{"id":45486,"date":"2019-02-08T07:00:00","date_gmt":"2019-02-08T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45486"},"modified":"2020-06-02T16:58:48","modified_gmt":"2020-06-02T14:58:48","slug":"die-wundersamen-bewohner-der-great-australian-bight","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45486\/die-wundersamen-bewohner-der-great-australian-bight\/","title":{"rendered":"Die wundersamen Bewohner der Great Australian Bight"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Great Australian Bight ist nicht nur ein Zuhause f\u00fcr Wale und Seel\u00f6wen. Viele kuriose Lebewesen, \u00fcber die der Mensch noch l\u00e4ngst nicht alles weiss, tummeln sich in der Unterwasserwelt der Bucht. Wir m\u00f6chten dir ein paar davon vorstellen.<\/strong><\/p>\n\n<p>Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior startete im September 2018 in Neuseeland seine Making Oil History Tour, wobei es unter anderem auch in Australien in der Great Australian Bight Halt machte. Langfristiges Ziel der Reise ist der vollst\u00e4ndige Ausstieg der beiden L\u00e4nder aus dem Gas- und \u00d6l-Gesch\u00e4ft. Denn obwohl&nbsp;die neuseel\u00e4ndische Premierministerin Jacinda Ardern im April 2018 beschloss, dass keine neuen Gas- und \u00d6l-Bohr-Lizenzen vor der K\u00fcste Neuseelands mehr vergeben werden d\u00fcrfen, ist es f\u00fcr bereits lizenzierte \u00d6lkonzerne weiterhin m\u00f6glich, in den Gew\u00e4ssern um Neuseeland aber auch Australien zu bohren. Dadurch sind Meeres-\u00d6kosysteme wie die Grosse Australische Bucht nach wie vor gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n<p>Um der Welt zu zeigen, wieso es die Great Australian Bight verdient, vor Bohrungen gesch\u00fctzt zu werden,&nbsp; dokumentierte die Crew auf der Reise allerhand kuriose Bewohner, die sich in den Tiefen der Bucht verstecken. Diese Begegnungen wollen wir dir nat\u00fcrlich nicht vorenthalten:<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Atomare Abf\u00e4lle nach Russland: Exportgel\u00fcste der Schweizer Atomindustrie j\u00e4h beendet\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/1ef19cc5-gp0ststda_medium_res.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Russland stellt die Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen aus Atomkraftwerken ein. Damit ist der Deal, den die Schweizer AKW-Betreiber mit Russland eingehen wollten, geplatzt. Gem\u00e4ss einem geheimen Absichtsprotokoll, das Greenpeace vor einem Jahr ver\u00f6ffentlichte, wollte die hiesige AKW-Industrie ihren Atomm\u00fcll in Russland wiederaufarbeiten und endlagern. Greenpeace fordert, dass eine Entsorgungsl\u00f6sung f\u00fcr radioaktive Abf\u00e4lle, welche dem Verursacherprinzip gerecht wird, im Inland gesucht wird.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date&quot;&gt;Z\u00fcrich. &lt;\/span&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt; Gem\u00e4ss einem geheimen Absichtsprotokoll plante die Schweizer Atomindustrie noch im letzten Jahr, ihre abgebrannten Brennelemente in Russland wiederaufarbeiten zu lassen und hochaktive Abf\u00e4lle dort endzulagern. Die AKW-Betreiber vertreten noch heute die Meinung, dass f\u00fcr sie in Sachen Endlager f\u00fcr hochaktive Abf\u00e4lle nur eine internationale L\u00f6sung in Frage komme. Nun ist der verantwortungslose Deal geplatzt: Russland steigt aus der Wiederaufarbeitung aus. Im Gegenzug zahlen die USA 100 Millionen Dollars f\u00fcr den sicherheitstechnischen Ausbau der Atomm\u00fcll-Lager. Grund f\u00fcr den US-amerikanischen Druck: Bei der Wiederaufarbeitung wird Plutonium herausgetrennt \u2013 einer der todbringendsten Stoffe, den die Menschheit je erfunden hat. Mittlerweile h\u00e4ufen sich in Russland 30 Tonnen Plutonium aus zivilen Reaktoren, das ist Material f\u00fcr 3000 Atombomben. Die USA bef\u00fcrchten, dass Drittstaaten in den Besitz des atomwaffentauglichen Ma-terials gelangen k\u00f6nnten. Auch der geplanten Russland-Deal der Schweizer AKW-Betreiber stiess in den USA \u00fcbrigens auf Unverst\u00e4ndnis, wie die amerikanische Botschafterin Madeleine M. Kunin in einem Schreiben an Greenpeace im M\u00e4rz des vergangenen Jahres bekanntgab. Greenpeace fordert die Schweizer Atomindustrie auf, ihre Verantwortung im Entsorgungsbereich ernst zu nehmen, ohne weiterhin mit verantwortungslosen Billigl\u00f6sungen im Ausland zu lieb\u00e4ugeln. Greenpeace teilt die Meinung der Expertengruppe Entsorgungskonzepte f\u00fcr radioaktive Abf\u00e4lle (EKRA), dass eine Inlandl\u00f6sung weiter seri\u00f6s abgekl\u00e4rt werden soll und dabei das Prinzip der Sicherheit \u2013 und nicht der Wirtschaftlichkeit \u2013 oberste Priorit\u00e4t haben muss. Das Abkommen zwischen den USA und Russland ist ein un\u00fcbersehbares Signal, die zivile Wiederaufarbeitung, die auch durch die Vertr\u00e4ge der Schweiz mit den franz\u00f6sischen und englischen Firmen gest\u00fctzt wird, endlich einzustellen. In den kommerziellen Wiederaufarbeitungsanlagen in England und Frankreich, wo die Schweiz seit Jahren ihren Atomm\u00fcll aufarbeiten l\u00e4sst, werden gigantische Plutoniumberge angeh\u00e4uft. Im britischen Sellafield werden 55-60 Tonnen Plutonium gelagert, im franz\u00f6sischen La-Hague beinahe 100 Tonnen. Mit einem Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung w\u00e4re die Welt um eine Bedrohung \u00e4rmer.&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;\/span&gt; &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;br&gt; Weitere Informationen: &lt;br&gt;Stefan F\u00fcglister, Greenpeace Atomkampagne 079 \/ 222 82 59 &lt;br&gt;Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11&lt;br&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7340\"\/><figcaption>Ein Blauer Mirakelbarsch (Paraplesiops meleagris). Er versteckt sich tags\u00fcber gerne in H\u00f6hlen und kommt nur zum Fressen raus.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/de21e25d-gp0ststd8_medium_res.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7339\"\/><figcaption>Die weibliche Durban Tanzgarnele (<em>Rhynchocinetes<\/em>&nbsp;durbanensis) kann bis zu 1764 Eier in sich tragen, die je nach Temperatur zwischen neun und 18 Tagen zum Schl\u00fcpfen brauchen.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Atomtransporte: Hat Bundesamt f\u00fcr Energie missbr\u00e4uchlich gehandelt?\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/5b041012-gp0ststd6_medium_res.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Es k\u00f6nne \u00abAnlass bestehen, zu pr\u00fcfen, ob die bisherige Bewiligungspraxis des Bundesamts f\u00fcr Energie die Merkmale des Amtsmissbrauchs\u00bb aufweise. Zu diesem brisanten Schluss kommt der Z\u00fcrcher Rechtsprofessor Heribert Rausch. Der Umweltrechtsexperte hat im Auftrag von Greenpeace ein Gutachten zu rechtlichen Aspekten bei Bewilligungen von Atomtransporten verfasst. Heute sagte Rausch an einer Pressekonferenz, dass im Gegensatz zur Auffassung des BfE das Atomgesetz anwendbar ist. Es sieht scharfe Strafen vor, wenn die menschliche Gesundheit durch Freisetzung von Radioaktivit\u00e4t gef\u00e4hrdet wird. Nach Auffassung des Arztes Martin Walter ist diese gesundheitliche Gef\u00e4hrdung unbestritten. Greenpeace fordert, dass die Schweiz sofort aus der Wiederaufarbeitung aussteigt.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date&quot;&gt;Z\u00fcrich. &lt;\/span&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt; Die Ausfuhr abgebrannter Brennelemente in die Wiederaufarbeitungsanlagen Sellafield und La Hague ist seit l\u00e4ngerem heftig umstritten. Greenpeace reichte im November 1997 Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Atomindustrie ein, weitere Strafanzeigen von Anwohnern der betroffenen Gebiete in Frankreich und England prangerten auch die Bewilligungspraxis der zust\u00e4ndigen Bundesbeh\u00f6rden an.In der Folge entbrannte ein Rechtsstreit. Ein Vertreter des Rechtsdienstes im Bundesamt f\u00fcr Energie meinte, f\u00fcr die Wiederaufarbeitung im Ausland sei nicht das Atomgesetz, sondern das Strahlenschutzgesetz anwendbar. Der Rechtsprofessor Heribert Rausch, der f\u00fcr Greenpeace abgekl\u00e4rt hat, welches Gesetz zur Anwendung kommt, wertet diese Auffassung als \u00abfalsch\u00bb. Und gem\u00e4ss Atomgesetz mache sich strafbar, wer jemanden vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig einer ionisierenden Strahlung aussetzt (AtG Art. 31, Abs. 1 u. 3) \u2013 selbst wenn die Tat im Ausland geschehe und dort nicht strafbar sei (Art. 36). Prof. Heribert Rausch stellte an der Pressekonferenz unmissverst\u00e4ndlich fest: \u00abHaben Atomtransporte nach La Hague und Sellafield eine Gesundheitsgef\u00e4hrdung durch Freisetzung von ionisierender Strahlung zur Folge, so aktualisieren sich jene Strafbestimmungen des Atomgesetzes (Art. 31 in Verbindung mit Art. 36) \u2013 und diesfalls kann auch Anlass bestehen, zu pr\u00fcfen, ob die bisherige Bewilligungspraxis des Bundesamts f\u00fcr Energie (BfE) die Merkmale des Amtsmissbrauchs aufweist.\u00bb Rausch hatte bereits in einem fr\u00fcheren Gutachten Ungereimtheiten bei der Bewilligung von Atomtransporten festgestellt. Dr. med. Martin Walter (\u00c4rztInnen f\u00fcr Soziale Verantwortung) betonte, es best\u00fcnden nicht die geringsten wissenschaftlichen Zweifel, dass ionisierende Strahlung Sch\u00e4den am Erbgut ausl\u00f6se. An der Pressekonferenz wurde das Ausmass der radioaktiven Verseuchung rund um Sellafield anhand von amtlichen Berichten des britischen Ministeriums f\u00fcr Landwirtschaft und Fischerei dokumentiert. Lokal produzierter Spinat etwa war dermassen verstrahlt, dass er in der Schweiz als radioaktiver Abfall behandelt werden m\u00fcsste. Der internationale Protest gegen die radioaktiven Abgaben ins Meer \u2013 allen voran der skandinavischen L\u00e4nder \u2013 ist in der Schweiz jahrelang ignoriert worden. Jetzt nimmt der Protest an Sch\u00e4rfe zu: Die Nordatlantik- Konferenz OSPAR wird im Juni \u00fcber einen Antrag D\u00e4nemarks abstimmen, die Wiederaufarbeitung zu verbieten; Irland k\u00fcndigte rechtliche Schritte gegen den Weiterbetrieb von Sellafield an. Die Schweiz, die das Problem jahrelang verdr\u00e4ngt hat, muss nachziehen: Greenpeace fordert die sofortige Einstellung der Wiederaufarbeitung des Atomm\u00fclls, der zur Zeit tonnenweise im Ausland gelagert ist. &lt;br&gt; &lt;\/span&gt; &lt;span class=&quot;linkliste&quot;&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7338\"\/><figcaption>Die Keulen-Seescheide (Clavelina moluccensis) ist ein sogenannter sessiler Filtrierer, ein festsitzendes Tier, das sich durch im Meereswasser schwebende Partikel ern\u00e4hrt.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/59f6d78d-gp0stsspp_medium_res.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7337\"\/><figcaption>Der grosse Fetzenfisch (Phycodurus eques) ist die einzige Art der Gattung Phycodurus und kann bis zu 35 cm gross werden.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Geheimpapier desavouiert Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft: US-Beh\u00f6rden diktieren Schweizer Gentech-Gesetzgebung\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6d90fb8d-gp0stssp4_medium_res.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) will die Aussaat von gentechnisch verseuchtem Saatgut bis zu einer Grenze von 0.5 Prozent tolerieren.Um die Kritik von Umweltverb\u00e4nden einzud\u00e4mmen, h\u00e4ngte das BLW der in die Vernehmlassung geschickten Version der neuen Saatgutverordung ein \u00f6kologisches Feigenblatt vor: Dem Schutz der Umwelt soll laut BLW dadurch Rechnung getragen werden, dass nur solche genmanipulierten Organismen (GVO) durch die geplante Toleranzl\u00fccke schl\u00fcpfen d\u00fcrfen, die in der EU, zum Anbau zugelassen sind. Diese Einschr\u00e4nkung wollen nun US-Regierung und Gentech-Konzerne vom Tisch haben. Ein entsprechendes Geheimpapier liegt Greenpeace vor.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date&quot;&gt;Bern. &lt;\/span&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt; In einer \u00abkonsensf\u00e4higen\u00bb Fassung ging der Verordnungsentwurf durch eine mehrmonatige m\u00fcndliche und schriftliche Vernehmlassung und wurde den betroffenen \u00c4mtern, Industrie, Bauern- und Umweltverb\u00e4nden an einem letzten Hearing vor einem knappen Monat in Bern pr\u00e4sentiert. Doch offenbar handelte es sich dabei nur um eine Mogelpakkung. Denn in der Greenpeace vorliegenden \u00abechten\u00bb Fassung, die morgen dem Bundesrat zur Verabschiedung zugeschickt werden soll, ist der Umweltschutz-Passus gestrichen.Aber das BLW hatte nicht etwa einfach \u00fcber Nacht seine Meinung ge\u00e4ndert. Die Weisung, den Umweltschutz aus der Vernehmlassung zu streichen, kam direkt aus Washington. Dies belegt ein zweites, noch brisanteres Papier aus dem US Department for Agriculture (USDA), in dem die Schweizer Beh\u00f6rden aufgefordert werden, \u00abdiesen die USA-Produkte diskriminierenden\u00bb Satz zu streichen. Um ihre Forderung zu unterstreichen, zieht die US-Regierung dabei den WTO-Drohkn\u00fcppel aus dem Sack. Und dies - mit Blick auf die definitive \u00c4mtervernehmlassung - offenbar mit Erfolg.Greenpeace fordert einen sofortigen Stopp dieses falschen Spiels und eine l\u00fcckenlose Offenlegung der hinter den Kulissen erfolgten Mauscheleien, US-Pressionen und Gef\u00e4ligkeiten. BLW und Bundesrat m\u00fcssen alle Karten auf den Tisch legen und der \u00d6ffentlichkeit glaubhaft erkl\u00e4ren, warum der Umweltschutz heimlich aus der Verordnung gekippt worden ist und warum US-Handelsinteressen mehr Gewicht haben sollen, als der Schutz unserer Landwirtschaft und Umwelt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;                               &lt;\/span&gt;\n&lt;span class=&quot;text&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;br&gt;   Medienabteilung Greenpeace Schweiz 01 447 41 11&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7334\"\/><figcaption>Der bunte Acanthaluteres brownii besitzt insgesamt drei Z\u00e4hne. \u00dcber die spezielle Gattung, die zu den Feilenfischen geh\u00f6rt, ist noch nicht viel bekannt.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/42310b74-gp0stssnx_medium_res.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7333\"\/><figcaption>Der Feuer-Prachtstern (Hypselodoris infucata) ist eine farbenfrohe Meeresschnecke, die unter Wasser durch Kiemen atmet und sich von Schw\u00e4mmen ern\u00e4hrt.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Europ\u00e4isches Parlament reagiert auf Greenpeace-Initiative gegen Menschen-Patent\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/cec5f774-gp0stss0v_medium_res.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Das Europ\u00e4ische Parlament will einen Einspruch einlegen gegen das heftig diskutierte Patent zur Z\u00fcchtung menschlicher Embryonen, dessen illegale Erteilung Greenpeace im Februar aufgedeckt hat. Eine entsprechende Resolution haben Parlamentarier aller Fraktionen heute mit 285 zu 133 Stimmen in Br\u00fcssel verabschiedet. Die Mitgliedsl\u00e4nder der EU werden aufgefordert, ebenfalls Einspruch einzulegen. Das Parlament fordert auch Massnahmen, um das verantwortliche Europ\u00e4ische Patentamt (EPA) in M\u00fcnchen besser kontrollieren zu k\u00f6nnen. Ausserdem soll \u00fcberpr\u00fcft werden, ob Patente auf menschliche Gene erteilt wurden und wie dies zu verhindern ist.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date&quot;&gt;Hamburg. &lt;\/span&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt; Das EU-Parlament zeigt Mut mit seiner Absicht, der absurden Patentierung Grenzen zu setzen, damit Menschen nicht ver- und entwertet werden, sagt Imke Ide, Gentechnik-Campaignerin bei Greenpeace. &quot;Die EU und die nationalen Regierungen m\u00fcssen nun sicherstellen, dass Patente auf Menschen, auf menschliche Gene und Teile des menschlichen K\u00f6rpers verboten werden.&quot;Greenpeace fordert die Bundesregierung und die Europ\u00e4ische Kommission auf, dem Appell des Europ\u00e4ischen Parlamentes jetzt Taten folgen zu lassen. Greenpeace fordert nicht nur ein Verbot der Patentierung von Menschen, sondern auch von Pflanzen und Tieren. Auch Patente auf die Gene von Pflanzen, Tieren und Menschen m\u00fcssen untersagt werden.Greenpeace hat am 21. Februar aufgedeckt, dass das EPA in M\u00fcnchen am 8. Dezember 1999 ein Patent erteilt hatte, dass sich auf die Z\u00fcchtung menschlicher Embryonen erstreckt. Das Amt hat die Patenterteilung umgehend als Fehler bezeichnet und zu Einspr\u00fcchen aufgerufen, da es seine Entscheidung nicht zur\u00fcck nehmen kann. In der Folge hat u.a. die Deutsche Bundesregierung einen Einspruch gegen das Patent mit der Nummer EP 695 351 angek\u00fcndigt. Dieses Patent ist jetzt auch der Anlass f\u00fcr die Initiative der SPD-Abgeordneten Evelyne Gebhardt im Europ\u00e4ischen Parlament.Greenpeace h\u00e4lt die Initiative des Europ\u00e4ischen Parlamentes f\u00fcr besonders wichtig, da nicht nur das Skandal-Patent, sondern grunds\u00e4tzliche Fragen der Patentierung angesprochen werden. So ist davon eine neue EU-Patentrichtlinie betroffen, die in den n\u00e4chsten Monaten auch vom deutschen Bundestag beraten werden soll. Inzwischen kritisieren auch die Bundes\u00e4rztekammer, die Europ\u00e4ische \u00c4rzteschaft und die europ\u00e4ische Sektion der Weltgesundheitsorganisation WHO Patente auf menschliche Gene.&quot;Die Resolution des EU-Parlaments ist ein Signal an die Mitgliedsl\u00e4nder, die Patentrichtlinie nicht umzusetzen. Die EU-Richtlinie ist so l\u00fcckenhaft und unklar, dass das Patentierungs-Chaos ansonsten vergr\u00f6ssert w\u00fcrde&quot;, urteilt Ide. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7332\"\/><figcaption>Am Boden der Great Australian Bight finden sich zahlreiche Schwammarten, die die verschiedensten Farben annehmen k\u00f6nnen.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Greenpeace: Notbremse gegen Atomtransport\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/91dbb0d0-gp0stss19_pressmedia.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Heute morgen um 7 Uhr setzten rund ein Dutzend Greenpeace-AktivistInnen eine anderthalb Tonnen schwere Eisenbox auf das Werksgeleise beim AKW G\u00f6sgen, vier ketteten sich anschliessend an das Hindernis. Mit dieser Aktion fordert Greenpeace Beh\u00f6rden und AKW-Betreiber auf, die Atomm\u00fclltransporte in die franz\u00f6sischen und britischen Wiederaufarbeitungsanlagen sofort zu unterbinden. Die Umweltorganisation sieht sich zu dieser Massnahme gezwungen, nachdem AKW-Betreiber und Aufsichtbeh\u00f6rden trotz eindeutiger Rechtslage unt\u00e4tig geblieben sind: Durch die Verarbeitung von Schweizer Atomm\u00fcll wird das Meer weitr\u00e4umig verseucht, was in der Schweiz unter Strafe steht. Zudem wird die Menge des Atomm\u00fclls, der in die Schweiz zur\u00fccktransportiert und gelagert werden muss, vervielfacht.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date&quot;&gt;G\u00f6sgen-D\u00e4niken. &lt;\/span&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt; Greenpeace hat in den vergangen Monaten und Jahren praktisch alle gesetzlichen Mittel ausgesch\u00f6pft, um den Atomtransporten ein Ende zu setzen. Auf keine der Aufsichtsbeschwerden und Strafanzeigen erhielt die Umweltorganisation bislang jedoch Antwort. Auch Anwohner aus der Umgebung der Wiederaufarbeitungsanlagen Sellafield und La Hague haben bei der Bundesanwaltschaft geklagt, weil sie durch die Bearbeitung Schweizer Atomm\u00fclls erh\u00f6hten Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind. In La Hague beispielsweise werden j\u00e4hrlich 230 Millionen Liter radioaktives Abwasser ins Meer gekippt, in Sellafield sind es noch mehr. Diese unglaublichen Mengen an Radioaktivit\u00e4t, die Tag f\u00fcr Tag an die Umwelt abgegeben werden, haben f\u00fcr die Menschen gravierende Folgen: Kinder erkranken signifikant mehr an Leuk\u00e4mie, Schilddr\u00fcsenerkrankungen h\u00e4ufen sich. Kein Wunder: Im Hausstaub um Sellafield etwa findet man Plutonium, der lokal produzierte Spinat strahlt mit 8000 Bequerel\/Kilo, die Fische sind kontaminiert und letztes Jahr mussten sogar 1500 Tauben get\u00f6tet, in Beton gegossen und als Atomm\u00fcll entsorgt werden. Die Schweizer Beh\u00f6rden allerdings hielten es bis anhin nicht f\u00fcr n\u00f6tig, die umweltkriminelle Freisetzung von Radioaktivit\u00e4t durch Schweizer Atomm\u00fcll zu verbieten. Nicht alle atomaren Probleme werden ins Ausland exportiert, auch die Schweiz ist betroffen: Die Wiederaufarbeitung vervielfacht die gef\u00e4hrlichen Atomtransporte. Denn bei der Bearbeitung des Atomm\u00fclls fallen volumin\u00f6se mittel- und schwach-aktive Abf\u00e4lle an, die ebenfalls in die Schweiz r\u00fccktransportiert werden m\u00fcssen. F\u00fcr Greenpeace stellt klar: Die Atomm\u00fclltransporte sind verantwortungslos und unter keinen Umst\u00e4nden zu rechtfertigen. Sie machen die Verseuchung von Mensch und Umwelt durch die Wiederaufarbeitungsanlagen erst m\u00f6glich. Sch\u00fctzenhilfe erh\u00e4lt die Umweltorganisation durch zwei Rechtsgutachten: Der Z\u00fcrcher Umweltrechtsprofessor Heribert Rausch stellt die Legalit\u00e4t der Transportbewilligungen grunds\u00e4tzlich in Frage. Und der Basler Strafrechtler G\u00fcnter Stratenwerth hielt fest, dass die Freisetzung von radioaktiven Giften nach Schweizer Recht unter Strafe steht \u2013 dies, selbst wenn die Tat im Ausland begangen und dort nicht geahndet wird.&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;\/span&gt; &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;br&gt; Stefan F\u00fcglister, Greenpeace Atom-Kampagne 01 \/ 447 41 41&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7390\"\/><figcaption>Der Heteroscarus acroptilus ist ein sehr bunter Fisch, seine F\u00e4rbungen kann vom&nbsp;Gelblichen \u00fcber das Braune ins Rosa und Blaue gehen.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/acf1fe50-gp0stssod_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7391\"\/><figcaption>Der Astroboa ernae ist ein Verwandter des Seesterns, der in sehr tiefer See lebt und bis zu 35 Jahre alt werden kann.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Atomunfall in Japan: Greenpeace misst Strahlung in Tokaimura\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/823add87-gp0stss33_medium_res.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Ein Team der internationalen Umweltorganisation Greenpeace hat heute damit begonnen, Messdaten \u00fcber die radioaktive Strahlung rund um die Brennelementefabrik Tokaimura zu sammeln. In einer ersten Messreihe direkt am Zaun des Betriebsgelaendes wurde eine Strahlenintensit\u00e4t von 0,54 Mikrosievert pro Stunde festgestellt. Zum Vergleich: In Deutschland darf von atomaren Anlagen nicht mehr als 300 Mikrosievert Strahlung pro Jahr (!) ausgehen.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date&quot;&gt;Hamburg\/Tokaimura. &lt;\/span&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt; Wir sind nicht hier, um Panik zu schueren, sagt Jan Rispens von Greenpeace Deutschland, Mitglied des internationalen Teams. &quot;Aber wir misstrauen den Angaben der Betreiberfirma JCO und der Regierung.&quot; In unmittelbarer Naehe der Atomanlage stehen - nur durch eine Strasse getrennt - Wohnh\u00e4user. Die japanische Regierung hat bereits Entwarnung gegeben und die Bewohner in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren lassen.Die japanische Nuklearindustrie hat in der Vergangenheit bereits mehrfach versucht, die Oeffentlichkeit \u00fcber die Folgen von Unf\u00e4llen zu t\u00e4uschen. So war es 1995 im Schnellen Br\u00fcter von Monju zu einem schweren Unfall gekommen, durch den der Reaktor bis heute ausser Betrieb ist. Journalisten, die Einzelheiten \u00fcber den Hergang erfahren wollten, erhielten Videoaufnahmen, auf denen das Ausmass der Zerst\u00f6rung \u00fcberhaupt nicht zu sehen war.Ausser der Messung von direkter Strahlung aus dem Ungl\u00fccks-Geb\u00e4ude von Tokaimura hat Greenpeace auch Bodenproben genommen, um festzustellen, ob bei der atomaren Kettenreaktion am letzten Donnerstag auch radioaktive Partikel in die Umwelt gelangten. Dies k\u00f6nnte eine dauerhafte Verseuchung der Region nord\u00f6stlich von Tokio bedeuten. Genaue Messergebnisse werden erst Mitte der Woche vorliegen.Das Misstrauen gegen\u00fcber Daten der Atomindustrie ist berechtigt, da sie kein Interesse daran hat, Einzelheiten von St\u00f6r- und Unf\u00e4llen umfassend zu verbreiten. In Deutschland waren mehr als zehn Jahre kontaminierte Atomtransporte unterwegs, bevor zugegeben wurde, dass die Verseuchung der Beh\u00e4lter \u00fcber den gesetzlichen Grenzwerten lag. Greenpeace bezweifelt, dass es einen Grenzwert f\u00fcr die Ungef\u00e4hrlichkeit radioaktiver Strahlung gibt und setzt sich daher f\u00fcr einen Ausstieg aus der Risikotechnologie ein.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7400\"\/><figcaption>Der Brachaluteres jacksonianus geh\u00f6rt ebenfalls zur Gattung der Feilenfische. Die Farbe des Fisches kann sich w\u00e4hrend des Paarungsvorgangs \u00e4ndern.&nbsp;(\u00a9 Richard Robinson\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Entdecke noch viele weitere Bewohner der Great Australian Bight in diesem Video:<\/p>\n\n<figure><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8BoOt60M3oI\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/figure>\n\n<p>Interessierst du dich f\u00fcr das Thema Meeresschutz? Dann findest du <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/themen\/meer\/\">hier<\/a> weitere Informationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Great Australian Bight ist nicht nur ein Zuhause f\u00fcr Wale und Seel\u00f6wen. 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