{"id":45387,"date":"2018-12-14T07:00:00","date_gmt":"2018-12-14T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45387"},"modified":"2020-06-02T15:45:17","modified_gmt":"2020-06-02T13:45:17","slug":"der-ewige-kampf-um-anerkennung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45387\/der-ewige-kampf-um-anerkennung\/","title":{"rendered":"Der ewige Kampf um Anerkennung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Fotograf Pablo E. Piovano hat mit seinem Projekt \u00fcber den Kampf der Mapuche in Patagonien im Oktober den Publikumspreis des Greenpeace Photo Award 2018 gewonnen. Am 14. November wird ein H\u00e4uptlingssohn des indigenen Volkes erschossen und Piovano reist in die Konfliktzone, um die Bestattung des jungen Mannes zu dokumentieren. Seine Fotos hat er uns f\u00fcr diese Geschichte als Erstver\u00f6ffentlichung zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"p1\">Der argentinische Fotograf\u00a0<a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/pablopiovano.com\" target=\"_blank\">Pablo E. Piovano<\/a>\u00a0hat den Publikumspreis des\u00a0<a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/photo-award.org\/\" target=\"_blank\">Greenpeace Photo Awards<\/a> 2018\u00a0erhalten. F\u00fcr sein Siegerprojekt will er nach Patagonien reisen, um dort Mapuche-AktivistInnen zu portr\u00e4tieren, die sich gegen ihre Vertreibung aus dem Gebiet und die Zerst\u00f6rung ihrer Umwelt einsetzen. Seit Jahrzehnten kommt es in der Region immer wieder zu Spannungen zwischen den Mapuche und der militarisierten Polizei Chiles. Unz\u00e4hlige Anh\u00e4nger des indigenen Volkes fallen dabei den Auseinandersetzungen zum Opfer.<\/p>\n\n<p class=\"p3\">Zuletzt der 24-j\u00e4hrige Camilo Catrillanca, der Mitte November auf einem Traktor durch einen Schuss in den R\u00fccken von der staatlichen Polizei get\u00f6tet wird. <span class=\"s1\">Auf dem Traktor n<\/span>eben Catrillanca sitzt ein 15 Jahre alter Mapuche-Bub, der verhaftet, geschlagen und gefoltert wird. Seine Zeugenaussage, die wenige Stunden nach der Ermordung von einer Menschenrechtsorganisation protokolliert wird, entlarvt die offizielle Version der Polizei, die von einer Konfrontation spricht und Catrillanca die Schuld f\u00fcr die Eskalation gibt, als falsch. Polizeichef Hermes Soto muss zugeben, dass Videomaterial zerst\u00f6rt wurde, mit dem die Polizei die Operation gefilmt hatte. Ein paar Tage sp\u00e4ter werden die vier Polizeioffiziere, die bei der Erschiessung anwesend waren, verhaftet und es wird eine Untersuchung des Falls eingeleitet.<\/p>\n\n<h3 class=\"p4 wp-block-heading\">Ein Volk unter Terrorismusverdacht<\/h3>\n\n<p class=\"p4\">Eine Woche nach dem Tod Catrillancas kommen \u00fcber 3000 Mapuche zusammen, um sich vom H\u00e4uptlingssohn zu verabschieden. Das traditionelle Begr\u00e4bnis findet in der Stadt Temucucui in Ercilla statt, bekannt als \u00abdie gef\u00e4hrlichste rote Zone in Chile\u00bb. In diesem Gebiet k\u00e4mpfen mehr als 50 indigene Gemeinschaften f\u00fcr die R\u00fcckeroberung ihres Landes. Das Land, das einst von ihren Vorfahren bewohnt wurde, ist heute in den H\u00e4nden der industriellen Forstwirtschaft, die grosse Umweltsch\u00e4den verursacht.<\/p>\n\n<p class=\"p5\"><span class=\"s4\">Eine Spezialeinheit der Polizei, die sogenannte \u00abComando Jungla\u00bb, die in Kolumbien trainiert wurde, unternimmt regelm\u00e4ssig \u00dcbergriffe und Repressionen gegen die indigenen Gemeinschaften. Die Opfer sind in den meisten F\u00e4llen Mapuche-Jugendliche.&nbsp;<\/span>Es gibt unz\u00e4hlige Mapuche, die unter Terrorismusverdacht als politische Gefangene inhaftiert sind. Als Catrillanca von der Polizei erschossen wird, l\u00f6st dies eine politische Krise aus, die sich bis in das Kabinett des chilenischen Pr\u00e4sidenten Pi\u00f1era erstreckt. Drei Wochen lang ist die Erschiessung Thema auf den Titelseiten der Zeitungen und die Demonstrationen und Strassensperren breiten sich auf verschiedene Gebiete von Chile aus.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/28e12f31-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0005k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6765\"\/><figcaption>Am dritten und letzten Tag der Bestattungszeremonie wird die Leiche zu Grabe getragen. Verschiedene Gemeinschaften und viele spirituelle und politische W\u00fcrdentr\u00e4ger der Mapuche nehmen an den Feierlichkeiten teil.<\/figcaption><\/figure>\n\n<h3 class=\"p4 wp-block-heading\">Schwierige Lage f\u00fcr Journalisten<\/h3>\n\n<p class=\"p4\"><b><\/b>Die Lage vor Ort gestaltet sich schwierig f\u00fcr Journalistinnen:&nbsp;\u00abPortraits von den Mapuche zu machen ist ein langsamer Prozess, man muss erst das Vertrauen der Menschen gewinnen\u00bb,&nbsp;schreibt der Fotograf Piovano in einer Mail aus Chile. Denn in Patagonien herrsche laut Piovano ein grosses Misstrauen seitens Mapuche gegen\u00fcber Journalisten.&nbsp;\u00abViele Journalisten sind auf der Seite des Staates und bezeichnen die Mapuche als Terroristen.\u00bb Und auch die Nachrichtendienste des Landes w\u00fcrden laufend infiltriert werden.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/4cc2ccf3-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0006k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6770\"\/><figcaption>Der blaue Traktor, auf dem Camilo sass, als die Polizisten ihn erschoss, wird w\u00e4hrend seiner Beerdigung zu einem Heiligtum. Er wurde f\u00fcnf Mal von Gewehrkugeln des Typs 5.56 getroffen, die in Chile nur die Spezialeinheiten der Polizei ben\u00fctzen. Ein 15-j\u00e4hriger Junge befand sich auch auf dem Traktor. Er blieb auf wundersame Weise verschont.<\/figcaption><\/figure>\n\n<h3 class=\"p4 wp-block-heading\">Jahrzehntealter Konflikt<\/h3>\n\n<p class=\"p4\"><b><\/b>Die Geschichte des Konflikts reicht bis ins 17. Jahrhundert zur\u00fcck. Die Mapuche bewohnten bereits vor der Ankunft der Europ\u00e4er das Gebiet Patagonien, welches sich \u00fcber Chile und Argentinien erstreckt. Und obwohl sie nach dem Eindringen der Spanier mit diesen einen Vertrag aushandelten, der ihnen erlaubte, auf ihrem Land leben zu k\u00f6nnen, weigerte sich der Staat Chile nach seiner Unabh\u00e4ngigkeit, diese Abmachung anzuerkennen. Schlimmer noch: Im 19. Jahrhundert wurde ihnen vom Staat ihr Territorium sogar weggenommen und an deutsche Einwanderer verteilt.<\/p>\n\n<p class=\"p3\">Auch heutzutage wird das Gebiet der Mapuche immer wieder von Ausw\u00e4rtigen bedroht. Unter anderem von Million\u00e4ren aus dem In- und Ausland, welche in Patagonien in Landwirtschaft, Tourismus und die Extraktion von fossilen Brennstoffen investieren und so die Kultur und den Lebensraum der ethnischen Gruppe zerst\u00f6ren. Seit Jahrzehnten fordern die Mapuche die R\u00fcckgabe ihrer L\u00e4ndereien \u2013 und seit Jahrzehnten bleiben sie ohne Erfolg. Und das, obwohl \u00fcber 1,3 Millionen Einwohner von Chile zum indigenen Volk geh\u00f6ren. Erst seit September dieses Jahres gibt es zumindest einen kleinen Lichtblick: Der chilenische Staatschef&nbsp;Sebasti\u00e1n Pi\u00f1era k\u00fcndigt einen Entwicklungsplan an,&nbsp;in welchem die indigenen V\u00f6lker verfassungsm\u00e4ssig anerkannt werden sollen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6d4dc57e-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0008k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6771\"\/><figcaption>Das Begr\u00e4bnis von Camilo Catrillanca dauert drei Tage, so will es die Mapuche Tradition. \u00dcber 3000 Menschen nehmen daran teil.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/d990d3f2-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0011k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6766\"\/><figcaption>Das \u00abComando Jungla\u00bb, eine in Kolumbien ausgebildete Elitetruppe, versucht eine Barrikade zu r\u00e4umen, um zu einer Mapuche-Gemeinschaft in der N\u00e4he von Temuicuicui zu gelangen.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/a9349229-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0012k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6767\"\/><figcaption>80 Prozent der Studenten des Ercilla Liceo sind Mapuche. Sie besetzen die Schule und verlangen \u00abGerechtigkeit f\u00fcr Camilo Cartrillanca\u00bb und \u00abRaus mit dem Comando Jungla\u00bb. Die Stammes\u00e4ltesten und Autorit\u00e4tspersonen der Gemeinschaft unterst\u00fctzen sie. Die Polizei verfolgt die Studenten und wirft Tr\u00e4nengas in die Schule.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/8cb911d7-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0014k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6773\"\/><figcaption>Schon wenige Stunden nach Beginn der Bestattungszeremonie von Camilo Catrillanca kehren die Spezialeinheiten der chilenischen Polizei zur\u00fcck und nehmen zwei junge Mapuche fest.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/551c0be0-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0016k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6775\"\/><figcaption>Der Vater, der Grossvater und die Partnerin von Camilo Catrillanca vor dem Eingang des Gerichts in Collipulli. Hier werden die Polizisten, die in die Erschiessung von Catrillanca involviert sind, angeklagt.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6c19fbb7-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0019k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6768\"\/><figcaption>Die Familie und Freunde von Camilo Catrillanca warten auf das Urteil gegen die Polizisten vor dem Gericht in Collipulli.<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/f19241c0-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0001k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6763\"\/><figcaption>Zur\u00fcckgewonnenes Land. Zwei Forstunternehmen besitzen dreimal mehr Land als alle Mapuche Gemeinschaften zusammen. In Ercilla wurden mehr als 3000 Hektaren Land zur\u00fcckgewonnen, welche die Mapuche-Familien nun f\u00fcr Landwirtschaft und Viehzucht nutzen.<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Der Preistr\u00e4ger Pablo E. Piovano wird 2019 sein Fotoprojekt \u00abPatagonia. Territory in Conflict umsetzen\u00bb. Das Fotoprojekt wird in GEO und im Greenpeace-Magazin erscheinen. Die Fotografien werden im Herbst 2019 in der <a href=\"http:\/\/gfhf.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abGesellschaft f\u00fcr Humanistische Fotografie\u00bb<\/a> in Berlin ausgestellt.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/fdbff0f5-patagonia-territory-in-conflict-the-assassination-of-camilo-catrillanca-0015k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6774\"\/><figcaption>Carmen Rose Paine Tranamil, die Wortf\u00fchrerin der Mapuche Pehuenche, auf einer Strasse in Ercilla, wo ein paar Stunden zuvor die Konfrontationen zwischen der Polizei und den StudentInnen stattfand.<\/figcaption><\/figure>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/e8908d5c-pablo_piovano_crop_k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6786\"\/><\/figure><\/div>\n\n<p><a href=\"http:\/\/pablopiovano.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Pablo E. Piovano<\/strong><\/a> (1981) ist in Argentinien aufgewachsen. Er arbeitet in Buenos Aires als unabh\u00e4ngiger Fotograf und interessiert sich vor allem f\u00fcr soziale und \u00f6kologische Themen. 2017 publizierte er das Buch \u00abThe Human Cost of Agrotoxins\u00bb mit Fotografien vom menschlichen Leid, das in Argentinien durch Agrochemikalien verursacht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fotograf Pablo E. Piovano hat mit seinem Projekt \u00fcber den Kampf der Mapuche in Patagonien im Oktober den Publikumspreis des Greenpeace Photo Award 2018 gewonnen. Am 14. November wird ein H\u00e4uptlingssohn des indigenen Volkes erschossen und Piovano reist in die Konfliktzone, um die Bestattung des jungen Mannes zu dokumentieren. Seine Fotos hat er uns f\u00fcr diese Geschichte als Erstver\u00f6ffentlichung zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":45388,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45387","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45387","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45387"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45387\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45388"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45387"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45387"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45387"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45387"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45387"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}