{"id":45434,"date":"2019-01-11T07:00:00","date_gmt":"2019-01-11T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45434"},"modified":"2020-06-02T16:28:31","modified_gmt":"2020-06-02T14:28:31","slug":"unser-planet-koennte-sich-erholen-wenn-wir-aufhoeren-wuerden-ihn-zu-foltern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45434\/unser-planet-koennte-sich-erholen-wenn-wir-aufhoeren-wuerden-ihn-zu-foltern\/","title":{"rendered":"\u00abUnser Planet k\u00f6nnte sich erholen, wenn wir aufh\u00f6ren w\u00fcrden, ihn zu foltern\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"p1\"><strong>Der US-Amerikaner John Hocevar reist als Meeres-Campaigner f\u00fcr Greenpeace um die ganze Welt. Im letzten Fr\u00fchling war er in der Antarktis, um sich f\u00fcr ein Schutzgebiet im Wedell-Meer einzusetzen und tauchte dort mit dem Schauspieler Javier Bardem zum Grund des Ozeans. Im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt der Meeresbiologe von der eindr\u00fccklichen Reise ins ewige Eis, unsichtbaren Problemen im Meer und Fischern, die von Gegnern zu gl\u00fchenden Bef\u00fcrwortern von Schutzgebieten werden.<\/strong><\/p>\n\n<p>Interview Danielle M\u00fcller<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">John, woher kommt deine Leidenschaft f\u00fcr den Ozean?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Als ich den Ozean mit f\u00fcnf Jahren zum ersten Mal sah, habe ich mich sogleich verliebt. Meine Eltern brachten mich damals in Connecticut, wo ich aufwuchs, an den Strand. Dort gab es eine kleine M\u00fcndung ins Meer mit Einsiedler-Krebsen. Das war zwar nur ein winzig kleines Fl\u00fcsschen aber genug, um mein Leben zu ver\u00e4ndern.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Was hat dich dazu bewogen, bei Greenpeace zu arbeiten?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wann ich von Greenpeace zum ersten Mal geh\u00f6rt habe. Ich glaube, es war im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Walfang, als sich Menschen zwischen Harpunen und Wale stellten. Als ich dann 1986 die High&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">School<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;abschloss, habe ich Greenpeace einen Brief geschrieben \u00e0<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">la<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;\u00abHey, ich m\u00f6chte f\u00fcr euch arbeiten\u00bb, ohne mich aber f\u00fcr einen spezifischen Job zu bewerben. Es schien einfach zu mir zu passen. Es dauerte aber noch eine Weile, bis es auch f\u00fcr Greenpeace&nbsp;Sinn ergab, mich einzustellen (schmunzelt).<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Haben sie auf deinen Brief geantwortet?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">(Lacht) Nein.<\/span><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/f35c1663-gp0strewc_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6999\"\/><figcaption>John Hocevar ist seit 2004 bei Greenpeace an Bord. (\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Was w\u00fcrdest du in deiner langen Zeit bei Greenpeace als deinen gr\u00f6ssten Erfolg einstufen?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Es gibt zwei Erfolge, auf die ich sehr stolz bin und bei denen ich direkt involviert war. Einer ist die Zusammenarbeit mit Superm\u00e4rkten und Einzelh\u00e4ndlern in den USA. Als wir damit begonnen hatten, ver\u00f6ffentlichten wir einen Report, der die Nachhaltigkeit des Meeresfr\u00fcchtesektors der Unternehmen beurteilte. Alle 20 der untersuchten Einzelh\u00e4ndler fielen damals durch, was sogar f\u00fcr uns entt\u00e4uschend war. Erst k\u00fcrzlich haben wir nun die zehnte Version desselben Reports ver\u00f6ffentlicht und mittlerweile sind 20 von 22 Superm\u00e4rkten und Einzelh\u00e4ndler im gr\u00fcnen Bereich. Das macht mich stolz.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p><em>Und dein zweiter Erfolg?<\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Dass wir die Themen Menschenrechte und Umweltprobleme zusammengebracht haben. Wenn wir die Rechte der Menschen sichern, ist die Umwelt Teil des gleichen Kampfes, beispielsweise beim \u00dcberfischen der Weltmeere: Da wir fast alle Fische in den Ozeanen gegessen haben, ist es f\u00fcr die Fischindustrie teurer, zu fischen und gleichzeitig Profit daraus zu schlagen. Deswegen suchen sie nach M\u00f6glichkeiten, um die Kosten zu senken. Das bedeutet oftmals, Arbeiter nicht fair oder gar nicht zu bezahlen, ihnen keine Nahrung oder Wasser zu geben und keinen Schlafplatz zur Verf\u00fcgung zu stellen.&nbsp;Die Menschenrechte der Arbeiter hingegen zu gew\u00e4hren, bringt die Fischindustrie dazu, den wahren Preis f\u00fcr das Fischen zu bezahlen. Daraus resultiert, dass sie nicht mehr so viele Schiffe einsetzen k\u00f6nnen, was bisher zur \u00dcberfischung f\u00fchrte und diesen schrecklichen Kreislauf vorantrieb.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em>Gibt es einen Menschen, der dein Leben massgeblich beeinflusst hat?<\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Meine erste Chefin bei Greenpeace war eine tolle Mentorin, denn sie hatte den Mut und die Geduld, mich all die verr\u00fcckten Sachen machen zu lassen, die ich wollte. Einmal sagte ich zu ihr: \u00abWir sollten die&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">gr\u00f6ssten<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Unterwasserschluchten der Welt sch\u00fctzen\u00bb und sie entgegnete darauf nur: \u00abOk.\u00bb Als ich erwiderte: \u00abDazu ben\u00f6tigen wir unser Schiff, denn das zust\u00e4ndige politische Gremium unternimmt bis anhin nichts &#8211; das heisst, wir brauchen neue wissenschaftliche Daten, um ihnen zu zeigen, wieso wir dieses Gebiet sch\u00fctzen m\u00fcssen. Und wir werden auch ein U-Boot ben\u00f6tigen\u00bb meinte sie abermals einfach \u00ab<\/span><span class=\"s2\">Ok.<\/span><span class=\"s1\">\u00bb Also sagte<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;ich: \u00abWenn wir ein U-Boot benutzen,&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">w\u00fcrde<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;es&nbsp;Sinn machen, jemanden von Greenpeace als Fahrer auszubilden. Und wenn wir das alles so machen, dann k\u00f6nnte genauso gut ich der Fahrer sein, denn ich bin ja ein Meeresbiologe\u00bb (lacht). Daraufhin hat sie mich dann U-Boot-Fahrer werden lassen.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wenn du jetzt also ein Greenpeace-Schiff ben\u00f6tigst, dann bekommst du das bereitgestellt?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das w\u00fcnschte ich (lacht). Es ist jedoch komplizierter: Wir haben zwar drei Schiffe, sind aber gleichzeitig eine globale Organisation mit vielen verschiedenen B\u00fcros und alle m\u00f6chten die Schiffe f\u00fcr ihre Kampagnen nutzen m\u00f6chte.&nbsp;Das heisst, wir m\u00fcssen zusammen einen Belegungsplan ausarbeiten, der&nbsp;Sinn macht&nbsp;und den globalen Priorit\u00e4ten entspricht. Nat\u00fcrlich lassen wir die Schiffe auch nicht von der Arktis direkt in die Antarktis laufen \u2013 der Belegungsplan muss effizient sein.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Im Januar 2018 warst du f\u00fcr drei Monate mit dem Greenpeace-Schiff Antarctic Sunrise in der Antarktis unterwegs, um Daten f\u00fcr das Schutzgebiet im Weddell-Meer zu sammeln. <\/span><\/em><em><span class=\"s1\">Was hast du von dieser Tour erwartet?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ich habe erwartet, dass sie etwas n\u00fctzt (lacht).<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Und hat sie das?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das hat sie. <\/span><span class=\"s1\">Wir konnten den Menschen auf der ganzen Welt zeigen, wieso dieses Gebiet es verdient, gesch\u00fctzt zu werden. Es ist aber noch zu fr\u00fch, etwas Definitives zu sagen, denn die Antarktis-Schutzkommission CCAMLR &#8211;<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;das politische Gremium, welches \u00fcber das Schutzgebiet bestimmt &#8211;&nbsp;besteht unter anderem aus L\u00e4ndern, die sich vor allem wegen des Fischfangs f\u00fcr die Antarktis interessieren <\/span><i>(Anm. d. Red.: Die CCAMLR hat die Errichtung des Schutzgebiets im November 2018, nachdem dieses Interview gef\u00fchrt wurde, leider vorerst abgelehnt. Im Oktober 2019 wird das Thema erneut von der Kommission beraten).<\/i><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Ein Hauptanliegen der Tour war es deshalb, die Krill-Fischerei zu stoppen. Warum?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die Fischindustrie in L\u00e4ndern wie beispielsweise China und Russland, die Tausende von Kilometern von der Antarktis entfernt liegen, hat es auf den Krill abgesehen, um ihn als Futter f\u00fcr Fischfarmen oder Nahrungserg\u00e4nzungsmittel einzusetzen. Es gibt einen grossen Markt daf\u00fcr, zum Beispiel f\u00fcr die Omega-3-Fetts\u00e4ure-Kapseln. Das Problem: Krill ist das Hauptnahrungsmittel von Pinguinen, vielen Walarten und Seev\u00f6geln. Ohne Krill w\u00fcrde das ganze \u00d6kosystem der Antarktis nicht mehr so funktionieren wie jetzt.<\/span><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/2c596213-gp0strirr_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7002\"\/><figcaption>Die Grossfischerei in der Antarktis zielt vor allem auf Krill ab. (\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Hast du schon mal Krill probiert?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">(Lacht) Nein, ich bin seit langem Vegetarier.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Aber kein Veganer&nbsp;\u2026<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nein, kein Veganer. Ich habe eigentlich immer gedacht, dass ich irgendwann vegan leben werde, tu ich aber nicht \u2013 ich esse immer noch viel K\u00e4se (schmunzelt).&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Habt ihr auf der Tour etwas Unerwartetes entdeckt? Hat dich etwas \u00fcberrascht?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Alles hat mich \u00fcberrascht, denn fast alles, was in den&nbsp;antarktischen&nbsp;Gew\u00e4ssern lebt, findet man nirgendwo sonst auf der Welt. Auch ist fast alles dort endemisch.&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">Mindestens drei Lebewesen, die wir auf Kamera festgehalten hatten, sind Wissenschaftlern unbekannt. In der Wissenschaft ist es aber leider so, dass man, um zu beweisen, dass etwas bisher unentdeckt ist, das Lebewesen einsammeln und in ein Glas legen muss, es also t\u00f6tet. Das haben wir nicht getan, weshalb wir also offiziell nicht sagen k\u00f6nnen, dass wir neue Arten entdeckt haben \u2013 haben wir aber (lacht). Die&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">gr\u00f6sste<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;\u00dcberraschung f\u00fcr mich aber war,&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">wie viel Leben es am Grund des antarktischen Ozeans gibt. Der Boden ist vollkommen bedeckt von Korallen, Schw\u00e4mmen, Krebsen, Anemonen, Sternfischen und, und, und. Einfach unglaublich.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em>War es nicht auch etwas furchteinfl\u00f6ssend, so tief zu tauchen?<\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\">Es ist schon sehr dunkel da unten. Wenn man 150 bis 200 Meter tief ist, gibt es keine einzige Lichtquelle von der Oberfl\u00e4che mehr, das einzige Licht kommt von den U-Boot-Scheinwerfern oder von der Biolumineszenz einzelner Tiere. Von wundersch\u00f6nen Quallen beispielsweise, die ihr eigenes Licht kreieren.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Hast du dich nicht wie ein Eindringling gef\u00fchlt?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das meiste da unten hat uns gar nicht wahrgenommen. Es gibt nicht viele Fische und nichts da unten hat jemals so etwas wie uns gesehen (lacht). Fast \u00fcberall, wo wir hingingen, waren wir die Ersten, die dort jemals geforscht haben, weshalb ich mich nicht wie ein Eindringling f\u00fchlte, sondern eher wie ein Gl\u00fcckspilz.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Schauspieler&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Javier<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Bardem<\/span><span class=\"s1\">?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Wir haben bereits mit&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Javiers<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Bruder Carlos&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">gearbeitet und er hat&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Javier<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;eingeladen. Javier liebt Pinguine, weshalb er sich sehr \u00fcber die M\u00f6glichkeit gefreut hat, mit uns an Bord zu gehen. <\/span><span class=\"s1\">W\u00e4hrend der ganzen ersten Woche rang er mit dem Entscheid, ob er ins U-Boot zum Meeresgrund steigen sollte. Er war nerv\u00f6s und sich auch nicht sicher, ob es eine gute Idee sei, einen Schauspieler anstelle eines Wissenschaftlers ins U-Boot zu setzen. Er ist sehr bescheiden, aber nachdem er uns mehrere Male tauchen gesehen hatte, meinte er schliesslich: \u00abOkay, ich glaube, ich bin bereit.\u00bb<\/span><\/p>\n<div data-render=\"planet4-blocks\/gallery\" data-attributes=\"{&quot;attributes&quot;:{&quot;multiple_image&quot;:&quot;55496,55495,55494,55493,55492&quot;,&quot;image_data&quot;:[{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/20d276a2-gp0strhzi_pressmedia-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55496},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/744f7d22-gp0stria3_pressmedia-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55495},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/54852c7e-gp0stria1_pressmedia.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55494},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/a975af85-gp0strili_pressmedia-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55493},{&quot;url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/8f83fb71-gp0stris2_pressmedia-1024x575-1.jpg&quot;,&quot;focalPoint&quot;:{&quot;x&quot;:0.5,&quot;y&quot;:0.5},&quot;id&quot;:55492}],&quot;gallery_block_style&quot;:0,&quot;gallery_block_title&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_description&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallery_block_focus_points&quot;:&quot;&quot;,&quot;images&quot;:[{&quot;image_src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/20d276a2-gp0strhzi_pressmedia-1024x683-1.jpg&quot;,&quot;image_srcset&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/20d276a2-gp0strhzi_pressmedia-1024x683-1.jpg 1024w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/20d276a2-gp0strhzi_pressmedia-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/20d276a2-gp0strhzi_pressmedia-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\\\/\\\/www.greenpeace.ch\\\/static\\\/planet4-switzerland-stateless\\\/2019\\\/01\\\/20d276a2-gp0strhzi_pressmedia-1024x683-1-510x340.jpg 510w&quot;,&quot;image_sizes&quot;:false,&quot;alt_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Pinguine faszinieren Javier Bardem besonders. 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(\\u00a9 Christian \\u00c5slund\\\/Greenpeace)\\n&quot;,&quot;focus_image&quot;:&quot;&quot;,&quot;credits&quot;:&quot;&quot;}]}}\"><\/div>\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Was hat er gesagt, als ihr beide da unten wart?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">W\u00e4hrend des Abstieges wurde er immer stiller und er schien so gl\u00fccklich zu sein. Er sagte immer wieder, wie unglaublich und einzigartig das alles sei \u2013 und er meinte st\u00e4ndig: \u00abWir m\u00fcssen etwas tun!\u00bb Dann&nbsp;wurde es etwas albern, er sagte mir n\u00e4mlich, dass er mich umbringen&nbsp;wird,&nbsp;und zwar in den Stimmen der von ihm verk\u00f6rperten Filmb\u00f6sewichte. Als der Typ von \u00ab<\/span><span class=\"s2\">No<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Country&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">for<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;O<\/span><span class=\"s2\">ld<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Men<\/span><span class=\"s1\">\u00bb&nbsp;beispielsweise oder als einer der Charakter aus \u00abFluch der Karibik\u00bb. Da waren wir also, am Grund der antarktischen Gew\u00e4sser und&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Javier<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Bardem<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;sagt mir, dass er mich umbringen wird. Das war fantastisch (lacht laut).<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Was hast du dir aus der Zusammenarbeit mit ihm erhofft?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Javier Bardem ist ein extrem starker Geschichtenerz\u00e4hler mit unz\u00e4hligen Fans. Wenn er sich f\u00fcr etwas interessiert, kann er dieses Interesse mit Menschen teilen, die wir m\u00f6glicherweise nicht erreichen w\u00fcrden. Auf diese Art hat er uns geholfen, viele Millionen Menschen mit dem Thema zu erreichen und zwei Millionen sogar dazu zu inspirieren, sich mit ihrer Stimme aktiv f\u00fcr die Antarktis einzusetzen.&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Denkst du nicht, dass viele Prominente den Umweltschutz als Plattform f\u00fcr Eigenwerbung nutzen? David&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Harbour aus der Serie&nbsp;<span class=\"s1\">\u00ab<\/span>Stranger Things<span class=\"s1\">\u00bb<\/span><\/span><span class=\"s1\">&nbsp;beispielsweise, der mit Pinguinen in der Antarktis tanzen wollte.<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Wenn man an eine bekannte Person aus einem Film oder einer Fernsehserie denkt, ist es einfach zu vergessen, dass sie auch normale Menschen sind und ein Leben&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">ausserhalb<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;dessen haben, was wir im Kino oder im TV sehen. Wenn man also jemanden wie David&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Harbour<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;albern mit Pinguinen tanzen sieht, sch\u00e4tzen es die Menschen, ihn als normalen Menschen wahrzunehmen. Und j<\/span><span class=\"s1\">emand wie&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Javier<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Bardem<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;braucht uns nicht wirklich (lacht). Er hat gen\u00fcgend Geld, um selbst ein Boot zu kaufen und damit in die Antarktis zu reisen. Javier schenkt uns seine Zeit und seinen Einfluss \u2013 w<\/span><span class=\"s1\">eil auch er sich um unseren Planeten sorgt.<\/span><\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote twitter-tweet is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><a href=\"https:\/\/t.co\/29mTHvLYOA\">https:\/\/t.co\/29mTHvLYOA<\/a><br> here&#8217;s a petition to create the largest protected area in the world.<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Greenpeace?ref_src=twsrc%5Etfw\">@Greenpeace<\/a> has 1M sigs.<br> let&#8217;s give them 1.8.<br> 1.8 million.<br> 1 for every proposed square km<br> for the &#8218;guins.<br> here&#8217;s me dancing with them,<br> as promised.<br> they don&#8217;t have netflix.<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Greenpeace?ref_src=twsrc%5Etfw\">@Greenpeace<\/a> ? <a href=\"https:\/\/t.co\/jjLBk2XOIr\">pic.twitter.com\/jjLBk2XOIr<\/a><\/p><p>\u2014 David Harbour (@DavidKHarbour) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DavidKHarbour\/status\/965750993513218048?ref_src=twsrc%5Etfw\">20. Februar 2018<\/a><\/p><p><script async=\"\" src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\">&lt;\/p><\/script><\/p><\/blockquote>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Schlussendlich landet alles irgendwie in den sozialen Medien. Wie wichtig sind diese, wenn es darum geht, die Antarktis zu retten?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die&nbsp;sozialen&nbsp;Medien sind heutzutage einer der Hauptwege, wie Menschen etwas \u00fcber unsere Welt lernen, wie sie Informationen unter sich verbreiten und wie sie sich verbunden f\u00fchlen. Manchmal kann es zwar oberfl\u00e4chlich sein, nichtsdestotrotz hat Social Media uns geholfen, Millionen von Menschen mit einem Thema zu erreichen, \u00fcber welches sie meiner Meinung nach etwas erfahren wollten.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Konntest du w\u00e4hrend der Reise Auswirkungen des Klimawandels auf die Antarktis beobachten?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Es ist schwierig, Auswirkungen des Klimawandels aufzuzeigen, da man keine Basis hat, mit der man vergleichen kann. Wir haben aber beobachtet, wie riesige Eisberge zusammenbrachen. Und das zu sehen, ist unglaublich \u2013 man schaut eigentlich der Welt beim Sterben zu.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Und was&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">ist<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;mit der Versauerung der Meere?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die Versauerung der Ozeane ist eines der&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">gr\u00f6ssten<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Probleme unserer Erde, \u00fcber welches sich die Menschen nicht wirklich unterhalten. Wenn wir Kohle, nat\u00fcrliches Gas und \u00d6l verbrennen, setzt das&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Kohlenstoffdioxid<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;frei, welches ins&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">grossen<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Teilen in der Atmosph\u00e4re landet und den Klimawandel verursacht. Ein Teil des&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">CO<sub>2&nbsp;<\/sub><\/span><span class=\"s1\">aber wird direkt vom Meerwasser absorbiert, was das Meer saurer werden l\u00e4sst. Es ist eine einfache chemische Reaktion, welche sogar Klimawandel-Gegner nicht verleugnen k\u00f6nnen. Wenn der Ozean saurer wird, ist es f\u00fcr Tiere schwieriger, Kalzium-Skelette zu bilden. Das wiederum beeinflusst Korallenriffe, Austern, Sandmuscheln und Jakobsmuscheln, welche kalkhaltige Skelette haben. Eines der&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">gr\u00f6ssten<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Probleme aber ist, dass viele Plankton-Arten, welche&nbsp;die&nbsp;Basis f\u00fcr die Nahrungskette des Meeres bilden, ebenfalls kalkhaltige Skelette besitzen, und bereits von der Versauerung betroffen sind. Wir k\u00f6nnen uns also jetzt schon ziemlich sicher sein, das einige Plankton-Arten nicht \u00fcberleben werden in der Welt, welche wir momentan kreieren.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wieso spricht man so wenig \u00fcber dieses Thema?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Vieles, was im Ozean passiert, ist&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">ausser<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Sicht. Wir generieren beispielsweise seit den 50er-Jahren diese massive Plastik-Krise und erst in den letzten paar Jahren hat sich der Plastik in solchen Mengen angesammelt, dass er beginnt, sich \u00fcber uns zu&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">ergiessen.<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Er ist im Essen, das wir zu uns nehmen, im Wasser, das wir trinken, in der Luft, die wir atmen.&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">Teil des Problems ist es also, dass die Menschen nicht sehen k\u00f6nnen, was unter der Oberfl\u00e4che des Ozeans&nbsp;passiert, bis&nbsp;es manchmal zu sp\u00e4t ist.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Was w\u00fcrdest du Personen, wie beispielsweise US-Pr\u00e4sident Donald Trump, sagen, die nicht an den Klimawandel glauben?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ich glaube, wir haben den Punkt hinter uns gelassen, an dem es f\u00fcr Menschen in Ordnung ist, zu sagen, dass sie nicht an den Klimawandel glauben. Vielmehr ist es so, dass sie die Thematik einfach nicht verstehen. Ich denke, viele Machthaber in den USA, die den Klimawandel nicht f\u00fcr wahr halten, glauben einfach an Geld und Macht f\u00fcr sich selber. Sie wissen seit Langem, dass der Klimawandel existiert; sie tun einfach so, als ob es nicht so w\u00e4re, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">\u00c4rgert es dich nicht ungemein, wenn du mit solchen Menschen zu tun hast?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">(Lacht)&nbsp;Es&nbsp;ist f\u00fcr mich immer schwierig, wenn Regierungen und Unternehmen nicht die Wahrheit sagen. Wenn wir eine unterschiedliche Ansicht von etwas haben und wir ehrlich damit umgehen, k\u00f6nnen wir dar\u00fcber eine Unterhaltung f\u00fchren, aber wenn jemand etwas sagt, was er eigentlich gar nicht so meint, reden wir nicht \u00fcber das wahre Problem. Wir haben das schon mit Russland und China erlebt, als es um das Rossmeer-Schutzgebiet ging. D<\/span><span class=\"s1\">ie Argumente, die sie damals gegen das Schutzgebiet anf\u00fchrten, entsprachen nicht den wahren Gr\u00fcnden, wieso sie dagegen waren. So hatten wir keine Chance, mit logischen Argumenten etwas gegen ihren Widerstand zu tun, da ihre \u00abRealit\u00e4t\u00bb eine andere war. Also ja, es kann \u00e4rgerlich sein, aber dennoch geh\u00f6rt es zu unserem Job, die wahre Motivation hinter den Argumenten zu erkennen.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wie entsteht denn ein solches Schutzgebiet genau<\/span><span class=\"s1\">?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Jedes Jahr treffen sich die Wissenschaftler der CCAMLR, um Fischfang-Obergrenzen festzulegen und zu kontrollieren, ob sich alle daran halten. Einmal hat die Kommission auch neue Schutzgebiete festgelegt. Wenn wir also die Pr\u00e4senz von Korallen, Schw\u00e4mmen und anderen Meereslebewesen, die Lebensraum und Strukturen f\u00fcr andere Tierarten kreieren, dokumentieren k\u00f6nnten,&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">dann w\u00e4re es den Wissenschaftlern der CCAMLR m\u00f6glich, ein Gebiet ohne komplizierte politische Prozesse zu sch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/e34f0115-gp0striq0_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7013\"\/><figcaption>Das Schutzgebiet im Weddellmeer w\u00e4re das gr\u00f6sste Schutzgebiet der Welt.&nbsp;(\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Kommt es manchmal zu Konflikten an der Konferenz?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p><span class=\"s1\">Entscheidungen werden nur im Konsens getroffen, d. h. jedes einzelne Land muss zustimmen. Auch wenn wir wissen, dass jeder heute das Schutzgebiet im Weddellmeer unterst\u00fctzen w\u00fcrde, braucht es nur ein Land, welches Nein sagt, oder \u00abNjet\u00bb, wie es \u00f6fters an der&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">CCAMLR-Konferenz<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;der Fall ist &#8230;&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">Die L\u00e4nder, die nach Krill fischen, haben vor allem Angst vor dem Pr\u00e4zedenz-Fall \u2013 sie denken sich: \u00abWenn sie dieses Gebiet sch\u00fctzen lassen, wenden sie sich vielleicht als N\u00e4chstes&nbsp;unserem profitabelsten Fischgebiet zu.\u00bb Schutzgebiete sind aber ein m\u00e4chtiges Werkzeug, um ersch\u00f6pfte Populationen wie Fische und Krill wieder aufzubauen. <\/span><\/p>\n\n<p><em>Warum?<\/em><\/p>\n\n<p><span class=\"s1\">Wenn man nur ein Gebiet sch\u00fctzt, kann sich eine Population soweit erholen, dass es zu einem sogenannten&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Spillover-Effekt,<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;einem \u00dcbertragungs-Effekt, kommt und es mehr Krill und&nbsp;<\/span><span class=\"s3\">Fische in den um das Schutzgebiet liegenden Fl\u00e4chen gibt<\/span><span class=\"s1\">. W<\/span><span class=\"s1\">as wir also auf der ganzen Welt beobachten sind Fischer, die sich zuerst gegen ein Schutzgebiet stellen, weil sie Angst haben, dass wir ihnen etwas wegnehmen. Nachdem die Schutzgebiete dann in Kraft gesetzt wurden und die Fischer beobachten k\u00f6nnen, wie effektiv diese im Wiederaufbau der Populationen sind, werden sie zu deren&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">gr\u00f6ssten<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Unterst\u00fctzern.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><i>W\u00fcrde nach der Etablierung eines Schutzgebietes nicht einfach illegal weitergefischt?<\/i><\/p>\n\n<p><span class=\"s1\">Das Gute am Fischfang in der Antarktis ist, dass sie sich weit weg von den H\u00e4fen der Fischereil\u00e4nder befindet. Es ist zum Beispiel f\u00fcr chinesische Schiffe schwierig, in die Antarktis zu reisen, dort illegal zu fischen und dann wieder zur\u00fcckzukehren, ohne dass wir davon etwas mitbekommen.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wie sieht es mit Antarktis-Tourismus aus, stellt dieser auch ein Problem dar?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das ist eine gute Frage. Ich denke, zu gewissen St\u00fccken kann Tourismus hilfreich sein, indem er den Menschen zeigt, was f\u00fcr ein spezieller Ort die Antarktis ist. Wie bei allem aber, kommt es darauf an, wie man es handhabt. Es gibt nachhaltigeren Tourismus, es gibt aber auch denjenigen, der \u00fcberhaupt nicht hilfreich ist.&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">Der Tourismus in der Antarktis neigt dazu, sich vor allem auf wenige Pl\u00e4tze zu konzentrieren. Das ruft Bedenken hervor, da so viele Menschen aufs Mal an einem Ort sind und beispielsweise das Verhalten von Pinguinen beeinflussen k\u00f6nnten. Auch der \u00f6kologische&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Fussabdruck<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;einer Antarktisreise ist nicht unbedeutend.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Eine andere M\u00f6glichkeit, Meerestiere zu beobachten, ist in Aquarien. Was h\u00e4ltst du von Institutionen wie beispielsweise&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Sea<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">World<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;in Florida?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ich w\u00fcrde definitiv sagen, dass ich nie&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Orcas<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;in einem Metallbecken sehen m\u00f6chte. Niemals. Das ist nicht in Ordnung.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Gehst du also auch nicht in den Zoo?&nbsp;<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Es ist zwar unglaublich, wenn man die Chance hat, Tiere zu beobachten, aber jedes Mal auch ein wenig traurig, denn bei so manchem Tier denkt man sich: \u00ab<span class=\"s3\">Du<\/span>&nbsp;solltest nicht hier sein.\u00bb&nbsp;<\/span><span class=\"s3\">Die<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;meisten Zoos haben sich aber verbessert, man sieht nicht mehr so oft Tiere, die in kleinen Gehegen gehalten werden. Ich denke, wenn wir uns auf diesem Weg weiter bewegen, werden sie stetig mehr wie die wirklichen Lebensr\u00e4ume der Tiere aussehen und vor allem mehr Platz zur Verf\u00fcgung stellen.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Hast du ein Lieblingsmeerestier?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das werde ich oft gefragt (lacht). Das&nbsp;ist, wie&nbsp;wenn dich jemand fragt, was dein Lieblingslied ist: Es h\u00e4ngt von der Stimmung ab und \u00e4ndert sich jedes Jahr. Ich mag Oktopusse. Sie dabei zu beobachten, wie sie ihre Farbe passend zur Umgebung \u00e4ndern, ist unglaublich. Oktopusse k\u00f6nnen auch ihren ganzen K\u00f6rper durch einen&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">ringgrossen<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Gegenstand bewegen und scheinen sehr zielstrebig zu sein \u2013 sie&nbsp;besitzen fast eine Art&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">ausserirdische<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;Intelligenz.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wenn du dir die Welt in 50 Jahren vorstellst, wird es dann nach wie vor Leben im Meer geben?<\/span><\/em><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/ecf3d827-gp0strhwi_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7015\"\/><figcaption><span class=\"s1\">\u00abWas wir kontrollieren k\u00f6nnen, ist, wie schlimm die Dinge werden und wie lange es braucht, bevor wir etwas \u00e4ndern.\u00bb&nbsp;(\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/span><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Es wird in 50 Jahre sicher Leben im Meer geben, wir werden die Ozeane nicht t\u00f6ten. Aber sie werden anders aussehen als heute. Es wird viel weniger Korallenriffe geben, viel weniger Eis in der Arktis und der Antarktis, der Meeresspiegel wird h\u00f6her sein,&nbsp;sodass&nbsp;heutige Str\u00e4nde unter Wasser stehen werden. Tiere, die sich hunderte Millionen von Jahren auf dieselbe Art und Weise entwickelt haben, werden ihr Verhalten \u00e4ndern aufgrund der Erw\u00e4rmung, welche wir heute kreieren. Was wir kontrollieren k\u00f6nnen, ist, wie schlimm die Dinge werden und wie lange es braucht, bevor wir etwas \u00e4ndern.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Bist du nie frustriert und \u00fcberlegst dir, deinen Beruf&nbsp;zu wechseln?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ich habe das Gl\u00fcck, dass ich Teil von vielen erfolgreichen Kampagnen war und Zeuge davon sein konnte, was man zusammen alles erreichen kann. Zu Beginn denken sich die Menschen immer, dass unsere Ans\u00e4tze unm\u00f6glich klingen und wir verr\u00fcckt seien. F\u00fcnf oder zehn Jahre sp\u00e4ter sieht man dann, dass genau diese Ans\u00e4tze notwendig waren. Und das ist genau das, was Greenpeace machen kann: Sagen, was geschehen muss und es dann auch m\u00f6glich machen.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Wird sich der Job als Meeres-<\/span><span class=\"s2\">Campaigner<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;in den kommenden Jahren drastisch ver\u00e4ndern?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nein, ich denke nicht. Einzig, dass&nbsp;es einfacher sein wird, Menschen davon zu \u00fcberzeugen, dass wir etwas \u00e4ndern m\u00fcssen, weil die Einfl\u00fcsse unseres Verhaltens immer st\u00e4rker sichtbar werden. Die Verschmutzung durch Plastik ist da ein gutes Beispiel. Vor wenigen Jahren waren die Diskussionen zum Thema Plastik noch viel schwieriger zu f\u00fchren als heute \u2013 weil die Situation im letzten Jahr so offensichtlich schlechter wurde und sich immer mehr Menschen Sorgen machen.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Was sind aus deiner Sicht kleine Dinge, die jeder gegen den Klimawandel tun kann?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ich denke, wir alle sollten die Dinge tun, die wir als Individuen tun k\u00f6nnen: weniger Fleisch essen, mehr Fahrrad fahren, mehr zu&nbsp;<\/span><span class=\"s2\">Fuss<\/span><span class=\"s1\">&nbsp;gehen, den \u00f6ffentlichen Verkehr nutzen, bessere Gl\u00fchbirnen verwenden, die Klimaanlage nicht so oft einschalten, solche Sachen. Aber einen gewaltigen Unterschied erreichen k\u00f6nnen wir nur, wenn wir zusammenarbeiten. Wir m\u00fcssen unsere Regierungen und Unternehmen davon \u00fcberzeugen, dass wir eine bessere Welt wollen, darin liegt die wahre St\u00e4rke.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Denkst du manchmal, dass dein Einsatz und der vieler anderer am Ende trotzdem nichts n\u00fctzen wird?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Wir k\u00f6nnen uns den Luxus nicht leisten, <\/span><span class=\"s1\">nicht an die Zukunft zu glauben. Auch wenn es schon zu sp\u00e4t ist, um die meisten Korallenriffe und vielleicht auch die Eisb\u00e4ren zu retten, m\u00fcssen wir jetzt handeln, denn es ist definitiv nicht zu sp\u00e4t, um die Antarktis zu retten. Sie ver\u00e4ndert sich zwar aufgrund des Klimawandels sehr schnell \u2013 aber es ist nicht zu sp\u00e4t. Unser Planet k\u00f6nnte sich erholen, wenn wir aufh\u00f6ren w\u00fcrden, ihn zu foltern.<\/span><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><em><span class=\"s1\">Abschliessend noch eine letzte Frage: Braucht der antarktische Ozean uns Menschen?<\/span><\/em><\/p>\n\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das Einzige, was der antarktische Ozean von uns braucht, ist, dass wir aufh\u00f6ren zu tun, was wir tun (lacht). Nein, er braucht uns nicht. Der ganze Planet braucht uns nicht. Wir haben ihm mehr Schaden als Gutes angetan \u2013 f\u00fcr eine lange Zeit.<\/span><\/p>\n\n<p><strong class=\"no-underline\">Danielle M\u00fcller<\/strong>&nbsp;studierte Journalismus und Unternehmenskommunikation in Berlin und schnuppert nun bei Greenpeace rein. Die 27-J\u00e4hrige Baslerin ist stets im Sattel ihres Rennvelos anzutreffen und sagt nie Nein zu einer guten Umwelt-Doku auf Netflix.<\/p>\n\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/act\/antarktis\/\">Hier<\/a> kannst auch du etwas zum Schutz der Antarktis beitragen!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der US-Amerikaner John Hocevar reist als Meeres-Campaigner f\u00fcr Greenpeace um die ganze Welt. 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