{"id":45379,"date":"2018-12-07T07:00:00","date_gmt":"2018-12-07T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45379"},"modified":"2020-06-02T15:36:55","modified_gmt":"2020-06-02T13:36:55","slug":"ein-umweltfreundlicher-spaziergang-ueber-den-weihnachtsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45379\/ein-umweltfreundlicher-spaziergang-ueber-den-weihnachtsmarkt\/","title":{"rendered":"Ein umweltfreundlicher Spaziergang \u00fcber den Weihnachtsmarkt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Seit rund zwei Wochen ist in der ganzen Stadt Z\u00fcrich wieder Weihnachtsmarkt-Zeit. Wir haben uns auf einen Spaziergang von einem Stand zum N\u00e4chsten begeben und nach \u00f6kologischen Geschenkideen Ausschau gehalten. &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">K<\/span>aum steht Weihnachten vor der T\u00fcr, beginnt der Geschenke-Kaufrausch von vorne. H\u00e4ufig wird beim schnellen Weihnachtsgeschenk aber das Wichtigste vergessen: die Umwelt. Viele Menschen besorgen einfach blind, was ihnen von Grosskonzernen vor die Nase gehalten wird \u2013 und weder nachhaltig, lokal oder fair produziert wurde. Vor allem f\u00fcr unseren Planeten hat der un\u00fcberlegte \u00dcberkonsum an Weihnachten Folgen: F\u00fcr die Produktion von Verpackungen werden W\u00e4lder abgeholzt und Ressourcen verschwendet. Und durch die Verbrennung von Kohle, \u00d6l und Gas zur Herstellung von allerhand Dingen wird der Klimawandel stets weiter angefeuert.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr Weihnachten 2018 sollten wir deshalb auch der Mutter Natur ein Geschenk machen und den Einkauf f\u00fcr Familie und Freunde vor allem aufgrund folgender Kriterien ausw\u00e4hlen: lokal, nachhaltig und fair. Hierf\u00fcr haben wir verschiedene St\u00e4nde am Weihnachtsmarkt in Z\u00fcrich besucht und die eine oder andere umweltfreundlichere Alternative zur herk\u00f6mmlichen Geschenkidee gefunden.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Weiterdenker: Helvetas Fairshop<\/h3>\n\n<p>Am Stand des <a href=\"https:\/\/www.helvetas.org\/de\/schweiz\/wer-wir-sind\/veranstaltungen\/weihnachtsmarkt-2018\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Helvetas Fairshop<\/a>, welchen die Organisation gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/www.changemaker.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Changemaker<\/a>&nbsp;am Bellevue betreibt, wird man von der dick eingepackten Daniela in Empfang genommen. Sie scheint von A bis Z alles \u00fcber die riesige Auswahl an Artikeln zu wissen, wobei es ihr eine Frischhaltefolie aus Biobaumwolle und Bienenwachs besondern angetan hat.&nbsp;Bei dem Produkt handelt es sich um eine Alternative zur Plastik-Folie, die sogar bis zu einem Jahr halten kann. \u00abDie habe ich auch schon selber gemacht, das funktioniert gut\u00bb, erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/3bc930e7-dsc3709.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6631\"\/><figcaption>Die Bienenwachs-Frischhaltefolie ist Teil des Sortiments der Hilfsorganisation Helvetas. (\u00a9 Piero Good)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Alle Produkte des Fairshops am Weihnachtsmarkt stammen aus Fairtrade und sind nachhaltig produziert. Wie beispielsweise auch das Sonnenglas, eine Leselampe, die aus einer Art Einmachglas und einem Verschluss aus kleinen Solarpanels besteht.&nbsp;\u00abDie entstand aus einem Township-Projekt in S\u00fcdafrika, wo die meisten Menschen keinen Zugang zu Strom haben\u00bb, erkl\u00e4rt Daniela. \u00abMittlerweile wird sie dort von 60 Arbeitern zu fairen L\u00f6hnen hergestellt.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Bodenst\u00e4ndige: Grassrooted<\/h3>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" title=\"Das Thermometer steigt, die Klimapolitik steht still\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/efd25678-dsc4652-e1544086767218-scaled.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Parlamentsneuwahlen m\u00fcssen Umschwung bringen&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der Hitzesommer 2003 hat in der Schweiz\n1000 Menschen das Leben gekostet - allein die hohe Ozonbelastung\nverursachte rund 250 Todesf\u00e4lle. Der aktuelle Juli ist noch heisser\nals der damalige, und laut Prognosen geht es noch einige Zeit so\nweiter. W\u00e4hrend das Thermometer steigt, schl\u00e4ft die Politik:\nBundesrat und Parlament reagieren weiterhin mit Apathie und leeren\nBe-schw\u00f6rungsformeln. F\u00fcr Greenpeace ist klar: die Schweiz kann\nsich ein klimapolitisch unf\u00e4higes Parlament nicht mehr leisten, und\nwird sich deshalb n\u00e4chstes Jahr kr\u00e4ftig einmischen, wenn es um die\nNeubestellung geht.&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;Z\u00fcrich. War es anfangs Juni noch tr\u00fcb und kalt,\nist es laut den Meteorologen seither deutlich zu warm. Die\nTemperaturen liegen seit Mitte Juni 4-6 Grad \u00fcber dem Durchschnitt.\nDie Ozonwerte sind seit Tagen auf Rekordniveau. Und in Westeuropa\nhat die Hitze bereits die ersten Todesopfer gefordert. Es gibt\nmomentan keine Aussicht auf Abk\u00fchlung. Dabei leidet auch die\nSchweizer Volkswirtschaft - jeder Hitzetag f\u00fchrt gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen\nzu Ausf\u00e4llen von \u00fcber 20 Millionen Franken.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;In den kommenden Jahrzehnten wird die Schweiz\nwie das \u00fcbrige Mitteleuropa deutlich h\u00e4ufiger bis regelm\u00e4ssig mit\nsolchen Hitzesommern konfrontiert sein. Doch Massnahmen gegen die\nUrsache - den Klimawandel - werden im Bundesrat und Parlament\nvertr\u00f6delt, verschlampt, verw\u00e4ssert. Die politische Apathie ist\numso unverst\u00e4ndlicher, als die Schweiz als Alpenland besonders von\nder Klimaver\u00e4nderung betroffen ist. Zudem geh\u00f6rt sie weltweit zu\nden L\u00e4ndern mit dem h\u00f6chsten CO2-Ausstoss pro Kopf.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;Trotzdem schleicht sich die Mehrheit der\nSchweizer Politiker und Politikerinnen aus dieser Verantwortung.\nSie ist mutlos und verzagt, wenn es um Luftverschmutzung, Ozon und\nKlimawandel geht und steht nicht f\u00fcr den Schutz der Schweizer\nBev\u00f6lkerung ein. Im Gegenteil: Vertreter der b\u00fcrgerlichen Parteien\nverunm\u00f6glichen immer wieder geeignete Instrumente wie eine\nLenkungsabgabe.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;Greenpeace will diesem Trauerspiel nicht l\u00e4nger\nzuschauen. Die Umweltorganisation wird alles daran setzen, dass die\nVerhinderer von Klima- und Gesundheitsschutz bei den Wahlen im\nn\u00e4chsten Jahr die Rechnung pr\u00e4sentiert bekommen: ihre Abwahl. Das\nParlament ist in der momentanen Zusammensetzung nicht f\u00e4hig, die\nheutigen Herausforderungen anzunehmen. Die Zukunft muss jenen\nVolksvertreterinnen und Vertretern geh\u00f6ren, die den Klimwandel und\ndie Luftverschmutzung ernst nehmen und die n\u00f6tigen Massnahmen wie\nbeispielsweise eine substantielle Lenkungsabgabe auf Brenn- und\nTreibstoffe rasch einf\u00fchren.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Eva Geel, Klimakampagne Greenpeace Schweiz 044 447 41 24&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Greenpeace Medienabteilung 044 447 41 11&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-6666\"\/><figcaption>Den Shop von Grassrooted findet man im ShopVille im HB Z\u00fcrich. (@ Grassrooted)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Einmachgl\u00e4ser so weit das Auge reicht &#8211; gef\u00fcllt mit Kimchi, Sauerkraut, Rotkraut, Zwiebeln, Randen, Rotkohl, und, und, und. Das ist der Weihnachtsmarkt-Stand von <a href=\"https:\/\/www.grassrooted.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grassrooted<\/a>.&nbsp;\u00abUnser Sortiment umfasst diverses zweitklassiges und \u00fcbersch\u00fcssiges Frischgem\u00fcse oder Obst\u00bb, erkl\u00e4rt Dominik Waser, einer der Gr\u00fcnder des Vereins. Also Nahrungsmittel, die eigentlich im M\u00fclleimer h\u00e4tten landen sollen.<\/p>\n\n<p>Auch das Stichwort Nachhaltigkeit wird bei der Non-Profit-Organisation gross geschrieben: \u00abT\u00e4glich versuchen wir Zero Waste anzustreben\u00bb, erl\u00e4utert Dominik. \u00abDas Gem\u00fcse beziehen wir direkt ab Hof, verarbeiten es im Mehrweg-Glas und regen auch unsere Kunden dazu an, eigene Mehrwegtaschen mitzubringen.\u00bb Das Projekt, welches erst im Sommer ins Leben gerufen wurde, kann dabei auf grosse Unterst\u00fctzung von Familie und Freunden z\u00e4hlen. Langfristig haben Dominik und Mitgr\u00fcnder Martin Schiller vor allem ein Ziel:&nbsp;\u00abEine Welt zu schaffen, die auch f\u00fcr unsere Enkelkinder noch geniessbar ist.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Abgefahrene: Schreif<\/h3>\n\n<p>Auf den ersten und etwas entfernteren Blick sehen die Taschen am Stand von Patrick Zanini eigentlich ganz normal aus. Doch h\u00e4lt man sie in der Hand, f\u00e4llt einem sogleich auf: Die sind aus einem ganz speziellen Material.&nbsp;\u00abReifen, Schlauch; Schlauch, Reifen &#8211; <a href=\"https:\/\/schreif.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schreif<\/a>\u00bb, erkl\u00e4rt der Gesch\u00e4ftsinhaber seine Produkte kurz und knapp. Was er damit meint: Taschen aus ehemaligen Lastwagen-Reifenschl\u00e4uchen, die in einer Neun-Mann-Manufaktur in El Salvador hergestellt werden.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Verhinderungstaktik beenden \u2013 vorw\u00e4rts mit Klimaschutz!\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/fcdb9df1-dsc3730.jpeg\" alt=\"&lt;b&gt;Medienmitteilung der Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen in der UREK-S am 23. November 2006&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Umweltkommission des St\u00e4nderates\nhat es an ihrer morgigen Sitzung zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen in\nder Hand, den Klimaschutz endlich voranzutreiben und der Tr\u00f6delei\nder R\u00e4te ein Ende zu bereiten. Die Verhandlungen an der letzten\nWeltklimakonferenz und der Report des Weltbank-\u00d6konomen Stern\nzeigen unmissverst\u00e4ndlich die Dringlichkeit schnellen Handelns auf.\nDie Klima-Allianz ruft den St\u00e4nderat auf, die CO2-Lenkungsabgabe\nauf Heiz\u00f6l, Erdgas und Kohle nun endlich einzuf\u00fchren.&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;Z\u00fcrich\/Bern. An der Klimakonferenz in Nairobi\nhat sich Bundespr\u00e4sident Leuenberger mit dem Vorschlag einer\nweltweiten CO2-Steuer klar positioniert. Dieser l\u00f6bliche Vorschlag\nist aber nur dann glaubw\u00fcrdig, wenn die Schweiz ihre Hausaufgaben\nerledigt und wie zahlreiche L\u00e4nder vor ihr die CO2-Abgabe einf\u00fchrt.\nDer CO2-Ausstoss muss drastisch reduziert werden. Das wichtigste\nund wirtschaftsvertr\u00e4glichste Mittel ist die CO2-Abgabe. Selbst das\naktuelle Energiepapier der wirtschaftsfreundlichen FDP h\u00e4lt fest:\n\u00abAufkommensneutrale Lenkungsabgaben sind nicht mit Steuern\nvergleichbar. Lenkungsabgaben, welche das Ziel haben, eine\nVerhaltens\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren [...] sind in gewissen\nSituationen angemessene Instrumente.\u00bb&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Das Klima \u00e4ndert sich dramatisch schnell, die Zeit dr\u00e4ngt. Das\nAlpenland Schweiz ist vom Klimawandel besonders betroffen und\ngeh\u00f6rt zu den gr\u00f6ssten Pro-Kopf-Treibhausgas-Emittenten der Welt.\nDie Schweiz hat das Kyoto-Protokoll zwar unterschrieben und\nratifiziert. Sie ist aber auf direktem Weg, ihre Ziele zu\nverfehlen. Seit Einf\u00fchrung des CO2-Gesetzes gehen weder ihre\nEmissionen zur\u00fcck, noch hat sie geeignete Massnahmen zur\nCO2-Reduktion getroffen. Die Zeit f\u00fcr wirksame Massnahmen ist\n\u00fcberf\u00e4llig: Die Lenkungsabgabe auf CO2 ist das Mittel der Wahl!&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Der St\u00e4nderat muss nun N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen, denn:&lt;\/p&gt;\n\n&lt;ul&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;lead&quot;&gt;die Klimakonferenz in Nairobi hat best\u00e4tigt, dass sich alle L\u00e4nder einig sind, dass bis 2050 eine globale Reduktion von 50% der Treibhausgase notwendig ist. &lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n\n&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;lead&quot;&gt;der Bericht des Ex-Weltbank-Chef\u00f6konomen Sir Nicholas Stern zeigt auf, dass die Verminderung und Vermeidung von Emissionen viel g\u00fcnstiger ist, als die Folgen des Klimawandels zu tragen.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n\n&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;lead&quot;&gt;die Stromwirtschaft braucht Rechtssicherheit f\u00fcr neue Investitionen. Die CO2-Abgabe leistet das.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n\n&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;lead&quot;&gt;die Folgen der Klima\u00e4nderung werden immer deutlicher sichtbar! Besonders betroffen sind dabei die L\u00e4nder des S\u00fcdens. Und je l\u00e4nger gewartet wird, desto schmerzhaftere und kostspieligere Massnahmen m\u00fcssen ergriffen werden.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ul&gt;\n\n&lt;p&gt;Die Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik - ein\nZusammenschluss von 51 Institutionen aus kirchlichen\nOrganisationen, Gewerkschaften, Hilfswerken, Politik sowie Umwelt-\nund Konsumentenschutz - fordert die Verantwortlichen in der UREK-S\nzum Handeln auf! Jede weitere Verz\u00f6gerung schadet dem Klima und der\nGlaubw\u00fcrdigkeit der Schweiz. Unser Klima braucht die CO2-Abgabe.\nJetzt!&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Alexander Hauri, Greenpeace, 076 399 60 61 (Mi., 22.11.06)&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Patrick Hofstetter, WWF, 076 305 67 37 (22. und 23. 11.06)&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Medienstelle Greenpeace 044 447 41 11&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-6632\"\/><figcaption>Schreif findet man am Weihnachtsmarkt im Hauptbahnhof oder am Bellevue. (\u00a9 Piero Good)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Die Idee f\u00fcr das Produkt kam Patrick Zanini w\u00e4hrend einer Reise in S\u00fcdamerika, wo die Schl\u00e4uche haufenweise am Strassenrand liegen.&nbsp;\u00abBegonnen hat das Ganze damals als Weltrettungs-Projekt, um das Abfallproblem zu bew\u00e4ltigen\u00bb, so der ehemalige Geschichts-Student. \u00abDaraus entwickelt hat sich nun ein Musterbetrieb, der ein hochwertiges Produkt zu fairen L\u00f6hnen und Arbeitsbedingungen herstellt.\u00bb Und vor allem: ein Abfallprodukt wiederverwertet.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Eidgenossen: Alpin Nat\u00fcrlich<\/h3>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/13f0ee85-dsc3661.jpeg\" alt=\"&lt;b&gt;Rocklegende \u00fcberreicht Chemiem\u00fcll-Petition&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;strong&gt;Heute hat sich ein Zusammentreffen der\nungew\u00f6hnlichen Art ereignet: Rocklegende Chris von Rohr (\u00abMeh\nDr\u00e4ck\u00bb) \u00fcberreicht dem Pharmakonzern Roche an dessen Hauptsitz die\n\u00abPetition zur Totalsanierung der Chemiem\u00fclldeponien in der Region\nBasel\u00bb. Im Namen der \u00fcber 10&#039;000 PetitionsunterzeichnerInnen\nfordert der Musiker von Roche \u00abWeniger Dr\u00e4ck\u00bb - also die\nBeseitigung aller Roche-Deponien in der Region.&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Basel. Chris von Rohr h\u00e4lt, was er verspricht: Als\nErstunterzeichner der Greenpeace-Petition nimmt er kein Blatt vor\nden Mund und fordert vom Pharmariesen Roche unmissverst\u00e4ndlich ein\nEngagement f\u00fcr die Natur: Begleitet von Greenpeace-AktivistInnen\n\u00fcberreichte er Peter Schnurrenberger, globaler Leiter f\u00fcr\nSicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei Roche, die von 10&#039;200\nMenschen unterzeichnete \u00abPetition zur Totalsanierung der\nChemiem\u00fclldeponien in der Region Basel\u00bb und ein \u00fcberdimensioniertes\nT-Shirt mit dem Spruch \u00abWeniger Dr\u00e4ck\u00bb.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Umweltsch\u00fctzer Chris von Rohr sagt dazu: \u00abWer Giftm\u00fcll abkippt,\nmuss ihn schleunigst wieder ausbuddeln. Die Natur und das\nTrinkwasser vertragen keinen Chemie-Dr\u00e4ck. Unsere Kinder haben das\nRecht, in einer sauberen Umwelt zu leben.\u00bb Im Hinblick auf die\nMilliardengewinne und den neu geplanten Roche-Tower fordert er:\n\u00abWer hoch hinaus will, muss auch unten f\u00fcr Ordnung sorgen. Roche\nmuss die Unternehmensverantwortung wahrnehmen. Das Fundament muss\nstimmen - die Altlasten im Boden m\u00fcssen weg.\u00bb&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;W\u00e4hrend in der Region Basel noch immer \u00fcber die notwendigen\nTotalsanierungen gestritten wird, laufen auch die Roche-Deponien in\nGrenzach (D) und Riehen (BS) weiterhin aus - dort findet man teils\ndie gleichen Stoffe, die Greenpeace auch im Basler Trinkwasser\nnachgewiesen hat. Damit soll jetzt aber Schluss sein: Chris von\nRohr und Tausende von BaslerInnen fordern die Totalsanierung der\nChemiem\u00fclldeponien in der Region Basel.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;ul class=&quot;action-items&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http:\/\/www.totalsanieren.ch\/&quot; title=&quot;\u00d6ffnet einen externen Link in einem neuen Fenster&quot; target=&quot;_blank&quot; class=&quot;external-link-new-window&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;www.totalsanieren.ch&lt;\/a&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ul&gt;\n\n&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Chris von Rohr, Musiker, 044 447 41 37 (auf Handy\numgeleitet)&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Matthias W\u00fcthrich, Chemiekampagne Greenpeace Schweiz +41 44 447\n41 31&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Greenpeace Medienabteilung +41 22 741 03 64&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-6628\"\/><figcaption>Der K\u00e4se- und Fleisch-Hobel kann auch f\u00fcr Gem\u00fcse verwendet werden. (\u00a9 Piero Good)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Beim Stand von <a href=\"https:\/\/www.xn--alpin-natrlich-osb.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alpin Nat\u00fcrlich<\/a>&nbsp;im Hauptbahnhof weiss man nicht so richtig, wohin man zuerst blicken soll: auf die gestapelten K\u00e4se- und Fleisch-Hobel links, den etwas st\u00e4mmigen Verk\u00e4ufer in der Mitte oder doch die Salben in verschiedenen Gr\u00f6ssen und Formen auf der rechten Seite? Irgendwie passt alles nicht so richtig zusammen. Doch einen gemeinsamen Nenner haben sie: Sie sind durch und durch schweizerisch.<\/p>\n\n<p>\u00abDer Hobel ist aus Schweizer Holz und wird in den Kantonen Wallis und Uri in Behinderten-Werkst\u00e4tten produziert\u00bb, erz\u00e4hlt Verk\u00e4ufer Martin mit B\u00fcndner-Dialekt. Dass das Material aus dem eigenen Land kommt und auch nachhaltig verarbeitet wird, sei dem Familien-Unternehmen sehr wichtig.&nbsp;\u00abAndere Anbieter holen das Holz etwa 30 Prozent billiger aus dem Ausland.\u00bb Ob es deswegen nicht schwieriger ist, im Wettbewerb mithalten zu k\u00f6nnen?&nbsp;\u00abDie Konkurrenz interessiert uns nicht\u00bb, meint Martin darauf grinsend.&nbsp;\u00abWir stehen auf Schweizer Produkte.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Smartphone-Junkies: Avenwood<\/h3>\n\n<p>Hinter dem Holz am Weihnachtsmarkt-Stand von <a href=\"https:\/\/www.avenwood.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Avenwood<\/a> steckt eine ganz andere Geschichte &#8211; n\u00e4mlich die aus einem fernen Land. \u00abUnsere Produkte bestehen alle aus Bambus\u00bb, erz\u00e4hlt Lena, die f\u00fcr das Start-Up am Weihnachtsmarkt arbeitet. Und tats\u00e4chlich: Handyh\u00fcllen, Uhren, Postkarten, Schl\u00fcsselanh\u00e4nger &#8211; sie alle sind aus dem asiatischen S\u00fcssgras gefertigt.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/2eb4c1b7-dsc3694.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6629\"\/><figcaption>Der Stand von Avenwood steht ebenfalls im Hauptbahnhof von Z\u00fcrich. (\u00a9 Piero Good)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>\u00abDie beiden Gr\u00fcnder haben Bambus f\u00fcr ihre Produkte ausgesucht, weil es vor allem sehr nachhaltig ist\u00bb, kl\u00e4rt Lena auf. Denn Bambus erzeugt erheblich mehr Sauerstoff und bindet w\u00e4hrend des Wachstums deutlich mehr CO<sub>2<\/sub>&nbsp;als B\u00e4ume. Auch wenn laut Lena der Verkauf gut l\u00e4uft, g\u00e4be es trotzdem noch viele Menschen, die mit einer Plastik-Handyh\u00fclle unterwegs sind.&nbsp;\u00abVermutlich, weil die g\u00fcnstiger sind, deswegen gehen sie aber auch schneller kaputt.\u00bb Sie selbst w\u00fcrde keine Kunststoffh\u00fcllen verkaufen wollen &#8211; denn die Welt versinkt schon genug im Plastik.<\/p>\n\n<p class=\"no-underline\"><strong>Danielle M\u00fcller<\/strong>&nbsp;studierte Journalismus und Unternehmenskommunikation in Berlin und schnuppert nun bei Greenpeace rein. Die 27-J\u00e4hrige Baslerin ist stets im Sattel ihres Rennvelos anzutreffen und sagt nie Nein zu einer guten Umwelt-Doku auf Netflix.<\/p>\n\n<p><strong>Piero Good<\/strong> ist freischaffender <a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.pierogood.com\/\" target=\"_blank\">K\u00fcnstler und Fotograf<\/a>. In seinen Kunstprojekten spielen die Natur und die Umwelt eine zentrale Rolle. Sein Interesse liegt darin, gegebene Umst\u00e4nde zu verstehen, um schliesslich zu interagieren. Er ist Mitgr\u00fcnder des Fotografie-Magazins <a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/www.pirlo-magazine.ch\/\" target=\"_blank\">Pirlo<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit rund zwei Wochen ist in der ganzen Stadt Z\u00fcrich wieder Weihnachtsmarkt-Zeit. 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