{"id":45227,"date":"2018-08-17T07:00:00","date_gmt":"2018-08-17T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45227"},"modified":"2020-05-27T15:31:19","modified_gmt":"2020-05-27T13:31:19","slug":"pinguine-in-peking-kunstaktion-fuer-die-antarktis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45227\/pinguine-in-peking-kunstaktion-fuer-die-antarktis\/","title":{"rendered":"Pinguine in Peking: Kunstaktion f\u00fcr die Antarktis"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><span class=\"dropcap\">D<\/span>er chinesische Schauspieler und Greenpeace-Antarktis-Botschafter Guangjie Li hat sich zum Schutz der <a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/kampagnen\/antarktis\" target=\"_blank\">Antarktis<\/a> f\u00fcr eine Fotoserie von K\u00fcnstler Trunk Xu zur Verf\u00fcgung gestellt. Entstanden sind einzigartige, surreale, hoch\u00e4sthetische Aufnahmen, die ihn an verschiedenen Orten Pekings in Anzug mit Pinguinkopf zeigen: im B\u00fcro, im Taxi, im Restaurant, im Park etc.<\/strong><\/p>\n\n<p>Hintergrund der Fotoserie: Im Herbst entscheiden die 25 Mitgliedstaaten der Antarktis-Schutzkommission \u00fcber ein <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2018\/07\/10\/wichtiger-zwischenerfolg-auf-dem-weg-zu-einem-antarktis-schutzgebiet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schutzgebiet<\/a> im Weddellmeer. Es w\u00e4re das gr\u00f6sste Meeresschutzgebiet der Welt. Das Problem: Eine einzige Gegenstimme kann es zu Fall bringen. K\u00fcrzlich hat sich die Krill-Industrie uns gegen\u00fcber dazu verpflichtet, ihre Fischerei-Aktivit\u00e4ten dort bis auf weiteres einzustellen. Ein wichtiges und starkes Signal!<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/7c458214-gp0sts9r5_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5673\"\/><figcaption>Ein Hutong (traditioneller Wohnbebauungen) in Liulichang, Peking. Penguin man; gesehen, als er in einem Hutong umherstreift und aus dem Nichts von einem Welpen angegriffen wird.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"4d0ef2e6-4d0ef2e6-discounter_mini-report_final\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6a8b9674-gp0sts9r6_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5674\"\/><figcaption>Penguin man besucht einen Fischmarkt in Peking und beobachtet den Meeresfr\u00fcchtekonsum der Menschen.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/98d7a436-gp0sts9ra_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5675\"\/><figcaption>Gaobeidian, Peking. Hunderte kaputte Leihvelos, verlassen unter einer Br\u00fccke.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Korrektur in Bilanzen der AKW G\u00f6sgen und Leibstadt: Etappensieg f\u00fcr TRAS und Greenpeace\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/8dd18a8e-gp0sts9rb_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Die Betreibergesellschaften der Atomkraftwerke G\u00f6sgen und Leibstadt haben gestern Abend bekannt gegeben, dass sie ihre Bilanzierungsmethode f\u00fcr die Mittel in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds korrigieren. Damit reagieren sie auf Strafanzeigen, die der Trinationale Atomschutzverband TRAS und Greenpeace Schweiz in den Jahren 2012 und 2014 erstattet haben. Die beiden Organisationen begr\u00fcssen die Anpassung, weisen aber darauf hin, dass nur halbe Arbeit geleistet wurde.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p&gt;In den Bilanzen der AKW G\u00f6sgen und Leibstadt waren die Finanzmittel in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds bisher k\u00fcnstlich aufgebl\u00e4ht: Die Gelder wurden mit einer hypothetischen, rein rechnerischen Verzinsung von 5 Prozent ausgewiesen. Nach Auffassung von TRAS und Greenpeace verstiess diese Praxis klar gegen das Obligationenrecht (OR), welches eine Bilanzierung einzig nach dem Marktwert zul\u00e4sst. Aus diesem Grund hatten die beiden Organisationen Strafanzeigen erstattet gegen die beiden AKW-Betreiber (2012) und ihre jeweiligen Revisionsgesellschaften (2014). Die beiden AKW-Betreiber haben nun Ihre Praxis ge\u00e4ndert, was wir begr\u00fcssen und als Teilerfolg betrachten. \u00abWenn die Bilanzen nicht mehr k\u00fcnstlich aufgebl\u00e4ht werden, w\u00e4re das ein Schritt in Richtung mehr Kostenwahrheit beim Atomstrom\u00bb, sagt Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auf halber Strecke stehen geblieben&lt;br&gt;&lt;\/strong&gt;Trotz der Korrektur der Bilanzierungsmethode bleiben Probleme bestehen. TRAS und Greenpeace weisen auf die folgenden Punkte hin:&lt;\/p&gt;\n&lt;ul&gt;\n&lt;li&gt;Die Korrektur bleibt gem\u00e4ss der Mitteilung der beiden Betreiber auf halber Strecke stehen: G\u00f6sgen und Leibstadt betrachten ihre &lt;em&gt;Kosten&lt;\/em&gt; f\u00fcr Stilllegung und Entsorgung offenbar weiterhin als Aktiven. Dies verst\u00f6sst aus Sicht der beiden Umweltorganisationen ebenfalls klar gegen das OR, welches die zul\u00e4ssigen Aktivierungsm\u00f6glichkeiten eindeutig und abschliessend aufz\u00e4hlt. Kosten f\u00fcr die Entsorgung von Atomm\u00fcll geh\u00f6ren nicht dazu. TRAS und Greenpeace fordern die beiden AKW auf, diesen zweiten Verstoss gegen das OR unverz\u00fcglich zu beheben.&lt;\/li&gt;\n&lt;li&gt;Anders als von den beiden Betreibern in ihrer Mitteilung dargestellt, stehen im OR nicht zwei Bewertungsmethoden zur Auswahl. Nur die Bewertung nach dem Marktwert ist zul\u00e4ssig. Zudem hat die vorgenommene Korrektur nichts mit dem neuen OR zu tun. Das alte wie das neue OR lassen nur eine Bewertung nach dem Marktwert zu.&lt;\/li&gt;\n&lt;li&gt;Schliesslich ist zu betonen, dass erst die Ver\u00f6ffentlichung der Bilanzen im Fr\u00fchjahr 2016 zeigen wird, inwiefern die beiden Betreibergesellschaften die Bestimmungen des OR einhalten. Bis dann l\u00e4sst sich die vorgenommene Anpassung nicht abschliessend beurteilen.&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ul&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Strafverfahren h\u00e4ngig&lt;br&gt;&lt;\/strong&gt;Ausserdem erinnern Greenpeace und TRAS daran, dass Bilanzen Urkunden sind. Unseres Erachtens liegen weiterhin unwahre Bilanzen vor, was ohne weiteres den Tatbestand der mehrfachen Urkundenf\u00e4lschung erf\u00fcllt. Diese motivierte die Strafanzeigen gegen die Betreiber. Beide Verfahren wurden durch die Staatsanwaltschaften SO (G\u00f6sgen) und AG (Leibstadt) jedoch eingestellt.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Nach Auffassung von Greenpeace und TRAS wurde das Verfahren allerdings mit Verfahrensfehlern gef\u00fchrt. Deswegen erstatteten Greenpeace und TRAS neue Strafanzeigen: Es geht um Vorw\u00fcrfe wegen Amtsgeheimnisverletzung, Amtsmissbrauch und Beg\u00fcnstigung, die durch Staatsanw\u00e4lte der beiden Kantone begangen wurden. In den beiden Kantonen f\u00fchren ausserordentliche Staatsanw\u00e4lte Verfahren, die noch laufen. Greenpeace und TRAS halten auch nach der Praxis\u00e4nderung der beiden AKW-Betreiber an diesen Vorw\u00fcrfen fest. Die jetzt vorgenommene Praxis\u00e4nderung ist ein indirektes Eingest\u00e4ndnis, dass sie berechtigt sind.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;F\u00fcr weitere\u00a0Informationen:&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz,\u00a0076 345 26 55&lt;br&gt;J\u00fcrg St\u00f6cklin, Pr\u00e4sident TRAS, 079 817 57 33&lt;br&gt;Kaspar M\u00fcller, Finanzexperte,\u00a0061 263 93 91&lt;br&gt;Thomas M\u00e4der, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-5676\"\/><figcaption>Peking Gulou-Platz. Penguin man; gesehen, w\u00e4hrenddem er mit Kindern der Yaet Hutong Elementary School spielt.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/a08f1d8c-gp0sts9re_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5677\"\/><figcaption>Penguin man ; w\u00e4hrenddem er in einem Hot Pot-Restaurant sitzt.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Finanzanalyse zeigt: Beznau droht ein Sargnagel f\u00fcr die Axpo zu werden\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/0241cb5d-gp0sts9rf_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Das AKW Beznau ist ein grosses finanzielles Risiko f\u00fcr den Axpo-Konzern. Das geht aus einer Studie im Auftrag von Greenpeace Schweiz hervor, welche die Finanzlage und die Perspektiven des Stromkonzerns untersucht. Anl\u00e4sslich der Jahresergebnisse der Axpo-Gruppe, die morgen Freitag bekannt gegeben werden, fordert Greenpeace die Regierungsr\u00e4te im Axpo-Verwaltungsrat auf, die Risikoanalysen des Konzerns offenzulegen. Ein Weiterbetrieb von Beznau kann die Axpo zu Fall bringen.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p&gt;Die wirtschaftlichen Probleme der Axpo haben in der Vergangenheit bereits viel zu reden gegeben. Ausdruck dieser Schwierigkeiten sind die dieses Jahr erstmals ausgebliebenen Dividenden-Zahlungen an die Kantone, in deren Besitz sich der Stromkonzern befindet. Die heute ver\u00f6ffentlichte Studie des holl\u00e4ndischen Finanzinstituts Profundo im Auftrag von Greenpeace best\u00e4tigt die schwierige Situation der Axpo und zeigt auf, wie das AKW Beznau die finanzielle Gesundheit des Konzerns bedroht. \u00abBeharrt die Axpo auf dem Weiterbetrieb von Beznau, kann das Atomkraftwerk zum Sargnagel des Stromkonzerns werden\u00bb, sagt Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beznau ist ein Verlustgesch\u00e4ft&lt;br&gt;&lt;\/strong&gt;Seit dem Fr\u00fchling dieses Jahres steht Block 1 des AKW Beznau still. Grund f\u00fcr die lange Ausserbetriebnahme sind Materialfehler im Druckbeh\u00e4lter, deren Untersuchung derzeit weiter andauert. Beznau 1 wird deshalb nicht vor Ende Juli des kommenden Jahres wieder ans Netz gehen. Ungeachtet der weiterhin offenen Frage, ob der Reaktor aus sicherheitstechnischen Gr\u00fcnden \u00fcberhaupt wieder angefahren werden kann \u2013 eine Wiederinbetriebnahme ist in jedem Fall mit erheblichen Finanzrisiken verbunden, wie die Studie von Profundo klar aufzeigt. Die Produktion einer Kilowattstunde Beznau-Strom kostet 7 Rappen. Auf dem Strommarkt bekommt die Axpo daf\u00fcr aber nur rund 4 Rappen. Diese Verluste kann die Axpo nicht mehr auf ihre Kunden \u00fcberw\u00e4lzen, weil sie sie seit Januar 2014 zu Marktpreisen beliefern muss. Der Weiterbetrieb des AKW ist also in jedem Fall defizit\u00e4r.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tr\u00fcbe Aussichten&lt;br&gt;&lt;\/strong&gt;Wie die Studie weiter zeigt, w\u00e4re ein Weiterbetrieb des Atomkraftwerks dennoch solange \u00f6konomisch zu rechtfertigen, wie die Verkaufspreise h\u00f6her liegen als die variablen Betriebskosten. Solange dies der Fall ist, deckt der Verkauf zumindest einen kleinen Teil der Fixkosten; sie leisten einen Deckungsbeitrag. \u00abDer Betrieb des AKW dient derzeit noch dazu, den Verlust etwas zu verkleinern\u00bb, erkl\u00e4rt Kasser. Doch die Perspektiven sind mehr als tr\u00fcb: Auf den M\u00e4rkten \u2013 und auch bei der Axpo selbst \u2013 geht man davon aus, dass die Strompreise in den n\u00e4chsten Jahren weiter sinken werden. In absehbarer Zeit wird das AKW Beznau deshalb nicht einmal mehr einen Deckungsbeitrag erwirtschaften. Zudem verursacht ein Weiterbetrieb auch zus\u00e4tzliche Kosten, welche die Rechnung nochmals belasten: Neue Investitionen in Instandhaltung und Nachr\u00fcstungen sind erforderlich. Zum Beispiel wurden Nachr\u00fcstungen, die nach dem AKW-Unfall in Fukushima angeordnet wurden, noch nicht umgesetzt. Die Axpo weist diese Kosten nirgends aus.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Risiken f\u00fcr die Nordostschweizer Kantone&lt;br&gt;&lt;\/strong&gt;Die Verluste von Beznau zehren an der Substanz, der Innovations- und Investitionskraft der Axpo. Dies ist besonders gravierend, weil die Axpo den Nordostschweizer Kantonen geh\u00f6rt: \u00abEs darf nicht der Axpo-Chefetage allein \u00fcberlassen werden, die Risikoabsch\u00e4tzung eines Weiterbetriebs von Beznau vorzunehmen\u00bb, sagt Florian Kasser. Greenpeace fordert die Regierungsr\u00e4te im Axpo-Verwaltungsrat auf, die \u00f6konomischen Risikoanalysen den Kantonsparlamenten offenzulegen. Diese m\u00fcssen transparent \u00fcber finanzielle Perspektiven und Risiken informiert werden. Ohne eine nachvollziehbare und transparente Darstellung der Sachlage seitens der Axpo ist an einen Weiterbetrieb von Beznau nicht zu denken. Dies gilt sowohl f\u00fcr die \u00f6konomischen als auch f\u00fcr die \u2013 von Greenpeace in der Vergangenheit wiederholt dargestellten \u2013 sicherheitstechnischen Risiken.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Eine ausf\u00fchrliche Interpretation der Studie finden Sie in\u00a0&lt;a href=&quot;http:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/c\/20982452\/87389de1b9b5-nzgmpe&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;diesem Hintergrund-Dokument&lt;br&gt;&lt;\/a&gt;Die vollst\u00e4ndige Studie von Profundo finden Sie\u00a0&lt;a href=&quot;http:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/c\/20982453\/87389de1b9b5-nzgmpe&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;hier&lt;\/a&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;F\u00fcr weitere Informationen:&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55&lt;br&gt;Thomas M\u00e4der, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74&lt;br&gt;Barbara K\u00fcpper, Studienautorin Profundo (deutschsprachig): Kontakt via T. M\u00e4der&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-5678\"\/><figcaption>Penguin man begegnet einem t\u00e4towierten Typen w\u00e4hrend einer Spritzfahrt.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/09d72592-gp0sts9rh_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5679\"\/><figcaption>Penguin man geniesst die Aussicht \u00fcber das n\u00e4chtliche Business District von Peking.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Wiederanfahren von Beznau 2: Widerspr\u00fcchliches und verantwortungsloses Vorgehen von Axpo und ENSI\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/c2ecf79e-gp0sts9ri_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Greenpeace Schweiz kritisiert die Wiederinbetriebnahme von Block 2 des AKW Beznau scharf. Offensichtlich hat die Betreiberin Axpo von der Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI daf\u00fcr gr\u00fcnes Licht erhalten, ohne dass die bei Ultraschallmessungen entdeckten 77 \u00abAnzeigen\u00bb im Herzst\u00fcck der Anlage genau gepr\u00fcft wurden. Die Ursachen dieser Materialfehler bleiben im Dunkeln.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p&gt;Die Wiederinbetriebnahme von Beznau 2 zeugt von einem sehr widerspr\u00fcchlichen Verhalten der Betreiberin Axpo und der Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI: Im Druckbeh\u00e4lter des Reaktors wurden ebenfalls \u00abAnzeigen\u00bb, also Schwachstellen im Material, entdeckt, wie die Axpo am 30. November selbst bekannt gab. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Axpo und ENSI in wenigen Tagen zum Schluss gekommen sind, diese Materialfehler im Stahl seien v\u00f6llig unbedenklich, w\u00e4hrend der Pr\u00fcfprozess f\u00fcr den Block 1 fr\u00fchestens im Juli 2016 abgeschlossen wird. \u00abWas in Beznau 1 zu langwieriegen Untersuchungen f\u00fchrt, wird in Beznau 2 toleriert. Hier herrscht Erkl\u00e4rungsnotstand\u00bb, sagt Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schon eine Schwachstelle kann fatal sein&lt;br&gt;&lt;\/strong&gt;Gem\u00e4ss dem ENSI wurden 77 Materialfehler im Herzst\u00fcck von Beznau 2 entdeckt. Das sind zwar weniger als im Reaktor 1; doch die Anzahl der Anzeigen ist nicht der einzige Indikator f\u00fcr den Zustand des Druckbeh\u00e4lters. Auch eine einzige Schwachstelle kann die Widerstandsf\u00e4higkeit dieser zentralen Komponente \u00a0schw\u00e4chen. Zudem werden f\u00fcr die Sicherheit zentrale Fragen nicht beantwortet:\u00a0&lt;\/p&gt;\n&lt;ul&gt;\n&lt;li&gt;Die Ursachen f\u00fcr die Schwachstellen bleiben im Dunkeln&lt;\/li&gt;\n&lt;li&gt;Die Axpo kann nicht abschliessend beweisen, dass die Schwachstellen im Betrieb nicht wachsen und den Beh\u00e4lter nicht zum Versagen bringen k\u00f6nnen&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ul&gt;\n&lt;p&gt;Ohne Antworten auf diese Fragen h\u00e4tte Beznau 2 auf keinen Fall wieder ans Netz d\u00fcrfen.\u00a0Der Druckbeh\u00e4lter ist das Herzst\u00fcck eines Atomkraftwerks und umschliesst die radioaktiven Brennelemente. Das Versagen eines Druckbeh\u00e4lters kann von keinem Sicherheitssystem aufgefangen werden und w\u00fcrde unweigerlich zu einem schweren Atomunfall f\u00fchren. \u00abAngesichts der zentralen Bedeutung des Druckbeh\u00e4lters f\u00fcr die Sicherheit ist die Wiederinbetriebnahme unverst\u00e4ndlich und leichtsinnig\u00bb, sagt Florian Kasser.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;br&gt;F\u00fcr weitere Informationen:&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Thomas M\u00e4der, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-5680\"\/><figcaption>Penguin man; gesehen in einem Spielsalon in Changchunyuan, Peking, w\u00e4hrenddem er mit einer Puppenmaschine spielt.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/da8d04e9-gp0sts9rp_web_size_with_credit_line.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5681\"\/><figcaption>Peking Taoranting-Park. Penguin man singt mit Leuten im Park eine bekannte Pekinger Oper.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/7d1f0798-gp0sts9rj_web_size_with_credit_line-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5699\"\/><figcaption>In der Umkleidekabine\u00a0 zieht Penguin man aka Guangjie Li seine Maske ab.<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der chinesische Schauspieler und Greenpeace-Antarktis-Botschafter Guangjie Li hat sich zum Schutz der Antarktis f\u00fcr eine Fotoserie von K\u00fcnstler Trunk Xu zur Verf\u00fcgung gestellt. 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