4sst sich kombinieren mit dem Austauschen von Google Maps-Bildern von Bankenfilialen, auf welchen Slogans wie \u00abDirty Oil Deals\u00bb erscheinen. Oder besonders raffiniert: Aktivisten erstellen auf einem beruflichen Netzwerk wie LinkedIn ein vorget\u00e4uschtes Profil mit einem klingenden Jobtitel, zum Beispiel \u00abDoktorand an der Harvard Business School\u00bb. In kurzer Zeit lassen sich durch \u00abFreunde von Freunden\u00bb hunderte Kontakte sammeln. Wird der Jobtitel dann pl\u00f6tzlich in \u00abAusbeuter in Entwicklungsl\u00e4ndern f\u00fcr den Schweizer Grosskonzern &#8230;.\u00bb gewechselt, werden die Kontakte nicht anders k\u00f6nnen, als sich Gedanken dar\u00fcber zu machen, in welchem Zusammenhang das Unternehmen und die Beschuldigungen stehen.<\/p>\n\n<p>\u00abAnders als die Grosskonzerne, haben wir f\u00fcr unsere Anliegen nicht tausende von Franken f\u00fcr Werbekampagnen zur Verf\u00fcgung\u00bb, sagt Max. \u00abDas Web bietet uns die Chance trotzdem geh\u00f6rt zu werden.\u00bb Selbst ein WiFi-Hotspot mit selbst definiertem Namen l\u00e4sst sich heute g\u00fcnstig und schnell installieren, wie ein Kollege von ihm in einem Workshop vorf\u00fchrt. Man kann sich ein Fussballspiel vorstellen, an dem pl\u00f6tzlich WiFi-Verbindungen mit Namen wie \u00abGazprom: Don\u2019t Play With The Arctic\u00bb auftauchen, welche zu Webseiten mit entsprechenden Forderungen ans Unternehmen f\u00fchren. \u00abAlles was es daf\u00fcr braucht, ist ein wenig Technik f\u00fcr 80 Euro und drei Linien Code\u00bb, erkl\u00e4rt er. \u00abDas kann grunds\u00e4tzlich jeder.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Not zur digitalen Selbstverteidigung<\/h3>\n\n<p>Webaktivismus ist g\u00fcnstig, praktisch, zeitsparend und verleitet dazu, Dinge zu tun, die man in der realen Welt nicht tun w\u00fcrde. Das birgt auch Gefahren \u2013 besonders wenn die Kontrahenten \u00fcber viel Geld und technologisches Wissen verf\u00fcgen, um zur\u00fcckzuschlagen. Rechtlich befindet man sich mit den bisher genannten Aktionsformen meist in einer Grauzone. Fake-Webseiten, selbst eingerichtete WiFi-Hotspots, Protestaufrufe \u00fcber Social Media \u2013 alles sehr \u00e4rgerlich f\u00fcr die betroffenen Organisationen, doch strafrechtlich meist nicht relevant. Trotzdem warnt Max: \u00abIhr m\u00fcsst euch bewusst sein: Euer Rechner ist ein offenes Loch. Wenn euch jemand zur\u00fcckverfolgen will, sich Zugang zu euren Daten und euren Aktivit\u00e4ten auf dem Web verschaffen will, dann kann er das auch.\u00bb Der einzige Weg wirklich anonym zu bleiben: Computer kaufen und s\u00e4mtliche Komponenten entfernen, die einen R\u00fcckschluss auf die Herkunft erlauben \u2013 dazu geh\u00f6rt unter anderem auch die Soundkarte, da jede ein einzigartiges Profil besitzt, das sich zur Identifizierung eignet. Danach wird die Aktion ausgef\u00fchrt und der Computer zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n<p>Soweit gehen wohl nur eingefleischte Hacker. F\u00fcr alle anderen gibt es gangbarere Wege zur digitalen Selbstverteidigung, wie Kire von der <a href=\"https:\/\/www.digitale-gesellschaft.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organisation \u00abDigitale Gesellschaft\u00bb<\/a> in seiner Pr\u00e4sentation erl\u00e4utert. Auch er warnt jedoch zuerst einmal vor einem allzu unbek\u00fcmmerten Surfen im Internet: \u00abSeid euch bewusst: Wenn ein Vertreter einer umweltkritischen NGO auf den Webseiten von Nestl\u00e9 nach bestimmten Inhalten sucht, dann weiss das Nestl\u00e9.\u00bb Das liegt an den Logfiles des Webservers, die anhand der IP-Adresse Informationen dar\u00fcber generieren, wer wann wie lange von wo aus eine bestimmte Website besucht hat. Mittels Datenbanken, die man im Internet findet, lassen sich IP-Adressen den Organisationen und oft auch einzelnen Nutzern zuordnen \u2013 auch wenn das datenrechtlich verboten ist.<\/p>\n\n<p>Unsere R\u00fcckverfolgbarkeit im Web wurde auch deswegen allumfassend, weil heute jeder Click zur Kommerzialisierung von pers\u00f6nlichen Daten l\u00fcckenlos aufgezeichnet wird. Wer mit Google sucht, auf Facebook postet, oder auf Newsportalen surft, wird von sogenannten \u00abTrackern\u00bb \u00fcberwacht. Das Web ist mittlerweile dermassen durch \u00abtargeted advertising\u00bb verseucht, dass sich k\u00fcrzlich die massgeblichen V\u00e4ter und M\u00fctter des Internets und von Social Media f\u00fcr ihre bahnbrechenden Erfindungen entschuldigten (<a href=\"http:\/\/nymag.com\/selectall\/2018\/04\/an-apology-for-the-internet-from-the-people-who-built-it.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier geht&#8217;s zum entsprechenden Artikel von NYMAG<\/a>).<\/p>\n\n<p>Hinzu kommt die Vorratsdatenspeicherung: Mobilfunk- und Internetanbieter in der Schweiz sind vom Bund dazu verpflichtet, Daten zum Kommunikationsverhalten w\u00e4hrend sechs Monaten aufzubewahren. Daran l\u00e4sst sich ablesen, wer wen zu welcher Zeit angerufen hat und wie lange das Gespr\u00e4ch gedauert hat; wer sich wann ins Internet eingeloggt hat und f\u00fcr wie lange; wer wann wem eine E-Mail oder SMS geschickt hat inklusive Standortinformationen des Mobiltelefons. Bei Ermittlungen m\u00fcssen diese Daten von Providern an Strafverfolgungsbeh\u00f6rden oder den Geheimdienst weitergegeben werden. Mit dem neuen&nbsp;Nachrichtendienstgesetz&nbsp;und der darin verankerten Kabelaufkl\u00e4rung kann der Nachrichtendienst des Bundes zus\u00e4tzlich die Telekommunikationsverbindungen, welche von der Schweiz ins Ausland f\u00fchren, nach definierten Stichworten durchsuchen. \u00abDas ist unser \u00dcberwachungsstaat 2018\u00bb, sagt Kire mit ironischem Lachen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die \u00ab80 Prozent-L\u00f6sung f\u00fcr den Alltag\u00bb<\/h3>\n\n<p>Er legt den Teilnehmenden punkto Privatsph\u00e4re eine \u00ab<a href=\"https:\/\/www.digitale-gesellschaft.ch\/slides\/surfen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">80 Prozent-L\u00f6sung f\u00fcr den Alltag<\/a>\u00bb ans Herz. Dazu geh\u00f6rt das Blocken von Trackern (z.B. mit <a href=\"https:\/\/www.ghostery.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ghostery<\/a>), das regelm\u00e4ssige L\u00f6schen von Cookies im Webbrowser, das Leeren der lokalen Cache und Browserhistory. Empfehlenswert sei auch die Installation einer alternativen Suchmaschine (z.B. <a href=\"https:\/\/www.startpage.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Startpage<\/a>), damit die eigene Websuche nicht l\u00fcckenlos aufgezeichnet und an Dritte weitergeleitet wird. Kire lehrt die E-Aktivisten vor Ort, sich \u00fcber einen <a href=\"https:\/\/www.torproject.org\/download\/download-easy.html.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tor Browser<\/a>&nbsp;mit dem Internet zu verbinden. Der Open Source-Browser ist bei Hackern, Aktivisten und Whistleblowern beliebt, weil er durch Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung ein weitgehend anonymes und sicheres Surfen erm\u00f6glicht und dabei die IP-Adressen von Sendern und Empf\u00e4ngern verschleiert.<\/p>\n\n<p>E-Aktivisten, die keine Vorkehrungen treffen, machen sich verletzlich, denn das Web vergisst nichts. Auch zehn Jahre nach einer Aktion kann einem diese noch zum Verh\u00e4ngnis werden. \u00abBei Bewerbungsverfahren f\u00fcr Jobs in h\u00f6heren Positionen werden heute oft Webprofile eines Kandidaten erstellt\u00bb, erz\u00e4hlt Max. \u00abWenn deine politischen Aktivit\u00e4ten im Netz sichtbar werden, bist du eventuell schnell weg.\u00bb Er hasse diese Tendenz, f\u00fcgt er zischend an. Und er trifft Vorkehrungen: Als ich Max nach dem Workshop per E-Mail f\u00fcr seine Slides anfrage, schreibt er: \u00abDas w\u00fcrde ich gerne tun, doch ich habe gesehen, dass du Googles Mailserver nutzt. Ich habe kein Interesse meine pers\u00f6nlichen Daten mit diesem monstr\u00f6sen Unternehmen zu teilen.\u00bb Doch Max ist nachsichtig: Er schickt mir eine detaillierte Anleitung, wie man eine <a href=\"https:\/\/gnupg.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GPG-Verschl\u00fcsselung<\/a> f\u00fcr seine E-Mails installiert. Es ist einfacher als erwartet. Und die Installation geht mit dem guten Gef\u00fchl einher, sich den zigfachen \u00dcberwachungsm\u00f6glichkeiten im Web nicht komplett blau\u00e4ugig auszuliefern.<\/p>\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5456 size-full\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/c6f3ccb6-info.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"473\"><br>\n<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/mitmachen\/#eactivism\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><button class=\"button\">Jetzt mitmachen!<\/button><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Internet hat die Aktionspalette von politischen Aktivisten und NGOs erweitert. Mit gehackten Wi-Fi-Netzwerken, vorget\u00e4uschten Konzern-Webseiten oder viralen Social Media-Kampagnen k\u00f6nnen Millionen erreicht werden. Zu Besuch in einem E-Activism-Lab, wo Greenpeace-Freiwillige lernen, \u00fcbers Web f\u00fcr die Umwelt zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":1892,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[31],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45192","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-mach-mit","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45192"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45192\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45192"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45192"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}